Beiträge von Piksieben

    Im Alter ist auch das ganze Abrechnungsgedöns ziemlich lästig. Unser Nachbar, selbst nicht mehr so fit, pflegt seine Frau und verhandelt wohl ständig mit der PKV.

    Bei Schlafapnoe bin ich auch skeptisch und vermute, dass ein Risikozuschlag erhoben wird.

    Schwierig. Sehe ich wie Joyfulljay: Nicht PKV um jeden Preis. Habe auch einen verbeamteten Kollegen, der sich sehr bewusst gegen PKV entschieden hat. Und genau nach den Versicherungsbedingungen erkundigen. Auch Maklern gegenüber stets kritisch bleiben. Und auf einen heißen Tipp hier im Forum würde ich jetzt auch nichts geben.

    Ich fahre mit der PKV als Angestellte nicht so schlecht - aber ich glaube, im nächsten Leben würde ich das über eine Zusatzversicherung machen.

    Und vielleicht kommt auch noch die Bürgerversicherung .

    Unsere SuS kommen oft am besten zurecht mit ganz simplen, teils stupiden Aufgabenstellungen. Tafelbild abschreiben. Lückentexte ausfüllen. Mathe-Aufgaben nach Schema F.

    Ja. Gerade wenn grundlegende Kenntnisse fehlen, ist das ziemlich stumpfe Lernen von Faustregeln une Eselsbrücken wichtig und wird erstaunlicherweise auch gut angenommen. Weil die Schüler etwas haben wollen, woran sie sich festhalten können. Die schwächeren Schüler kommen halt im normalen Unterricht nicht mit - wenn das im Förderunterricht genauso ist, dann steigen sie aus.

    Auch übermäßig viel Abwechslung ist dann nicht gefragt. Nur Erfolgserlebnisse, auch wenn der Lernzuwachs noch so winzig ist. Wenn man eine Lücke richtig ausgefüllt hat.

    Wobei ich auch wirklich nicht verstehe, dass dir keiner sagt, welche Handhabe du hast bei Schülern, die stören. Bei uns ist das ziemlich klar geregelt. Ich würde da nochmal nachhaken.

    Tatsächlich betrachte ich die Ferien als einzigen Grund, der mir den Lehrerberuf noch ansatzweise schmackhaft macht, würde aber umgehend auf selbige verzichten, wenn ich dem Irrsinn des Berufsbilds entfliehen könnte.

    Auch betrachte ich mich absolut nicht als arbeitsscheu, habe seit 4 Jahren besagten Lehrauftrag, was meine Wochenstundenzahl 5 Monate im Jahr von 25,5 auf 33,5 erhöht - die bekannten „Nebenkriegsschauplätze“ on top…

    Gelernt habe ich Industriekaufmann, anschließend im Personalwesen SAP programmiert.Neben Studium und Ref habe ich weiterhin im Personalwesen gearbeitet und die Fakulta sind neben Wirtschaftswissenschaften, Personalwesen und Versicherungsbetriebslehre (letztere ist allerdings zu vernachlässigen). Darüber hinaus unterrichte ich seit 10 Jahren Informationsiwrtschaft und habe in diesem Zuge SAP in den Unterricht an meinem ehemaligen Berufskolleg eingebunden. Das nur als Kurzabriss…

    Arbeitsscheu kommst du auch nicht rüber. Aber es gibt sie halt schon, diese doch sehr bequemen und auch ängstlichen Lehrer.

    Klingt doch gut bei dir. Ich wollte dich nur mal ein bisschen schubsen. Ich habe es nie verstanden, aus welch fadenscheinigen Gründen Leute in Situationen ausharren, die sie nicht aushalten. In Jobs, in Ehen, in Wohnungen. Ich bin x-mal umgezogen u.a. wegen Jobwechseln. Ich bereue nichts davon.

    Viel Erfolg!

    Tatsächlich habe ich langjährige Berufserfahrung in der Wirtschaft, weis wie sich der Büro-Alltag gestaltet… Bin mir aber auch bewusst, dass man in der Wirtschaft nicht auf jemanden wartet, der seit über einer Dekade als Lehrer tätig war. Von den finanziellen Gesichtspunkten ganz abgesehen…

    Klingt für mich, als würdest du dir selbst im Weg stehen. Kann sein, dass nicht jedes Unternehmen nur auf dich wartet, aber was hindert dich, dich um Stellen zu bewerben, die deiner früheren Tätigkeit entsprechen, was hindert dich, dort Karriere zu machen und ein gutes Geld zu verdienen und privat für das Alter vorzusorgen?

