Beiträge von chilipaprika

    Du bist in NDS, oder?

    Meiner Auffassung nach (sowohl die Entscheidung über die Klassenkonferenz hinweg als auch schriftlich/mündlich) sehr fragwürdig. Bei Ersterem gibt es sicher einen Passus im Schulgesetz / in einer Verordnung, dass im Zweifel der SL entscheidet, bei Zweiterem kann ich es mir nicht vorstellen.

    Euer Landes- (und überhaupt)profi Seph wird das Rätsel lösen ;)

    Wenn du die betroffene Lehrkraft bist (oder selbst Teil der Konferenz bist/warst), denk ggf. ans Remonstrieren.

    Weißt du jetzt, in welchen Klassen du Examen machst und vorher stehst?

    Dann plan da den Unterricht: Lies dich inhaltlich ein, fang an zu reduzieren und ggf. Materialien zu suchen.

    Und ja, bevor du in den Klassenraum gehst, muss ALLES auf Papier stehen. In deinem Entwurf würdest du auch aufschreiben, was Alternativen gewesen wären, du musst alles durchdenken, was die SuS sagen können / werden.

    Damit bist du schon ein Stück weiter, denn für den Unterricht coachen kann man dich nur/erst, wenn du selbst was geplant hast und den Stoff beherrschst. Das ist ja unverhandelbare Basis.

    Also ich zocke definitiv nicht durch und wenn mein herzallerliebster Stundenplaner ( <3 ) es schafft, mir einmal in der Woche KEINE "Erste Stunde" zu geben (also "nur" 4 mal zur ersten Stunde), genießt das mein Körper sooo sehr. Ich könnte fast alles andere ertragen.
    Und ich bin wirklich nicht jemand, der spät ins Bett geht. Aber um 6 aufstehen ist einfach die Qual, zwischen 7 und 8 fühlt sich natürlich und gut an. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich knapp 20 bin und mein Körper noch in der Adoleszenz ist.

    2) Nein, du hast einen Zwei-Fach-Bachelor, zum Beispiel.

    1) Es ist törrischt zu glauben, dass es anders wäre. Lehrer*in darf sich jede*r nennen, Berater*in / Coach*in auch, bei den technischen Berufen kenne ich mich nicht aus, aber es wird einen Grund haben, dass man oft "(IHK)" dahinter liest.
    Bei Psychologen ist es wie oben auch geschrieben relevant, ob man "richtig" Psychologie studiert hat, oder einfach so gemischt und nur Bachelor.

    Ähm nein, ein offizieller Schnelltest von der Teststelle reicht dafür auch aus. PCR ist nicht mehr notwendig. Muss aber eben von einem Labor/Teststelle sein.

    Gute Besserung @llindarose

    ich reihe mich doppelt ein: mit einer Verständnisnachfrage gekoppelt mit einer Frage:
    - Meinst du jetzt den "Positivtest" oder den "Negativtest", Susannea ?

    Wir haben nie einen Negativ-Test machen lassen, weder PCR, noch Teststelle. Ich war ja länger als die offizielle Quarantänenzeit selbsttestpositiv, mein Mann ein Tag weniger. Gelten wir damit nicht als genesen? Wir hatten ja einen Positiv-PCR-Test, ist ja klar, dass wir nicht einen Monat später noch positiv sind?!

    Was würde es beingen, wenn wir ja oder nein antworten? Du schreibst selbst, dass du nicht weißt, wie man dies von dem unterscheidet, behauptest dann aber, du wissest jetzt wohl alles besser, wir würden den Fall nicht kennen. Du aber weißt von den gewalttätigen Partnern.

    Kennt ihr das Prinzip von Datenschutz in deiner Familie? Du erzählst von Fällen aus 2. Hand (Mutter oder Cousin), und selbst diese werden viele Infos nicht haben. Und es ist für eine theoretische Auseinandersetzung (Fortbildungen für Lehrkräfte?) okay, aber nicht, wenn man dann den Fall/seine Position mit den Zähnen verteidigt, als wüsste man alles besser.


