Die Lösung , die Freiplätze „bedürftigen“ Schülern zukommen zu lassen auf Kosten der anderen Eltern, finde ich persönlich nicht in Ordnung. Wer soll das denn bitte entscheiden? Ist die alleinerziehende, gut organisierte Mutter, die das Geld weitsichtig anspart, dann weniger bedürftig, als die chaotische Familie, in der das Geld für anderer Dinge ausgegeben wurde und die dann laut rufen? Warum sollen andere Familien, die sich auch mühevoll das Geld absparen, dafür auch noch mitbezahlen? Wir haben viele Familien mit niedrigen bis mittleren Einkommen und mehreren Kindern, die sind nicht „bedürftig“, aber da hauen Klassenfahrten ordentlich rein, daher versuche ich, für alle die Kosten niedrig zu halten.
Ganz klar :
- ich helfe gern beim Antrag für das Sozialamt
- der Förderverein der Schule hilft ebenfalls - hier spenden Eltern freiwillig und nach eigenen Ermessen. Ich hoffe, die gehen mit Fingerspitzengefühl vor.
- Für Austauschfahrten haben wir auch bei der Gemeinde mal vorgesprochen und die haben einen Topf eingerichtet und übernehmen dann z.B. die Fahrtkosten für Familien mit Hilfebedarf. Das muss dann aber nicht ich entscheiden, sondern jemand von außerhalb.
- die SuS führen selbst Fundraising Aktivitäten durch - finde ich super wichtig, gerade für SuS, die von zuhause eher das „Antragstellen“ als das „ich schaffe es selber“ kennen.
- meine Kosten müssen vom Land übernommen werden.