Beiträge von chilipaprika

    Nicht jede Stelle in der Verwaltung läuft aber auf eine dienstliche Beurteilung hinaus.

    Ich bin ganz woanders, kann aber sehr viel von Bolzbolds Beiträgen mit unterschreiben.

    Ergänzung: ich kann jede Minute abrechnen, man sollte aber auch nicht unterschätzen, dass 41 Stunden im Büro auch sehr lang sind (plus Pflichtpausen). Das heißt, wenn der Job nicht passend ist, ist es sicher die Hölle.
    Wer auch sehr auf die flexiblen Arbeitszeiten des Lehrerberufs gesetzt hat, wird nicht unbedingt glücklich.

    Home Office: auf einigen Ausschreibungen bzw. von einzelnen Behörden weiß ich: nach 3 Monaten Einarbeitungszeit minimum ist es möglich.

    In die Behörde gehen, um A14 zu holen und von da aus eine Bewerbung auf FL, das halte ich für gewagt, es sind wirklich sehr sehr verschiedene Jobs.

    Ich weiß, dass man immer eine Balance zwischen Prinzipien / Idealen und Machbarkeit halten muss, aber: wenn man da mit dem Stift den Namen / die Klasse / das Fach schreibt, kann man es im Jahr darauf nicht wieder verwenden. (ja, ich weiß, vielen ist es egal).
    und es ist sowohl eine Kosten-/Ressourcensache als auch Erziehung zur Nachhaltigkeit...?

    Ich kenne genug, die nicht in Mainz bleiben wollten, weil es sie zurück in ihre Heimat gezogen hat. Die einzige Gymnasialausbildungsstadt ist sie auch nicht, Koblenz, Landau und Kaiserslautern bieten auch Lehramtsstudiengänge für Gymnasium an. Begehrt ist Mainz aber trotzdem.

    ups...
    Ich habe sogar Trier vergessen (zu meiner Zeit gab es glaube ich wirklich nur Mainz und Trier. Koblenz und Landau definitiv nicht, Kaiserslautern war glaube ich nur BBS)

    ISS klingt nach Berlin, von dem ich gar keine Ahnung habe, aber hier der Hinweis zum Einstieg im Forum: Das Bundesland ist in Bildungsfragen primordial. und in Berlin sowieso. Also am besten im Profil eintragen und auch bei Anfragen immer dazu sagen.

    Erfahrungswerte sind übrigens auch so eine Sache. Es wird dir nichts bringen, wenn ich dir sage, dann ich meine 4 Vertretungsstellen (insgesamt um die 8-10 Verträge durch Verlängerungen) innerhalb von ein paar Stunden bekommen habe. Auch ohne Mangelfach.
    Ich bin halt einfach genial. Spass beiseite. Ich bin Muttersprachlerin meiner angebotenen Fremdsprache, das fand die jeweilige Schule immer cool UND ich bin sehr flexibel: also: ich pendle auch 30km Zug, wo die meisten (auch fertigen) Lehrkräfte sich zu fein waren zu pendeln. und jede Stelle hat mir dann die nächste Stelle eröffnet natürlich.

    Aus heutiger Sicht: ich würde es vielleicht genauso machen, weil ICH die Zeit brauchte, mich festzulegen und auch meine Erweiterungsfächer abzuschließen, aber gleichzeitig wäre es besser gewesen, bestimmte Sachen im Ref-Kontext zu lernen, statt auf der harter Tour im Lehrerzimmer, weil mir eine Klasse entgleist.

    Wenn sich die Situation nicht drastisch geändert hat:
    Nimm Offenbach an.

    1. RLP nimmt (bei weitem) nicht Alle.
    2. Mainz ist die einzige Gymnasialausbildungstadt und alle wollen da bleiben.

    3. Hat sich durch BEd/MEd die Notenkurve tatsächlich nach unten stabilisiert? (Ich war auf Staatsexamen und kenne nur (sehr gut) das eingeführte BEd/MEd-System (das hoffentlich dann auch abgeschwächt wurde, es war bei der Einführung sehr sehr voll und kaum studierbar), habe aber mit einer sehr ähnlichen Fächerkombi eine ähnliche Abschlussnote, mit der hätte ich nie im Leben auf Mainz spekuliert.
    Die Reffis aus RLP, die ich ab und zu bei uns sehe (NRW) sind keine 3er-Kandidat*innen. Bei einer 1,0-1,3 würde ich pokern, danach... würde ich schauen, was meine Prioritäten sind.

    und es gibt auch die (zugegeben, sicher eine sehr kleine Minderheit) die Kolleg*innen, die es auch nicht sooo doll finden, dass Positionen Jahre im Voraus abgekaspert sind und es also okay finden, wenn jemand von draußen die Stelle bekommt (ohne dass man plötzlich annimmt, diese Person sei besser qualifiziert und so weiter, wir wollen es mit der Naivität nicht übertreiben)

    na gut, die Rückseite der Medaille: das dünnste Heft hat in Frankreich 96 Seiten.
    Die allermeisten meiner Hefte hatten 192 Seiten. und außer in Biologie, wo die Lehrerin eine private Matrizenmaschine hatte und oft benutzte, gab es kaum Kopien zum Einkleben.

    1) schwer im Rucksack

    2) die Hälfte des Hefts ist am Ende des Jahres noch leer (ja, auf 80-120 geschriebene Seiten kam ich in jedem Fach durchaus. SO läuft frontaler Unterricht, liebe Kinder, nicht das, was die Deutschen darunter verstehen ;)

    Beim Karton-Hefter mit 2 Seiten kann ich zumindest "MEIN" System nutzen (auch wenn ich Ringe lieber habe, zum Einschieben von Blättern, weil ich eben unterschiedliche Abteilungen im Ordner habe, statt mehrere Hefter), aber beim Plastik-Schnellhefter ist die "Oben nach deutscher Art"-Seite transparent, da muss man es so nutzen.

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