Beiträge von chilipaprika

    aber dass jede*r Schüler*in das Schwimmabzeichen vorlegt, das halte ich auch für eine Hürde (nicht mal unbedingt, weil sie es nicht schaffen würden - wobei ... - aber die Hürde, das zu organisieren. Auch mit drei Rettungsschwimmer Gold will ich kein Kind ins Wasser schicken, das nicht schwimmfähig ist. Und welcher 18jährige gibt gerne zu, dass er nur gerade schwimmt und keine 200m schwimmen kann?

    übrigens (ich war neugierig).

    Es gibt zwar eine "International Live saving" organisation, in der viele Abschlüsse anerkannt werden (Äquivalenzen: Microsoft Word - 2018 Equivalence - Germany.docx (ilsf.org) ), aber Frankreich macht dabei nicht mit (was für ne Überraschung :D )
    Sprich: Ein Deutscher mit Deutschem Rettungsschwimmer dürfte nicht an einem französischen Strand arbeiten (also ich spreche nicht von der Klassenfahrt, sondern real arbeiten..), wie er das aber in Finland, Kroatien, Italien oder Belgien machen dürfte..

    Allerdings ist das Niveau des Deutschen Rettungsschwimmers Bronze ziemlich niedrig (ist ja auch als "junior" bei der ILS gekennzeichnet), DAS sollte kein Problem von der Kajakfirma sein (also das zu erfüllen, muss trotzdem vorgelegt werden)

    Frage allerdings: ich verstehe die Auflistung von Ratatouille als Auflistung (und das finde ich auch gut, ist für mich auch die Mindestvoraussetzung!): Haben alle SuS ihr Bronze-Abzeichen schriftlich nachgewiesen/vorgelegt?

    Zwischen 22 Uhr und 7 Uhr sind es 9 Stunden. Es zwingt dich doch niemand dazu, dich nach dem offiziellen Zapfenstreich noch zu sozialisieren.

    1) Mein Beitrag bezog sich auf einen Beitrag mit 23 Uhr, wo ich gesagt habe, das könnte ich eben nicht lange aushalten. 22 Uhr ist für mich zwar auch gefühlt zu spät, ist aber meine Grenze. Wenn die Kids dann auch ruhig sind, hat es auch immer gepasst.

    2) Ich sozialisiere auf Klassenfahrten überhaupt nicht. also wirklich nicht. Weder als Kind auf Klassenfahrten oder Sommerlagern noch als Erwachsene :D

    Ja. Aber Schmidt schreibt, dass ihm 10 Minuten zwischen Ende und Schlaf ausreichen, am nächsten Morgen ähnlich, und die Schlafzeit also ausreichend ist, hat es (für mich) schon was von Schönreden.
    Ich komme nach so einer Woche gerädert.
    und ich bin echt jemand, der lange Zeit ohne "reale" Freizeit auskommt, ich habe sehr viele, lange und getaktete Tage in meiner Woche. Mein Schlaf und mein "ich bin für mich alleine"-Zeitslot sind mir halt überlebenswichtig.

    Ich brauche abends ca. 10 Minuten fürs bettfertig machen und schlafe dann auch sofort ein und durch. Am Morgen brauche ich inklusive Duschen ca. 15 Minuten.

    und was soll die Information denjenigen bringen, die länger brauchen? Ich meine, auch ohne Schlafstörung ist ein leicht längerer Zeitraum zwischen Dienstschluss und Tiefschlaf nicht ungewöhnlich.
    Man kann es sich ja schön reden und dem Dienstherr dankbar sein, dass er mir genau 8 Stunden zwischen 2 Schichten gewährt, juhu... ;)

    Naja, wenn die Kids erst um 23 Uhr ins Bett gehen, schlafe ich nicht um 23:05.
    Und wenn die Kids um halb 8 zum Frühstück gehen, dann sollte ich schon aus meinem Pyjama raus sein (und ich brauche wirklich sehr wenig Zeit im Bad, egal ob morgens oder abends. Trotzdem schlafe ich nicht auf Kommando nach der letzten Aktion mit Kindern.

