Beiträge von chilipaprika

    Zitat

    Angesprochen sind Personen mit Berufserfahrung, die über einen nicht-lehramtsbezogenen Masterabschluss einer Universität oder Fachhochschule verfügen, der Studienleistungen beinhaltet, die einen Bezug zu mindestens einem Unterrichtsfach der Grundschule haben.und

    und wen soll es bitte NICHT betreffen?

    Welcher Abschluss beinhaltet keine Studienleistungen mit Bezug zu einem Unterrichtsfach der Grundschule? Jenseits vom Sinologen fällt mir kaum was ein…

    Bei Bedarf immer kreativ sein

    BWL -> Mathe

    Zu einfach?

    Mediendesign -> Kunst

    Architektur -> Zeichen, Kunst, Mathe

    Meeresbiologe -> Sachunterricht, Bio (Schwimmen und Sinken!)

    Optiker -> Physik, Sachunterricht, Mathe.

    Und wenn die schon 2-3 Kinder haben und lieb sind: gebonkt.

    weil "hier" in Nähe von Unistädten einige Menschen keine Lust haben 45Minuten zu pendeln. Sorry, wenn das ein Problem ist, ist nicht der Stadt dafür zuständig, einem eine Stelle zu zaubern.
    Es ist ein Unterschied, ob die Lebensumstände sich ändern (Umzug des Partners, was auch immer) oder ob man eine Stelle 50km weiter *annimmt* und dann erwartet, dass man eine neue nähere Stelle bekommt, weil es doch zu weit ist.

    Wenn irgendwo niemand hinwill:
    - LIstenverfahren wie in Bayern

    - nur befristete Stellen für Vertretungslehrkräfte mit Ortszuschlag, die sich vielleicht doch bereit erklären, entsprechend umzuziehen

    - dann bleibt der Mensch, der aus der Unistadt pendeln will, arbeitslos.

    Man kann nicht ALLES haben (Verbeamtung, Geld und Arbeitsplatzsicherheit, sein eigenes Lehramt und eigene Fächer UND die Stelle vor der Haustür)

    Da bin ich ziemlich radikal, stehe aber dazu. Ich finde, dass diese Regel einfach viel zu oft missbraucht wird und dass es für viele Standorte zu krassen Nachteilen führt.

    die 35km waren schon ein NRW-Luxus, lasst uns naiv glauben, dass es im Sauerland anders sein wird als neben Unistädten.
    Ich habe zuviele Fälle von "Stelle 50-60km von großer STadt angenommen, weil ich eh bald schwanger sein werde" (GLück gehabt, DASS es klappt!) und dann sind alle Schulen in besagten Städten und Umkreis voll mit Versetzungen nach Elternzeit und können nie selbst ausschreiben.

    Ich glaube ja (ich glaube (husthust, ich Alzheimer-Linguistin), es wäre sogar die Prosodie).
    Es gibt auf Deutsch sowohl eine Satzbetonung als auch eine Wortbetonung.

    (und: es sind beides für mich rote Tücher, Phonetik war sowohl im Deutsch-Studium (im Ausland) als auch im Französisch-Studium (in Deutschland) ein Problem, ich "höre schlecht" (ich höre ganz normal gut, aber ich HÖRE bestimmte Töne nicht, auch nicht die Betonung. Deswegen bin ich auch in Chinesisch grandios gescheitert...

    Liebe*r Schiri,
    STOP!!!! Der Personalrat/Lehrerrat muss da ganz klar eingreifen.
    Bis die letzte Klausur korrigiert ist, bist du schon genug beschäftigt (SELBST wenn du nur 8 Leute in deinem LK hättest!)

    Ich bin leider nicht firm mit einem Gesetzes Text daher, weil es vermutlich nirgendwo steht, dass man den Kurs nicht mit 0 berechnen darf (weil: wer kommt denn auf solche Ideen... man macht auch nicht den ersten Quartal der EF auf null, weil man sich da nur kennenlernt oder so..)

    Du hast eine ganz klare Erhöhung des Deputats für das ganze Halbjahr. Punkt.
    und wenn dein LK zu Ende korrigiert ist, darf man dich für spontane Vertretungen in der Höhe des ausfallenden Unterrichts verplanen, aber vorher...

    Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen (wollen), dass ein ganzes Kollegium sowas mit sich machen lässt. Ich unterrichte liebend gerne LK und würde einiges dafür tun, aber das erscheint mir zuviel als Kompromiss (ich hatte in meinem letzten Jahr vor der Abordnung 16 Stunden Q2... DAS wäre ziemlich lustig, wenn ich einen ganzen Quartal auf 0 bekäme...)

    Also (nicht, dass es ein rechtlicher Unterschied wäre): handelt es sich um einen Z-Kurs ohne eine*n einzige*n Abiturient*in?
    Wie kann bitte ein Q2-Kurs im 4. Quartal mit 0 berechnet werden? Bei ALLEN Kolleg*innen? Und keine*r läuft Sturm?
    Das ist soweit ich weiß nur in RLP so, dass es diese komische Rechnung gibt (und Niedersachsen NACH Abschluss der mündlichen Prüfungen, weil sie dort keine monatliche Abrechnung der Mehr- und Minusstunden gibt.)

    Vllt könnte man mit der Kombi Fremdsprache/Geisteswissenschaft im internationalen Austausch was machen… Erasmus Projekte bei der EU… Deutsch-französisches Jugendwerk… sicherlich spannend und vllt abwechslungsreicher als die Zeit mit bildungsfernen und unverschämten Schülern zuzubringen. Aber ob der Verdienst besser wäre…

    Andererseits: wenn sich das Geld auf dem Single Konto türmt und die Unzufriedenheit mit dem System steigt… alles komplex.

