Beiträge von chilipaprika

    Es gibt Stellen, die zb. A14 sind, auf die man sich bewerben kann, wenn man A13 hat, und wird dann befördert (habe ich aber nie gesehen), und es gibt auch Stellen, wo man während der Beförderungszeit die Möglichkeit erhält (durch eine positive Beurteilung) befördert zu werden.

    Ich bin mit A13 in meine Abordnung gegangen, ich werde die Abordnung mit A13 verlassen.
    Aber ich hätte rein theoretisch auch die Möglichkeit, aus der Abordnung aus mich auf eine A14-Stelle wo auch immer zu bewerben, genauso als ob ich weiterhin in der Schule wäre.

    Die Schulleitung kann schreiben, dass du unabkömmlich bist und er nicht auf dich verzichten kann, dann müsste sich der PR rumstreiten ;)

    Was wäre die Alternative? Jede Person bekommt eine eigene Umkleide? Ja, ganz bestimmt...

    Des Weiteren: Was soll daran eine Unsitte sein?

    Ich sehe darin einen sinnvollen Teil der Sozialisation in Form der Stärkung des Gruppengefühls und der Auseinandersetzung mit der Körperlichkeit anderer. Es trägt mMn eher zu Unsicherheit mit dem eigenen Körper und Verklemmtheit bei, wenn man solche Begegnungsräume meidet.


    Ich ergänze mein Zitat und bleibe dabei: "Unsitte der (Pflicht)Gruppenumkleide".
    Im Schwimmbad gibt es beides: Gruppen- und Einzelumkleide. Warum nicht in Sporthallen. Je nach Tag und Laune kann das jede*r machen, wie er/sie will.
    und ganz ernsthaft: den sinnvollen Teil der Sozialisation in Form der Stärkung des Gruppengefühls kann nur jemand sehen, der immer / fast immer nur auf der Seite der "Gruppe" war.
    Den Punkt mit der Auseinandersetzung mit der Körperlichkeit (eigener und Anderer) finde ich zwar wichtig, aber es muss nicht in solchen Settings sein, wenn man 1) nicht bereit ist, 2) nicht immer.

    Wieviele Bauchschmerzen mir erspart geblieben wären, hätte ich nicht 2 Mal die Woche Schulsportunterricht mit Sammelumkleide gehabt.
    Aber ja, es war Teil meiner Sozialisation, mich früh daran zu gewöhnen, es zu hassen (dass man mich zwingt) ;) (ich gehe heutzutage je nach Laune in die Sammel- oder Einzelumkleide)

    Ich kann es verstehen.
    Ich weiß auch nicht, ob Maskentragen das einzig Wahre ist. Ich habe in zwei Jahren (gruppendynamisch) eine WOche auf die Maske verzichtet (war im Ausland, wo keine*r es getragen hat) und bin mit Corona zurück. Also für MICH jetzt die Haltung.

    Ich trage überall in geschlossenen Räumen eine Maske, außer bei den engsten Kolleg*innen (5-6, aber da mit großem Abstand) und beim Essen (da auch mit dem möglichst großen Abstand). Was absolut absurd ist, weil ich weiß, dass die Hälfte von denen sich kaum testen und eben die Maske nur im Flur auf der Arbeit tragen.
    und es überrascht mich jedes Mal, wenn ich wieder mit meinem naiven Weltbild konfrontiert werde. Wenn die Ärztin sich gestern mit einer Patientin streiten musste, die keinen Test vorlegen wollte, obwohl sie nicht geimpft ist. Oder wenn ich (naiv!) davon ausgehe, dass die Menschen sich regelmäßig testen...
    Also: ich habe überhaupt kein Problem damit, dass Menschen um mich herum keine Maske tragen (wenn es erlaubt ist) und als fast Einzige auf einer Fobi den ganzen Tag die Maske zu tragen. Es ist meine Entscheidung. Aber ich finde es irritierend, sich gar nicht mehr zu testen (okay, nur auf dem Level von irritierend) bis schockierend, es auch nicht zu tun, wenn es ausdrücklich gefordert wird (war bei meiner Fobi so. Nach Gesprächen in der Mittagspause wusste ich, dass die Hälfte seit Wochen keinen Test in der Hand hatte).

