Ich beobachte das Gleiche. Immer mehr SuS haben psychische Probleme... Aber ehrlich, wen wundert das?
Die Mütter rauchen und saufen in der Schwangerschaft, geben die Babys mit 1 in die Krippe, dauernd wechselnde Partnerschaften, mehrere Kinder von unterschiedlichen Vätern, allgemein komische Familienverhältnisse, die Kids werden mit spätestens drei vors Tablet oder die Glotze gesetzt damit Ruhe ist, sind natürlich jetzt alles Klischees und Allgemeinplätze, aber wie viele Kinder wachsen heute noch so behütet auf wie wir früher?
Genau [TM]. Bei uns gabs keine psychischen Probleme. Bei uns gabs was auf den Arsch und gut war!
- Meine Kinder waren übrigens mit anderthalb bzw. mit acht Monaten in der Krippe, weil meine Frau "karriere"technisch und ich finanziell nicht in der Lage waren, jahrelang Elternzeit zu nehmen. Beide Mädels sind altersentsprechend selbstständig, sozial bestens integriert und hoch empathisch. Und zwar nicht trotz, sondern wegen der Kinderkrippe.
Aber Du hast ja glücklicherweise geschrieben, dass das alles Klischees sind .
Wow... Schade dass das bei euch offenbar echt nicht gut läuft mit dem Austausch zwischen Ärzten und Schule. Wir haben zumindest bei uns an der Schule da immer recht engen Kontakt und planen auch gemeinsam Wiedereingliederungsmassnahmen.
Das hängt tatsächlich stark von der ärztlichen Leitung der jeweiligen Klinik ab. Wir hatten früher ähnliche Verhältnisse wie bei Krabappel, sind aber mittlerweile ganz klar auf Augenhöhe mit dem therapeutischen Team und werden entsprechend gehört.
@Krabappel:
Natürlich bekommt Ihr meist nicht mehr zu hören als "wir haben Seite 11 bearbeitet ". Was denkst Du, was hier los wäre, würde ich den Heimatschulen viel mehr erzählen... Wir sagen den Eltern aber immer klipp und klar, dass sie mit den Lehrern des Kindes Klartext reden sollen. Leider gibt es aber immer noch jede Menge Kollegen, denen man wirklich besser weismacht, das Kind sei auf "Kur".
Edit: anderthalb Jahre war unsere Große bei Krippeneintritt alt, nicht etwa anderthalb Monate.