ZitatEben! Man könnte bei solchen Artikeln meinen, dass die Didaktikprofessoren vor leeren Sitzreihen dozieren würden. Fakt ist, dass die Kurse voll sind. Wie kommt es dann, dass mantraartig behauptet wird, keiner möchte mehr Lehrer werden?
weil es für den Staat keinen Nachteil gibt, dass zuviele Deutsch/Geschichte-Gymabsolvent*innen gibt.
und für 15 D/G-Studis verläuft sich vielleicht ein*e M/Inf-Student*in, der/die sonst nicht gedacht hätte, Lehramt zu studieren.
Arbeitslos werden die "zu vielen Studis" nie wirklich, auch wenn sie nicht in den Schuldienst gehen. Der D/G-Gym-Absolvent kann in eine NGO oder Museum gehen, oder netterweise in die Sek1, wo er fachfremd soviel unterrichtet, dass man den Sek1-Mangel schön kaschieren kann.
Klar kostet das Lehramtsstudium den Staat viel Geld. Aber ob die Person "auf Lehramt" oder "irgendwas" studiert, macht keinen Unterschied (es wäre was Anderes, wenn man zb die Pflichtpraktika finanzieren würde, usw..