Beiträge von DFU

    Ich sehe zwei Problematiken.

    Einmal deine vielen Fehlzeiten. An eigener Krankheit kannst du nur sehr bedingt etwas ändern. An den vielen Kinderkranktagen solltest du arbeiten. Da benötigst du auf jeden Fall eine alternative Betreuungslösung, weil Kinderkrankentage ja auch bei Alleinerziehenden nicht in unendlicher Zahl zur Verfügung stehen. Wenn dein Kind sehr anfällig ist, solltest du da langfristig eine Möglichkeit finden. Die Studentin hat sicher auch viele eigene Termine. Vielleicht wäre das bei älteren Personen im Rentenalter weniger der Fall.

    Daneben gibt es das Problem an der Schule. Üblicherweise hat man mehrere Fächer. Wie läuft es bei deinem Mentor im zweiten Fach? Hast du da die notwendige Unterstützung? Und wie war bisher die Rückmeldung seitens deiner Fachleiter im Seminar bei Unterrichtsbesuchen? Sind sie mit der Qualität deiner Stunden zufrieden, oder bestätigen sie die Einschätzung der Mentorin, mit der du nicht zurecht kommst?

    Ist das Zweite der Fall, dann könntest du eventuell durch die vielen Fehlzeiten tatsächlich bei der Ausbildung ins Hintertreffen geraten seinen, und deine Mentorin setzt dich so unter Druck, damit du keine Verlängerung benötigst. Dann könnte eine Verlängerung wegen der vielen Fehlzeiten vielleicht gerade etwas Druck herausnehmen. Oder eben die schon genannte Möglichkeit das Referendariat in Teilzeit zu machen. Jeder Kinderkranktag würde dann nur einem halben Arbeitstag entsprechen. Finanziell musst du das durchrechnen, ob es ohne zuverlässig gezahlten Kindsunterhalt machbar ist.

    Und hast du selbst bereits mit deiner Schulleitung gesprochen, oder kennt diese nur die Darstellung deiner Mentorin? Bei einem solchen Gespräch kannst du dich von einem örtlichen Personalrat / Lehrerrat deiner Wahl begleiten lassen, wenn es dir hilft.

    Bei uns sind immer zwei Kollegen vorgesehen. Wenn einem Schüler etwas (z.B. Übelkeit, Wespenstich, Höhenangst, ...) passiert, kann man sich aufteilen, und wenn einem der Kollegen etwas (s.o.) passiert, ist zumindest noch eine Aufsichtsperson da.

    Mit gesittet Klassen bin ich aber auch schon Teilstrecken mit der Bahn alleine gefahren, damit ein Kollege eine oder ein paar Stationen später zu- oder früher aussteigen kann.

    Andererseits gab es schon Wandertage, bei denen in einer Klasse gleich zwei Schüler Probleme (ungeknickt, Übelkeit) hatten, so dass am Ende die glücklicherweise drei begleitenden Kollegen alleine mit jeweils einem Schüler bzw. der restlichen Klasse unterwegs waren.

    Wenn es eine Personenwahl gewesen wäre, hätte die SPD die Erfahrung ihres Kandidaten in der Landespolitik viel stärker hervorgehoben und beworben.

    Ich war schon öfter ohne Wahlberechtigungskarte wählen, ich kenne ja mein Wahllokal. Und wenn es dann reicht, den Namen zu sagen...

    Da wusstest du aber vermutlich, dass das Schreiben bei dir zu Hause liegt. Dann geht damit ja auch kein anderer wählen.

    Vermutlich würde man in Deutschland sich aber schon im Vorfeld der Wahl beim Bürgerbüro erkundigen, wo die Wahlbenachrichtigung abgeblieben ist, und nicht einfach nur mitdem Petsonalausweis zur Wahl gehen.

    Und dann könnte an die Wahlhelfer ein Hinweis rausgehen, dass dieser Ausweis zu dieser Wshlbenachrichtigung auf jeden Fall zu kontrollieren ist.

    Ich wäre jedenfalls beunruhigt, wenn ich nichg wüsste wohin und zu wem meine Wahlbenachrichtigung verschwunden ist.


    Aber wie chilipaprika geschrieben hat, ist das eher Theorie als Praxis.

    [...] Nur scheint es hier seltsamerweise eben doch für manche eine Rolle zu spielen, dass sich andere "verbessert" haben.

