man muss nicht alles extrem polarisierend sehen und weder Erfahrungen ins Lächerliche ziehen, noch Romantisieren, noch Panikmache helfen.
Es ist schön, wenn einige nur positive Erfahrungen machen.
Es ist schön, wenn einige die negativen Erfahrungen als so seltene Minderheit abtun können und sie also real ausblenden können. (Freut mich wirklich)
Es ist aber auch nunmal so, dass Erfahrungen prägen und Positionen beeinflussen und wenn ich am Gymnasium (das keins ist, aber trotzdem den Namen hat) bestimmte Erfahrungen sehe, weiß, dass ich NICHT im Ruhrpott bin, in meiner Stadt (und Freibad) Erfahrungen mache, in gewissen Ruhrpott-Gegenden oft Erfahrungen gemacht habe, dann kann ich einigen Berichten, seien sie für Andere nur anekdotisch, Glaube schenken.
Und nein, Anzeige habe ich im Freibad oder am Bahnhof noch keine erstattet, aber einige Verhalten wären es würdig gewesen. Nur manchmal (haha) ist mir meine Unversehrtheit wichtiger als die Polizei / die Sicherheit abzuwarten. Dann gehe ich eben zu bestimmten Zeiten nicht.
Und wer mir jetzt sagen will "Wir waren auch mal jung und haben auch Blödsinn gemacht", 1) nein, 2) wenn ja: dann reflektieren, 3) Macht es nicht besser, 4) NATÜRLICH macht es mehr Angst, wenn die als Block auftretenden Personen untereinander nur eine Sprache sprechen, die man nicht versteht, die Antwortbrocken auf Deutsch Beleidigungen sind, die Anspruchshaltung sehr hoch ist.