    Wenigstens schreibst du nicht, dass du nicht auf die vielen Ferien verzichten möchtest. Denn das und der Beamtenstatus sind verantwortlich dafür, dass viele Lehrer an Schulen herumlaufen, die da eigentlich nicht (mehr) hingehören, weil sie keine Lust mehr haben und die Schüler nicht mögen. Das ist für keinen schön, und du schreibst ja schon, dass sich deine Persönlichkeit verändert.

    Dein Leid kann ich nachvollziehen, und du bist noch jung genug, das Ruder rumzureißen. Wenn du mit Abordnungen anfängst, hast du immer das Damoklesschwert über dir schweben, irgendwann an irgendeine Schule, die du dir nicht ausgesucht hast, zurück zu müssen. Und du bleibst im System Schule drin, obwohl dich das krank macht. Auch als Fachleiter hättest du ja mit der ganzen Problematik immer zu tun, und "Schulflüchtlinge" als Fachleiter sind nun ganz und gar keine Empfehlung.

    Und irgendwann kriegst du die Kurve nicht mehr.

    Du verrätst deine Fächer/deine Ausbildung nicht, von daher kann man dir da schlecht raten und das ist hier wohl auch das falsche Forum dafür.

    Aber mach was. Love it or leave it.

    Du meine Güte. Wollen wir einen Kanzler, der noch nicht mal einen Wahlzettel richtig zusammenlegen kann? Wie kriegt man das nur hin? Die sind doch vorgefaltet und legen sich von selbst zusammen.

    Der lässt wirklich kein Fettnäpfchen aus.

    Ich weiß noch nicht mal, ob ich das jetzt lustig finde. Obwohl, irgendwie doch :lach::lach::lach:

    Es wurde allzuoft sehr unreflektiert zur Briefwahl aufgerufen. Das ging mir auf, als ich einen Leserbrief dazu las. Briefwahl sollte eigentlich die Ausnahme sein und ist eben nicht dasselbe wie die "überwachte" geheime Wahl in der Kabine. Ist ein bisschen wie das Testen auf Corona. Man behauptet, man habe sich getestet. Sicherer ist, das hat jemand anders gemacht.

    In dem Fall: Sicherer wäre, jemand anders hat überwacht, ob meine Wahl wirklich geheim war oder ob ich von Familienangehörigen, irgendwelchen "Helfern" oder keine Ahnung von wem bequatscht wurde.

    Ich habe mich heute gefragt, ob ich die Größe des Bundestags beeinflusse, wenn ich die Erststimme dem gebe, der vermutlich den Wahlkreis gewinnt. Ist ja potentiell ein Überhangsmandat. Wenn ich aber jemand Aussichtslosen wähle, ist die Stimme verschenkt. Oder? Ich glaube, das habe ich nicht ganz zu Ende gedacht und jetzt ist es zu spät.

    Ich glaube nicht, dass jemand aktuell findet, dass die Welt an Impfgegnern untergeht.

    Aber irgendwie geht die Welt trotzdem unter. Nicht an allem und nicht für jeden, und eben (noch) nicht für den, der im Schrebergarten sein Schneckenkorn verteilt und sein Qualhühnchen auf den Grill wirft und die Packung in den gelben Müll wirft, wo sie ihn dann nichts mehr angeht. Kommt halt immer drauf an, welche Rolle man am Grill spielt.

    Warum man über die Überbevölkerung nicht weiter redet, weiß ich nicht, denn wir haben ja täglich mit ihr zu tun. Wir sind zu viele, und wir sind zu viele Ignoranten, Machtgierige, Feige, Bösartige. Die Welt ist schon untergegangen für all die Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertrunken sind. Sie ist untergegangen für Opfer von Holocaust und Kriegen, Hungernöten und Naturkatastrophen, für Hexen und Ketzer und bis heute für missliebige Gegner von Diktatoren oder auch solche, die nur darüber berichten. Die Welt die Hölle eines anderen Planeten für Kinder, die misshandelt werden, für Menschen, die in Unfreiheit und Krieg geboren sind.

