Beiträge von Piksieben

    Ist eigentlich mal jemand auf die Idee gekommen, dass Distanzunterricht für Sek2-Schülerinnen und Schüler eine sehr sinnvolle Sache ist, weil Homeoffice/Videokonferenzen/Studium auf Distanz aller Wahrscheinlichkeit nach später zu ihrem Alltag gehören wird, sogar ohne Corona? Dieses panische um-Gottes-Willen-bloß-kein-Distanzunterricht führt dazu, dass da viele Lernchancen vertan werden. Bei uns wären wir jetzt so weit. Wir könnten sinnvoll auf Distanz unterrichten (ein großer Kraftakt, der da an unserer Schule stattgefunden hat), Klassen teilen und vieles von der Unvorhersehbarkeit in der aktuellen Lage vermeiden. So weiß niemand, worauf er sich einstellen kann. Ich arbeite mit der Lernplattform und die Erziehung unserer Schüler, die dann auch wirklich zu benutzen, hat gerade erst angefangen. Und nun wieder dieses Hin und Her. Darf ich das bitte zum Erbrechen finden?

    Diese Dienstlaptops, wofür waren die noch grad?

    Bei uns gibt es Distanzunterricht für alle in Quarantäne und ausgefallenen Unterricht.

    Die Stundenpläne sahen schon vor den Ferien bei einigen Klassen ziemlich löchrig aus. Ich bin sicher, das geht mit Quarantäne und Co weiter. Sind bei euch schon die Lehrerlaptops angekommen, die wir jetzt alle kriegen?

    :rotfl::rofl:freue ich mich schon wie Bolle drauf!

    Diese Lüftanleitungen finde ich derartig affig! Als wären wir alle zu blöd, ein Fenster aufzumachen. Nee is klar, wir gehen warm eingemummelt und maskiert zur Schule und rennen alle 20 Minuten zu den Fenstern, um die aufzureißen. Dann passt das schon, weil Schule ist ja voll sicher. Weil da sind ja auch keine Schüler, die mal feiern. Das passiert ja außerhalb des Unterrichts.

    Erst ein Mordstheater wegen 35 oder 50. An wie vielen Orten sind wir jetzt schon bei über 100. Wenn wir krank werden, können wir auch nicht unterrichten. Nicht mal auf Distanz.

    Ich war bisher nicht betroffen, höre aber, dass die Anweisungen des Gesundheitsamts manchmal recht beliebig scheinen. Ich trage die FFP2-Maske aus reinem Selbstschutz, da ü50.

    Ich würde mir wünschen, dass die Schülerinnen und Schüler, die mit Fernunterricht gut klar kommen, den auch machen dürften. Einige lernen zu Hause besser, und dann hätte man kleinere Lerngruppen, und wie ich hoffe weniger Quarantäneklassen. Und diejenigen, die zu Hause keine passende Lernumgebung hätten, könnten und müssten immer in die Schule kommen.

    Leider tun die das nicht. Ich habe hohe Fehlzeiten in meiner Klasse, und trotz funktionierender Lernplattform ist der Spruch "da war ich nicht da" immer noch sehr beliebt, um die Verantwortung für den ausgebliebenen Lernerfolg von sich zu schieben - und ich rede von Schülern in Abschlussklassen. Ich sehe es schon kommen, dass es mit den Klausuren schwierig wird. Und an die Abschlussprüfungen will ich gar nicht denken. Das wird ja jetzt bis Weihnachten nicht besser werden.

    Ich merke, dass ich schon in einen "bevor es mich aufregt, ist es mir lieber egal"-Modus komme...

    Bei uns (NRW) müssen Klassenfahrten von der Schulkonferenz genehmigt werden. Grundlage ist ein Antrag der Fahrtwilligen mit der Grobplanung und den Kosten. Dass ein Schulleiter Fahrten anordnet, ist nach dieser Regelung ausgeschlossen, und das steht auch nicht in dem erwähnten Paragraphen der ADO. Das lese ich so, dass Schulfahrten mit zum Job gehören, also keine Freizeitbeschäftigung sind und ich entsprechend versichert bin etc. Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren, ist ja schließlich ein Lehrerforum hier :tanz:

    Dass zu Pandemiezeiten Fahrten durch die Schulleitung angeordnet werden, halte ich für so absurd, dass es sich nicht lohnt, darüber zu diskutieren.

    Naja, eigentlich sollte jeder die Chance haben, ein bisschen auftauen zu dürfen. Und wer noch nie unterrichtet hat, muss das auch nicht in fünf Minuten können.

    Es gibt auch Leute, die sehr geschliffen daherreden können, aber es ist nix dahinter und im täglichen Umgang merkt man erst, dass sie arbeitsscheu und unkollegial sind.

