Beiträge von raindrop

    Das ist aber doch keine Rechtfertigung, ein Volk verhungern zu lassen. Ich hoffe, man kann das als kleinsten gemeinsamen Nenner finden.

    Die Lieferung von Hilfsgütern wird auch nicht durch die Israelis verhindert. Das Problem sind die Hamas, die die meisten Hilfslieferungen abfängt. Die Lebensmittel kommen nicht bei den Menschen an. Wie willst du das Dilemma lösen...

    Das sind doch alles keine Zitate aus der Bibel, sondern Dinge, die sich Menschen ausgedacht haben.

    und? spielt das eine Rolle? Die Bibel ist auch durch Menschen geschrieben, ebenso wie der Koran. Es sind Regeln der Glaubensgemeinschaft. Oder passt das nur nicht in deine Argumentation?

    Wo steht denn in der Bibel, dass man an Weihnachten oder Sonntags in die Kirche gehen muss? Gib mir mal bitte die entsprechende Textstelle(n), da ich die nicht finden kann.

    Was hat das mit der Bibel zu tun? Die Katholiken haben das Sonntagsgebot, die müssen eigentlich zur Messe gehen. Also auch radikal in deinem Sinne.

    Wenn jemand MUSS, dann ist das per Defintion (Duden a) und b) ) schon radikal.

    Wenn jemand muss, kann das jeder dieser Punkte sein. Es muss aber nicht zwingend a) und b) sein.

    Hier ging es ums Beten, das wohl kaum mit Rücksichtslosigkeit und Härte durchgeführt wird...

    Es ist eine Tatsache, dass wir in Deutschland stellenweise Probleme mit Extremismus haben und dass man in einem Lehrerforum zumindest mal nachfragt,

    Das da oben hast du geschrieben.

    Das ist deine persönliche Auslegung meiner Worte. Das habe ich nie gesagt. Dogmatische Sichtweisen führen aber nunmal vermehrt zu Nachfragen.

    Von einer dogmatischen Ansicht übers Beten zu dem Problem des Extremismus überzuleiten, um dann mal nachfragen zu müssen, finde ich überaus übergriffig. Und das ist auch nicht meine Auslegung, das schreibst du!

    Wenn du es anders gemeint hast, dann schreibe es deutlicher. Mit dieser Pseudobegündung kann man jeden irgendwie unter Druck setzen und stigmatisieren, wenn es einen in den Kram passt.

    Jedoch empfinde ich deine Aussagen als verharmlosend, wenn man sich die islamistischen Terroranschläge in Deutschland vor Augen führt.

    Ich finde dein Hervorheben des islamstischen Terrorismus und dein verharmlosen des Rechtsextremismus zum kotzen, um es mal deutlich zu sagen.

    du magst ja gerne von einem "viel größeren Problem" sprechen.

    Nein, nicht ich spreche davon, sondern die Statistik.

    finde ich deine Aussage in der Art und Weise zumindest unpassend, weil du die Diskussion damit direkt in eine andere Richtung lenkst...

    Ich finde es unpassend, immer wieder einen Aspekt so herauszuheben und so zu tun, als ob das rechtfertigen würde, jetzt alle Muslime genau unter die Lupe nehmen zu müssen, da das ja alle Extreme sind. Es gibt nun mal mehr Rechtsextremistische Straftaten in Deutschland als islamistische Extreme.

    Islamistischer Extremismus ist real. Die Existenz von Rechtsextremismus darf nicht davon ablenken, dass religiöser Extremismus in Deutschland existiert.

    Hier die Statistik zu Rechtsextremismus:

    https://www.verfassungsschutz.de/DE/themen/rech…akten_node.html

    hier die Liste des islamistisch motivierten Terrorismus/ Extremismus:

    https://www.bka.de/DE/DasBKA/Orga…Januar%202024).

    Islamistischen Extremismus gibt es und es gilt in zu bekämpfen. Aber das viel größere Problem ist tatsächlich der Rechtsextremismus.

    Es ist eine Tatsache, dass wir in Deutschland stellenweise Probleme mit Extremismus haben

    Wir haben in Deutschland hauptsächlich ein Extremismus Problem mit Rechts-Extremen!!

    Danach müssten wir jeden weißen Deutschen etwas genauer unter die Lupe nehmen...

    Stimmt absolut. Nur höre ich (hierzulande) eher selten von radikalen Christen.

    Das mag dann eher an der Gegend liegen in der du lebst oder aufgewachsen bist. Ich bin in einer Gegend aufgewachsen wo viele Christen leben, die mit der Beantwortung von Bolzbold Fragen auch so ihre Probleme hätten. Die werden aber nicht dermaßen ausgefragt.

    Alle Beamten leisten einen Diensteid, der uns verpflichtet, alle in Deutschland geltenden Gesetze und das Grundgesetz zu wahren. Das gilt für Menschen aller Religionen, wenn sie in den Staatsdienst treten wollen gleichermaßen.

    Klar, "wollen" ist das eine. Aber nichtsdestotrotz kenne ich so manches Unternehmen, wo auch freitags die Gleitzeit bis 14 oder 15 Uhr geht und auch bis dahin Termine jeglicher Art (intern wie auch extern).

