Beiträge von DFU

    Eigentlich sollte man das alles heutzutage einscannen, wenn man schon aufbewahren muss und die Arbeiten den Kindern überlassen. Vermute, dass das Gymi meiner Kinder es so macht.

    Da wir in BW an den weiterführenden Schulen diese Arbeiten nicht wie in BY aufheben müssen, halte ich das ohne Zustimmung der Eltern nicht für korrekt. Es gibt keinen dienstlichen Grund die Arbeiten zu scannen. Wieso vermutest du, dass die Arbeiten gescannt werden?

    Threema funktioniert komplett ohne Handynummer (kann aber optional verknüpft werden). Für die Verwendung am Desktop benötigt man allerdings eine Installation auf dem Smartphone. Hat Windows nicht irgendwann mal ein Android-Subsystem angekündigt? Evtl wäre das ja auch ein Weg ohne Smartphone...hab aber kein Windows-Gerät um es zu testen...

    Ja, auf dem iPad war es ohne Telefonnummer (nur mit E-Mailadresse) möglich Threema zu nutzen. Beim Wechsel des Dienstgerätes zu einem Windowslaptop habe ich es aber nicht geschafft, die Threemainstallation umzuziehen. Und das iPad wurde dann ja auch komplett neu aufgesetzt, nachdem es abgegeben wurde.

    Man benötigt dann vielleicht auch bei Windows keine Diensttelefonnummer, aber durch es ist ein zweites Dienstgerät (Smartphone oder Tablet) notwendig, welches die meisten Lehrer nicht haben. Es gibt ja immer noch genug Lehrer, die gar kein Dienstgerät haben.

    Ich habe es wie gesagt ohne Einsatz eines privaten Geräts oder Einbindung des Sekretariats mit seiner Festnetznummer nicht hinbekommen.

    Dass Threema für den Threadersteller die Lösung wäre, glaube ich aber nicht.

    Wie wird so was denn vor dem Gericht verhandelt? Viele KuK nutzen die Ferien durchaus zu einem guten Teil zum Arbeiten - den Sommer mal ausgenommen. Rein theoretisch wären das aber dennoch potentielle Urlaubstage. :/

    Ich nehme an, dass schon erwartet wird, dass man seinen Urlaub selbstständig in den Ferien nimmt. Viele Kollegen starten in BW auch direkt mit Urlaub in das neue Schuljahr, weil das ja offiziell am 1.8. anfängt.

    Wer aber nach den Sommerferien beginnt und wie bei Berufseinsteigern oft üblich in den ersten paar Ferien krank ist, bei dem kann es auch da schon mit den Urlaubstagen, auf die man Anspruch hat, knapp werden. Solche Krankheiten sollte man dann aber auch durch Krankmeldungen dokumentiert haben.

    Ich meine Susannea hat im ersten Coronajahr Urlaub ausgezahlt bekommen, weil sie da in den Ferien für Notbetreuung/Lernbrücken oder sonstiges verpflichtet wurde und in anderen Ferien krank war.

    Wie wäre es mit Zulip?

    Ist ähnlich zu Slack, open source und kann selbst gehostet werden. Kosten für den Server sind zu vernachlässigen.

    Alternativ zur Signal-Gruppe wäre da noch Threema. Ist in BW als einziger Messenger für vertrauliche Kommunikation in Schulen zugelassen. Ist relativ günstig, benötigt keine Telefonnummer und ermöglicht die Trennung vom privaten Account.

    Funktioniert Threema auf einem normalen Dienstlaptop mit Windows?

    Meines Erachtens nicht, weil man eben doch eine Handynummer zum Einrichten benötigt. Die ist aber bei der Kommunikation dann nicht sichtbar.

    Ich sehe das ebenso:

    1. Aufgaben, die der zu vertretende Lehrer stellt, bearbeiten lassen

    2a. passende Aufgaben zum aktuellen Unterricht, falls man das Fach prinzipiell selbst unterrichten kann (z.B. allgemeine Rechtschreibeübung in einer Deutschstunde in der Unterstufe, Übungen zum Rechnen in Mathe, Tischtennis spielen in Sport…)

    2b. Fach, dass man selbst in der Klasse unterrichtet fortführen (fällt bei dir weg)

    3. Vertretungskonzept für Vertretungsstunden, die nicht unter 2a oder 2b fallen, befolgen (falls vorhanden)

    4. eigene Inhalte

    In welcher Reihenfolge 2a oder 2b erwünscht sind, sollte auch im Vertretungskonzept stehen.

    Bei eigenen Inhalten würde ich wohl einfach etwas zu Mathematik machen. Aus meiner Sicht spricht aber nichts dagegen, den Schülern auch mal einfach irgendetwas beizubringen, was dir Spaß macht, solange du es auch tatsächlich fachlich entsprechend beherrscht.

