Beiträge von chilipaprika

    Wow… ich bin baff… das heisst, eure Fahrten sind sonst immer nur montags-freitags? *neid*

    Fremdsprachenaustausche gehen bei uns über mindestens ein Wochenende (logisch), Klassenfahrten bzw. die Fahrzenwoche wird gerne über einen Feiertag gelegt (so fällt weniger Unterricht aus).

    Sorry @WillG , es ist ein hysterisches Lachen bei der Vorstellung des Gesprächs diesbezüglich

    Eine Frage in die Runde:

    Was passiert wenn man eine Vorgriffsstelle annimmt und während der Zeit der Abordnung schwanger wird bzw. in Mutterschutz usw geht? Muss die versäumte Zeit dann drangehangen werden? Finde leider keine Quelle dazu ..

    Mutterschutz wird selbst bei der Probezeit nicht berücksichtigt. Elternzeit würde bei der Probezeit rangehangen werden, ich vermute (!) aber, dass die Probezeit sich verlängert, die Abordnung nicht. In der Theorie braucht man ja die Person an der einen Stelle ab einem bestimmten Datum. Dadurch geht einfach die Abordnungsschule leer aus, wie das jede Schule tun würde, wenn jemand in einem bestimmten Zeitraum ausfällt.

    Als unwissendes Nordlicht darf ich vielleicht rein interessehalber mal fragen: was ist wohl eine Vorgriffsstelle? 🤔

    Eine Erfindung von NRW, so zu tun, als würde man den Gymnasien eine Stelle geben, die sie aber erst in 3 oder 5 Jahren nutzen dürfen.
    Sie stellen also eine Person ein und ... in der Zwischenzeit (zb. 3 oder 5 Jahre) darf die Person erstmal in der Grundschule / in der Hauptschule / in der Gesamtschule unterrichten.
    Um das noch komplizierter zu machen, gibt es auch solche Vorgriffsstellen, wo die Person 50/50 macht. Es erleichtert die Probezeit enorm, die Schulen haben gar keinen Orga-Aufwand...

    Die Idee dahinter (vermutlich): die ganzen Gym-Absolvent*innen ruhig stellen, die man nicht gebrauchen kann aber im Ref ausgebildet hat, und sie für ein paar Jahre woanders parken, weil man sie angeblich in 3-5 Jahren am Gym real braucht.
    Faktisch: Verschiebung des Problems durch Verbrennung von Personal.

    man kann mit anekdotischen und gefühlten Evidenzen kommen, es gibt genug Studien dazu: Lehrämtler*innen sind (im Durchschnitt) überdurchschnittlich sesshaft und immobil. Grundschulleute noch weniger als Sek2-Leute.
    Fremdsprachenstudierende heben den Schnitt aber auch nicht so, dass die feierlich 5 mal umziehen.

    Aber es ist auch besser so. Ich finde es zwar süss aber auch ganz traurig, dass ich regelmäßig Studis erklären soll, dass sie mit ihrem Englisch/Spanisch-Studium nicht unbedingt auf eine berufliche Zukunft in Spanien vorbereitet sind (dass es am Ende vielleicht klappt, ist okay und Realität, aber das Lehramtsstudium ist ein national ausgerichtetes Studium, viele Studiengänge sogar bundeslandeingschränkt (Grundschule, einige Fächerkombis, einige berufliche Fachrichtungen, usw..) aber im Endeffekt stört es die Wenigsten.

