Ich habe da konkret jemanden vor Augen: in jeder 2. Stunde kam "Darf ich meine Hausaufgabe vorstellen?", aber die Lösung war zwar sehr ordentlich, nur auf Nachfragen konnte die Person nichts zu Wörtern/Lösungswegen beantworten. Auch konnte die Person sich nicht spontan am Unterrichtsgespräch beteiligen oder sinnvoll eigenständig Aufgaben im Unterricht lösen, wenn das iPad mal leer war (angeblich Kopfschmerzen). Eine Klausur war dann mal recht gut, eine andere totaler Unsinn. Dann mal ein Referat gehalten auf eigenen Wunsch. Ich vermute, dass bei der guten Klausur gepfuscht wurde. Kurzum: die Person hatte eine Vorberatung von 7 Punkten, Abiklausur: 1 Punkt. Und in der Art gibt es einige Schülerinnen und Schüler. Was hätte man tun können? Feststellungsprüfungen, weil man die Leistung der ungewöhnlich guten Klausuren anzweifelte? Auch Arbeit... der Person statt einer 3 eine 4 (-) für die sonstige Mitarbeit geben, mit der Begründung, dass nur das Vorstellen der HA keine 3 bewirkt? Aber dann hätte ich der "schweigenden Mehrheit" auch allesamt eine 5 geben müssen.
Also:
1) Das ist für mich keine 3
2) Dann ist es halt so. Wobei für mich aus "schweigend" keine 5 schlussfolgert. "Sonstige Mitarbeit" ist auch die Qualität der Mitarbeit im Unterricht, in Einzelphasen, in Kleingruppen. Ich gehe rum und sehe, was SuS schreiben und ziehe meine Schlussfolgerungen. Wer zuhause nur tolle Sachen "tippt", aber im Unterricht keine zwei Zeilen händisch hinkriegt, bekommt gesagt, dass der Verdacht besteht und er damit leben soll, dass ich die HA nicht mehr einbeziehe (Was man eh nicht wirklich machen sollte).
Wer ständig NUR die HA vorstellen will, kriegt einen Kommentar, dass es mir nicht ausreicht und ich nicht sooo daran interessiert bin, die Ergebnisse einer KI zu hören, die MitSuS auch nicht.