Beiträge von Kathie

    In meinem Welt- oder Arbeitsweltbild erwarte ich, dass wenn eine Lehrkraft oder erst recht ein REFi der vulnerabel ist und die Zukunft der Bildung ist, die Schule wechselt, dass jemand vom Senat oder sonstiger Stelle Kontakt aufnimmt und fragt, wie es einem geht, aber nein ich wurde komplett alleine gelassen in meiner Ohnmacht und sage, dass ich solch einen Umgang nicht verdient habe.

    Ich habe das Gefühl, dass teilweise bei Reffis recht viel Anspruch herrscht, was Rücksichtnahme auf Befindlichkeiten angeht. Du hast jetzt deine Wunsch-Schule bekommen, das ist doch ein Grund zur Freude. Warum sollte dich jemand vom Senat anrufen und fragen, wie es dir geht? Verstehe ich nicht. Du hast, was du dir gewünscht hast. Wenn der Senat jede Lehrkraft mit erfolgreichem Umsetzungswunsch anrufen würde und fragen würde, wie es ihr geht, wäre zum neuen Schuljahr viel zu telefonieren. Welcher Senat eigentlich?

    Also, von daher, mach dir klar ob du mit Schülern arbeiten willst, ob du gerne unterrichtest, und ob du dem Ganzen gewachsen bist, oder ob du lieber etwas anderes machen würdest. Denn man wird dir, wie du jetzt gemerkt hast, eher keine Sonderrolle zugestehen, nur weil du ein Reffi bist. Und als Lehrer auch nicht. So ist das eben.

    Dein Kommentar über Seph kommt schnippisch rüber, ich hoffe, ich interpretiere das falsch.

    Ich hab kein Problem damit, ich fahre dann entweder im August oder fliege Anfang September tatsächlich ins Warme, aber was ich eigentlich meinte, war, dass "Es ist billiger" kein wirklicher Vorteil sein muss, wenn es gleichzeitig von der Reisezeit nicht mehr so gut passt.

    Ich nutze kahoot nie, dazu sind meine SchülerInnen noch zu jung.


    Mit dem perfekten Alter meinte ich ganz allgemein, welches Alter ist das beste, so insgesamt aufs Leben gesehen?

    Aber neue Frage: Wie viele Beine leben insgesamt bei dir im Hausalt, Menschen und Haustiere mitgezählt?

    Mein Gefühl sagt, wenn du es nur knapp bestanden hast, lass es dir anerkennen, nicht dass du beim nächsten Versuch nicht mehr bestehst und dann Probleme hast.

    Die Kurse besuchen um die Grundlagen zu festigen ist doch wahrscheinlich trotzdem möglich, nur zur Prüfung müsstest du dann ja nicht mehr antreten, oder?

    Hast du schonmal einen Mammutmarsch mitgemacht? Wie ist da die Fitness der Mitmachenden?

    Ich habe es mal angedacht, bin aber ehrlich gesagt noch nie so lange Strecken gegangen oder gelaufen (15km war mein weitester Lauf - ich laufe gerne und regelmäßig, aber eher kurze Strecken als kleinen Ausgleich).

    Ich schätze mal, ohne Übung wird man beim Mammutmarsch nach ca 30km an seine Grenzen kommen, wenn man sonst nur so 10km spazieren / wandern geht? Den Mammutmarsch geht man und läuft ihn nicht, stimmts?

    Ich sehe mich halt auch als Lehrerin und nicht primär als Kinderbetreuerin, von daher finde ich auch nicht, dass die Schule da irgendwie in der Pflicht ist, ein Betreuungsproblem der Eltern während der pädagogisch sinnvollen und nötigen Ferien zu lösen, vielmehr sollte es andere Angebote geben, die aber abgekoppelt von der Schule und komplett freiwillig für die Kinder sind (am besten kostenfrei) und die nicht von Lehrkräften organisiert werden - selbstredend, da wir unsere Jahresarbeitszeit ja durch unsere Unterrichtsverpflichtung und die zugehörigen Aufgaben bereits erfüllen und oft übertreffen.

    Das wird doch sowieso nie für alle passen. Daher wäre ein Wechsel für alle eigentlich am besten.

    Vom Wetter her wird es nie für alle passen, das stimmt, zumal das Wetter auch nicht immer gleich ist. Dieser Sommer war aber insgesamt eher kalt, finde ich, also wir waren äußerst selten beim Baden, ich kann es an einer hand abzählen. Da gab es schon andere Somme, wo wir fast jedes Wochenende gehen konnten!

    Aber einen Wechsel für alle fände ich die schlechteste Lösung. Ich will verlässliche Ferientermine. Dieses Rotieren klingt für mich total unattraktiv, mir wäre es (fast) egal, wann die Ferien liegen, solange sie einfach jedes Jahr gleich liegen.

    Es sieht für mich nicht nach einem bewerteten Test aus, sondern einfach nach einem korrigierten Arbeitsblatt. Bei einem Test stünden Punkte dabei und unten wäre kein Merksatz, zumindest in meiner Welt.

    Ich bin - wie erwähnt - kein Camper, daher interessieren mich diese Preise nicht. Als Schwabe betreibe ich "Hotelhopping" und suche mir die günstigen "Zwischen- und Resträume. Wir waren 3 Wochen im Urlaub auf Korsika und haben die Insel umrundet. Dabei immer nur 2-3 Tage in einem Hotel verbracht. Über Hotelbuchungsmaschinen haben wir uns Hotels am Strand - bzw. in Strandnähe ausgesucht und im Juni/Juli incl. Frühstück und Doppelzimmer im Schnitt 110 € bezahlt. Das sind 55 € pro Nase incl. Buffetfrühstück und Parkplatz.
    Ich mache nicht den "gleichen" Urlaub wie andere.

    Was aber das Problem anderer Leute absolut nicht löst und auch nicht die Ungerechtigkeit, dass der Urlaub zu bestimmten Ferienzeiten deutlich teurer sein kann. Von daher tut es wenig zur Sache. Wir machen häufig Urlaub außerhalb Europas wo nicht Hochsaison ist, da sind die Preise auch anders. Aber auch das ist ja absolut nebensächlich in dieser Diskussion hier, darum geht es ja nicht.

Werbung