Ja aber darum geht's ja. Deine Frau hat dann immer einen Sek2-Lehrer gefunden, der auch noch A15Z (vielleicht mal A16?) Ambitionen hat. Somit hat sie also auch "nach oben" geheiratet.
Was soll denn das mit "gefunden" immer? Als würden alle Frauen bei der Partnerwahl nur nach geldigen Männern geiern, damit sie am Ende daheim Hausfrauchen sein dürfen. Ich finde es ein sehr fragwürdiges Bild, was hier verbreitet wird, und kann das im Bekannten- und Kollegenkreis auch nicht bestätigen.
Es gehen meist Frauen wegen der Kinder in Teilzeit, für mich lässt das aber keinen Schluss auf den Verdienst zu. Ich kenne einige Paare, bei denen die Frau mehr verdient, aber dennoch Teilzeit macht, eben weil sie es will. Ich kenne auch Paare, bei denen beide in Teilzeit sind. Ich kenne ganz ganz viele Paare, bei denen es ein gemeinsames Konto gibt und beide gleichwertig für das Familieneinkommen arbeiten. "Der Verdienst der Frau ist ihr Taschengeld" ist doch wirklich aus dem letzten Jahrhundert.
Ich finde es extrem ungut, wie von einigen über Teilzeit-arbeitende Frauen hergezogen wird. Warum kann nicht jeder sein Leben so leben, wie er will? Warum könnt ihr euch nicht vorstellen, dass es Frauen gibt, die NICHT auf den Verdienst ihres potentiellen Ehemannes schauen und aus Liebe heiraten? Was für ein verkorkstes Bild von Ehe haben hier eigentlich manche? Das frage ich mich. Schade sowas, wirklich.