Weil: Haben wir immer schon gemacht.
Ich finde diese Diskussion über organisatorische Probleme auch reichlich überflüssig. Wenn eine Stunde von vorn nach hinten verschoben wird, dann haben es manche leichter und manche schwerer. Das sollte kein Grund für irgendwelche Entscheidungen sein.
Einzig ausschlaggebend sollte sein: Wenn es für die Kinder und Jugendlichen besser ist, später zu starten, dann sollte man das so machen oder so erlauben. Im Grunde sollte man auch nicht die Schüler*innen dazu befragen, wenn man schon so eindeutige Aussagen dazu hat. Und die Lehrer*innen schon gar nicht. Hallo? Werden Altenpfleger*innen und Ärzt*innen gefragt, wann sie aufstehen wollen?
Ich finde den Vorschlag erst mal gut. Er ermöglicht es, es zumindest probeweise einmal zu versuchen bzw. innerhalb der Schulen zu diskutieren.
Für uns als Eltern war der frühe Start der Kinder immer sehr anstrengend. Vorallem Kind 1 wollte so gar nicht wach werden und tat mir wirklich leid. Ich bin so ein früher Vogel, mir macht das nichts aus, aber ich weiß sehr gut, wie es ist, mittags völlig abgehängt zu sein. Wenn ich mir vorstelle, morgens in so einem Zustand starten zu müssen - fürchterlich.