Beiträge von Piksieben

    Naja, eigentlich sollte jeder die Chance haben, ein bisschen auftauen zu dürfen. Und wer noch nie unterrichtet hat, muss das auch nicht in fünf Minuten können.

    Es gibt auch Leute, die sehr geschliffen daherreden können, aber es ist nix dahinter und im täglichen Umgang merkt man erst, dass sie arbeitsscheu und unkollegial sind.

    Ist ja auch der Sinn von Probezeit, für beide Seiten.

    Irgendwie haben wir hier auch keine Glaskugel und wissen wirklich nicht, wie das Ding ausgeht.

    rukma, das weiß man nicht. Wie war denn dein Eindruck? Einige Gespräche dauern vielleicht kurz, weil die Zeit knapp ist, aus irgendeinem Grund, der nichts mit dir zu tun hat. Und andere werden möglichst zügig beendet, weil gleich am Anfang schon klar ist, dass das mit diesem Bewerber nichts wird. Die Leute in solchen Kommissionen haben Erfahrung mit sowas.

    Dir wird nichts anderes übrig bleiben als auf die Entscheidung zu warten. Nach deinem Posting habe ich aber ehrlich gesagt kein gutes Gefühl. Wenn du kein Signal vernommen hast, das auf einen positiven Eindruck hindeutet, liegt das entweder daran, dass du solche Signale nicht wahrnimmst oder dass es die nicht gab. Beides wäre kein gutes Zeichen.

    Aber vielleicht ist es auch anders. Wer weiß das schon. Viel Erfolg!

    Ja, wir reden im Kollegium darüber, wir sind ja auch betroffen. Klassen sind in Quarantäne, Lehrer auch, die Stimmung hat sich gewandelt, das Lehrerzimmer ist zum Leererzimmer geworden ... Wir machen uns vor allem auch Sorgen um die Schülerinnen und Schüler ...

    Aber das hatte ich auch schon mehrfach geschrieben und frage mich, ist an anderen Schulen business as usual?

    So ähnlich ist es bei mir auch. Meine Arbeitsblätter mache ich alle mit LaTeX. Die Sourcen sind alle in einem einzigen Ordner, und die fertigen pdfs habe ich separat noch einmal nach Themen sortiert. Dann habe ich mir ein Suchprogramm geschrieben, das die Dateien nach Stichwörtern durchsucht, weil ich oft nicht mehr weiß, wo ich eine Aufgabe drin habe.

    Ich habe auch die Möglichkeit, Aufgaben und Lösungen in einer Datei zu speichern und über einen Schalter das eine oder das andere (oder beides) zu kompilieren.

    Per Hand oder mit dem Convertible mache ich auch manchmal Lösungen und binde sie dann einfach als Bild ein, bis ich Zeit finde, es ordentlich zu machen. Und ja, das mit den Zetteln ist ein Graus, diese Ordner gucke ich doch nicht mehr durch.

    PSTRicks habe ich bisher nicht verwendet, ich hatte noch WinFunktion, mit dem mache ich alle Funktionen, die ich so brauche, kombiniert ggf. mit Powerpoint oder CorelDraw (wobei ich mit der neuen Version von Coreldraw nicht gut zurechtkomme). LaTeX habe ich schon an der Uni benutzt, es ist halt aufwendig zu lernen und manchmal mühsam, aber das Ergebnis lässt sich sehen. Vermutich ist es mit PSTricks ebenso.

    Ordentliche Arbeitsblätter sind schon aufwendig, aber das Schöne ist ja, dass man sie mehrfach verwendet und nach ein paar Jahren ist das gerade in Mathe fast ein Selbstläufer.

    Den Vergleich mit einem Buch finde ich unnötig. Das Buch gibt es ja außerdem noch. Damit muss ich nicht konkurrieren.

    Ich fand dieses Schreiben schrecklich verschwurbelt. Verbieten kann man nicht, aber in irgendwelchen Einzelfällen irgendwas androhen. Ist halt blöd: Quarantäne kann einem auch am Wohnort verordnet werden (bei uns an der Schule sind da schon einige betroffen), dann macht man seinen Distanzunterricht bei natürlich vollen Bezügen. Das möchte ich erst mal sehen, dass jemandem die Bezüge gekürzt werden. Aber man kann halt nicht schreiben: Leute, lasst euren Hintern zu Hause, es gibt schon genug Probleme. Aber das war ja gemeint.

    Und bei den Schülern ebenso. Willst du verbieten, dass die in Risikogebiete fahren, aber kannst du machen nix.

    Die fehlen ja jetzt schon mehr als früher, und das Distanzlernen klappt immer noch nicht wirklich gut.

    Schulformen ist nicht dasselbe wie Ausbildungsgänge.

    Und die geschilderten Schulformen spiegeln tatsächlich das ganze breite Spektrum am BK: Von der Ausbildungsvorbereitung (junge Schüler, oft schwierige Klientel mit viel Betreuungsbedarf) bis hin zu den Technikern (erwachsene Leute, berufserfahren, im Umgang überwiegend pflegeleicht).

    Ich bin sowas von genervt!

    Letzte Woche lag ich mit Nasennebenhöhlenentzündung, Mandelentzündung und Fieber flach.

    Seit Montag war ich wieder in der Schule (noch leichter Schnupfen und Husten, sonst aber fit) und jetzt hab ich schon wieder Schüttelfrost, Husten und erhöhte Temperatur. :tot:

    Oje, eine Serie :(

    Pass gut auf dich auf und halt dich warm. Gute Besserung!!

    Das war ja nicht die Frage.