    Zur Frage: ich habe nie eine solche Fobi bekommen, habe nie aktiv danach gesucht, mir reicht mein gesunder Menschenverstand, um sofort weiterzuleiten, ich kann nicht alles können.

    Ich bin selbst mitten im System aufgewachsen, meine Schwester ist Sozialarbeiterin und schult Sozialarbeiter*innen und Erzieher*innen zum Thema, ich durfte ihre Materialien zu Kinderschutz, Frauenschutz und häuslicher Gewalt korrekturlesen, hat mir gereicht, zu großer Trigger.

    Für meine Frau und mich wäre das ein Problem, wenn wir selbst um 8 Uhr mit dem Unterricht beginnen würden, unsere Kinder aber erst um 9 Uhr.

    Keine Angst, es wird sicher an der Schule deiner Kinder Aufsichten durch Lehrkräfte geben ;)
    Wir nennen es "Hausaufgabenaufsicht"oder "Lernmöglichkeiten" mit "jede*r darf ankommen, wann er/sie will". Natürlich als Aufsicht, also ohne Anrechnung aufs Deputat.

    Ihr glücklichen, dass Ihr selber entscheiden dürft. In BY wird das wahrscheinlich nicht kommen.

    Ich habe zwei Jahre in Frankreich unterrichtet. Da war Schulbeginn um 09:30 Uhr. Für die Kinder war es prima. Alle ausgeschlafen anwesend. Hätte ich hier auch gern.

    Das ist aber schon eine krasse Ausnahme, würde ich behaupten.
    In einem späteren Beitrag lese ich: BK, das ist wahrscheinlich der Grund. Eher üblich ist 8.30, Ausnahme bis 9Uhr.

    Dann müssen die Vereine auch nicht leiden. Wie läuft das in Frankreich? Vereinstraining bis 23 Uhr? (Frage ist ernst gemeint, mein 15jähriger hat derzeit bis 21 Uhr)

    Ja.
    Ich hatte bis zur 9. Klasse 8.-30-16.30 (mit hier und da Freistunden oder früher Schluss), in der Oberstufe war die Bandbreite bis 18 Uhr 10, die ich netterweise dank Latein zwei mal die Woche hatte.
    Sport ab 17 Uhr oder ab 16.30 (die Schul-AGs funktionieren oft ganz gut), mittwochs nachmittags (in der Grundschule und Mittelstufe frei), oder halt abends.
    Ich hatte von der 7. Klasse bis zum Abitur in leicht abgewandelten Zeiten 2 bis 3 Mal die Woche 20-21.30 oder 20-22 Uhr Turnen. Die jüngeren hatten mittwochs, samstags oder nach der Schule.
    Nicht zu vergessen: um 16 Uhr 30 holen bei weitem nicht alle Eltern die Kinder ab, sondern es gibt auch noch Anschlussbetreuung für die Grundschule. Oder sowieso Fahrzeiten auf dem Land.

    Natürlich habe ich es als Kind nie in Frage gestellt, aber ich habe mich umgekehrt immer gefragt, was die Deutschen (damals mit Halbtagsschule) den ganzen Nachmittag anstellen, wenn meine Brieffreundin mir sagt, dass sie soooo gerne Handball spielen möchte, aber keine Zeit hat. (Schulschluss jeden Tag um 13 Uhr 10)

    Laienmeinung: ich schätze, dass Chemie zwar weniger Stunden im Deputat (also im Gesamtbedarf) hat, dafür aber auch wesentlich weniger Kandidat*innen, ich schätze, dass Chemie ein gesuchtetes Fach als Mathe. Klar wäre Chemie/Mathe gesuchter als Chemie/WiPo, aber schlecht schätze ich die Kombi nicht, wenn man nicht total unflexibel im Nachbarsdorf arbeiten möchte.

    Aber selbst wenn es "nur" 1% ist - was dann? Meine Frage ist schon ernst gemeint und kein erhobener Zeigefinger. Ich kann den Wunsch nach Normalität und nach dem Ende aller Maßnahme gut verstehen - aber mich beschäftigt es gleichzeitig, wie sich das Ganze auf das Leben von Menschen auswirkt, die eine Impfung nicht erhalten können.

