Genau, ich halte es im Prinzip wie ihr, wie Meike, Nele und cp Moritz beim Korrigieren. Zugegebenermassen, als Junglehrerin war ich kurze Zeit anders drauf, das ist aber schon sehr lange her und ich lernte sehr schnell, effizienter zu sein und bei Schülern nicht strengere Maßstäbe anzulegen als bei Erwachsenen. Positivkorrektur mache ich eher bei ungeschickten Phrasen, keinesfalls bei den Basics, wo die Schüler sich selbst geistig engagieren sollten, um es zu verbessern.
Aber Nachschlagen in Zweifelsfällen finde ich wichtig, WENN ich Zeit habe, ganz allein für mich, denn dadurch lerne ich selbst oft noch dazu, gerade auch bei 100% sicher Geglaubtem.
Beiträge von blabla92
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Ich persönlich fand bisher die Ergebnisse auf Linguee nicht so toll - die Übersetzungen sind oft ungeschickt und unidiomatisch und z.B. deutsche oder undifferenzierte internationale Webseiten, die womöglich nicht von Profis übersetzt wurden, werden unter den ersten Ergebnissen aufgelistet. Ich verlasse mich lieber auf Sprachprofis, schaue bei Oxford, Pons , die oben genannten Corpora oder schlicht Google, wo ich mir genau anschaue, wer die gesuchte Wendung benutzt - akademische Seiten aus einem englischsprachigen Land oder doch nur eine Veröffentlichung eines deutschen Wissenschaftlers oder ein Eintrag in einem internationalen Hobbyforum?
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"iewig" ist ja iiihh-ähhh-seltsam
Vielleicht wirklich ein leichter Sprachfehler. -
Wie ewigem, nur ohne i. Kein Scherz. Betonung auf der ersten Silbe, letzte Silbe mit schwa. Ist die short form zu ewigem, meist in Gedichten oder Liedern, wegen der Anzahl von Silben.
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Das Grundproblem bei Aussagen über Indogermanisch ist halt, dass es ein Konstrukt ist. Linguisten fanden beim Vergleich vieler Sprachen Gemeinsamkeiten. Man erklärte sich diese Gemeinsamkeiten mit der Annahme eines gemeinsamen Vorläufers, von dem man keine Schriftzeugnisse gefunden hat bzw. der (vielleicht) in einer Zeit vor Entstehung von Schrift existierte (erste Schrift Uruk, 4. Jahrtausend v. Chr., andere Kulturen verwendeten Schrift erst viel später). Über eine Sprache ohne direkte Zeugnisse von ihr zu forschen, ist schwer. Auch die Geschichtswissenschaften wissen nicht sehr viel über frühe Kulturen Europas.Man ist ja nur auf Überreste/Archäologie und ihre Hilfswissenschaften, inkl. Genetik, angewiesen. Auf die Frage "Warum?" kann es deshalb oft keine Antwort geben, z.B. warum sich Baskisch separat entwickelt hat.
Platt gesagt, woher soll man das auch wissen? Man kann oft nur beschreiben, was man vorliegen hat, und über die Vorgeschichte kluge Vermutungen anstellen. Die überzeugendste Vermutung (Hypothese) setzt sich dann irgendwann durch.
Der Basken-Artikel auf Wikipedia zeigt ganz hübsch, wenn auch nicht unbedingt im Detail für einen Laien verständlich, wie uneinig man sich über diese Sprache ganz generell ist und über welche Epochen (VOR der Eisenzeit) man spricht. Es wird auch erklärt, wie spät im Baskischen erst die schriftliche Überlieferung einsetzt.
Zitat wikipedia: "Es wird angenommen, dass das Baskische der letzte überlebende Vertreter einer alteuropäischen Sprachschicht ist, die vor dem Vordringen des Indogermanischen in weiten Teilen Westeuropas verbreitet war. " Interessanterweise unterscheiden sich Basken aber wohl genetisch nicht/wenig von anderen Europäern.
