Was allen gemeinsam war ist, dass sie [...] massiv unterschätzen, wie viel Lernaufwand dahintersteckt, um Französisch
korrekt schreiben zu können. [zu unterrichten]
Zitat durch mich angepasst.
Ich kämpfe seit über 20 Jahren dagegen, aber: ich bin nicht Französischlehrerin, weil ich zufällig von Muttersprachler*innen aufgezogen wurde, sondern, weil ich Grammatik echt spannend fand, immer schon eine gute Rechtschreibung hatte und stets nachvollziehen konnte, warum es so ist (historisch, lexikalisch, grammatikalisch), französische Literatur grob okay fand, ein ziemlich vielseitig interessierter Mensch bin und deswegen landeskundtechnisch und historisch mithalten kann.
Ein Sprachstudium mag nicht so anspruchsvoll wie ein NaWi-Studium sein (unterschreibe ich leider, erst recht, wenn ich sehe, wer "nachkommt".), aber meinen Abschluss habe ich nicht in der Überraschungstüte bekommen. (und passend zum Thema: Ich habe von der Schule ein Latinum und durfte Altfranzösisch lernen, sowie altfranzösische Literatur "untersuchen". (Und selbstverständlich auch Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch im Germanistikstudium, komischerweise waren alle Deutsch-Muttersprachler*innen da auch keine Genies)