    Trotzdem hat sich tatsächlich mein Lebensrhythmus mittlerweile nach vorne verschoben, und 1-2 Mal die Woche schlafe ich bis 7 (also da durchaus 9 Stunden), weil ich alles aufgetankt habe.

    Natürlich habt ihr Brandschutztüren, alles andere wäre gar nicht zulässig. Ich würde vom Glauben abfallen, wäre das für deutsche Schulen anders geregelt als bei uns. Ich kenne es in Deutschland natürlich nur von der Uni, da hatte nicht zwingend jeder Raum eine Brandschutztüre (bei uns im Schulhaus eben schon!), aber es gab solche, die im Brandfall automatisch zugehen und dann eben einzelne Gebäudeteile voneinander trennen. Ich denke, das muss jedes öffentlich zugängliche Gebäude haben.

    natürlich haben wir welche. Das weiß ich doch. Sorry, schriftliche Kommunikation.
    Ich meinte: vielleicht war die Entscheidung vor der Sorge heraus getrieben, dass irgendein Mechanismus im Rettungsplan nicht so sicher ist, mehr als aus Nächstennettigkeit für die Praktikabilität.

    Ich verstehe schon, dass es manchmal gar keine Klassenräume gibt. Es ist zwar bei uns anders, aber der Raum, der in so einem Fall umfunktioniert wurde, war auch ein normaler Unterrichtsraum. Da mussten eben 15 Lerngruppe die Woche woanders hin, damit dieses Kind (und dadurch seine Klasse) möglichst alles an einem Ort hat.
    Auch mit einem Aufzug sind es Wege, die man - bei einem "Kurzzeit-Verletzten" - sparen kann, weil es anstrengend und müßig ist. MEINER Meinung nach sollen dann die Bedingungen an den Verletzten angepasst werden und ein paar Lehrkräfte und andere Lerngruppen weichen lieber von ihrem schönen Plan ab, als dass ein Kind durch die Gegend mit seinen Krücken tingelt, Mitschüler*innen die Tasche tragen müssen, usw. Aber vielleicht idealisiere ich das Ganze und unser Verletzter wurde nur so behandelt, weil wir vielleicht keine Feuerschutztür haben, die Eltern geklagt hatten, oder oder ... und nicht, weil wir nett sind. Wer weiß :)

    Ich habe auch an einer solchen Schule gearbeitet.
    Schule nur mit Oberstufe und die Schüler*innenvertretung hatte einen Pauschalbetrag abgelehnt und eine Einzelabrechnung gefordert, weil die Unterschiede zwischen den Fächern eklatant waren.
    Ich hatte keine Probleme mit der Abrechnung, war aber vorher an einer anderen Schule (mit freiem Kopieren) und fand es nervig, alles genau aufzuschreiben.
    Bei der Zwischenabrechnung machte mich der Kurssprecher darauf aufmerksam, dass ich ja auch die Vorlage und Materialien/Plakate auf den Kurs umlegen sollte, es würde in meiner Abrechnung fehlen.

    An meiner letzten Schule musste ich nichts bezahlen, außer es war privat (dann extra irgendwo aufschreiben). Jede*r hat mit einem eigenen Code kopiert, so dass es nachvollziehbar war, wieviel wer kopiert hat (zu welchen Statistiken es irgendwo auf dem SL-Rechner geführt hat, keine Ahnung, vermutlich keinen)

    Die SuS haben pro Jahr einen Pauschalbetrag bezahlt.

    Wie es jetzt "post-Pandemie" und mit viel Digitalisierung ist, weiß ich nicht.

    nur so schnell, weil einige es so formulieren: Auch unsere Klassen haben nicht unbedingt alles in ihrem Klassenraum. Dann haben wir eben einen anderen Raum umfunktioniert, der Raum war nicht ideal, die Fachräume im Erdgeschoss konnten erreicht werden, die Lehrkräfte der Fachräume im ersten Stock haben ihren Unterricht umstellt.

