Beiträge von raindrop

    Ich würde die 6-jährige Grundschule, die Brandenburg und Berlin ja haben, auch bundesweit begrüßen. Zumindest wenn man am dreigliedrigen Modell festhalten will.

    Hatten wir mal in Niedersachsen, weiß garnicht warum das abgeschafft wurde, damals war ich noch in NRW tätig. Aber wahrscheinlich hatte der Philologenverband was dagegen und die sind bestens in der Politik vernetzt und so dermaßen rückständig...

    längere Dunkelflauten überbrücken zu können.

    Gegen längere Dunkelflauten gibt es ebenfalls schon genügend Konzepte, wenn genügend Solar und Windenergie ausgebaut wird und wir sind immer noch an das europäische Stromnetz angeschlossen. Es gibt auch keine landesweiten Dunkelflauten, sondern schlimmstenfalls lokale, die durch ein flexibles Stromnetzwerk und Speicher, die auch jetzt schon geplant werden, bis auf ein Minimum aufgefangen werden können.

    s was von Merz bisher kommt, hat für mich mehr Hand und Fuß als bei seinem Vorgänger, aber was daraus wird, kann man jetzt sicher noch nicht sagen.

    Es wird nichts, weil es vollständig an den Problemen dieses Landes vorbeigeht. Seine Wirtschafts- und Migrationspolitik ist ein völliger Witz...

    Ich empfehle die Analysen von Maurice Höfgen, die das ganz gut auseinandernehmen

    Richtig. Vor Schröder gab es keinen Niedriglohnsektor.

    Wer hat das denn behauptet? Deine Antwort ist reichlich unangebracht und unsachlich.

    Von einer Partei, die für die Arbeitnehmer da sein will, was die SPD ja sein möchte, erwarte ich schon, dass sie den Niedriglohnsektor eindämmt, was sie z.B. schon damals durch Einführung eines Mindestlohnes hätte machen können, statt ihn kräftig auszubauen

    Du glaubst doch nicht wirklich, das du irgendwen mit Fakten beeindrucken kannst

    Also willst du ernsthaft behaupten, dass die SPD in der Schröderregierung nicht den Niedriglohnsektor ausgeweitet hat? Selbst Schröder sieht das anders:

    "Gerhard Schröder äußerte sich in einer Rede auf dem World Economic Forum in Davos 2005 zum Niedriglohnsektor. Er sagte: "Wir müssen und wir haben unseren Arbeitsmarkt liberalisiert. Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt."

    Die Analysen der Auswirkungen zur Harz4 Reform sind in der Richtung relativ eindeutig.

    Einfach mal in der Suchmaschine deines Vertrauens suchen...

    Hier noch eine andere Statistik des DIW, die von deutlich höhreren Prozentzahlena ausgeht, als die obere Statistik:

    https://www.diw.de/de/diw_01.c.61…angenommen.html

    Hier noch eine gute Zusammenfassung des Themas Harz4

    Daraus das Zitat:

    https://www.bpb.de/shop/zeitschri…ssene-republik/

    "Mit dem Gesetz wurde nicht bloß enormer Druck auf Langzeiterwerbslose, sondern auch auf das Lohnniveau ausgeübt. Reallohnverluste vor allem im unteren Einkommensbereich waren die Folge. Aufgrund der verschärften Zumutbarkeitsregeln und der massiven Sanktionsdrohungen führt Hartz IV dem Niedriglohnsektor ständig neuen Nachschub zu. Unter dem Damoklesschwert von Hartz IV sind Belegschaften, Betriebsräte und Gewerkschaften außerdem eher bereit, schlechte Arbeitsbedingungen und/oder niedrigere Löhne zu akzeptieren. Schließlich bescheren sinkende Löhne und Gehälter von Arbeitnehmer(inne)n deren Arbeitgebern höhere Gewinne.

    Schröder "heilte damals den kranken Mann Europas", seine Förderung wurde im Bundesrat von CXU kassiert, es blieb die Forderung und Merkel holte den Gewinn ein.)

    Schröder hat dafür gesorgt, dass der Niedriglohnsektor massiv ausgeweitet wurde. Das mag toll sein, um Exportweltmeister zu werden. Für die Binnenwirtschaft und das Lohngefüge war und ist das eine Katastrophe. Die SPD ist schon lange keine Partei mehr für die Arbeitnehmer und repariert auch nichts mehr.