    Ja, da war mal was mit Ozonloch, aber ohne Weltuntergangsstimmung wäre das heute noch da. Mit Weltuntergangsstimmung hätte sich Corona vielleicht gar nicht so ausgebreitet - man hätte in Ischgl schon weit effektiver die Notbremse ziehen können, darüber wird ja jetzt verhandelt.

    Greta sagte "I want you to panic", weil sie in ihrem zarten Alter schon genau sieht: Anders passiert nichts.

    Ja, stimmt auch wieder, SteffdA. Mir ging das mit den Unterrichtsentwürfen so. Da wurde immerzu rumgenölt, ohne dass mir gesagt wurde, wie es denn gewünscht war. Irgendwann gab es dann doch ein Schema, das ich dann genommen habe, und dann war plötzlich alles toll.

    Auch sonst, ja. Die wichtigsten Sachen habe ich durch Abgucken und von den Schülern selbst gelernt. Nicht durch klare Ansagen oder brauchbare Hinweise. Die gab es in der Tat viel zu selten.

    Hallo Zamomin, ich glaube, du hast da ausgewählt passive Teilnehmer. Ich saß in einem meiner Fachseminare auch nur mit einem Fachleiter da, aber da gab es eigentlich nie unangenehme Stille. Es war durchgängig ein Gespräch auf Augenhöhe (wir waren auch noch gleich alt) und ich habe von mir aus viele Anliegen eingebracht und wir sind so rasch durch das Programm gekommen, dass ich ganz oft Gelegenheit hatte, zu sagen, was ich gern vertiefen will und dann haben wir das gemacht - es lief also so, wie du dir das vorgestellt hast. Aber dazu gehören halt doch zwei.

    Jetzt betreue ich eine Seiteneinsteigerin an der Schule und wenn wir uns treffen, haben wir auch immer ein flüssiges und angenehmes Gespräch. Ich gebe ihr natürlich Informationen und Hinweise, aber im Wesentlichen passiert auch das (trotz Altersunterschied) "auf Augenhöhe".

    Aber das kennt wohl jeder, mit manchen Leuten ist es etwas zäh und die würde man sich sicher nicht aussuchen, falls man mal im Aufzug stecken bleibt. Da bist du natürlich gefordert, das Gespräch aktiv zu führen.

    Ich weiß auch aus der Ausbildung, dass wir oft über unterschiedliche Unterrichtsstile gesprochen haben. Man kann ja seine Persönlichkeit auch nicht so verbiegen, dass man einen Unterricht macht, der nicht zu einem passt. Oder doch: Viele machen das in der Ausbildung und später dann doch so, wie es sich für sie gut anfühlt.

    Das heißt tatsächlich nicht, dass das alles beliebig ist. Aber ein Ziel kann man ja auf unterschiedliche Art und Weise erreichen.

    Ich würde dem Teilnehmer nicht "zuschauen", wenn er an etwas arbeitet. Dann wird die Stille wirklich unangenehm. Ich würde selbst was anderes machen oder mir einen Tee kochen gehen.

    Und versuch die Leute ein bisschen aus der Reserve zu locken. So unkommunikativ können sie als angehende Lehrer eigentlich nicht sein :gruebel:

    Ich hoffe du hast meinen Post auch nicht als Angriff aufgefasst - so war er nämlich nicht gemeint. :)

    Nein, habe ich nicht, ich verstehe ja die Argumentation, obwohl ich die vielen Klimmzüge, die man machen muss, um zu errechnen, dass ich auch geimpft irgendwen gefährden könnte (ich trage überall Maske und hab es lieber wie angeblich die Norddeutschen, 1, 50 ist noch zu wenig :lach:), aber es darf mich doch wohl mit gerechtem Zorn erfüllen, dass die Impfverweigerer, Maskengegner und "Querdenker" eine Situation erzeugen, die längst hätte überwunden sein können.

    Ja, ich weiß, man kann auch geimpft noch eine Gefahr darstellen. Aber auch ja, da gibt es ein Problem mit dem Framing. Ich habe mich impfen lassen, um mich und andere zu schützen und damit das normale Leben wieder einkehren kann. Stattdessen renne ich immer noch mit Maske rum und muss mich ständig testen. Ich habe keinen Kontakt zu Risikogruppen.