Ein paar Gemeinsamkeiten Deutsch-Persisch findest du hier.
Ich denke, es würde helfen, wenn du noch ein paar weitere konkrete Fragen formulierst. Bei deinem Beispielzitat ist mir z.B. nicht klar, was daran für dich problematisch ist. Das ist ja auch mal wieder nur eine Beschreibung und ein von Wissenschaftlern als Beschreibung erfundener Begriff: Es gab keine Ethnie, die sich Indohethiter nannte und ihre Sprache Indohethitisch.
Den Sprachenstammbaum im Indogermanisch-Artikel kann ich gut erkennen, wenn ich daraufklicke. Den kann man stark vergrößern. -
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Zitat
--> Ist doch total egal, was genau damit gemaint ist. Die Bibel sagt, dass ich beispielsweise Ihre Frau/ Ihren Mann nicht begehren darf. Die deutsche Verfassung verbietet mir aber nicht, mit Ihrer Frau/ Ihrem Mann zu schlafen, denn das ist keine Straftat. Und den Thought-crime gibt es bei uns schon gar nicht. Dementsprechend ist das Verbot, etwas zu begehren, was ein anderer hat, durchaus verfassungswidrig. Fertig!
Das ist eine sehr unlogische Auffassung davon, was verfassungsfeindlich sei. Die blosse Tatsache, dass die Verfassung nicht verbietet, was das religiöse Verbot beinhaltet, macht die religiöse Vorschrift doch noch nicht verfassungsfeindlich. Dieses Gebot gilt für den Gläubigen als Individuum. Wenn jemand überzeugt davon ist, dem biblischen Gebot entsprechend leben zu müssen und deshalb nicht wagt "des Nächsten Weib zu begehren", ist diese Lebensweise nicht verfassungsfeindlich, denn er/sie ist laut Verfassung frei, seine religiöse Überzeugung zu leben - bis zu einer gewissen Grenze. Verfassungsfeindlich wäre dieses biblische Gebot, wenn es dem Gläubigen gebieten würde, die Grundrechte anderer, die sich nicht daran halten, zu verletzen, also "Gib keinem Ehebrecher einen Job." oder "Bringe alle um, die Ehebruch begehen" o.ä. -
Ich unterschreibe jeden von Nele hier geposteten Beiträgen - insbesondere die Nr. 82. Hut ab für die Argumentation.
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Nele, das war eine Anekdote. Ich habe hier nicht den kompletten Unterrichtsverauf inkl. Vor- und Nachbereitung geschildert und um Hilfe gebeten.
Nach der vierten Wiederholung habe ich unterbrochen, die S gefragt, warum ich wohl die Sätze anders vorspreche und wiederholen lasse. Wir haben das bewusst gemacht und geklärt. Und dennoch... Von Abiturienten erwarte ich etwas mehr geistige Flexibilität.
Wenn der Fehler in einem Redefluss über den Urlaub passiert wäre, hätte ich das nicht weiter tragisch gefunden, auch die zahllosen Wiederholungen nicht. Aber außer zwei S haben sie NUR DIESEN EINEN SATZ gesagt, sonst nichts. Und da sollte ein Abiturient das schon schaffen, eine solche Korrektur zu berücksichtigen. Ja, da darf ich mich aufregen. Unabhängig davon, wie ich dann weiter pädagogisch wertvoll daran arbeite.
Achtung, Ironiemodus an: Danke für die "Diagnosemaschine", auf diese Ursache wäre ich natürlich nicht gekommen. Ironiemodus aus.
