Beiträge von chilipaprika
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dieser nördliche, westliche Teil ist auf jeden Fall schon deutlich besser versorgt als das Ruhrgebiet.
(Ob sie perfekt versorgt sind, ist eine andere Sache, aber so deutlich besser, dass Steinfurt zum Beispiel Menschen/Stellen per Kaskaden-Abordnung ins Ruhrgebiet hinein abgibt) -
ja, meinen zweiten Satz hatte ich wieder gelöscht:
.... und schlimm, dass es sicher auf Interesse stoßt (Angebot und Nachfrage, bei Mangelfach drückt man schneller ein Auge zu als bei D/Ge)). Alles eine schöne scheinheilige Welt

Eine ehemalige Kollegin von mir wechselte mit 2 starken Mangelfächern in den kirchlichen Dienst. Die Hochzeit (in der Vergangenheit) war nicht kirchlich, ich weiß nicht, ob sie Kirchenmitglied war/ist (glaube ich nicht), aber die Ehe war nicht vor Gott und die höchste zuständige Instanz (Bischof?) hat schriftlich zugesichert, dass dies kein Problem darstellt, genauso wenig wie die Tatsache, dass die noch nicht geborenen Kinder nie getauft werden.Eingestellt und befördert, alles supi. Sie kann gut damit leben (ging um den kurzen Anfahrtsweg mehr als um die Schule), die Schule hat eine tolle Lehrkraft mit tollen Fächern "eingekauft", alle glücklich.
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natürlich geht es nur darum. Und nicht darum, selbst die Stelle zu bekommen, die man gerne hätte.
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zumal es in Bayern ja das Altersgeld gibt und somit kaum finanzielles Risiko.
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Das ist auch eine interessante Idee, dass alles durch die Klassenarbeit überprüft sein muss, bzw. dass Kompetenzen immer nur kleinteilig gehen.
Es gibt ja weiterhin Tests dazwischen, um eben kleinschrittig vorzugehen. -
auch wenn man theoretisch nicht austreten kann...
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Zauberwald es hängt so sehr von soooo vielen Faktoren ab:
- im Ref am Seminar schon Beispielpläne bekommen
- Lehrwerk liegt vor und hat einen Jahresplan
- im Ref gut getauscht, einige ‚Kurzfächer‘ wie Chemie hat man vielleicht schon 2 komplette Jahrgänge unterrichtet und 2 Reihen des 3. Jahres gehabt
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…. Und nur weil der Plan da ist, heißt nicht, dass er eingehalten wird / werden kann / einhaltbar ist.
Ich hatte auch vor meinem ersten Deutsch-Jahr einen wunderschönen Plan mit dem Jahresplaner des Lehrwerks gemacht
Hahaha, es sind 14 Jahre genau vor 3 Tagen gewesen (mein Facebook zeigte mir einen alten Status), ich lache noch über die süsse Naivität
(ich hatte noch kein Ref, keine Kontakte und keine Erfahrung. -
Klar: Wer in den Ferien plant, ist einfach nicht schülerorientiert.
Sorry, aber ein Großteil der Anpassung ergibt sich in Details und durchaus auch mündlich. Unterschiedliche Klasse hin oder her: ich habe auch Kompetenzen und Lernziele. Dann muss ich vielleicht 3 Arbeitsblätter zum eingehenderen Üben einschieben, bevor ich doch zur nächsten Lektion übergehe, aber die Experimente vorbereiten, die Arbeitsblätter zu Experimentaufbau, Gleichungen, Definitionen, Laborführerschein (ich habe KEINE Ahnung von Chemie-Inhalten) werden ja nicht jedes Jahr neu erfunden.
Und die Arbeitsblätter sind sicher in einem abänderlichen Format, so dass man auch kurzfristig ändern kann, wenn sich die Klasse als eine Mischung aus 50% Hochbegabten und 30% "tut sich schwer"-Kindern besteht. -
Es ist ein Unterschied zwischen: Zum Zeitpunkt der Ankündigung des Termins habe ich schon die Tickets / die Einladung und der mir wichtige Termin kommt erst, nachdem der Termin in meinem Kalender sein muss.
und wie immer im Leben: Geben und Nehmen.
Wer zu jedem Schulfest, Tag der offenen Tür, Konferenz, usw.. "irgendwas" hat, wird mehr Schwierigkeiten haben, als jemand, der etwas anderes anbieten kann. -
Kartoffelgratin mit oder ohne Käse?
Kann das ohne überhaupt ein Gratin sein?!
Frei nach Hank Scorpio: Italien oder Frankreich?
Frankreich. Fürs Essen.
Ich kann mit Italien leider zu wenig anfangen (zu warm, zu hektisch, italienische Sprache... und leider eine nachhaltig schlechte Erfahrung in Rom.)Postkarte oder What'sApp-Bild?
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Zitat
Im ernst, das ist mal wieder so ein Punkt, wo sich Lehrer von großen System einfach mal vornehm mit guten Tipps und Vorhaltungen zurückhalten sollten.
Kleine Systeme haben nicht die Personaldecke wie große weiterführende. Weder im Lehrpersonal noch sonst wo.
Da ist man als Schulleiter auch Teilzeit-Hausmeister. Weil es gar nicht anders geht. Also: Hintern hoch, in die Hände gespuckt, los geht's. Keine Zeit für Bockigkeit und rumheulendes Mimimi.
kann man so sehen, oder zumindest hoffen und daran arbeiten, dass es sich für die nächste Generation ändert.
