Beiträge von chilipaprika

    1) Antimon hat keine Kinder,

    2) Sie hat schon oft genug geschrieben, dass sie sonst für Urlaub wenig Geld ausgibt (und auch zb zur Miete lebt).

    Geldausgaben sind oft auch eine Sache von Prioritäten. Wenn man jedes Jahr zu Ostern für 5000 Euro einen Kanarienurlaub macht und (vermute ich) auch ähnlich groß im Sommer ausgibt, kann man sich _vielleicht_ nicht die Galapagos leisten.
    Wenn man aber nur alle paar Jahre einen großen Urlaub macht und sonst vor der Haustür wandern geht... (wortwörtlich oder nicht), dann geht es auch.

    ich bin echt schon ganz lange nicht in einen Grundschulklassenraum gegangen und sowieso war das mehrheitlich in einem anderen Land mit anderen System, wo es keine OGS gab, sondern "Hausaufgabenbetreuung" und im Klassenraum sitzen, wo ich den ganzen Tag schon gewesen war, fand ich zwar super, aber nur, weil ich gestört bin und Schule als das Beste des Tages empfand. Dort haben wir auch nur die Hausaufgaben gemacht (war auch der Sinn der Hausaufgabenbetreuung).
    In den Hort (zeitlich danach oder am unterrichtsfreien Mittwoch, also die OGS) bin ich in andere Räumlichkeiten gegangen, wo es Spiele gab, wo die Tischanordnung eine andere war, wo ich mit anderen Kids gespielt habe (Klasse drüber oder drunter), wo es auch pädagogische AKtivitäten gab, aber die räumliche Trennung vom KLassenraum gehört für mich zum pädagogischen Konzept. Nicht jedes Kind fühlt sich im Klassenraum wohl, egal wie toll es gemacht wird und es sind doch unterschiedliche Settings! (und wenn man für den Schulalltag und den Unterricht davon spricht, dass der Raum auch ein Pädagoge ist und Schularchitektur besonders wichtig ist, auch für den Classroom Management (zur Schularchitektur war gerade noch eine Stelle bei Qua-Lis ausgeschrieben)... wie kann man denn als Schulträger alles vermischen wollen? (ich weiß, es ist manchmal wegen des Geldes nicht anders zu machen, aber man kann es nicht schönreden. Und Geld gibt es dann doch woanders..)

    Ich tippe auf naiv und verkalkuliert, es ist nicht so, dass man am Schreibtisch die Bedeutung der zwischenmenschlichen Beziehungen vergisst (nicht falsch verstehen, es ist _auch_ vom Vorteil, nur sachlogisch zu handeln, aber …)

    Dieses mediale Interesse war gewiss nie (von Seiten der BezReg) gewollt!

    dann sind sie aber schön naiv…

    Obwohl die SL‘in NICHTS auf sozialen Media kommentiert hat (und erst gestern kurz ihre Gefühlslage erzählt hat), ihr Instaprofil hat mehr als 80000 Abonnierte, ihre Fachebookgruppe 14000 Mitglieder, die Petition hatte 8000 Unterschriften, sie hatte noch letztes Jahr einen Schulpreis als Schulleiterin (nicht als Amateurbäckerin…), was wurde denn gedacht? Dass keine*r es öffentlich kommentiert und nachfragt?!

    Das lese ich aus dem NRW-Text nicht heraus.
    Mein Dienstherr bekommt (weitaus mehr als) meine 41 Stunden und ob ich unentgeltlich töpfere, unentgeltlich im Garten liege oder unentgeltlich Bücher lese und eine Diss schreibe, macht keinen Unterschied. Die Anzeigeplicht (vs. "nicht genehmigungspflichtig" für künstlerische und wissenschaftliche Tätigkeit bezieht sich auf die Einnahmen).

    So MEINE Auslegung aber mein seeeeehr formaler Dienstvorgesetzter, der sehr darauf bedacht ist, mir jede Nebentätigkeit zu verbieten, wo er es kann, weiß von einem getätigten Weiterbildungsstudium und empfiehlt mir immer wieder - in sehr sarkastischem Ton, aber ernst gemeint und mir egal - zu promovieren.

    Es wäre vermutlich weniger bizarr, wenn es alle Berufe gleichermaßen beträfe und nicht nur verbeamtete Lehrer in NRW. Naja, so kann man ja einfach mal eine Feldstudie machen, ob es einen Einfluss auf die Geburtenrate hat im Vergleich zu anderen Bundesländern. Wenn ja, wäre es durchaus eine Möglichkeit, langfristig die demographische Entwicklung zu steuern...

    Die Feldstudie, die mich mehr interessiert (und wo ich zugegeben mehr Materie sehe):
    Einfluss auf den Wohnort, Einfluss auf eine Konzentration von Beamten in bestimmten Städten, Verlust der Attraktivität für die Randstädte (ich spreche nicht vom Grüngürtel sondern von den pendelbaren Orten, wo es jetzt noch unattraktiver ist, zu ziehen, da man an Mietzuschlag quasi einen Teil des Kinderzimmers bzw. die Fahrtkosten zurückbekommt.

    ich finde es so krass, wie es innerhalb meiner Stadt ist. Von 2 bis 8 (und 1 in den "Außendörfern"), und die 4. 5 und 8 sind quasi 2-3 Straßen von "2er-Schulen" (zugespitzt, die Abstände sind mir sowohl als Lehrkraft einer der weiterführenden Schulen als auch als Spaziergängerin in der Stadt nachvollziehbar). Allerdings auch interessant, was alles innerhalb einer selben Kategorie sein kann. Dass 3 der weiterführenden Schulen in derselben Kategorie fallen, halte ich für sehr ... interessant.

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