Ich hatte es so verstanden, dass es ein Prozentsatz ist, der für IT ausgegeben werden muss (also ein Minimum).
Genau, offiziell muss das so ausgegeben werden, aber auch da hat noch nie jemand nach gekräht, wenn die IT nicht selber drauf besteht.
Aber der Prozentsatz war so hoch, dass damit der Rest bei uns schon gar nicht mehr für die Bücher reichen würde, also völlig utopisch.
das Geld reicht aber trotzdem problemlos dafür, dass die Klassen 1 uns 2 Arbeitshefte anschaffen können... ich habe das echt noch nie gehört, dass das an einer Grundschule in Frage gestellt wird.
Naja, müssten ja die Klassen 1-6 sein. Dann will die Deutsch FK gerade in Klasse 4 ein neues Buch einführen, das würde bedeuten drei Klassensätze Bücher, die auch noch finanziert werden müssen, in Klasse 1 fällt uns jede zweite Fibel schon auseinander, es wird wohl darauf hinaus laufen, dass meine 6 Prüfexemplare, die hier noch stehen und die meiner Kollegin, die auch einen ganzen Stapel hat (eben jedes Jahr gut gesammelt) an die Schüler unserer Klasse gehen werden, dann ist wenigstens unsere Klasse mit nutzbaren Fibeln ausgestattet, dass die Arbeitshefte zu den vorhandenen Fibeln schon nicht mehr hundertprozentig passen, das interessiert schon eine Weile keinen mehr.
In Berlin wird in den Grundschulen kein Geld eingesammelt (weiterführende Schule weiß ich grad gar nicht).
Die weiterführenden Schulen lassen die Bücher selber von den Eltern kaufen, habe ich gerade wieder für die Patenkinder zum Schuljahresbeginn gemacht.
Aber wie gesagt: bei uns reicht das durchaus für analoges Material und den sukzessiven Aufbau einer digitalen Ausstattung.
Das wäre eben bei uns bei dem Prozentsatz nicht mehr so, durchaus aber, wenn wir eben weniger digital nehmen. Ich würde gerne schon seit Jahren Lizenzen für die Englischbücher haben, damit man die Dateien mit den Kindern teilen kann usw. dafür reicht das Geld nie, zwischendurch haben wir dann schon überlegt das einfach mal zum Ausprobieren selber zu finanzieren, aber eigentlich ist das unmöglich.