    Auf gar keinen Fall solltest du einfach nur Spielen oder sogar Hausaufgaben machen lassen. Das spricht sich herum und immer mehr Klassen möchten das auch.

    Schade ist so ein Ausfall immer. Zunächst für denjenigen, der erkrankt ist, dann für

    Was für Kreuze????

    Ankreuzzeugnisse gibt es bei uns nicht. In BY auch nicht. Wo gibt es die überhaupt?

    In BW habe ich zu irgendeinem Halbjahr (1. oder 2. Klasse) in der Grundschule Ankreuzprotokolle zu den Elterngesprächen, die die Halbjahresinformation ersetzen können, erhalten. Ich fand die sehr detailliert und fast aussagekräftiger als die späteren Zeugnistexte, die man ja auch erst einmal lesen können muss. Zum Jahresende gab es in Klasse 1 und 2 immer Zeugnisse mit Texten und in Klasse 2 auch Noten für Mathematik und Deutsch.

    Zitat von DFU

    Vor Corona habe ich wie die meisten von uns auf meinem privaten PC Arbeitsblätter erstellt und das ohne Windows und Word/Excel/…

    Tatsächlich? Witzig, wie unterschiedlich das ist. Ich arbeite schon, seit ich einen PC habe, ausschlie0lich mit MS Programmen und kenne ich meinem Umfeld, insbesondere auch im Kollegium, so gut wie niemanden, der/die nicht mit "Windows" und "Word" & Co. arbeitet.

    Ich glaube, da fehlte meinem Satz zum besseren Verständnis ein Komma oder eine Umstellung. Ich meinte, dass fast alle ihren privaten PC verwendet haben. Ohne Word usw. bezog sich dann eher nur auf mich.

    Wobei tatsächlich vor Corona an meiner Schule OpenOffice/LibreOffice statt MS Word auf den Schulrechnern installiert war. Zum einen sollten die Schüler nicht sofort an eine Marke gebunden werden und außerdem spart das Lizenzgebühren. Letzteres war vermutlich der schwerwiegendere Grund. Nachdem Microsoft356 für Schulen aber während Corona günstiger wurde, ist das jetzt hinfällig. Ich könnte nicht einmal sagen, ob in dem Fach Medienbildung weiterhin mit LibreOffice oder Word gearbeitet wird.

    „Ich habe mit LaTeX bisher wenig Material erstellt, daher bin ich da eher sehr langsam.

    Ja, da bedingt eines das andere. Ich habe letztes Jahr während einer einjährigen Fortbildung wieder damit angefangen und dieses Jahr dann die Klassenarbeiten mit Latex erstellt.

    Meine weiteren Arbeitsblätter haben eigentlich alle auf mit LibreOffice erstellten Vorlagen der ZSL basiert, die habe ich dann so verwendet oder mit LibreOffice abgeändert.

    Wir müssen so etwas nicht und haben es nicht. Es gibt einen Materialtauschordner, auf den alle Zugriff haben, digital. Da geht es aber eher um Prüfungen. Aber echtes Interesse daran besteht nicht, wird kaum genutzt, ähnlich für Versuche, anderes Material zu tauschen. Was es gibt, sind gemeinsam angelegte und durchgeführte Prüfungen, mal spontan zu zweit, institutionalisiert in bestimmten Jahrgangsstufen für alle.

    Der nächste „gemeinsam“ erstellte Material sollen an meiner Schule die Anleitungen für die Schülerpraktika sein. Sie sollen zum einen digital archiviert werden, aber auch als Klassensatz in Schutzhüllen in die Schränke einsortiert werden. Dort halten wir es für sinnvoll, weil die Schüler dabei ja alle mit dem gleichen Material arbeiten und wir meist keine fertigen Praktika der verschiedenen Firmen samt Anleitung verwenden sondern eigene Materialien zusammengestellt wurden. Das kommt oft günstiger.

    Ergänzung: Im Prinzip ist das aber wie bei den Prüfungen einfach eine Sammlung von Praktikumsanleitungen.

    Hallo zusammen,

    ich habe schon mit anderen Kollegen sehr eng zusammengearbeitet. Gerade während der Coronazeit beim Selbstlernmaterial hat es sehr gut funktioniert, das arbeitsteilig zu siebt für einen Jahrgang zu erstellen. Hätte ich alles selbst gemacht, wäre das Material nicht so gut geworden, weil ich die Zeit nicht gehabt hätte.

    Auch sonst habe ich auch schon mit mehreren anderen Kollegen arbeitsteilig Stunden vorbereitet, nachdem die Jahresplanung gemeinsam besprochen wurde. Allerdings ist mir das nicht mit jedem Kollegen möglich, weil der Unterrichtsstil und die bevorzugten Methoden doch sehr unterschiedlich sein können. Eine Unterrichtsstunde zu halten, die ursprünglich jemand anderer geplant hat, fühlt sich einfach anders an als eigene Stunden. Selbst bei gemeinsam geplanten Unterrichtsreihen. Aber möglich ist es natürlich.

