Schüler ist fachlich deutlich unter dem Leistungsniveau seiner Mitschüler. Das Kind hat bereits die Klasse wiederholt. Eltern sind überfordert. Das Kind sitze stundenlang an den Aufgaben.
Die Mutter wünscht ausdrücklich, dass das Kind überprüft wird.
Förderschullehrer ist der Auffassung, dass ein Verfahren nicht eingeleitet werden soll. Sie vermutet, dass die Mutter nicht ausreichend mit dem Kind lernt.
Wie sollte nun korrekt weiter vorgegangen werden? Danke für Erfahrung und Hinweise
Was ist denn deine Einschätzung? Hast du einen Förderplan für dieses Kind erstellt, alle dir sinnvoll erscheinenden Möglichkeiten ausgeschöpft? Hast du einen Verdacht, warum das Kind scheinbar nicht in der Lage ist, die Kompetenzziele zu erreichen? Ist das in jedem Fach so?
Wenn du am Ende bist mit deinen Möglichkeiten, ist eine Möglichkeit den Eltern zu raten mit dem Kind zum SPZ zu gehen, um einiges abzuklären. Wenn du das Begehren der Mutter unterstützt und ein SPU eingeleitet werden soll, wende dich an deine Schulleitung. Die veranlasst das Verfahren und dann werden du und der Förderschullehrer beauftrauft ein Fördergutachten zu erstellen. Wenn die Schulleitung sich weigert, kann das Verfahren auch von den Eltern beantragt werden.
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