    Wollen wir jetzt ernsthaft anfangen mal durchzuzählen, wie viele Firmen wir kennen, die Freitags Nachmittags noch Meetings haben oder nicht?

    ich habe nicht behauptet, dass das in allen Firmen so ist. Aber es ist auch nicht völlig abwegig, wie das bei einigen durchklingt. Hier geht es aber um Schule...

    Was ist, wenn man aus beruflichen Gründen diese Pflicht nicht einhalten kann? Was ist mit Ärzten im Krankenhaus, usw...?

    Es gibt auch im islamischen Glauben Ausnahmen, die nicht am Freitagsgebet teilnehmen müssen. Aber wahrscheinlich gibt es dazu so viele Auslegungen wie auch im christlichen Glauben zu diversen Themen.

    mmh, ich bin mir nicht sicher, was ich von der Umfrage halten soll. Mir fehlt ein Kommentarfeld, warum ich den Einsatz von KI-Tools im Mathematikunterricht, die auf LLM Modellen basieren für völlig sinnfrei halte.

    Die Umfrage scheint explizit diesen Einsatz für gut zu befinden und versucht jetzt herauszufinden, welche Persönlichkeitsprofile sich dagegen streuben...

    Eltern konnten im Zweifelsfall gegen jede schulische "Empfehlung" ein Veto einlegen.

    Mir ist immer noch nicht ganz klar, um was es dir geht? Geht es um die Empfehlungen für die weiterführenden Schulen nach Klasse 4?

    Könnte man verschieben, wenn man eine 6-jährige Grundschule hätte. Dann sind die Leistungen vieler Kinder viel besser abzuschätzen. Nach der 4. Klasse ist es nur ein Lotteriespiel auf Kosten der Kinder.

    Ich habe mir gerade historische Zahlen für BW rausgesucht und aktuelle Zahlen für ganz Deutschland. In den 50er Jahren standen für ca. 60% der 3-6 Jährigen Kitaplätze bereit, für U3 hätten ca. 1-2% der Kinder einen Betreuungsplatz bekommen. Im letzten Jahr besuchten 91,3% der 3-6 Jährigen eine Kita und 37,4% der U3 Kinder. Die Idee, dass mehr Kitaplätze das Problem lösen, scheint mir angesichts der Zahlen nicht direkt einsichtig. Irgendwas scheinen die Eltern damals richtig gemacht und heute verlernt zu haben.

    Es ist immer schwierig kontextlos Daten der verschiedenen Epochen zu vergleichen. Vielleicht haben sich die Herausforderungen geändert? Wie sah der Betreuungsschlüssel damals aus, wie sieht der heute aus?

    Ab Mitte/ Ende der 50er verstärkt sich der Zuzug von Menschen aus anderen Ländern, die hier arbeiten. Wie sah die Sprachförderung damals und heute aus? Gut, heute ist sie quasi nicht mehr vorhanden, bis auf wenige Ausnahmen.

    Es geht hauptsächlich im Video auch um die Sprachentwicklung vieler Kinder, Wir sind ein Migrantenland und bekommen es nicht hin, unser Schul oder Vorschulsystem dementsprechend darauf auszurichten.

    2.) Es wird als große Frage aufgeworfen, was Kinder zu Schulbeginn können sollten und dass es da keine einheitliche Festlegung gibt. Ich kann problemlos rausfinden, was der Kinderarzt bei den U-Untersuchungen abprüft und was das Gesundheitsamt bei der Schuleingangsuntersuchung haben möchte. Das Problem ist doch nicht, dass man vergessen hat die Kinder zu testen, das Problem ist, dass daraus absolut gar nichts folgt.

    Die Sprachentwicklung wird nicht getestet, was eines der Hauptprobleme ist. Aber grundsätzlich gebe ich dir Recht, dass nach dem Testen, eigentlich keine Förderung angedacht ist.

    Man hatte in fast allen Bundesländern früher solche Dinge wie Schulkindergärten/Vorschule etc. und hat das aus Kostengründen eingestampft. Das wieder aufzubauen ist angesichts des Personalmangels gerade in den Grundschulen eine Mammutaufgabe, die mindestens ein Jahrzehnt dauern wird.

    Der Aufbau würde sich aber lohnen oder alternativ könnte man auch die Kindergärten vernünftig ausbauen und die Sprachförderung dort stärken. Ansonsten wird sich halt auch nichts ändern und wir verwalten das Chaos einfach weiter...

    Wir müssen gesamtgesellschaftlich wieder dahin, dass Schulen, als Experten im Bereich "Bildung", wieder mehr Rechte erhalten und Eltern viel stärker in die Pflicht genommen werden als dies aktuell der Fall ist.

    Was genau soll das deiner Meinung nach bedeuten? Wenn wir die Bildungsexperten sind, warum müssen dann die Eltern mehr in die Pflicht genommen werden.

    Ich finde das immer etwas befremdlich, wenn Politiker das gern fordern, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken. Es wäre vielleicht mal gut, wenn sie ihre Versprechen, die sie schon seit Jahrzehnten wiederholen, die Schulen zu stärken, erfüllen würden.

    An dem Punkt könnte es sich dann lohnen, selbst noch einmal nachzulesen, was die Forschung zu diesem Übergang zu sagen hat.

    und dann berücksichtige dabei auch noch, dass eine vierjährige Grundschulzeit weltweit die absolute Ausnahme ist. Fast alle anderen machen es anders. Warum das so ist, wirst du bei der Recherche zur Forschung sehr schnell finden.

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