Beiträge von chilipaprika

    1. Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns im Kreis drehen: Was sind das für "Leute, wie eingangs beschrieben"? Ich weiß über die Person nichts, außer dass eine Klasse sich beschwert hat.

    Dein selektives Lesen ist erstaunlich.

    wir haben bei uns einen Kollegen, der entweder krank ist oder im Unterricht, vorbei an allen Absprachen und Lehrplänen, nicht die notwendigen Lehrinhalte vermittelt.

    Gespräche sind leider zwecklos, und die Schüler laden ihren Frust an mir als Klassenlehrer und Bildungsgangleiter ab.

    Jetzt nur eine Antwort mit Bezug auf die NRW-Regelung (unabhängig davon, dass du eben die Sommerferien VZ bezahlt bekommst, unabhängig davon, ob 7 Tage oder 6 Monate vor VZ war):

    In NRW ist der "Start" von TZ immer der 1. August (und nicht der erste Schultag). (und das Ende der TZ ist immer der letzte Ferientag).
    Also immer zu deinem Nachteil in der Berechnung.

    Aber selbst, wenn es bei euch auch so wäre: bis zum 31. Juli kannst du ja VZ sein.

    Der Wohnungsmarkt war ein Beispiel.

    Wir können doch nicht Assimilation fordern, und dies als Schutz vor Diskriminierung begründen.

    Dieser Mensch wird zwei Kulturen haben, und dies - nehme ich an - so oder so sichtbar.

    Ist ein schwedischer Vorname kein Risiko vor Diskriminierung? Wer weiß?

    Bisher sind wir uns noch unschlüssig, klar ist aber, dass der erste Namen ein Namen sein soll, der in beiden Sprachen gut aussprechbar ist. Da es zwei sehr unterschiedliche Sprachen sind, ist das nicht ganz so einfach, aber ein paar Ideen gibt es schon ☺️

    Das finde ich das wichtigste, bzw. schon vorab zu überlegen, wie man damit umgeht, wenn nicht.

    Mir tut es in der Seele weh, zu WISSEN, dass die Hälfte der türkischen Vornamen anders ausgesprochen wird, die SuS aber einiges aushalten und quasi zwei Vornamen haben: den eingedeutschten und den türkischen (der dann in der Community richtig ausgesprochen wird). Und da ist nicht mal böser Wille dabei, es gibt Laute, die im Deutschen wenig geläufig sind und dann viel schneller mit anderen zusammenfallen.

    Ich habe im Studium zwei Deutsch-Franzosen kennengelernt (also mehr davon, aber hier zwei Beispiele), die einen vermeintlich internationalen Namen hatten: Christian und Florian. Auf Deutsch mit "ane", auf Französisch mit dem Nasallaut.
    Da war für mich klar: sowas dulde ich für mein Kind nicht (was vielleicht daran liegt, dass ich die frz Variante gar nicht mag). Da meine blöde Familie es vielleicht immer franzisiert hätte, war mir wichtig: Ich nehme einen Namen, den es auf Französisch gar nicht gibt. Ich habe es noch einfacher gemacht, keine Kinder bekommen und meine Hunde haben Namen, die entweder keiner versteht oder erfunden sind.
    Ach, davon ausgehend: der Name sollte auch vom nicht-sprachigen Elternteil auch gut ausgesprochen werden. Ich fand den Namen "Fuchur" für meinen Hund passend. Wäre er auch. Nur: ich kann den Namen nicht aussprechen und mein Mann lacht sich tot, sobald er ihn hört.

    Aber sowas kann eh innersprachlich passieren. Ein Cousin von mir heißt Gary, Ende der 80er geboren, mein Großvater hat immer über diesen "amerikanischen" Namen gelästert und die Pointe ist: es wird Ga-ri ausgesprochen, also komplett mit a, nicht mit ä. Mein Opa hat ihn trotzdem verunstaltet.
    Eine Cousine von mir heißt Stephan, wie der deutsche männliche Vorname ausgesprochen (seltener, aber korsischer, weiblicher Vorname), mein Großvater hat Zeit seines Lebens eine Nasale daraus gemacht.

    Checkt die Familie.

    PS: Es sind echt ein paar schöne Vornamen dabei, in der Igbo-Liste ;)

    Das ist wichtig, aber nicht nur, wissen wir aus eigener Erfahrung...