    Wobei ich auch das verstehen kann. Wenn die Arbeit anderer, die weniger leisten bzw. weniger Aufgaben erledigen, plötzlich so viel wert ist, wie die eigene Arbeitsleistung mit größerem Aufgabenumfang, dann erhält man nicht den Eindruck, dass die eigene zusätzlich geleistete Aufgabe wertgeschätzt wird, zumindest nicht finanziell.

    Wenn man sich (Ergänzung: auch nach dem ersten Ärger) so gar nicht für die Kollegen freuen kann, dann muss man vielleicht wirklich den Weg der Entpflichtung gehen. Auch wenn es sich später als nachteilig erweisen kann (vgl. chemikus)

    Die Argumentation zur Entpflichtung ist einfach schwierig, wenn der Grund nicht eine Überlastung durch die Aufgaben ist, z.B weil sich die persönliche Situation durch eine Erkrankung verändert hat, sondern das Gefühl fehlender Fairness und Wertschätzung.

    Ich sehe das genannte Problem auch, aber grundsätzlich werden die Arbeitsbedingungen der Personen im Beförderungsamt nicht schlechter, nur weil sich die finanziellen Bedingungen derjenigen ohne Beförderungsamt verbessern. Auch wenn der Ärger, dass sich die eigene finanzielle Situation nicht gleichermaßen verbessert, verständlich ist.

    Ich kann kein Muster erkennen, wann ich beim Wählen gebeten werde, den Ausweis vorzuzeigen. Am ehesten liegt es an den individuellen Vorlieben der Wahlhelfer.

    Ob man ihn beim Abholen von Briefwahlunterlagen könnte ich jetzt gar nicht sagen.

    Was ich vermisse ist zu fragen, wie es dem betroffenen Kollegen geht.

    Es wird hier zumeist nur gesagt: er muss, er muss…

    Es könnte doch auch sein, dass er zB krank ist, morgens manchmal einfach länger braucht, Schlafstörungen hat oder einfach psychisch nicht gut drauf ist. Offenbar ist das hier nicht erfragt worden.
    Übrigens alles Aspekte, die durch die Schule noch gefördert werden. Wenn dann noch ein Schulleiter um die Ecke kommt und sagt: „Schon wieder 4 Minuten zu spät, jetzt werde ich mal eine Meldung an die Schulbehörde machen.“… wie soll sich der Kollege dann

    Wenn ich es richtig verstanden habe, hat die Schulleitung im Ausgangspost ala erstes gerade keine Meldung an die übergeordnete Behörde geplant, sondern ein Gespräch mit der betroffenen Lehrkraft.

    Wenn die Verspätungen aus gesundheitlichen Einschränkungen resultieren, sollten diese seitens der Lehrkraft spätestens in diesem Gespräch angesprochen werden.

    Es kann doch niemand ernsthaft erwarten, dass eine Schulleitung so etwas errät. Und niemand wünschen, dass sie nur aufgrund von Vermutungen agiert Ein Gespräch zu initiieren, finde ich sehr passend.

    Was ich vermisse ist zu fragen, wie es dem betroffenen Kollegen geht.

    Es wird hier zumeist nur gesagt: er muss, er muss…

    Es könnte doch auch sein, dass er zB krank ist, morgens manchmal einfach länger braucht, Schlafstörungen hat oder einfach psychisch nicht gut drauf ist. Offenbar ist das hier nicht erfragt worden.
    Übrigens alles Aspekte, die durch die Schule noch gefördert werden. Wenn dann noch ein Schulleiter um die Ecke kommt und sagt: „Schon wieder 4 Minuten zu spät, jetzt werde ich mal eine Meldung an die Schulbehörde machen.“… wie soll sich der Kollege dann fühlen?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, war die Schulleitungsreaktion keine Meldung an die übergeordnete Behörde, sondern eine Einladung zum Dienstgespräch.

    Das wäre dann doch spätestens der Moment, in dem mit der Schulleitung auch daüber gesprochen werden kann, wenn es tatsächlich gesundheitliche Ursachen dafür gibt.

    Niemand kann erwarten, dass Schulleitungen krankheitsbedingte Einschränkungen bei Kollegen, die soch dazu nicht äußern, erraten müssen.

    chilipaprika

    Nach §1 (2) ist ein Pass als Ersatz möglich.

