Okay: Man beachte den Einschub in meinem obigen Beitrag: "NEUEN!" Anträgen.
MEIN Kenntnisstand (ziemlich genau ein Jahr alt) war, dass in meiner BR und in meiner Schulform aber sogar an Schulformen mit hohem Bedarf der Fokus der Ablehnungen auf neuen Anträgen lag. Schon existierende TZ-Status würden nicht wirklich / viel weniger in Frage gestellt. Das heißt für mich spontan: du bist schon jetzt in TZ, deine Schule hat damit kein existentielles Problem, unterschreibt sogar neu, da würde ich (von meinen PR-Infos) mir keine großen Gedanken mehr machen.
Selbst (!) bei "meinem" Antrag sagte mir die Sachbearbeiterin bzgl. des Attests "Es ist nur formal" (es war nämlich total absurd, zum Zeitpunkt des Nachreichens war ich schon aus gesundheitlichen Gründen seit 10 Wochen raus..), in den darauffolgenden Jahren "brauche man ihn nicht mehr".
Also quasi als formale Absicherung für die korrekte Genehmigung.
Beiträge von chilipaprika
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1. Hast du das Okay der SL? (das ist schon die erste große Hürde)
2. Bei meinem letzten Antrag (nicht voraussetzungslos aber Dreizeiler) gab es vielleicht eine Nachfragemail in Februar (Attest nachreichen), und es wurde mir damals schon gesagt, bis Ostern hätte ich locker Zeit, was einzureichen. Man könnte also annehmen, dass sie bei voraussetzungsloser Teilzeit genauso schnell antworten könnten (Februar), sich aber die Zeit bis April/Mai offen halten können.
Von "voraussetzungslos" auf "wegen Gesundheit" hat vielleicht einen Beigeschmack, und wenn man dir einen Strick daraus drehen will, ist der neue Antrag erst zur neuen Frist wirkend?
Dein PR kann dir eine Einschätzung geben, wie zur Zeit an deiner Schulform die Chancen sind. Wenn zur Zeit gar nichts an neuen (!) voraussetzungslosen TZ-Anträgen durchgeht, ist das Risiko vielleicht zu hoch.
"Aus gesundheitlichen Gründen": Sowohl der Antrag als auch der Attest war ein Zweizeiler ("Zur Erhaltung meiner Dienstfähigkeit beantrage ich aus gesundheitlichen Gründen Teilzeit in Höhe von XX", für den Attest hätte sowas gereicht wie "Aus gesundheitlichen Gründen ist eine VZ nicht zu befürworten, deswegen empfehle ich Maylin eine Teilzeit in Höhe von XX". -
Wenn du da soviel Erfahrung hast (was ich dir glaube), wo ist also das Problem?
Klar ist es Vorbereitung und mich stört durchaus ein bisschen, dass Beratungsgespräche an Schulen zu wenig ernst genommen werden (Warum wurdest du nicht schon längst auf eine Fobi geschickt? Warum gibt es kein Beratungskonzept an der Schule? Warum hast du (exemplarisch, wie alle anderen KuK auch) dich nicht schon vorher in Beratungstechniken und -konzepte eingelesen?
Aber selbst, ohne das vorher formal gemacht zu haben: Jetzt Literatur lesen, ein bisschen Arschbacken zusammenkneifen und das Konzept deiner Wahl (Wiki kann zum Überblick sicher helfen) auf deine Planung als Folie nutzen.
Und ja, ein Prüfungstag ist anstrengend und richtig herausfordernd, aber das wusstest du schon trotz Unterschätzung vorher (Ich habe total Respekt sowohl vor dem Tag als auch vor denjenigen, die ihn antreten. Könnte ich einfach nicht. Schon A14 erscheint mir zu viel Stress). Jetzt kneifen wäre doof und das wirst du dir vermutlich nicht verzeihen. -
Du machst einen Job seit zwei Jahren, es wird dir eine Stelle ausgeschrieben ("Wunschkandidat"), du weißt nicht mal, ob es einen anderen Kandidaten gibt und du ziehst zurück?