    Sag mal, bist du /ist Kollege A schon jetzt krankgeschrieben und dies so lange, dass eine Wiedereingliederung geplant ist?
    In deinem Versetzungsthread sprichst du nicht davon.
    Du planst doch nicht etwa, eine mögliche Krankheit (ich spreche nicht ab, dass es dir nicht gut geht, aber ist sogar eine langfristige Krankschreibung erfolgt?) so lange hinzuziehen, um über die Wiedereingliederung etwas zu erwirken? (So quasi als Deutung aus Chemikus' Beitrag (im anderen Thread)?

    interessant.
    Die einzige "relevante" (in Bezug auf Unterrichtserlaubnis) Fortbildung ist bei uns ein Zertifikatskurs und den darf man nur machen, wenn die SL zustimmt und uns die entsprechende, eingetragene Stundenermäßigung gibt (4-5 Schulstunden) (und man eine Planstelle hat). Dafür bekommt die SL eine ausgebildete Lehrkraft.
    (Klar, das Nebenher Nachstudieren wäre auch möglich.)

    Das Lehrerfortbildungssystem ist aber im Allgemeinen in NRW erst im Aufbau. Wurde auch von einer Expertengruppe angemahnt (und deswegen langsam im Aufbau), viele andere Bundesländer haben da viel besser ausgebaute Systeme, aber auch NRW wird irgendwann dahinkommen (lasst mich nur daran glauben).

    da man aber fachfremd unterrichten DARF, investieren einige Schulen nicht unbedingt in jede Fortbildung (kostet ja die Schule viele Ressourcen). Wenn man von mir als Schule (durch Deputatsverteilung) erwartet, dass ich mich in etwas einarbeite und Fächer unterrichte, die ich nicht studiert habe, dies ggf. über Jahre, halte ich es für nicht wertschätzend (egal, wie die Regeln sind), wenn ich dann durch jemanden "ersetzt" würde, der/die direkt von der Uni kommt.
    Klar mag man seine Fächer, aber der systemisch nicht wertschätzender Umgang mit Lehrkräften ist trotzdem ein starkes Problem.

    Kurze Frage des Interesse halber:

    Was passiert denn, wenn eine Wiedereingliederung als gescheitert angesehen wird? Also was sind Konsequenzen?

    Das habe ich auch gestern den Personaler meines Vertrauens gefragt.
    Für Angestellte (!) gilt: Tja, dann ist man halt weiter krankgeschrieben. Man kann es später wieder versuchen, genauso wie der Arzt aber auch von einem Tag auf den anderen einen gesund schreiben könnte.
    Es ist aber halt Privatwirtschaft mit Angestelltenverhältnis.

    Du tust aber so, als ob irgendjemand (ob TE oder Beitragschreibende) dieses "Motto" "man sagt ALLES" jemals in Frage gestellt hätte.
    Dein Beitrag steht nun mal im Zusammenhang eines Gesprächsfadens. Klar verheimlicht man nichts. Aber so ein Beitrag passt in einem Faden, wo jemand überlegt, seine als Coaching getarnte, selbst bezahlte Therapie zu verschweigen, nicht da, wo jemand erzählt, schon immer alles offengelegt zu haben.

    Ein Lehramtsstudium würde an der Stelle dazu führen, dass du eben in deinen Fächern nicht einfach dauernd ausgenommen wirst.

    Ich verstehe Turtlebabys Beitrag so, dass er/sie sehr wohl Lehramt studiert hat, aber - wie es nun mal in der Sek1 oft der Fall ist - zusätzlich zu ihren Fächern fachfremd unterrichten darf/muss und sich dafür auch die Mühe gemacht hat, das Ganze auch vernünftig mit Einarbeitung zu machen.
    Man kann nicht ernsthaft erwarten, dass jemand 6 Fächer studiert (schreibt Chili mit 4, bzw 5 (mit DaF) studierten Fächern).
    Du unterrichtest doch auch Ethik fachfremd und wärst nicht unbedingt hocherfreut, wenn man dich in 5 Jahren wie eine alte Socke behandelt, weil plötzlich die studierten Ethikleute an die Schule kommen...