Dein Beitrag kommt doch sehr von oben herab bei mir an (kenne ich so nicht von dir), vor allem in einem solchen Thread, wo es um Verwirrung wegen oft wiederholter Schülerfehler ging. Nicht darum, anscheinend hilflose Englischlehrerinnen ungefragt vom hohen Ross zu beraten, wie sie mit Schülerfehlern korrekt und pädagogisch wertvoll umgehen. -
Kann ich verstehen, dass man bei so etwas verwirrt ist. Ich höre manches so oft falsch von Schülern, dass ich selber nicht mehr weiß, wie es geht. Dein Beispiel ist mir auch begegnet. Erste Stunde in meiner Kursstufe 2 (Abitur steht vor der Tür...) nach den Sommerferien: Ich: tell us about your summer. What was it like, what did you do etc. S1: I was with my sister in Italy. Schweigen. Verzweifelte Nachfragen (Wie wars, was habt ihr gemacht...) - Ich korrigiere dann schließlich, weil es inhaltlich eben nicht sprudelte: I was in Italy with.." S1 wiederholt brav. dann S2: I was with my parents in Greece". Selbes Spiel. 20mal. Ich musste jedes Mal verbessern. Jedes Mal

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Cosy
und die Geschichteeinheit ist schon präsent. Toll! Ich möchte auch "mein" Klassenzimmer...
Guten Start! -
Wie wahr
Aber die Freizeitparks wären ja eh nicht in Frage gekommen. -
Nix für ungut, aber Shoppen in Mannheim, wenn man aus UK kommt??? Also extra dahin fahren würde ich nicht. In Stuttgart gibt es dann wenigstens noch mehr anzugucken mit Kindern.
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Meine Nachbarin war neulich mit den Kindern auf der Schwäbischen Alb und hat sehr geschwärmt von der wundervollen Natur, den schönen Wanderwegen mit traumhaften Aussichten und den Dingen, die man mit den Kindern dort machen kann (zB Fossiliensuchen). Ich selbst kenne die Alb (noch) nicht sehr gut, aber was ich bisher gesehen habe, hat mir gut gefallen und ich will selbst unbedingt mal länger hin. Ich kann genauer nachfragen, wo sie waren, falls Interesse.
Als "neigschmeckte" Lokalpatriotin muss ich sagen, Hohenlohe ist Idylle pur, auch wenn es mit großen Wäldern bzw. Seen schwierig ist. Besonders schön ist das Jagsttal. Die Löwensteiner Berge sind aber natürlich in der Nähe. Hier ein schöner nicht zu langer Reisebericht.
Der Schwarzwald ist natürlich der Klassiker, aber dazu habe ich zu wenig konkrete Tipps. Empfehlen kann ich aber zum Einlesen die Reisetipps auf Brigitte.de. Die haben mich schon öfter inspiriert. -
Klingt dann doch nach einem prima Plan, gerade auch der Schwerpunkt auf Bristol! Hitler stole pink rabbit ist immer noch eins meiner Lieblingsbücher. Die andern von dir erwähnten Texte muss ich mal anschauen.
Hier schauert es ab und an kräftig, sonst eher blustery und trocken, keine Überschwemmung in Sicht. Sind aber auch nicht direkt am Meer. Toi toi toi, dass die flood defenses nicht gebraucht werden. -
Year 11 - beruhigend
Aber beeindruckend, was deine Schüler von der Liste schon kennen.
Zu den Zielen von W6: Gut, dass du das selbst anpasst. Auch gut, dass du nicht nur hitler selbst in den Blick nehmen willst.
Ich gehe jetzt mal davon aus, mit welche Grundfragen ich versuche das Thema zu organisieren. Vielleicht sind da noch Ideen für dich dabei. Allerdings haben wir ja nicht so ein Oberthema wie War and Peace. Wie passt da der Holocast hinein? Der ist ja vom Krieg eigentlich nicht zu trennen.
Wer war die NSDAP - Kernelemente der Ideologie (muss natürlich auf jüngere S angepasst werden, evtl personalisiert, was bedeutet das für junge Deutsche) - klares Ziel: Lebensraum im Osten --> Krieg. Wie gelingt den Nazis die Machtübernahme (Gründe für Wahlerfolge u.a. zunehmender Extremismusetc). Wie baut die NSDAP den NS-Staat formal auf? Wie versuchen sie den NS-Staat "auszufüllen"? die Nazis ab 1933 die Mehrheit der Deutschen für sich zu gewinnen? Idee der Volksgemeinschaft 1. integrierende Maßnahmen: HitlerJugend etc., Propaganda, KdF etc., Wirtschaftspolitik... 2. durch Ausgrenzen: polit. Gegner, rass. Antisemitismus, Verfolgung anderer Gruppen usw.
