Beiträge von fossi74
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Kann ich mit Realschullehramt auch an einer Gesamtschule unterrichten?
Theoretisch schon, dann allerdings nur in der Sek 1. Allerdings gibt es in Bayern und Baden-Württemberg insgesamt nur noch eine Handvoll Gesamtschulen, nämlich je 3 in Baden-Württemberg und Bayern.
Sehr interessant übrigens auch folgender Artikel: https://nmz.de/Artikel/zum–lehramtsstudium–musik–an–Gymnasien. So groß scheint der Bedarf gar nicht mehr zu sein.
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Manche Dinge rächen sich auch eines Tages. Im Falle unseres Ältesten hat die damals entsprechend agierende Mutter heftigste Probleme mit der Computerspielsucht und den Unverschämtheiten ihres Kindes - positiver Nebeneffekt: Das Kind ist seit Jahren kaum noch draußen auf dem Platz
"Ach, hallo, Frau A! Sagen sie mal... Ihren Großen sieht man ja kaum noch draußen. Geht es ihm gut? Er wird doch nicht krank sein? Na, alles gute auf jeden Fall!"
Drinnen dann so: *feierfeierfeierfeier*
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Macht euch nur lustig. Was passiert denn, wenn man mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist und die Scheinwerfer anschaltet?
Dann wird es dunkel.
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Warum bist du denn Lehrer geworden? Bei allen, die ich kenne, ist es sicherlich zum Teil auch der Grund, dass man als Lehrer was bewegen kann im Leben der SuS. Klar, auch etwas idealistisch, aber hoffentlich nicht komplett unrealistisch.
Klar war das für mich ein Grund. Ich bin nur etwas allergisch gegen "allgemeingültige" Zuschreibungen. Lehrer kann man auch werden, weil man den Beamtenstatus oder die Ferien oder die Arbeitszeiten so toll findet. All das sind völlig legitime Gründe für die Berufswahl.
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Da Ferien bekanntlich kein Urlaub sind, würde ich sagen, dass die Pauschale selbstverständlich auch in den Ferien geltend gemacht werden kann.
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Es kann übrigens auch in die andere Richtung gehen: Unsere Große hat jahrelang unter solcher Ausgrenzung gelitten (wobei selbst unser Elternblick ausreichte, um zu sehen, dass es nicht NUR an den doofen anderen lag), daher kenne ich das Problem durchaus.
Die Kleine hat aber nun genau das umgekehrte Problem: Sie ist durch und durch unkompliziert und pragmatisch - deshalb ist sie bei allen unheimlich beliebt und steht oft im Zentrum von Eifersüchteleien, worunter sie dann wieder zu leiden hat. Dass sie mein fränkisches Naturell geerbt hat ("Lockdown? Super! Hab ich endlich meine Ruhe!") und eigentlich ganz gern mal alleine ist, macht die Sache nicht einfacher.
Aber - für alle mitleidenden Eltern - es gibt Hoffnung. Spätestens in der Pubertät suchen sich die Kinder ihre Freunde selbst...
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Doch, doch, in Bullerbü gibt es das auch
Nur zur Klarstellung: Ich halte Dorf und Kleinstadt nicht per se für Bullerbü. Das kenne ich durchaus auch anders. Ich nehme allerdings ein grundlegend anderes - hm, nennen wir es "Grundrauschen" wahr als in der Stadt. Was nicht heißt, dass die Leute insgesamt oder in jedem Einzelfall angenehmer sind als Städter. Natürlich gibt es auf dem Dorf Ausgrenzung und Mobbing der übelsten Sorte, das will ich gar nicht wegdiskutieren.