    Nein.
    Aus dem Beitrag klingt überhaupt nicht, dass der Mensch "nur" Fachlehrer bleiben wird. und da meine Fächer traditionell immer die, die fachfremd unterrichtet werden können, nervt es mich gewaltig.
    Und auch ein Fachlehrer hat mehr verdient als ein 4-Wochen-Crashkurs.
    Es geht auch um die Anerkennung des Berufs, der Schwierigkeiten und Herausforderungen. Meinetwegen können die Leute auch durchgehend bezahlt werden, ich erwarte nicht, dass Umsteiger*innen immer wieder nur einen Azubigehalt bekommen. Aber dass sie eine vernünftige Ausbildung erhalten.

    Was ist denn die Alternative? Ausfall, noch weniger Teilzeit, Deputatserhöhungen, Kürzungen der Stundentafel?

    und inwiefern ist es jetzt besser, solche kosmetische, statistische Spielchen zu machen?
    Haben die SuS am Ende das gelernt, was sie lernen sollen? oder nimmt man irgendwas im Kauf, weil es immer noch besser ist als gar nichts?

    Ich will nicht nur, dass mein Arzt die richtige Diagnose stellt, ich will auch, dass der Elektriker keinen Fehler macht, wenn er Starkstrom anschließt, der Klempner bestimmte Dichtungen nicht vergisst und der Koch keine allergische Reaktionen auslöst.
    Und selbst wenn es nur in 5% der Fälle passiert: wenn es MICH trifft, ist es schon ziemlich doof (so mit abgefackeltem Haus, Keller unter Wasser oder mit Atemschock in der Notaufnahme..)

    Die TE hat doch nicht vor etwas zu verschweigen und weder CDL noch ich haben dazu geraten!!

    Auf meinem Befragungszettel stand auch die Frage nach Zigaretten/Rauchen und Alkoholkonsum. Auf meine (rhetorische) Frage, ob es ausschlaggebend sei, meinte der AA nein. Genauso wenig wie die Frage nach Sport oder so. Es sei da als Impuls, weil man doch das Gespräch suche, falls jemand sage, er rauche eine Schachtel am Tag oder trinke einen Liter Wein jeden Abend.

    Dann schreibst du halt die Allergie und gut. Ich habe eine Penicilinunverträglichkeit, ich habe es aufgeschrieben, es hat den Arzt reichlich wenig interessiert. Aber vorher noch zum Pneumologen / Allergologen hin tingeln, um vorsorglich etwas zu beantragen, was man mit 90%er Wahrscheinlichkeit nie brauchen wird: 1) Es sind verlorene Ressourcen (Zeit, Nerven, Geld) UND 2) womöglich erfährt man auch noch was, was der Arzt sich irgendwann ausgedacht hatte, um eine Rechnung zu begründen.

    Da jemanden "durchfallen" zu lassen, dürfte zumindest in NRW mit deutlich mehr Arbeit (und Ärger) verbunden sein, so dass ich mir kaum vorstellen kann, dass da allzu häufig Leute mit weniger als drei (von fünf) Punkten rausgehen. (Drei Punkte = entspricht den Erwartungen.)

    wobei es in NRW nur die Anlassbeurteilung gibt.
    Wer katastrophal ist, wird sich wohl kaum (oder?!) auf eine Beförderungsstelle bewerben... (deswegen bewerbe ich nicht irgendwohin, bin zu schlecht, würde durchfallen ;) )

    Und das mit den Fehlzeiten wegen der Endometriose, na super 😅

    Naja, die Info hat sich erledigt, weil du in deinem zweiten Beitrag erwähnt hast, dass du symptomfrei bist.
    In besonders schweren Formen der Endometriose sind einige Frauen ein paar Tage im Monat nicht in der Lage aufzustehen oder klar zu funktionieren. (und alle Abstufungen dazwischen sind eben auch möglich, die meisten werden eben mit starken Schmerzen arbeiten gehen, weil "es ist nun mal so, dass Frauen Schmerzen haben").

    Eine symptomlose Endometriose ist also eben das: eine Diagnose, die dir ermöglicht, neue Wege zum Kinderwunsch zu erkunden, aber keine Beeinträchtigung im Alltag. Das kann ja der Arzt auch Bescheinigung.

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