Einerseits lese ich aus einigen Beiträgen "Vier gewinnt" und es ärgert mich total (Warum fortbilden, der andere User hat es auch so gemacht... der andere User bringt aber ganz sicher eine ganz andere Erfahrungskette mit, im Forum nachzulesen...), andererseits kann ich das jetzt nicht wirklich nachvollziehen, wie "beliebig" deine Bewerbung klingt. Vor 6 Monaten warst du ja schon Vater, hast du dir da keine Gedanken gemacht?
Ich würde davon ausgehen, dass du unter diesen Umständen nicht denken solltest, dass du in 2-3 Jahren das nächste Angebot bekommst. Und sollte es keinen Gegenkandidaten geben, wirst du den Job weiterhin machen, bis die Stelle besetzt wird... Kannst du dann damit umgehen?
(Dass Familie wichtiger sein kann, Prioritäten sich verschieben, steht außer Frage, das können hier viele hoch und runter beten. Aber was hat sich in den letzten 6 Monaten so sehr verändert, dass du jetzt _begründet_ zurückziehen möchtest?) -
Für zwei Studiengänge und 2. Staatsprüfung hat es auf jeden Fall gereicht.
Ich oute mich.
Leseratte vor dem Herrn ab der 3. Klasse (Entdeckung der Schulbibliothek, ich habe wortwörtlich alle Schulbibliotheken 2 Jahre vorm Verlassen der jeweiligen Schule ausgelesen - und sie sind in Frankreich wirklich gut aufgestellt, jede Schule hat eine BibliothekarIn-Stelle). Ab der 9. Klasse wurde ich ständig darauf hingewiesen, dass ich doch langsam "richtige Literatur" lesen sollte. Mit 15 waren hatte ich aber nur begrenzt Zugang zu Balzac und Zola (auch wenn Germinal genial war, war das doch seeeeeeeeeeeeeehr lang).
Dann habe ich einfach aufgehört zu lesen.
Und in der Oberstufe konnte ich mit der Interpretation von Literatur und Gedichten so wenig anfangen (" Mein GOTT, ja, er ist auf einem See, ist doch egal und Zufall und die Wasserbewegungen haben nichts mit seinen Gefühlen zu tun"
Und trotzdem zwei Philologien studiert
Und erst im Studium und danach (NICHT durch das Studium!) langsam wieder zur Literatur gefunden. Meine Literaturnote senkt den Schnitt in Deutsch aber ansonsten habe ich trotzdem sehr passable Abschlüsse.
Jetzt habe ich sogar am meisten Spass am Unterricht, leide aber trotzdem mit den SuS mit (allerdings habe ich kein Verständnis für diejenigen, die LK wählen und die Bücher nicht lesen.) -
Woyzeck ist inhaltlich grandios, sprachlich auch okay. Aber "okay" ist trotzdem für viele SuS in der Oberstufe "lästig". Es wird auch dadurch bestärkt, dass sie es lesen MÜSSEN und nicht selbst zum Buch greifen.
(Beim zerbrochenen Krug hätte ich selbst nicht mal zum Buch gegriffen, wenn ich den "Teaser" lese. Leider ist bei uns gerade der Krug Pflicht, Woyzeck lesen wir "freiwillig" als Vergleich, wir könnten ein anderes Drama nehmen) -
Aus PR-Sicht ist zumindest theoretisch die Frage, ob man mit dieser "Sonderform der Teilzeit" eben auch unter die Schutzregelungen für Teilzeit fällt (Mehrarbeitsabrechnung, Entlastung an Elternsprechtagen, bei Studienfahrten etc.). Einerseits hat man die gleichen finanziellen Einbußen wie jede andere TZ-Kraft, andererseits ist man ja während der Ansparphase (in der Regel) mit vollem Deputat an der Schule.
Ja, die Frage habe ich mich auch gestellt (und meinem PR / Verband) und keiner wusste Bescheid. Allerdings hatte ich noch weiterreichendere Fragen, die auch nicht beantwortet werden konnten, also habe ich es komplett gelassen.