    Der Name unseres Sohnes (Unser Favorit) wurde von einer engstirnigen Standesbeamtin "aus Gründen" nicht anerkannt (angeblich nicht eindeutig männlich, völliger Schwachsinn...) Deshalb haben wir den auch lange als Favoriten diskutierten und dann verworfenen Vornamen dazu genommen. Diesen dann voran gestellt (wg. "Doppelvorname flüssiger, vom Klang schöner")... Der allseits akzeptierte Rufname, der sich auch durchgesetzt hat steht im Pass also an zweiter Stelle.

    Aber in behördlichen und offiziellen Schreiben steht immer nur der andere Vorname (weil er eben vorne ist) , und das stört meinen Sohn. Er wird den wohl irgendwann streichen lassen müssen. ;)

    warum streichen Behörden und offizielle Stellen die Zweitnamen?

    Das wurde bei mir noch nie gemacht (bzw. mein dritter Vorname wird "geschnitten", nicht genug Platz :D ). Nur die Stellen, wo ich aktiv gesagt habe "alles gut, Vorname reicht", haben gekürzt. Sonst vom Pass abgeschrieben.

    Versteht ihr echt nicht, dass, egal, was ihr alles je erlebt habt, erst mal NICHTS mit dem Kollegen zu tun hat, den Kollege Fachinformatiker loswerden will? Das ist zuallererst mal irgendeine Person, über die Schüler Unzufriedenheit geäußert haben und keine Statistik.

    WARUM wird in diesem Forum immer grundsätzlich dem armen Referendar geglaubt, dass seine Fachleiter immer so doof und fordernd und ungerecht sind?

    WARUM wird bei einem Beitrag zu Mobbing / Bossing grundsätzlich sofort geholfen?

    ...

    Weil wir davon ausgehen, dass derjenige, der etwas behauptet, schon einiges außerhalb des Forums versucht haben.

    Wenn Fachinformatiker also schreibt..

    Guten Morgen,

    wir haben bei uns einen Kollegen, der entweder krank ist oder im Unterricht, vorbei an allen Absprachen und Lehrplänen, nicht die notwendigen Lehrinhalte vermittelt.

    Gespräche sind leider zwecklos, und die Schüler laden ihren Frust an mir als Klassenlehrer und Bildungsgangleiter ab.

    Hat jemand von euch Erfahrungen, solche Kollegen aus dem Bildungsgang zu entfernen?

    Er ist eine Art Wanderpokal und wurde uns von einer anderen Schule aufgedrückt. Nach diversen anderen Bildungsgängen ist er bei mir gelandet und bin damit sehr unzufrieden.

    ... dann vertrauen die meisten Leser*innen, dass der Kollege nicht seit letzter Woche in seiner Abteilung ist und eine 2-tägige Grippe hatte.
    Offensichtlich ist er seit mehreren Jahren an seiner Schule und wurde schon von mehreren Abteilungen / Bildungsgängen "weitergereicht". Da ich (wie sicher viele Leser*innen) davon ausgehe, dass Fachinformatiker als Abteilungsleiter mit anderen Abteilungsleitern darüber gesprochen, ob es ein Muster gab, ob es Möglichkeiten gab, Lösungen zu finden, usw.. habe ich nicht das Bedürfnis, nachzufragen "Hast du WIRKLICH WIRKLICH alles versucht?"

    Genau, nichts anderes schrieb ich.

    Was hat das mit dem uns völlig unbekannten Typen im Ausgangspost zu tun? Und warum schon wieder der Hinweis auf sexualisierte Gewalt?

    Es war die Frage, was denn sich hinter "Wanderpokal" als Mensch versteckt.
    Ich habe eine Definition gegeben.

    Und dann den mir einzigen bekannten Fall beschrieben. Es tut mir sehr leid, dass der Typ sexistisch war, nächstes Mal passe ich auf, dass meine Lebensbeispiele dir besser passen.

    "ein Kollege, den sich keine Schule und kein Kollegium wünschen, weil er dauerhaft (wichtig!) mehr Arbeit verursacht, als er selbst erledigt, aber ebenfalls auch mehr Schaden"

    So einer ist mir einmal in 15 Jahren vorgekommen. 7 Schulen in den letzten 5-6 Jahren oder so, nach zwei Wochen wussten wir alle, warum, meine Klasse erzählte mir und anderen Sachen, die sich einfach nicht gehören, die Chancen à la "Kommt, jede Lehrkraft hat ihre Persönlichkeit, er muss sich auch umstellen, das ist eine neue Schule" verpufften sehr schnell, die Berichte waren in allen Klassen deckungsgleich, mit sexistischen Äußerungen, grenzwertigen bzw. übergriffigen Handlungen, Sprüche gegen alle Mädchen und generell SuS, die nicht in der Lage waren, das zu machen, was er wollte, mit dem kleinen Problem, dass er den Stoff von 1-2 Stufen drüber unterrichtete oder generell das, was ihm passte, also eher Oberstufen- und Uni-Stoff in der Mittelstufe.

