die Anderen ziehen um ![]()
Beiträge von chilipaprika
-
-
meine anekdotische Evidenz:
80-90% der männlichen Frankoromanisten
aber bei den weiblichen Studierenden weiß ich es gar nicht. (bei den Männern geht es schneller: zwei meiner französischen Kolleg*innen, die dann andere Männer zum Teil "geoutet" haben, weil sie dann in der selben Szene waren, einer war der AStA-Schwulenreferent, und schwups habe ich die 5 Männer meines mehrjährigen Romanistikstudiums aufgezählt (nein, es waren natürlich mehr).
Mein männlicher Mitreferendar war heterosexuell verheiratet. -
DANKE!!! Endlich spricht das jemand aus!
-
ich bin dafür, dass RLP, Saarland und Bawü das Spiel beginnen, sich an die französischen Schulferien orientieren und wir alle per Domino-Effekt 2 Monate unterrichtsfrei bekommen.
-
Was hätte sie sonst machen sollen?
... was viele Menschen leider weiterhin tun (müssen) und was viele Generationen vorher gemacht haben: Lügen, Sachen auslassen, usw...
Ich bin froh und dankbar, (zu glauben) mehrheitlich in einem offenen Milieu zu leben, wo dies vermutlich kein Problem ist.
Ich bin aber realistisch und weiß, dass es so einfach nunmal nicht ist.
Zwischen "jede*r darf leben, wie er/sie will" und "aber nicht an meinem Tisch sitzen", "aber nicht mein Kind", "aber ich mache weiter unangebrachte Witze", usw..
und so sieht es hauptsächlich im (Jugend)Freundeskreis meines Mannes. Ich habe mich schon sehr stark mit einigen gestritten, die die Kitabücher "Emilie hat zwei Mamas" unmöglich finden, weil "darf ja jede*r machen, wie er/sie will" (Genderung durch mich), "aber normal ist trotzdem was Anderes, meine Tochter soll es nicht im KiGa lesen".
usw..
Lasst uns nicht von uns auf andere schließen ... -
weil du das Glück hast, dass die wenigsten Menschen (oder gar keine?) auf Nebensätze über dein Privatleben seltsam reagieren und dann ihre Meinung dazu sagen oder auf Distanz gehen.
Es ist (leider!) nicht so einfach für alle Menschen und solange zwei Männer / zwei Frauen nicht komplett sicher, ohne darüber nachzudenken, Händchen haltend durch die Fussgängerzone rumlaufen können, dann KANN man nie sicher sein, wie ein "Am Wochenende habe ich mit meinem Mann den Film XY im Kino gesehen" von einem Mann gesagt von anderen Menschen, die dabei sind, aufgefasst wird. -
Wenn es für dich so furchtbar schrecklich ist, dass Leute annehmen könnten, du seist heterosexuell, solltest du an dieser Stelle immer sagen, dass du im Moment leider keinen Freund hast. Dann ist die Sache doch klar. Dazu braucht man kein Outing.
DAS ist ein "Outing".
Outing ist nicht unbedingt ein Gesprächskreis und eine klare Aussage mit "Geständnis"... -
Das mag sein, aber: ich kann zwar keine Jobs am Fließband oder auf der Baustelle vorweisen, kann aber den Vergleich ziehen, wie ich mich direkt vor den Osterferien fühle und wie ich mich nach einem Jahr mit nur 12 genommenen Urlaubstagen (!) fühle (und ich drehe NICHT Däumchen, es gibt einen Grund, warum ich so wenig Urlaub nehmen konnte). Ich bin noch nie so wenig kränklich gewesen wie in den ersten 2 Jahren meiner Bürostelle (gut, die Pandemie und der Teil-Home Office mögen auch eine Rolle spielen).
Eine GANZ andere Art der Belastung und Erschöpfung
-
Oh ich beneide dich so sehr (&freue mich natürlich für dich!!)
-
Soweit ich weiß (ich habe die EW-Fakultas, wenn auch nicht am BK), ist der Zug abgefahren. Vor einigen Jahren gab es die Möglichkeit des Einsatzes und von Zertifikatskursen, aber mittlerweile sei es nicht mehr der Fall. Es schließe nicht den tatsächlichen Einsatz hier und da, sei aber nicht systematisch zu verstehen.
Wenn du erweitern willst: vergleiche alle Modulhandbücher, beleg einfach alles, was dir fehlen würde…
-
und was ist mit Biologie und Biotechnik?