    Was sagt das über mich aus? Nette Formulierung, darfst auch gerne deutlicher werden.


    Solche Art von Beiträgen finde ich immer besonders unangenehm, da ohne Argumente und eigentlich unterhalb der Gürtellini

    Seine Beiträge waren teilweise beleidigend, herablassend, arrogant so ein richtiges Arschlochverhalten. Wenn du das toll gefunden hast, finde ich das unangenehm. Seine Beiträge haben für sich gesprochen. Wenn du dich nur an seine guten Beiträge erinnern kannst, falls du überhaupt schon so lange im Forum dabei bist, dann geschenkt. Aber glorifizieren muss man ihn bestimmt nicht. Es hat seine Gründe gehabt, warum er mehrmals gesperrt wurde.

    Hier im Forum werden Menschen für unliebsame Meinungen gesperrt. Dies ist meiner Meinung nach wiederholt vorgekommen, nicht nur bei Mikael.

    Mikael wurde gesperrt, weil er sich wiederholt wie ein Arschloch verhalten hat und es ist kein Verlust, dass er nicht mehr anwesend ist.

    Warum pickst du die eine Meta-Studie heraus, nicht direkt Mathematik sondern "teacher qualifications in language & reasoning" betrifft?

    Ich ging nur vom Artikelnamen aus, dass sie sich zumindest mit den Auswirkungen bei jüngeren Kindern beschäftigt. Bei den anderen 3 Meta-Studien ist das nicht ersichtlich. Und hier geht es ja um die Grundschule, oder? D

    Die Variable habe ich tatäschlich überlesen, da ich davon ausging, dass es bei allen diesen Metastudien um das mathematische Fachwissen geht, mein Fehler. Diese Vermischung bei den Meta-Studien macht meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn.

    Bei den Effektstärken hatte ich tatsächlich andere und nicht die von Cohens im Kopf, die Hattie scheinbar genutzt hat, mein Fehler... scheint mein Fehlertag zu sein ;)

    Witzig, gerade in Mathematik scheint der Einfluss des "teacher subject matter knowledge" auf den Lernerfolg laut Studienlage geringer und liegt deutlich unter dem Schwellenwert für sichtbares Lernen, der laut Hattie bei d=0.40 liegt: https://www.visiblelearningmetax.com/influences/vie…atter_knowledge

    0,2 ist keine gerine Effektstärke, sondern eine mittlere. Die Untersuchung mit dem Thema: "The Relationship between Teacher Qualification and the Quality of the Early Childhood Care and Learning Environment." kommt auf eine Effektstärke von 0,41, also eine große Effektstärke.

    Und ja, es mag Fehler geben, es mag falsches Verständnis geben, es mag inkompetente oder in diesem Jahr unpässliche Lehrkräfte geben, aber es ist ja nicht generell so, dass Grundschullehrkräfte gar nicht für den Unterricht in Klasse 3/4 geeignet wären oder generell nur Unsinn verzapfen - um so weniger, wenn sie sich an die üblichen didaktischen Modelle und curricularen Vorgaben halten.

    Es geht doch gar nicht um alle Lehrkräfte.

    Es geht auch nicht darum, dass wir alle Fehler machen oder den Lernprozess des Kindes nicht verstehen oder man keinen Erklärungszugang für ein mathematisches Modell für ein Kind findet. Das passiert uns immer wieder, auch als Profi.

    Es geht um diejenigen, die keine Ausbildung im Fach Mathematik bekommen haben und nein, das kompensieren viele von unseren KollegInnen nicht, weil sie sich scheinbar überhaupt nicht mit den üblichen didaktischen Modellen beschäftigen oder sie verstehen oder sie noch nicht mal kennen, weil es ihnen schlichtweg nicht erklärt worden ist.

    Und das erarbeitet man sich auch nicht so einfach nebenher, während seiner Arbeit. Nicht in Mathe, das so komplex spiralförmig aufgebaut ist.

    An anderer Stelle kämpfen wir immer wieder darum, dass wir grundständig ausgebildete Lehrkärfte im Grundschulbereich brauchen und dass das nicht einfach jeder kann. An dieser Stelle seit ihr plötzlich bereit, das einfach aufzuweichen???