    Ja, SOLCHE Kolleg*innen gibt es. Er war ein Jahr bei uns in der Schule, es reicht, um viele Klassen in einem Hauptfach kaputt zu machen.

    Mit "Zweitmeinung Beihilfe Sachsen" finde ich (alte, 2018, aber sicher noch geltende) Dokumente, die sagen: ja. Auch ein Beitrag der Verbraucherzentral allgemein für Krankenversicherungen, es sieht also aus, dass es im allgemeinen möglich ist (finde ich logisch).
    Ich WEIß es in NRW definitiv sicher für einige ärztliche Leistungen, ich kann es nicht verallgemeinern, aber soweit mein Verständnis: so lange die (genehmigte!) Behandlung angefangen hat, kann man sich umgucken (solange es sich um Leistungen des Gebührenkatalogs handelt)

    Die Verschiebung ist insgesamt doof. Aber insofern ist es gut, dass es nicht direkt Anfang / Mitte Januar ist, denn dann wären die Zuständigen alle 4 Jahre über die Weihnachtszeit beschäftigt.

    Was ich mir bzgl. dem 23. nur überlege: das ist der 4. Sonntag im Februar.

    In 4 Jahren passt es - in 8 Jahren ist das 4. Wochenende das Karnevals-Wochenende.

    Aber wer weiß, was bis dahin passiert.

    (Und ich weiß auch nicht, ob die so fix bei der Festelegung sind oder auch mal eine Woche nach vorne ziehen dürfen.)

    nein, es gibt einen Korridor. Der 28. September war ja auch erst im Juli festgelegt worden.

    Edit: Sorry, ich hatte geantwortet, ohne zu blättern. RosaLaune hat es richtiger bzw. sachkundiger erklärt.

    Also: ich unterhalte mich gerne mit Politiker*innen jeder Partei.
    Früher habe ich sehr gerne auch deren Luftballons gesammelt (Klima- und Umweltbewusstsein sei dank gibt es jetzt weniger .. oder liegt es daran, dass kleine Kinder sich nicht mehr an Luftballons erfreuen?) und dann von Stand zu Stand gewesen.
    Mein Mann ist da kein Fan von, es hat also nachgelassen.

    Aber ich dachte nicht an mein egoistisches Problem, wann ich angesprochen werde, sondern an die vielen vielen notwendigen Wahlhelfer*innen, die vielleicht nicht in der Kälte und Dunkelheit nach der Arbeit Plakate kleben, Infoveranstaltungen durchführen und dann auch noch die Adventszeit und Karneval, falls sie ihnen wichtig sind, verpassen.
    Wer schon auch nur von fern einen Wahlkampf mitgemacht hat, weiß, dass es echt viel Arbeit ist und man wirklich JEDE*N gebrauchen kann..

    sondern meist in öffentlichen Gebäuden (Schulen, Feuerwehrhäuser, Dorfgemeinschafts-/Bürgerhäuser, Schützenheime, Gemeindehäuser, Turnhallen, hier in der Stadt in der Gemeindeunfallversicherung und einem Landesinstitut,...) untergebracht sind. Das scheint ja in anderen Regionen anders zu sein.

    ... in Karnevalsregionen sind alle diese Gebäude wochenlang durch Veranstaltungen gebucht / in Benutzung ;)
    Da wird nämlich vorgeglüht geplant und die Festlichkeiten vorbereitet.

    Thema Karneval und irgendwelche Feierlichkeiten.

    Das Problem ist nicht die Bedeutung von Karneval, geht mir auch am Popo vorbei. Das wesentliche Problem ist die Belegung von Räumlichkeiten zu diesem Zeitpunkt. Viele der Wahllokale sind dann nämlich schon anderweitig unter Vertrag. Ein Vertragsbruch würde Vertragsstrafen nach sich ziehen, da ja schon Künstler usw. vertraglich verpflichtet wurden. Um derartige Überschneidungen zu vermeiden, sollten man hier etwas vorsichtig agieren. Insoweit sollte man vielleicht die Bedenken der Bundeswahlleiterin auch ernst nehmen.

    ... und man sollte auch bedenken, aber da kommen "wir" nicht mehr raus..., es bedeutet, alle vier Jahren Wahlkampf in der Weihnachts- und närrischen Zeit.
    Vielleicht hoffen wir auf bald erneute Wahlen im Herbst?

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