Wie versucht Hitler das Ziel Krieg zu erreichen? Wirtschaft, Außenpolitik -- klare Vorbereitung zum Krieg, alles andere (alles bei der vorigen Frage erwähnte) ist Mittel dazu. Dann WW2...
Das weißt du natürlich alles und es ist natürlich nicht alles für dich relevant, schon gar nicht in der kurzen Zeit. Was mir aber bei Briten immer wieder auffällt, ist diese (nachvollziehbare) Fokussierung auf die eigene Leistung beim Blitz usw. und eine sportliche Betrachtung ds Krieges und ein weniger starker Schwerpunkt darauf, welche menschenverachtende Politik der deutsche Gegner mit Gewalt verbreitete. Das sieht man natürlich beim Besuch des Imperial War Museum nicht, aber in der Presse, öfftl. Diskussion und in den Buchläden fällt mir das immer wieder auf. Da würde ich versuchen, altersangemessen anzusetzen. Der Fokus ist ja bei deiner Reihe immer how did children experience this? Und da gibts ja jede Menge zu. Hitler-Jugendliche, junge jüdische Deutsche, junge behinderte Deutsche, Jugendliche in Osteuropa - Lebensläufe, Zeitzeugenberichte...Sorry fürs Layout und das kurzangebundensein. Ich hasse es mit dem iPad zu schreiben, bin aber im Urlaub (Cornwall
). -
Hi! Superinteressant zu sehen, wie das in UK unterrichtet wird. Ich kommentiere ohne jede Erfahrung mit dem Themenbereich in dieser Altersstufe; bei uns ist das in Kl. 9. Zwei Punkte, die mich wundern, aber dir vermutlich nicht weiterhelfen: Das Niveau der Key Terms für dieses Alter (Nachhaltigkeit) und ihr Bezug zu den Stundeninhalten.
Zu deiner Frage konkret:
Week 6 mir ist zu stark auf Hitler fixiert. Es war eine ganze Partei mit diesen Überzeugungen und ab 1933 vertrat ganz Deutschland offiziell diese Überzeugungen und die Frage, wie ein großer Teil des Volkes zumindest zum Teil davon überzeugt wurde, vor und nach der Wahl.
Dann noch Logik: Müsste es nicht heißen Understand how Hitler bought votes and power in return for prosperity...
Gruß -
Kaufe dir auf jeden Fall einen Rough Guide. Bester Reiseführer inkl. genialer Pubtipps. Wo in Wales bist du denn? Pembrokeshire, wie im Threadtitel? Dann Preseli Hills, St. Davids mit Kathedrale und Wandertour an der Küste, Vogelbeobachtung, Coast Path, Tenby. Wandern am Cleddau (tidal river mit estuary) mit bezauberndem Eichenwäldchen, dann essen hier.
Mitte: Aberystwyth und die ganze Bucht von Cardigan. In Aberaeron ein superteures Restaurant, die dazugehörige Bar ist bezahlbar und hat super Essen (Fisch...).
Schau auch im Guardian nach Reisetipps:
http://www.theguardian.com/travel/2013/ju…erystwyth-wales
Eher Richtung Norden: Eine der kleinen Eisenbahnen. Mount Snowdon. Wandern in Snowdonia. Harlech. Caernarfon. Bootstour zu so einer Insel mit Papageientauchern. Ja, Schieferbergwerk.Mehr?

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Vielleicht zuerst mal beim Arzt nachfragen, was er sich darunter genau vorgestellt hat, und die Schwierigkeiten schildern ? Vielleicht hat der nämlich nicht en Detail nachgedacht.
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