    Aber ich sehe es ein: ein eingeschränkter Schüler für 6 Wochen alle 2 Jahre ist was Anderes als eine Schule, die eh schon Aufzüge hat und in vielen Klassen Kids im Rollstuhl haben.
    Nur: ich hatte das Wort "Patenschaft" falsch gelesen/verstanden und zwar so, dass ein verletzter Schüler für ein paar Wochen von Paten getragen wird... Jeder Schul-/Gebäudeplan sollte aber genau für gehandicapte Personen diese Plätze im Treppenhaus hinter der Feuerschutztür bzw. Schutzorte hinter Feuerschutztüren beinhalten.

    same here.
    ich brauche bis Herbst ("Hauptfach") oder Weihnachten ("Kurzfach"), bis ich MEINE SuS kenne... und dann vergesse ich sie zum Teil so schnell wieder. Heute Morgen noch 2 ehemalige SuS auf dem Markt getroffen. Da ich sie regelmäßig treffe, nur so aus der Entfernung gegrüßt. Ich hatte sie 4 und 5 Jahre lang im Unterricht. Bis vor 3 Jahren.
    Ich kann den Vornamen des Mädchens nicht abrufen. Stört mich seit einer Stunde. (und den Jungen hatte ich 45min falsch im Kopf, mit dem Sitznachbar verwechselt).

    Ich kann aber zu jedem eine volle A4-Seite ausfüllen. zur Familie, zum Unterricht, zum Engagement, zu dem, was sie gerade studieren / ausbilden lassen. aber Namen (und Nachnamen sowieso): nein.
    Ich bin echt neidisch auf Alle, die es können. Weil es natürlich so ist, dass die Kids glauben (können), dass sie mir egal sind.

    Das hört sich gut an, für die Großen. Aber da lob ich mir die U10er. Die kriegt man auf Klassenfahrten so müde, dass spätestens um 23 Uhr Ruhe ist. Zumindest nach meinen bisherigen Erfahrungen.

    Also: ICH kann auch nicht bis 23 Uhr aushalten (und habe keine U10er...)
    Meine Seminarleitung im Ref meinte zwar auch zu mir (auf einer "Pflichtexkursion", wo ich kein großartiges Bedürfnis hatte, abends noch mit Bundeswehrjugendoffizieren ein (unalkoholisches) Glas zu trinken und schlafen gehen wollte), das müsste ich mir doch antrainieren, so könnte man keine Lehrkraft sein, wenn man zwischen 9 und 10 ins Bett geht, irgendwie finde ich es das allergrößte Unding an Klassenfahrten: natürlich kann ich auch kürzere Nächte überleben, aber nach 2-3 Tagen geht es echt schnell auf die Laune, Leistungsfähigkeit und überhaupt: da will und kann ich keine Jugendlichen mehr verantwortungsvoll betreuen. (und ich habe kein besonders ungewöhnliches Schlafbedürfnis, 7-8 Stunden halt...)

    Ja, auch da unterscheiden sich die Bundesländer. Bei uns reicht theoretisch einmal gemacht (wie Führerschein, es kann dann auch nicht jeder Autofahren).

    nur teilüberzeugende Argumentation (des Landes).
    Die Schnelligkeit und Kraft lässt im Alter durchaus nach, WENN man sie nicht trainiert (Nachsatz notwendig, weil ich sowas von älteren Vereinskolleg*innen abgehangen werde). Also eine durchaus fahrlässige Regelung von BaWü. Nicht jede*r ist so vernünftig, seine eigenen Kräfte richtig einzuschätzen.

    und da machen die Eltern / Versicherungen mit?
    (Nicht falsch verstehen, ich kenne auch die Praxis, ich habe selbst im Studium auch hier und da eine Kommilitonin mitgetragen und so weiter, aber 1) sie war wirklich sehr zierlich und das haben in der Regel die stärkeren Jungs gemacht, 2) es war versicherungstechnisch wirklich eine Sache, das hat sie auch immer wieder betont und 3) das Gebäude wurde auch schneller barrierefrei als sie geplant hätten, sie kam einfach gar nicht rein...

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