Beiträge von fossi74

    Im Prinzip hast Du mich schon richtig verstanden - rechne in dieser Hinsicht immer mit dem schlimmsten und freue Dich, wenn es besser kommt. "Lehrer" gehört nun mal zu den sozialen Berufen, da sind Mobbing und gegenseitige Missgunst fast vorprogrammiert.

    Ich halte mein Ref noch bis Mai 2022 durch und dann betrete ich diese Schule erst wieder, wenn sich diese Schule vom Einzelkämpfertum abgewendet hat und das KuK das konstruktive miteinander Kommunizieren erlernt hat!

    Guter Ansatz. Hast Du Dir schon überlegt, was Du nach dem Ref dann beruflich machen willst?

    Meine Postboten bei DHL sind ältere, seit viele Jahre dort tätige Personen, die aus der "Mitte der Gesellschaft" kommen. Für heute eingestellte soll es auch nicht mehr so rosig sein

    Da dürfte dann noch der eine oder andere Postsekretär dabei sein. Die sind natürlich gegenüber dem Zustellerprekariat die Könige.

    Die Frage, warum sich offensichtlich Menschen finden, die den Job des Paketboten zu den gegebenen Bedingungen machen (müssen?), muss schon erlaubt sein. Sie zu stellen, hindert den Einzelnen aber nicht daran, Rücksicht auf diese Menschen zu nehmen und ihnen die Arbeit dort etwas zu erleichtern, wo das problemlos möglich ist.

    Deutschlehrer-klugschiss (nachdem ich es im ganzen Thread nicht ein Mal richtig gelesen habe): Das Zeug heißt Cetirizin und macht auch mich nicht müde.

    Ich habe übrigens dieses Wochenende seit ca. acht Jahren zum ersten Mal wieder Beschwerden. Es scheint also gerade echt heftig zu sein. Ansonsten hat die Hyposensibilisierung echt Wunder gewirkt. Normalerweise komme ich jetzt komplett ohne medis aus.

    Und ich übernehme gerne den Wochenplan für den Ehepartner. Enthält der nur Haushaltstätigkeiten oder auch andere Dienstleistungen wie Fußmassagen und Frühstück ans Bett?

    Ach komm, schon bei "nur Haushaltstätigkeiten" hast Du doch Glück, wenn am Ende der Woche die Hälfte erledigt ist!

    Ja, das ist anstrengend. Da wäre ich wohl bis Wertheim mit dem Zug gefahren, dann sind es nur noch 35 km bis Lohr.

    - Das nächste Mal sagst Du Bescheid, wenn Du in der Gegend bist. Whisky gibts bei mir nicht, auch keinen Whiskey, aber mein Nachbar ist da gut aufgestellt. Auch ein Lehrer, Ehrensache.

    Whiskys der St. Kilian Destillery in Rüdenau am Main. (Ich war da im Sommer 2019 bei meiner Fahrradtour schon einmal.

    Ach nee. Dann hast Du wohlmöglich des Fossis alte Grundschule gesehen... meine Eltern wohnen noch im Nachbarort. Rüdenau liegt übrigens nicht am Main, sondern in einem Seitental.


    OT: Die Destillerie war früher eine Kleiderfabrik. Wenn die da Stoffe gefärbt haben, war der Bach mal grün, mal blau... hat ja niemanden interessiert in der Guten Alten Zeit. "Kleiderfabrikation am bayerischen Untermain" ist übrigens ein interessantes Stück Industriegeschichte. Die gerade insolvent gegangene Adler-Kette war praktisch "der letzte seiner Art"...

    So, genug der Nostalgie.

    OT: Ich komme auf meinem Arbeitsweg durch ein Dorf mit 80 Einwohnern. Wenn sich da ein einziger Corona einfängt, liegt die Inzidenz bei 1250. Dürfte dann Rekord sein.


    OnT: Ich halte die Regelung für den Distanzunterricht auch für eindeutig und kann mir nicht vorstellen, dass in Hof trotz der hohen Inzidenz die Schulen öffnen.

    es knockt mich alle 2 Wochen für ein paar Tage aus

    Hast Du mal abzuklären versucht, woran das liegen könnte? Das klingt dermaßen heftig, dass es ja eigentlich ein Dauerzustand ist. Zumal unter den gerade herrschenden Hygienebedingungen. Ich an deiner Stelle würde versuchen, mir eine chronische Erkrankung attestieren zu lassen - mit den entsprechenden Folgen für Dein Arbeitsverhältnis (im Hinblick auf eine eventuelle Schwerbehinderung).

    Oh ja, das kenne ich auch. "Musste mit meinem Vater arbeiten", als ultimative Erklärung, warum man dem Unterricht per VK fernbleibt

    Würde ich nicht gleich als Begründung verwerfen. Sie sind selten geworden - aber es gibt sie noch, die Eltern, die Schule als Firlefanz betrachten, vor allem, wenn sie zu höherer Bildung führt als man selbst sie genossen hat.

    Dass die Zeiten des Lockdown da als eine Art Ferien betrachtet werden, während deren der Sprössling auch mal "ebbes g'scheites schaffen" kann, liegt da nicht mehr fern.

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