-
was ist mit Monetarisierung gemeint? Das außerunterrichtliche Betreuungsangebot kostenpflichtig (für die Schüler*innen) machen (dadurch kommen weniger SuS -> Entlastung für die KuK?) oder den Kolleg*innen dafür (mehr) Geld geben? (wie entlastet es allerdings einen?)
Ersteres wäre Sache des Schulträgers (womöglich auf Antrag der Schule), zweiteres erscheint mir unsinnig (in Deutschland) -
ich liebe den Vertipper!!!!
-
das Problem ist nicht das Schauen von Fussballvorrundenspielen, sondern dass es eher das viel größere Problem offenbart: die letzte Woche ist Aufbewahrung pur.
Nach Notenschluss Pi mal Daum sollte einfach die Schulpflicht enden. -
Die PKV über die Öffnungsaktion geht nur bei der ersten angefragten KK. Hast du irgendwo schon einen offiziellen Antrag gestellt, musst du diese PKv nehmen.
... sofern sie an der Öffnungsaktionklausel teilnimmt.
-
Ich fände es aber trotzdem seltsam, wenn (nicht eingebettet in einer eigenen Unterrichtsreihe in Sport oder zb. Politik (Medienbildung) ) plötzlich Kugelstoß- oder Bogenschießen-Wettkämpfe gezeigt würden. Das Diskutieren der Diskrepanzen und "gesellschaftlichen Wertigkeit" kann man komplett unabhängig davon einleiten. Keine Ahnung, ob es sogar ein Sport(theorie)thema ist: was ist Sportförderung und wer/wie wird Leistungssport gefördert? (zb. eben: Wer muss gerade (ggf. un)bezahlten Urlaub nehmen, um zu einer WM zu fliegen? Wer arbeitet dienstags um 8 nach einem Spiel am Montag Abend? Welche Sportarten sind bei den Sportsoldaten gut repräsentiert und welche nicht?
Man kann immer alles pädagogisch begründen, und auch erst jetzt beim aktuellen Wetter 3 Tage vor den Schulferien, aber Unterrichtsausfall sollte schon kriteriengeleitet erfolgen. -
Ich wollte nur zeigen, dass es nicht unbedingt Aufgabe von Schule ist, einer bestimmten Sportart deutlich mehr Raum zu geben als anderen…
-
Habt ihr auch die Schwimm-WM diese Woche nachgestreamt? Zugegeben, 1uhr nachts ist uncool, aber immerhin 4 Goldmedaillen (& einmal Bronze) in den ersten 4 Läufen.. nur schade, dass es beim Staffelstart ‚nur‘ zum 4. Platz reichte.
Die Beckenstarts sind jetzt, für diejenigen, die Mannschaftssport weniger attraktiv finden (wird aber kaum gestreamt, und wenn: nur im Netz)
-
ein Hauptschulabschluss am BK ist auch allgemeinbildend, oder?
Die Unterscheidung ist: kein Förderschulabschluss.
Und kein Abgangszeugnis der Willkommensklasse. -
ach so, lustige Anekdote:
Ich wollte mal ein neues Studium anfangen, für das ebenfalls B2 verlangt wird.
Ich war gerade dabei mein Germanistik-Studium (Staatsexamen) abzuschließen, hatte aber noch kein Zeugnis (und das war Absicht, ich wollte als noch Erst-Bewerberin gelten).
Ich hatte ein nachgewiesenes "Bachelor" Auslandsgermanistik aus Frankreich, eine Deutsch-Zwischenprüfung aus Deutschland und musste zur Sprachprüfung antanzen.
Im Endeffekt wurde nach Androhung einer Klage (weil mir die Information mir nicht rechtzeitig gegeben wurde, weil im Endeffekt hatten sie ja Recht), sowie mit Unterstützung des neuen Studiengangs, der mich nach Aufnahmeprüfung genommen hatte, bekam ich den Platz, unter der Voraussetzung, ich könnte innerhalb von 6 Monaten den Abschluss nachweisen
und noch krassere lustige Anekdote (wenn auch gut Off-Topic):
Ich durfte / musste den Einbürgerungstest machen, weil ich keinen deutschen Schulabschluss hatte.
Zum Zeitpunkt des Tests hatte ich ein abgeschlossenes Studium sowie ein 2. Staatsexamen im Fach Politik/Sozialwissenschaften UND war vereidigte Beamtin
Werbung