Meine Schule hatte vor einem guten Jahrzehnt eine Sekretärin vormittags. Es gab zwar durch den Wechsel auf Ganztag Mehrbedarf, nicht desto trotz wurde schon vorher aufgestockt und wir haben jetzt 1,5 Personen.
Ich habe in einer Nachbarstadt an einer weiterführenden Schule ohne Ganztag gearbeitet, wo das Sekretariat auch ganztägig besetzt war, auch wenn um 13 Uhr 80% der Schüler*innen nach Hause gingen.
Also auch das Ergebnis von Verhandlungen, wo Ressourcen wichtig sind. (Dasselbe für Hausmeisterin, Schulsozialarbeiter und so weiter...) -
Kannst du mit gutem und realistischem Gewissen sagen, dass du in deiner Vertretungszeit guten Unterricht gemacht hast, in welchem die Schüler*innen nachhaltig gelernt haben, einen Lerneffekt hatten und ihr Lernen bzw. ihre Beiträge gewürdigt fühlten?
Siehst du dich in der Lage, mit deinem bisherigen Lehrstil und Einstellung das Referendariat zu absolvieren, in welchem du durchaus viele anderen Methoden einsetzen solltest und noch viel zu lernen hast`? -
und auch für die anderen Schulformen erscheinen mir die idealisierten Vorstellungen ... seltsam.
Oder ist es in Bayern so? -
mein Gedanke.
Wenn DAS die Folgen der Digitalisierungswende sind, freue ich mich noch weniger darauf.
Stunden, die ich inhaltlich und vom Aufbau her aus dem Ärmel schüttele, schüttele ich nunmal aus dem Ärmel 3 Minuten vor der Stunde (also vorausgesetzt, ich musste mich sonst um viele anderen Stunden in der Woche kümmern.) -
Ich kenne meine Schule seit mittlerweile (wow) fast 15 Jahren und der Tag der offenen Tür war IMMER am selben Tag. In einer Stadt mit mehreren weiterführenden Schulen lässt sich das nicht vermeiden: die Termine stehen fest, um sich nicht gegenseitig den Tag wegzunehmen.
Insofern wäre es jetzt ungünstig, wenn ich mir da einen Weihnachtsmarktbesuch organisieren würde (Meine Stadt ist da eher vorweihnachtlich unterwegs für die ToT). Aber Reden hilft immer. Ich habe ja auch mal gefehlt (gut, es war ein Todesfall in der Familie, lässt sich nicht terminieren, ABER: ich hätte nicht frei haben müssen. Sprechen hilft.) -
Parallelunterricht kann dich überall treffen, aber auch an der Realschule wäre es doch kein Leben. Im realen Alltag würde man dir womöglich eine Klasse geben, fachfremden Unterricht (existiert sowas in Bayern?), und eine große Bandbreite an Kursen. Und anders als von dir dargestellt würdest du vielleicht nicht die ganze Zeit frontal unterrichten.
Eine Aushilfe-Zeit ist nie real aussagekräftig, außer die Schule hat eine*n komplett eingebunden, alle Aufgaben gegeben, usw. Aber auch da hat man eine ganz andere Situation, als wenn man sich gerade im Ref oder im lebenslangen Beruf befindet.
Die Berufsschule ist einfach eine ganz andere Welt, von der zu wenige eine Ahnung haben (ich inklusive, was ich bereue). 1-2 Tage hospitieren, einen realistischeren Eindruck davon erhalten (ich bin ehrlich gesagt ein bisschen von deinem "humanistischen Gedöns" irritiert. War es wirklich so, dass in der Corona-Zeit die Kids Bildung aufgesaugt haben und du keinen Realitäts- und Anwendungsbezug brauchtest? Deine Fächer haben keine nahe Verwertbarkeit?
Man kann bestimmte Kompetenzen und Inhalte kritisch sehen (sehe ich definitiv so, ich bin kein Fan von einigen Inhalten, die ich in Wirtschaft unterrichte, zb.), aber man soll auch realistisch sein. Wer glaubt, dass Schule eine reine humanistische Bildungsanstalt ist/sein kann, der hat von Anfang an verloren. Ich empfehle die Lektüre von Fendts Theorie der Schule. Die Schule hat weit über die Vermittlung von Bildung hinaus die Funktion auch den Platz in der Gesellschaft zuzuweisen, damit muss man sich auch ein Stück weit abfinden. (und sich noch mehr in den Bereichen engagieren, die auf das Leben in der Gesellschaft, auf die Partizipationsfähigkeiten und -möglichkeiten vorbereiten...)
Womöglich habe ich als Nicht-Bayerin ein zu abgebrühtes Bild des Schulsystems, aber ich kann mir vorstellen: es liegt dazwischen.
Ich drücke dir die Daumen, dass du dir einiges anschauen kannst, um deinen Weg herauszufinden. Schließ nichts von vornerein aus! -
sorry für die Freischaltung, ich hatte Spass

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warum wird eine Bandbreite angegeben? Damit man sich in einer Fachschaft ggf. streitet? (mir fallen keine Argumente für die höhere Anzahl, aber wer weiß?...)
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was ist dein Studium, wie mobil bist du? Wenn Informatik und Mathe ableitbar sind und du mobil bist, gibt es ja andere Bundesländer...
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