    Ich lese heraus: du hast Geschichte/Französisch studiert. Zufällig kenne ich einige von der Sorte in der freien Wirtschaft. Oder ähnliche Kombis.
    und zufällig in den hier benannten Arbeitsbereichen kenne ich auch eine Menge Menschen (zum Teil natürlich dieselben).

    Du hast absolut Recht! Da lohnt sich ENgagement und es GIBT Anreize.
    Allerdings ist es so, dass das mehrjährige Engagement sich lohnt, weil...

    1) die halbe Stelle mit 5 Tagen 6-8 Stunden irgendwann aufgestockt wird

    2) die befristete Stelle IRGENDWANN vielleicht entfristet ist (keine Böswilligkeit, aber Projekte bedeuten nunmal Projektgelder, die eben nur fürs Projekt sind.)

    3) du nach Jahren auf E13 (oder vielleicht sogar E11) halbe Stelle und/oder befristet vielleicht die Leitung eines Bereichs übernimmst und mit ü50 E14 bekommst (eigentlich ist es eher eine Stelle für Promovierte, davon schreibst du aber nichts). Inklusive Führungsstelle und Personalverantwortung..
    Juhu...

    Es stünde so sehr im Widerspruch zur monatlichen / wöchentlichen Berechnung, dass ich es mir nicht vorstellen kann.
    Ich "durfte" mal den plätzlichen Ausfall einer Kollegin übernehmen, die ab März weg war. Die Klasse hat einfach den ganzen März keinen Unterricht gehabt, sondern nur "Vertretungen" (ohne Aufgaben, ohne Ziel, es gab ja keine Lehrkraft"), ich habe sogar angeboten, die Klasse zu nehmen, weil ich das Fach habe und da konnte. Nee nee, man suche eine Lösung. und tadaaa, nach den Osterferien war Abitur, und auch die Lösung: ich solle die Klasse übernehmen. Ohne Plusstunden. (in DEM Fall hätte ich sogar noch lieber die Klasse im März "kostenlos" unterrichtet". Was macht man mit einer Klasse zwischen Ostern und Juni, in einem Nebenfach, wo sie noch nie was gemacht hatten... geärgert habe ich mich trotzdem (nicht unbedingt über die Verteilung/die Schulleitung, sondern über die Tatsache, DASS sowas möglich ist...)

    dass du nach Ostern den Q2-Kurs durch den Q1-Kurs ersetzst, wäre glaube ich (leider) okay, obwohl die meisten Schulen eine Schonfrist bis zum Abschluss der Korrekturen geben, aber die Zeit BIS Ostern ist JETZT. Mehrstunden sind in NRW monatlich, du baust also keine Minusstunden, die du im September oder Februar wieder aufholst.

    An meiner alten Schule galt das "soll" für 17 Stunden und weniger (glaube ich).
    Aber es hängt viel zu sehr vom Teilzeitkonzept deiner Schule UND von deinen Fächern ab, als man es sagen kann (Wenn du in Kopplungen bist, wird der Stundenplaner nicht deine einzige DOppelstunde eines Tages verschieben können, nur um einen freien Tag zu zaubern..)

    ... nur so zu dem Punkt "wann nehme ich mir einen (Kontroll)Facharzttermin vor?
    Bei aller Liebe für "außerhalb der regulären Unterrichtszeit": meine Frauenärztin hat zum Beispiel nur einen "Abend" in der Woche außerhalb der regulären Unterrichtszeit. Den Termin habe ich tatsächlich jahrelang genommen und werde ihn auch wieder so nehmen, wenn ich wieder im Schuldienst bin, aber hauptsächlich, weil ich aufgrund der langen Strecke dahin wirklich sehr weit plane (und mein Stundenplan tatsächlich immer eine lange Breite einnimmt). Allerdings käme ich mir bei einer reduzierten Stelle oder einer hohen Wahrscheinlichkeit, keinen Nachmittagsunterricht zu bekommen - doch doof vor, den Donnerstag 18 Uhr30-Termin zu reservieren, wenn ich weiß, dass dieser Termin für einige Fragen wirklich nur die einzige Möglichkeit ist (und ja, den Termin nahm ich immer als Lehrerin, weil 18/18h30 der früheste Termin ist, den ich wahrnehmen konnte, wenn ich bis zur 10. Stunde gehabt hätte). Und das hat nichts damit zu tun, dass ich meinen Schul-Job nicht ernstnehme, sondern dass ich das Risiko eingehe. Stundenplanwechsel waren ("früher") eher zum Halbjahr, es ließ mir immer Zeit, eine Korrektur vorzunehmen. Innerhalb einer Woche würde ich abwägen, ob ich noch 3 Monate warten kann oder einfach der Schule sage: "Pech".
    Und das mache ich gerade als "normale Arbeitnehmerin" auch so. Ich nehme jetzt einen Termin um 8Uhr, weil ich morgens Gleitzeit machen kann. Wenn mein Chef kurzfristig um 8Uhr 30 einen Termin einlegen würde (hahaha, viel zu früh für ihn), dann würde ich verschieben.

    Ich finde, solche Abwägungen spielen auch eine Rolle. (und auch wie einigermaßen flexibel die Praxis bei einer Meldung einen Monat vorher, ob man den Termin verschieben kann, umgeht.)

    und das liegt (fast/hauptsächlich) nur daran, dass 2010 ein NC zum Ref griff und die politischen Parteien sich jetzt nicht mehr den Schuh anziehen wollen, die bösen zu sein, die ihn wieder einführen.
    Als ob "weniger Plätze aber dafür mehr Qualität" weniger zieht als "jede Schule kriegt 5-10 Referendare, davon 2-3 mit Deutsch" ...

Werbung