Also:
Nur als Richtlinie und MEIN Verständnis (aber auch reale Erfahrungen).
1) Ein Abschluss ist ein Abschluss und das Drittfach ist - wie du es geschrieben hast - den zwei anderen Fächern gleichgestellt (also nicht "kleine Fakultas" oder so.
Du könntest ja in RLP ins Ref im Drittfach gehen.
-> Daraus schliesse ICH, dass es keinen Grund zur Nicht-Anerkennung gäbe, du hast ja ein Staatsexamen bzw, etwas, was sich als Staatsexamen anerkennen lässt.
2) Jetzt meine Erfahrungen, von der prähistorischen Zeit, aber trotzdem gedanklich übertragbar, weil die BL ähnlich sind (ich würde beim Drittfach immer Bayern ausklammern, ggf. auch BaWü, da sind die Bedingungen wirklich andere)
Ich habe ein 1. Staatsexamen und Drittfach ebenfalls aus RLP.
Ich habe mich für eine mögliche Bewerbung zum Referendariat das Fach (bzw. alle Unterlagen) in NRW, NDS und Hessen anerkennen lassen (und das Drittfach hat auch einen anderen Namen, also entweder geht es um dasselbe Fach (Sozialkunde/Politik) oder um das andere (Ethik/Philo/Werte&Normen, etc..).
Ich habe von allen diesen drei Bundesländern eine problemlose Anerkennung erhalten und hätte mich überall fürs Ref bewerben können.
Das Ref habe ich in NDS gemacht (Fach 2 und Fach 3), meine Planstelle habe ich in NRW erhalten (und das Fach war auch relevant).
Und jetzt zum Staunen wegen "Erweiterungsfach hat weniger CP": Mein STUDIUM im Erweiterungsfach bestand aus drei "Scheinen" (also drei Kursen). Eins im Grundstudium, eins im Hauptstudium, die Fachdidaktik.
Ich habe (selbstredend) viel mehr gemacht, die Abschlussprüfung war wiederum IDENTISCH.
Ein Abschluss ist ein Abschluss.
(Aber ja, manchmal ist man sehr überrascht, also: nur eine anekdotische Evidenz.
Als zweite anekdotische Evidenz: Ich habe einen Refi aus RLP, der im BEd/MEd studiert hat, sein Drittfach war in NRW absolut problemlos anerkannt worden.)