    Bei uns war die Teilnahme an den letzten Verabschiedungen ausdrücklich freiwillig. Und sonst meistens auch, manchmal aber im Anschluss an eine Konferenz, und da ist man dann natürlich da. Manchmal ist diese Konferenz sehr kurz, aber es ist eine Konferenz und eben nicht ausschließlich eine Feier. Die als Dienstverpflichtung zu definieren, dürfte fragwürdig sein.

    Es ist übrigens echt ein Problem im System. Ärzte/Labore verstehen nicht, wenn man an der Rechnung meckert, schließlich bekomme man ja das Geld zurück. (Eben nicht.)

    Das Argument hat mir eine Ärztin auch schon vorgetragen, nachdem ich mich über eine aus meiner Sicht überflüssige, nicht von mir erwünschte Leistung beschwert habe.

    Ich habe auch schon die Hausärztin gewechselt, weil mir das ganze Prozedere mit den Wiederholungsrezepten zu bunt wurde (erst anrufen - ewig in der Warteschleife, dann hingehen - ewig am Tresen warten, bis mich mal jemand beachtet, dann immer "Der Doktor möchte Sie sehen" - und zack: auf der Rechnung die Beratung ("Wie geht es Ihnen?" - "gut"). Jetzt bestelle ich das Rezept online, bekomme eine Mail, wenn es da ist, stecke den Kopf zur Praxis rein und hab das Rezept schon in der Hand. Und billiger ist es auch.

    Ich verstehe dieses System nicht. Wieso macht der eine so, der andere so? Und wieso kostet es bei mir 10,40 und bei euch 3,15? Und bei dem anderen Arzt 17,80?

    Mit etwas Verspätung habe ich die Sendung auch gesehen. Danke für den Hinweis.

    Es ist immer einfach, Leuten, die etwas sagen, was einem nicht so gefällt, Panikmache zu unterstellen. Nun wird ja die Beschränkung privater Feiern tatsächlich eingeführt. Nein, das gefällt einem nicht. Das ist alles doof.

    Dass die Schule schlecht auf die Wintersaison vorbereitet ist, ist ja nichts Neues. Lauterbach sagte ja deutlich, man muss für eine bessere Belüftung sorgen und dass das mit entsprechenden Geräten geht. Da hat er schon recht mit: Das ist nicht Panikmache, das sind realisierbare Vorschläge.

    Wie oft bin ich im Winter durch die Flure gegangen und habe mir gedacht: Was für eine miserable Luft hier, schrecklich. Noch mehr ärgert mich, dass wir online immer noch so schlecht aufgestellt sind. Schüler haben keine Endgeräte, Lehrer keine Ahnung ... das geht doch nicht. Wie soll man den Schulbetrieb aufrecht erhalten, wenn etliche Lehrer und Klassen in Quarantäne oder krank sind?

    Bei uns ist das jetzt schon übel! Ich frage mich, wie ich den Stoff speziell in meinen Prüfungsklassen durchkriegen soll.

    Was ich auch interessant fand, war der Satz, dass es, wenn es nochmal so richtig dick kommen sollte, daran weder Virologen noch Politiker schuld sein werden - sondern "wir", die Bürgerinnen und Bürger.

    Das gilt natürlich auch für Schule: Unterrichten ist ja keine Einbahnstraße. Ohne das Engagement der Lernenden wird das nichts. Leider bin ich diesbezüglich nicht sehr optimistisch.

    "Ich habe keinen PC, ich kann das nicht machen ... " - und dann chillt man weiter. Obwohl ich die Aufgaben so gestellt habe, dass man sie sogar mit dem Handy lösen kann. Seufz.

    Bei uns steigen die Zahlen, und der Mund-Nasen-Schutz wird im Unterricht dringend empfohlen. Ich gehe zu keinem Schüler, wenn der keine Maske trägt, lasse die Fenster offen und ab morgen bin ich auch mit FFP2 unterwegs.

    Im Lehrerzimmer mache ich ähnliche Erfahrungen wie hier geschildert: Es gibt Leute, die waren schon vor Corona distanzlos und sind es leider immer noch. Andere scheinen Coronaleugner zu sein, ich frage erst gar nicht nach, kein Bedarf. Ich meide das Lehrerzimmer.

    Und ja, das macht etwas mit dem Klima an der Schule. Ich bin ja nicht die Einzige, der das so geht. Wir sprechen schon miteinander, wenn sich das ergibt. Aber es ist nicht wie früher. Alle Leichtigkeit ist futsch.

    Ist aber schon ärgerlich, wenn ich meinen Selbstbehalt für einen Test aufwenden muss, den ich nur mache, weil ich dem Virus in der Schule ausgesetzt bin. Hatte ich so noch gar nicht drüber nachgedacht. Sollte ich vielleicht doch noch einen Umsonst-Test ohne Symptome machen lassen.

    Ich frage mich, ob die Schüler überhaupt schnell genug getestet werden. Einer meiner Schüler sagte, sein Arzt hätte gesagt, das sei nur eine heftige Erkältung, da müsse er keinen Test machen. Interessant, was da für Hellseher herumlaufen. Das Virus ist definitiv in der Schule, Klassen und Lehrer sind schon in Quarantäne, ich frage mich, wie lange es dauert, bis das Gesundheitsamt einfach nicht mehr hinterherkommt.

    Ja, macht Sinn zu fragen. Und auch mal für einen Vormittag zu hospitieren. Nach meinem Gefühl wird aber eher Mathe gesucht und da auch lieber studierte Mathematiker, aber "Versuch macht kluch". Die Schulen haben ja vielleicht Bedarf für einen späteren Zeitpunkt oder konnten bei der letzten Ausschreibungen niemanden einstellen und warten ab, bevor sie das nächste Mal ausschreiben.

    Viel Erfolg!

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