ich bin echt schon ganz lange nicht in einen Grundschulklassenraum gegangen und sowieso war das mehrheitlich in einem anderen Land mit anderen System, wo es keine OGS gab, sondern "Hausaufgabenbetreuung" und im Klassenraum sitzen, wo ich den ganzen Tag schon gewesen war, fand ich zwar super, aber nur, weil ich gestört bin und Schule als das Beste des Tages empfand. Dort haben wir auch nur die Hausaufgaben gemacht (war auch der Sinn der Hausaufgabenbetreuung).
In den Hort (zeitlich danach oder am unterrichtsfreien Mittwoch, also die OGS) bin ich in andere Räumlichkeiten gegangen, wo es Spiele gab, wo die Tischanordnung eine andere war, wo ich mit anderen Kids gespielt habe (Klasse drüber oder drunter), wo es auch pädagogische AKtivitäten gab, aber die räumliche Trennung vom KLassenraum gehört für mich zum pädagogischen Konzept. Nicht jedes Kind fühlt sich im Klassenraum wohl, egal wie toll es gemacht wird und es sind doch unterschiedliche Settings! (und wenn man für den Schulalltag und den Unterricht davon spricht, dass der Raum auch ein Pädagoge ist und Schularchitektur besonders wichtig ist, auch für den Classroom Management (zur Schularchitektur war gerade noch eine Stelle bei Qua-Lis ausgeschrieben)... wie kann man denn als Schulträger alles vermischen wollen? (ich weiß, es ist manchmal wegen des Geldes nicht anders zu machen, aber man kann es nicht schönreden. Und Geld gibt es dann doch woanders..)