Zudem finde ich es schon ziemlich schräg seinem Kind die Möglichkeit zu nehmen, ein Gymnasium zu besuchen, wenn es die entsprechende Empfehlung hat, weil man als Eltern selbst mal schlechte Erfahrungen gemacht hat vor 20 Jahren oder weil man sonst wie diffuse Ängste hat vor vermeintlichem Leistungsdruck oder zu wenig Kindheit, weil die Schwester der Cousine des Schwippschwagers auch immer erzählt wie fürchterlich anstrengend das Gymnasium für ihren Sohn war.
Das ist keineswegs schräg, sondern zutiefst menschlich - eigene Erfahrungen werden verallgemeinert, Unbekanntes wird gefürchtet. Ist leider so und ist in diesem konkreten Fall auch eine Folge des gegliederten Schulsystems.