Ich will ersteres mal an einem Beispiel festmachen: Wenn ich beim Arzt bin, lese ich gern die Zeitschrift "Eltern" (die Alternative wäre das Fernfahrer-Magazin; ich nehme an, da arbeitet jemand seine unerfüllten Kindheitsträume auf). Und jedesmal denke ich irgendwann, dass diese Zeitschriften von Leuten geschrieben werden, die auf einem anderen Planeten leben - nämlich von hippen Großstädtern für (möchtegern-)hippe Großstädter. Ist ja auch logisch, Zeitschriftenredaktionen sitzen halt nicht in Friedberg oder Rottweil, sondern in München, Hamburg oder Berlin. Das gilt selbstredend auch für die mittlerweile Regalmeter füllenden "Land-irgendwas"-Blätter. Die liest der Dorfbewohner auch eher kopfschüttelnd.
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Wieso sind einige Mütter so?
Abstiegsangst der Mittelschicht? Ich kenne die beschriebenen Verhaltensweisen übrigens nur aus der Großstadt, wo wir mit Kind 1 das erste Jahr verbracht haben (ich sage nur ein Wort: Pekip...). In Dorf und Kleinstadt sind die Leute nicht so drauf. Selbst die nervigste Arztgattinhelikopterelternbeiratsvorsitzende war nicht ganz so schlimm wie hier im Thread beschrieben.
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Aber nur gut, dass uns das in NRW nicht passieren kann. Immerhin haben wir hier ein vernunftbegabtes Kultusministerium, welches seine Entscheidungen pragmatisch und sinnvoll fällt.
Hinweis: Hier ist nicht der Galgenhumor-Thread.

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Alles gut. Das war auch keine Hoffnung von mir (die Frage, wie Du das gemeint hast, schenke ich mir...), sondern die schlichte Feststellung, dass man sich zu zweit eben Wohneigentum eher leisten kann als alleine. Wenn Du das für Dich ausschließt, ist das sowas von Deine Sache, dass es von mir schon übergriffig wäre, das in Ordnung zu finden.
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*Schulterzuck* Ich weiß auch nicht, was wir richtig machen. Ich hatte mit 40 nach sieben Befristungen meinen ersten unbefristeten Vertrag, meine Frau mit 44; wir haben während des Zweitstudiums meiner Frau zwei Kinder bekommen, wir haben noch nicht geerbt (kann gern erstmal so bleiben) - und trotzdem haben wir ein großes Haus, zwei Autos und einen größeren fünfstelligen Betrag auf der Seite. Das alles, ohne uns irgendwie einschränken zu müssen (unsere Wünsche sind aber auch bescheiden. Größere Urlaubsreisen z. B. interessieren uns nicht; das große Auto ist jetzt 9 Jahre alt; und als ich heute im Radio gehört habe, dass die Deutschen im Schnitt 90!! Kleidungsstücke im Jahr kaufen, kam ich ins Grübeln - ich komme wohl kaum auf 9 im Jahr).
Was wir allerdings auch haben: Einen sauguten Finanzberater, der uns in mehr als einem Punkt wirklich, wirklich gut beraten hat.
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Also ich kann mir das nicht leisten, werde ich auch nie können.
Alleine könnte ich es auch nicht, zu zweit (mit zwei Lehrergehältern) geht es ganz locker - und dass Du nochmal eine/n nette/n KollegIn kennenlernst und Dich mit ihr zusammentust, willst Du hoffentlich nicht kategorisch ausschließen. Ich weiß nicht, ob wir Lehrer "privilegiert" sind (ich als Angestellter fühle mich jedenfalls nicht so), aber verdienen tun wir ganz gut. Das braucht man weder schön- noch schlechtreden.
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sehr darauf achten, dass die/der Mieter*in gut in die Hausgemeinschaft passen
Und was machst Du, wenn ein Eigentümer nicht in die Hausgemeinschaft passt? Das ist das vorrangige Problem, nicht irgendwelche Mieter, die bei grobem Fehlverhalten zu kündigen der Eigentümer sogar gezwungen werden kann.
Außerdem z. B. Streit über Notwendigkeit von Sanierungen und deren Qualität, Streit um Instandhaltungsrücklagen und anderes... freu Dich, wenn es Euch anders ergangen ist.
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Gemeinsam jubilierend: "Wir bauen uns ein freistehendes Einfamilienhaus!!!"
Und warum auch nicht? Leisten können wir es uns allemal.
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