    Ich glaube, das widerspricht sich nicht, im Gesetzestext wird einfach zwischen den Begriffen Ausweis und Pass unterschieden. Dein Absatz sagt meines Erachtens nur, dass ein Pass kein Ausweis ist.

    Gibt es schon einen Bildungsplan oder Lehrplan für das Fach?

    Wenn nicht, seht es als Chance, das zu unterrichten, was ihr für passend haltet, oder das auszuprobieren, was ihr dazu gerne machen würdet. In dem Fall würde ich wirklich nicht zu viel Arbeit in den Arbeitsplanung stecken.

    Wenn es einen Bildungsplan gibt, orientiert euch an diesem.

    In BW unterrichten wir dieses Schuljahr auch ein Fach ohne Bildungsplan. Es gab eine Themenliste, was wohl im Bildungsplan auftauchen könnte, aber vermutlich wird sich das noch ändern. Hilfreich ist, wenn die Kollegen in allen Parallelklassen die gleichen Themen abdecken. Zwingend ist es nicht.

    Wenn man täglich 120km Fahrtweg hat, fällt die zusätzlich aus dem Netz gezogene elektrische Energie zum Laden schon ins Gewicht, wenn vorher ein Benziner verwendet wurde. Das plattyplus großartig ins Netz einspeist, glaube ich nicht.


    Und wenn man den Parkplatz eines Mehrfamilienhaus mit Wallboxen ausstatten möchte, ist es aber schon ein Problem, ob dass Kabel ins Haus / auf das Grundstück der zu erwartenden Leistung auch nachts, wenn alle ihr Auto laden möchten, gerecht wird. Entsprechende Firmen nehmen ohne entsprechende Zusage / Bestätigung des Netzbetreibers Abstand von dem Auftrag. Und es geht nicht zwingend nur um das Kabel ins Haus. Auf unzählige Wallboxen zusätzlich zum bisherigen Verbrauch sind auch die Kabel in der Straße nicht unbedingt ausgelegt.

    Da verlegt im Normalfall niemand neue Kabel. Der will das nur wissen, damit du evtl. deine Einspeiseleistung reduzieren/begrenzen musst.

    Aber es geht ja nicht um die Einspeisung, sondern um den Verbrauch. Statt Gas zum Heizen und Bezin für das Auto nutzt plattyplus jetzt ja für beides elektrische Energie. Im Sommer von der Photovoltaikanlage und im Winter eben aus dem Netz.

    Meine Frage von oben ist daher auch hinfällig.

    In dem Sinne laufen dann aber auch die hochbegabten Kinder einfach so mit. Wenn die immer mehr Kinder immer stärker unterschiedliche Bedürfnisse an ihren Unterricht haben, dann hat der Lehrer trotzdem nicht mehr Vorbereitungszeit, da diese durch die verfügbare Arbeitszeit begrenzt ist, und auch nicht mehr Unterrichtszeit pro Kind. Der andere Betreuungsschlüssel ist wirklich ein großer Vorteil der Förderschulen. Gerade jüngere Kinder können in der Inklusion aber unglaublich viel von den Regelkindern mitnehmen.

    Wenn man umgedacht hätte und aus Förderschulen inklusive Schulen gemacht hätte, in dem sie für Regelkinder geöffnet worden wären, wäre es anders gelaufen. Ich kenne einen inklusiven Kindergarten, bei dem es so gelaufen ist. Der Betreuungsschlüssel war im Vergleich zu Regelkindergärten grandios. 15 Kinder, 3 Räume, 5 Erwachsene, 1 Wickel-/Toilettenraum und zum Teilen mit den anderen Gruppen Atelier, Bällebad, Snoozelraum, Turnhalle, großes Außengelände. Dazu Physiotherapie- und Logopädiemöglichkeiten im Haus.

    Ich würde bei Streik auch kein Fass aufmachen wollen, aber bei uns, mit natürlich kleinerem Einzugsbereich als bei beruflichen Schulzentren, kommen unsere Schüler dann in Fahrgemeinschaft per Elterntaxi oder eben mit dem Fahrrad.

    Im Radio kam übrigens dieses Wochenende ein Bericht darüber, dass für Leihfirmen von e-Rollern Streiksim ÖPNV sehr lukrativ sind.

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