    Das entspricht absolut nicht meinen Erfahrungen. Die Lehrkräfte, mit denen ich Material austausche, arbeiten ausnahmslos mit "Microsoft"-Programmen (Word, Excel, PowerPoint) und damit arbeiten wir auch in der Schule. Ich wüsste nicht, dass irgendwer an meiner Schule andere Dateiformate benutzt.

    Das so viele Kollegen mit kostenpflichtigen Microsoftprogrammen arbeiten, finde ich aber auch eher nachteilig. Vor Corona habe ich wie die meisten von uns auf meinem privaten PC Arbeitsblätter erstellt und das ohne Windows und Word/Excel/… Und obwohl beispielsweise LibreOffice fast genauso funktioniert und die jeweils anderen Dokumente geöffnet werden können, sind die Formeleditoren nicht kompatibel und ich muss jede Formel neu formatieren, wenn ein Kollege Word verwendet. Umgekehrt gilt das für die Kollegen natürlich auch.

    Wenn man zusammenarbeiten möchte, muss man sich da tatsächlich vorher absprechen. Jetzt mit Dienstgeräten einfacher, weil da alle die gleichen Programme verfügbar haben.

    O. Meier: Wie ist dein Archiv den aufgebaut? Ich habe zwar auch eine Ordnung in meinem Archiv, bin aber noch immer nicht 100% zufrieden. Deine Struktur und Formate würden mich daher schon interessieren.

    Außerhalb des Oberstufensystems kann das bei Klassenübernahme zum Halbjahr sogar zu sehr ärgerlichen, absurden Situationen führen: Kollege X übernimmt die Klasse ab Februar und stellt frustriert fest, dass der vorherige Kollege jedem einzelnen Schüler so viele mündliche Noten gegeben hat, dass es fast unmöglich ist, am Notenschnitt der Schüler noch groß etwas zu ändern. Die mündlichen Noten sind quasi betoniert. Dann hat der vorherige Kollege dem nachfolgenden einen wahren Bärendienst erwiesen.

    In dem Fall kann man aber auch anhand der Noten des Kollegen X das erste Halbjahr bewerten und anhand der Noten des neuen Kollegen das zweite Halbjahr. Insbesondere, wenn der zweite Kollege seine Bewertung mit Hilfe weniger Einzelnoten vornimmt.

    Wenn es aber zu einem Widerspruch/Beschwerde kommt, dann wird die ZK sich damit noch mal beschäfigen müssen und nicht der SL alleine.

    Schon, aber zu einem anderen Schluss wird sie wohl nur kommen, wenn es auch neue Fakten gibt. Und die scheint pancake wohl nicht zu erwarten.

    Wir haben von einem Tag auf den anderen gewechselt. Hat gut funktioniert. Und wirklich wichtig ist ja zunächst nur die Anwesenheit, alles andere kann man auch nachtragen, weil man es in den eigenen Unterlagen ja eh stehen hat. Beides parallel zu führen halte ich auch für doppelte Arbeit und nicht zielführend.

    Danke für deine Rückmeldung. Wie oben bereits erwähnt habe ich von anderen bereits getesteten Fragebögen benutzt. Die nicht vorhandene Differenzierung hinsichtlich Inklusion und Integration sollte verbessert werden, wofür eben genau meine Studie der übergeordneten Langzeitstudie nutzen soll, damit dies langfristig verbessert werden kann.

    Vielen Dank für deine Teilnahme und konstruktive Kritik!

    Aber es hilft doch nicht von anderen bereits getestete (und als gut befundene) Fragebögen zu verwenden, wenn die Fragen dann nicht zu der Fragestellung deiner Studie passen.

    Gut, ich weiß aber, das ich das oben gerade geschrieben hatte und natürlich 10 Klassen in einer Turnhalle schlecht wegen Corona sind, wir sind aktuell bei 13 positiven Fällen, über die Hälfte heute morgen dann mit Pflicht-Tests.

    Projekttage und Schulfest sind abgesagt, ich gehe dann mal mich eine Runde verkriechen und heulen.

    Susannea:

    Wenn das Sportfest wetterbedingt in die Halle verlegt werden musste, ist das nicht deine Schuld, nur weil du es entschieden bzw. der Schulleitung eine entsprechende Entscheidung empfohlen hast. Bei uns in BW haben wir auch nur die Wahl zwischen Veranstaltungen nach den gültigen Regeln durchführen oder gar nicht. Und gar nicht ist auch meist nicht im Sinne aller Kinder. Strengere Maßnahmen wie zusätzliche Pflichttests dürfen wir aber auch nicht einfach so ohne wirklich besonderen Grund verlangen.

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