    Ist ja auch der Sinn von Probezeit, für beide Seiten.

    Irgendwie haben wir hier auch keine Glaskugel und wissen wirklich nicht, wie das Ding ausgeht.

    rukma, das weiß man nicht. Wie war denn dein Eindruck? Einige Gespräche dauern vielleicht kurz, weil die Zeit knapp ist, aus irgendeinem Grund, der nichts mit dir zu tun hat. Und andere werden möglichst zügig beendet, weil gleich am Anfang schon klar ist, dass das mit diesem Bewerber nichts wird. Die Leute in solchen Kommissionen haben Erfahrung mit sowas.

    Dir wird nichts anderes übrig bleiben als auf die Entscheidung zu warten. Nach deinem Posting habe ich aber ehrlich gesagt kein gutes Gefühl. Wenn du kein Signal vernommen hast, das auf einen positiven Eindruck hindeutet, liegt das entweder daran, dass du solche Signale nicht wahrnimmst oder dass es die nicht gab. Beides wäre kein gutes Zeichen.

    Aber vielleicht ist es auch anders. Wer weiß das schon. Viel Erfolg!

    Ja, wir reden im Kollegium darüber, wir sind ja auch betroffen. Klassen sind in Quarantäne, Lehrer auch, die Stimmung hat sich gewandelt, das Lehrerzimmer ist zum Leererzimmer geworden ... Wir machen uns vor allem auch Sorgen um die Schülerinnen und Schüler ...

    Aber das hatte ich auch schon mehrfach geschrieben und frage mich, ist an anderen Schulen business as usual?

    So ähnlich ist es bei mir auch. Meine Arbeitsblätter mache ich alle mit LaTeX. Die Sourcen sind alle in einem einzigen Ordner, und die fertigen pdfs habe ich separat noch einmal nach Themen sortiert. Dann habe ich mir ein Suchprogramm geschrieben, das die Dateien nach Stichwörtern durchsucht, weil ich oft nicht mehr weiß, wo ich eine Aufgabe drin habe.

    Ich habe auch die Möglichkeit, Aufgaben und Lösungen in einer Datei zu speichern und über einen Schalter das eine oder das andere (oder beides) zu kompilieren.

    Per Hand oder mit dem Convertible mache ich auch manchmal Lösungen und binde sie dann einfach als Bild ein, bis ich Zeit finde, es ordentlich zu machen. Und ja, das mit den Zetteln ist ein Graus, diese Ordner gucke ich doch nicht mehr durch.

    PSTRicks habe ich bisher nicht verwendet, ich hatte noch WinFunktion, mit dem mache ich alle Funktionen, die ich so brauche, kombiniert ggf. mit Powerpoint oder CorelDraw (wobei ich mit der neuen Version von Coreldraw nicht gut zurechtkomme). LaTeX habe ich schon an der Uni benutzt, es ist halt aufwendig zu lernen und manchmal mühsam, aber das Ergebnis lässt sich sehen. Vermutich ist es mit PSTricks ebenso.

    Ordentliche Arbeitsblätter sind schon aufwendig, aber das Schöne ist ja, dass man sie mehrfach verwendet und nach ein paar Jahren ist das gerade in Mathe fast ein Selbstläufer.

    Den Vergleich mit einem Buch finde ich unnötig. Das Buch gibt es ja außerdem noch. Damit muss ich nicht konkurrieren.

    Ich fand dieses Schreiben schrecklich verschwurbelt. Verbieten kann man nicht, aber in irgendwelchen Einzelfällen irgendwas androhen. Ist halt blöd: Quarantäne kann einem auch am Wohnort verordnet werden (bei uns an der Schule sind da schon einige betroffen), dann macht man seinen Distanzunterricht bei natürlich vollen Bezügen. Das möchte ich erst mal sehen, dass jemandem die Bezüge gekürzt werden. Aber man kann halt nicht schreiben: Leute, lasst euren Hintern zu Hause, es gibt schon genug Probleme. Aber das war ja gemeint.

    Und bei den Schülern ebenso. Willst du verbieten, dass die in Risikogebiete fahren, aber kannst du machen nix.

    Die fehlen ja jetzt schon mehr als früher, und das Distanzlernen klappt immer noch nicht wirklich gut.

    Schulformen ist nicht dasselbe wie Ausbildungsgänge.

    Und die geschilderten Schulformen spiegeln tatsächlich das ganze breite Spektrum am BK: Von der Ausbildungsvorbereitung (junge Schüler, oft schwierige Klientel mit viel Betreuungsbedarf) bis hin zu den Technikern (erwachsene Leute, berufserfahren, im Umgang überwiegend pflegeleicht).

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