    Ich verfolge auf sozialen Medien das Leben einer Familie, die ich aus einer Community heraus "kenne". Die Tochter ist unheilbar herzkrank und während Corona geboren. Sie sind eine so genannte Schattenfamilie. Davon gibt es leider nicht nur 2-3 in Deutschland, sie waren auch in einer kleinen Doku zu sehen: diese Familien leben tatsächlich monatelang komplett abgeschottet. Hinzu kommt, dass zum Teil einige Familienmitglieder (Mutter und Kind) keine Antikörper nach der Impfung bilden konnten. Die älteren Geschwister waren wochenlang nicht im Kindergarten, gehen nur abends bzw antizyklisch auf Spielplätze, gehen nur zu Ärzte /Orten, die für sie eine Sondersprechstunde einrichten können: erste Stunde des Tages, oder dafür sorgen, dass zu der Uhrzeit keine Warteschlange ist, usw.. der Papa macht möglichst viel im Home Office bzw. hat kaum Kontakte auf der Arbeit.
    Und sowas betrifft viele Familien, die - auch außerhalb von Corona - sich um eine Krankheit organisieren.

    Ja, der Text erfüllt die Merkmale einer Kurzgeschichte. Für was würdest du den Text halten?

    Ich vermisse die Wende und das offene Ende, aber vermutlich müsste ich mich länger damit beschäftigen, als ich es gestern nebenbei gemacht habe.
    Eine alternative Textsorte habe ich nicht, meinetwegen eine kurze Geschichte ;)

    Zur Formulierung des Themas: wenn du im Unterricht immer wieder darauf hinweist, dass es knapp wie "Alltagsrassismus" formuliert sein soll, ist der Satz "Heinz glaubt, dass ein schwarzer Jung seine Spaghetti isst" nicht richtig. (Zumal es nicht dasselbe wäre: nur, weil ich etwas glaube, habe ich nicht unbedingt rassistische Gedanken.)

    geht schneller als bei einem Wahlversprechen aber aufgrund der Kosten und der leeren Kassen wäre es leider nicht verwunderlich, dass es doch nicht kommt (die überraschende Energiekrise, die zum Unterschreibzeitpunkt des Koalitionsvertrags nicht vorhersehbar war).

    Da ich den Link gepostet habe: sorry, fehlende Lesekompetenz meinerseits, ich habe nicht aufgepasst, dass es nicht durch ist (weil ich so oder so nicht in den Genuss kommen darf und deswegen eh traurig bin)

    Zweiteres.
    Einige entscheiden sich für eine dritte Fremdsprache (kein Spanisch), aber nur als Ersatz für das abgewählte Französisch (und das nicht existierende naturwissenschaftliche Profil). Generell reichen 2 Fremdsprachen.
    Ich sage es mal als sprachaffine Person (ich hatte 4 Fremdsprachen in der Oberstufe): Hätte ich die Wahl meiner SuS würde ich vll auch was Anderes machen (ein bilinguales Angebot statt eine dritte Fremdsprache finde ich zum Teil sehr zielführend und weiter ausgelegt, zum Beispiel).

    nein, aber ich kannte in dem Fall nur Nicht-Latinist*innen. (Ich bin ja Französischlehrerin, die allermeisten meiner ehemaligen SuS hatten leider kein Latein. Leider, weil es schade ist, dass es oft - an meiner Schule immer - eine Entscheidung für Latein ODER Französisch ist, und weil ich leider ganz lange fast nur Französisch unterrichtet habe.)
    Sprich: mein ehemaliger Abiturient, der Französisch und Deutsch studiert hat oder eine ehemalige Studentin, die Geschichte und Deutsch studierte, haben wie verrückt gefeiert und in die neue PO gewechselt. Ich bin sicher keine Lateinfetichistin (trotz Latein LK schriftlich im Abitur..), aber es wird sicher nicht zur Allgemeinbildung beitragen, dass die Germanist*innen die alten Sprachstufen nicht mehr machen, die Historiker*innen und Romanist*innen kein Latein mehr..

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