Und man darf nicht vergessen, dass die gesamte Zeit, also Ansparphase und Freistellungsphase, natürlich als Teilzeitphase Auswirkungen auf die Pensionszahlungen hat.
Insgesamt aber noch weniger Schaden als eine komplette Beurlaubung (schon alleine wegen der Krankenversicherung), vermute ich.
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Finde das bedenklicher als das mit der Division: https://www.welt.de/politik/deutsc…er-sprache.html
WENN dann Goethe und Schiller gelesen würden, wäre gut.
Im Studium hatte ich einen Nachhilfeschüler (Gymnasium, Hessen, 2000er-Jahre), der in der 8. Klasse Kleider machen Leute in vereinfachter Sprache las. Ich fand es damals schon schlimm. Später hat er (auch in vereinfachter Sprache) Wilhelm Tell.
Aber eyh, zwei Klassiker in einem Schuljahr?! Wir machen EINE Ganzschrift und es ist eine moderne, oft Jugendbuch. Klassiker werden eher durch die 2-3 Auszüge im Lehrwerk gelesen.
Also ja, Plattenspieler, du kannst (und wirst) weinen. Mittlerweile habe ich DAFÜR keine Tränen mehr. Alles, was zum Lesen bringen kann, ist ein gutes Mittel. Und meine Oberstufe gestern meinte, Dürrenmatt (die Physiker) sei nicht so einfach. Muhahaha... Wartet auf den zerbrochenen Krug und Woyzeck nächstes Jahr. -
Klar geht das, man muss nur die Zeit, die man "frei" hat, angespart haben.
Wenn ich 90% Lohn "brauche", wird es schwierig sein, aber wenn ich 60% über einen langen Zeitraum strecke und damit auskomme, kann ich 80% arbeiten, für 60% Lohn und einen Sabbatzeitraum ansparen. -
Oh, das ist eine interessante Idee. Vielleicht könnte man das ja auch ausweiten, dass die finanziellen Einbußen nicht so spürbar sind, also vielleicht 7 Jahre 85% Teilzeit und davon sechs Jahre arbeiten und eins nicht. Oder meinetwegen 3 Jahre Teilzeit mit 66% und davon zwei Jahre arbeiten und ein Jahr nicht.
Ich war kurz irritiert und musste zwei Mal auf den Usernamen gucken, dachte kurz "oh vielleicht gibt es das in Bayern nicht, aber trotzdem WillG wird schon das Prinzip kennen..
[/Ironie off] Das ist ja genau die Natur des Sabbatjahres. Sabbat ist eine Sonderform der Teilzeit.
Ah, erleichtert... war wohl zu früh am Morgen, um sofort die Ironie zu erkennen
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Der Anteil an Ärzten, die DURCH die Medizin Millionäre werden, dürfte ziemlich gering sein, wenn man von einzelnen sehr lukrativen Spezialisierungen absieht (Dermatologie sollte zur Zeit der Hit sein, plastische Chirurgie, usw..)
Und ich vermute, in sehr wohlhabenden Familien würde man vom Ärztejob abraten und eher zur Wirtschaft und Juristerei raten. Guckt euch mal die Sprechstundenzeiten von Ärzten an und schlagt ständig die Überziehungszeiten dazu. PLUS die Verwaltung und so (entweder selbst machen oder jdn bezahlen... Wir können uns als Lehrkräfte gut beschweren, SELBST wenn der Arzt einen Tausender mehr nach Hause bringt, was hat er denn für ein Leben?) -
Aber stationäre Aufenthalte müsstest du direkt abrechnen lassen können, oder? Da liegen Rechnungen ja mitunter bei mehreren Zehntausend Euronen.
nö. Zumindest nicht in NRW.
PKV kann direkt abrechnen, mit der Beihilfe geht es nicht.
... "ab 5000 Euro können Sie anrufen"
(Die erste sehr große Rechnung war also kein Problem, aber alle nachher eintrudelnden Rechnungen waren alle drunter... ) -
Mein (nicht existierendes) Kind dürfte NICHT mitmachen (aus den von dir angedeuteten Gründen).