    Natürlich mache ich alles ganz brav, aber ich bin genervt. Das nimmt alles kein Ende.

    Ich erinnere mich auch noch, dass bei der Einführung der Geldautomaten um Arbeitsplätze gebangt wurde.

    Also die KI wird unsere Jobs nicht machen, aber jeder Mensch, auch wenn er krank oder aus anderen Gründen arbeitsunfähig ist, sollte ein Leben "in Würde" führen dürfen, ohne dafür Anträge schreiben und sich demütigen zu müssen, ohne sinnlose Fortbildungen zu machen, die nur dazu dienen, sie aus der Statistik rauszuholen. Wenn ich grundgesichert bin, muss ich keine miesen unterbezahlten Jobs annehmen, also müssen die Anbieter mieser unterbezahlter Jobs sich etwas einfallen lassen, damit die Arbeit gemacht wird. Und das finde ich richtig so.

    Auch jetzt müssen ja sehr viele Menschen "durchgefüttert" werden. So ist das nun mal! Das ändert nichts daran, dass viele ehrgeizig sind, gutes Geld verdienen und interessante Jobs haben wollen. BGE heißt ja nicht, dass man damit reich wird. Vermutlich würde sich gar nicht so viel ändern. Nur viel Demütigung würde wegfallen.

    Man würde auch nicht einfach kündigen. Dafür ist der Lebensstandard ja in der Regel viel zu hoch. Vielleicht würden sich Löhne und Gehälter angleichen. Wäre dagegen denn etwas einzuwenden?

    Wir mussten einfach alle testen, ob geimpft oder umgeimpft egal. Und so läuft es auch weiterhin und für die SuS auch. Das einzige was mich daran stört sind die Müllberge die produziert werden.

    Für die Geimpften ist das Testen freiwillig, aber wir sind auch gehalten, alle zu testen, auch uns selbst.

    Das mag sinnvoll sein. Andererseits würde ich lieber einen stärkeren Anreiz zur Impfung setzen (ich rede hier vom BK, also Sek II, da gibt es Impfungen). Nur die Ungeimpften testen, damit sie richtig auffallen. Wenn die Pandemie doch im Wesentlichen Ungeimpfte betrifft und wir außerdem noch Masken tragen - warum dann dreimal wöchentlich alle testen? Um die Ungeimpften zu schützen? Das könnten die inzwischen längst selbst.

    Auf jeden Fall ansprechen und versuchen, einen Ersatz zu finden. So schnell wie möglich natürlich.

    Es sind doch schon die ersten Klassenfahrten wegen Corona unter sehr ungünstigen Bedingungen abgebrochen worden. Ich weiß wirklich nicht, warum man es gerade jetzt unbedingt übers Knie brechen muss. Ich hätte da nicht so sehr Angst, vielmehr: Einen ausgeprägten Widerwillen.

    Du machst dich gerade ganz verrückt, das kann dich krank machen. Unbedingt mit der Schulleitung sprechen, wirklich.

    Erst mal finde ich die Fragen der Schülerinnen und Schüler nicht ungewöhnlich. Wenn du Vertretungen machst, wollen sie halt wissen, ob du sie auch wirklich unterrichtest oder nur auf sie aufpasst. Und dass sie wissen wollen, welche Fächer du studiert hast, ist das doch keine Geringschätzung, sondern eher Neugier. Was interpretierst du da hinein? Du kannst doch nichts dafür, dass du alles Mögliche fachfremd unterrichten musst. Es stellt sich aber doch wirklich die Frage, was dich dazu befähigt? Das könnte man doch auch "Standard"-ausgebildete Lehrer*innen fragen, die fachfremd unterrichten - wenn man es denn weiß, und warum dürfen Schüler das nicht wissen? Oder welchen Punkt verstehe ich nicht?

    Ich bin sicher, Schüler spüren diese Unsicherheit. Ich würde da offensiver mit umgehen. Ich bin selbst Seiteneinsteigerin, aber ich unterrichte halt auch meine Fächer und nicht quer durch den Gemüsegarten. Das finde ich in der Tat merkwürdig.

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