    Und auch da gäbe es noch eine Menge andere Stellschrauben, die man als Erklärung nutzen und an denen man drehen kann, als die angebliche Nicht-Qualifikation der Grundschullehrer, die das konkrete Fach nicht studiert haben, sondern sich da on the Job einarbeiten. Das hatte ich auch auf der ersten Seite schon geschrieben.

    ich habe deine Ansicht verstanden, teile sie als Grundschullehrkraft allerdings nicht. In den Jahrzehnten, dich ich jetzt schon als Lehrkraft arbeite, haben wir die meisten Probleme im Matheunterricht leider durch KollegInnen, die nicht verfünftig ausgebildet wurden und sich irgendwie mit dem Mathebuch durchwurschteln. Das haben wir versucht durch Mentoring und ein Fördersystem etwas einzudämmen. Aber die Probleme, dass die Universitäten lange Zeit nicht verfünftig ausgebildet haben, bleiben bestehen. Ob das zu einem Flächenproblem geworden ist? Möglich, die Ergebnisse der Timms Studien scheinen das zu bestätigen. Im Laufe der Jahre sind die Ergebnisse immer schlechter geworden...

    Spannend finde ich, dass hier das nur in Bezug auf Mathe problematisiert wird. In Deutsch sind fachdidaktische Fehler aber ja nicht weniger verheerend.

    In den Bundesländern, wo die Wahl im Studium zwischen Mathe und Deutsch zu treffen ist, wählen die meisten überraschenderweise Deutsch. Es gibt daher mehr unausgebildetet Lehrkräfte im Matheunterricht als im Deutschunterricht.

    Aber wenn wir das Thema auf die Rechtschreibung lenken würden und andere Forenteilnehmer mit dem Fach Deutsch in den Sekundarstufen hier mitdiskutieren würden, hätten wir wahrscheinlich eine ähnlich lustige Diskussion ;)

    Sprich: nur aufgrund dieses unbegründete Vorwurfs würde ich nicht vol Klassenlehrer-System abrücken.

    Davon abrücken würde ich auch nicht, aber es ist nun mal Fakt, das die Ausbildung zum großen Teil Verbesserungswürdig ist. Die Fachfremden Lehrkräfte in Mathe machen es sich nicht leicht, aber wenn sie nicht in der Lage sind, eine vernünftige Diagnostik durchzuführen, um dann zu Fördern oder zu Fordern oder nur stur das Mathebuch abarbeiten, ohne das bewerten zu können, was davon vielleicht unsinnig für die eigene Klasse ist und selbst nachbessen können, dann ist das problematisch.

    Ich stimme Moebius in diesem Punkt zu. Wenn der Aufbau des Zahlenraums nicht gelingt, wenn Grundrechenarten irgendwie beigebracht wird, dann haben diese Schüler später extreme Probleme (und Schwächere werden es vielleicht nie mehr aufholen.)

    Dem ist leider so und ich bedauere sehr, dass viele meiner KollegInnen so schlecht in Mathe-Didaktik ausgebildet sind.

    Wir arbeiten an unserer Schule nach dem Klassenlehrkraftprinzip, wie eigentlich alle Grundschulen in meinem Umkreis.

    Dabei nehmen wir Mathe raus, das von einer anderen Lehrkraft in der Klasse unterrichtet wird. Sport, wenn notwendig und Musik, wenn möglich.

    Die Vorteile wurden ja schon mehrfach genannt:

    Projekt- und Schwerpunktarbeit ist möglich, genug Zeit die Kinder kennen zu lernen und Beziehungen vernünftig aufzubauen...

    Aus meiner damaligen Zeit in NRW kenne ich aber auch das Klassenlehrkraft Prinzip in der 1. und 2. Klasse und dann vestärkt Fachunterricht in der 3. und 4. Klasse. Hat aus meiner Sicht nicht so gut geklappt, die Beziehungsarbeit hat deutlich gelitten und die ist in der Grundschule einfach noch wichtiger.
    Zu meiner Studienzeit mussten wir noch Deutsch und Mathe studieren, eins davon als Schwerpunktfach und dann ein drittes Fach dazu.

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