Meine Grenze beim Sportverein: Fotos in Aktion vom Sport, so wie man sie in der Zeitung sieht. Aber panini-Album-like? Ich wusste gar nicht, dass sowas möglich ist ... -
Meine Kinder wären da in der 4 und 5 Klasse. Der erste Sommer Termin ist vielleicht ein wenig ungünstig weil da die Klasse nach den Sommerferien wieder zusammenkommt. Andererseits haben sie erst eine Methode Woche und es ist alles entspannter sodass sie nicht so viel Druck während der Kur wegen den Aufgaben hätten.
Ich bin nicht Mutter und auch höchstselten in der Unterstufe, aber "nur Methode" und "alles entspannt" finde ich vielleicht falsch gedacht. Es ist wahrscheinlich DIE Woche, wo die sozialen Bindungen am schnellsten gebaut werden, das Klassengefühl entsteht und auch die neuen Regeln für die weiterführende Schule eingeführt werden.
Da würde ich auch die Schwächen und Stärken der Kinder einbeziehen (super sozial / zurückhaltend, wird vermutlich super locker durch die weiterführende Schule durchkommen / braucht sicher Unterstützung und klare Ansagen, ...) und davon abhängig, was vor Ort angeboten wird. Haben die Kids auch dort Angebote? Gibt es ein schulisches Angebot? (Betreuung der Hauptfächer in der Regel glaube ich..) -
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Womöglich ist der TE tatsächlich so reich.
ODER er hat nicht alles berechnet, deswegen meine Hinweise. Als junger gesunder Mensch wird die PKV "günstig" sein, aber 200% von "günstig" können ja schnell zu Buche schlagen. -
Hast du da einen Literaturtipp oder so?
ZitatSoweit so gut, es hat nun fast 1,5 Jahre gedauert bis diese Stelle ausgeschrieben wurde und nun 6 Monate später habe ich die Benachrichtigung bekommen, dass im März meine Revision ansteht...
mmmm... deine Bewerbung ist 6 Monate her (und Interesse und Wissen länger, aber das lasse ich bei Seite) und du fängst jetzt erst an, dir Gedanken zu machen?
Es ist nicht nur eine Prüfung an sich, die du mal so mal so bestehen sollst, sondern du wirst später viele solcher Gespräche führen. Sich Gedanken zu machen, nach welchem Konzept du vorgehen möchtest (ob systemisch, lösungsorientiert, blablub..), ist doch wichtig! Und wenn du jetzt antworten möchtest "ist doch egal, ich weiß doch, wie man Gespräche führt": dann nutze die Literatur, die du bisher hattest, um es sauber strukturiert auf Papier zu bringen. -
Wenn man so am Ende ist, dass man unbezahlt daheim bleiben würde, ist ein Besuch beim Arzt angebracht!
und ein Versuch, krass niedrige TZ (50%) zu haben, wert.
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Laut Bildungsportal zumindest im Rahmen einer Nebenbeschäftigung schon: "Für die Ausübung von Nebentätigkeiten gelten die für Vollzeitbeschäftigte getroffenen Regelungen."
Okay, aber es sind ja maximal 8 Stunden die Woche (wenn VZ-Vertrag) und daraus kann man (in meiner Welt zumindest) nicht leben UND PKV 100% zahlen.
Und die Erlaubnis ist immer nur für ein Jahr ausgestellt, also keine Sicherheit, dass sie in der Beurlaubung (je nach vorgebrachtem Grund!) weitergegeben wird.
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Die kriegt man wahrscheinlich auch nicht einfach so
Gut erkannt...
Auf das Gehalt verzichten, schön und gut. Aber während einer Beurlaubung (falls du einen Grund fändest, mit welchem du eine bekämst) darfst du in der Regel keiner bezahlten Tätigkeit nachgehen UND hast weiterhin die laufenden Kosten der PKV (sogar zu 100%? da bin ich unsicher)
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