    Ja, ich habe keinen Bock auf ein zweites Mal Corona, aber ich teste mich hauptsächlich aus Respekt vor den Leuten, die ich begegne und wo ich die Maske abnehmen muss (Blasmusikinstrument, gemeinsames Essen ohne Abstand) und dachte (naiv!), das machten die meisten so.
    Langsam schnalle ich, dass dem nicht so ist und ich also einfach mich nur auf mich verlasse (und auf die Regeln des ÖPNV).

    (mein Mann trägt übrigens kaum noch Maske, nur wo es verpflichtend oder stark erwartet wird, testet sich, wenn ich ihm einmal die Woche einen Test in die Hand gebe, und trotzdem reiche ich keine Scheidung ein. Für MICH ist es mein Weg)

    Ich hatte bei einem MRT-Termin eine "typische" Situation von "in 6 Monaten um 6 Uhr 30, oh Sie sind privat versichert, warten Sie ein Termin hat sich gerade in 2 Tagen ergeben, suchen Sie sich die Uhrzeit aus", und mein Hautarzt hat auf der Homepage schneller Termine als für GKV-Versicherte.
    Ansonsten weiß ich, dass einige Ärzte sich freuen (haben sie zum Teil ganz deutlich gesagt, ich bin so lange bei denen, dass ich den Versicherungswechsel mit ihnen gemacht habe), sich sicher auf alle abgerechneten Handgriffe freuen, ich merke trotz horrender Rechnung nicht, dass sie sich mehr Zeit als vorher nehmen. Ich bin eine besondere ( = nervige) Patientin, und war schon bei denen, WEIL sie gut waren. Jetzt ernten sie die Früchte :D
    und da ich davon ausgehe, dass gestern keine 5 privat versicherte Patient*innen vor mir waren, werde ich immer noch nicht vorgelassen (ich habe sogar meinen Platz verloren, weil ich kurz auf der Toilette war).
    Auch wenn ich nie gedacht hätte, das von fossi74 zu lesen: ich versuche, meinen Seelenfrieden mit der Ungerechtigkeit zu machen. Ich kann nichts dafür. und jetzt wo ich eh nicht rauskomme, muss ich damit leben, und kann mich auch freuen, dass ich im Fall der Fälle (der hoffentlich nie eintritt!) schneller an eine notwendige Behandlung komme.

    Ratet.


    Nur Einser!

    Ich hatte einmal einen sehr deutlichen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben.
    Ein guter Teil des Kurses (also der, der eh auf Lücke lernt) hat AUSGERECHNET das nicht gelernt, weil (Achtung!) Lehrer*innen eh nur wollen, dass man durchfällt und es also eine Falle war, damit sie ihre Zeit verschwenden...
    (Nicht, dass sie den Rest mit einer 1 bestanden hätten. aber es hätte mir ein paar Katastrophen zum Lesen erspart (Sowi. Da bleibt das Blatt leider nie leer, man kann auch schön zu internationalen Institutionen fabulieren, wenn man keine Ahnung hat)

    Wer definiert denn, ob Stunden "verschoben" wurden oder "ausgefallen" sind?

    Ich meine, wenn ich z.B. montags in der 7b Kunst unterrichte nach Plan, die Klasse an dem Tag aber nicht anwesend ist - ich also am Montag die Stunde nicht halte. Dafür am Mittwoch die Info bekomme, dass ich am Donnerstag in einer Klasse 5 vertreten soll: Ist dann die Kunststunde "verschoben" oder "ausgefallen"?

    das gilt als verschoben bzw. wird verrechnet

    Wurde es dann zu Ostern von den Kindern zusammen mit seinen eigenen Schoko-Eiern aufgegessen?

    nein… damals (da war die Welt noch in Ordnung) haben Hühner und hauptsächlich Glocken die Ostereier gebracht und gingen dann weg.

    (Ich habe kurz überlegt, ob es vll auch didaktisch begründet war aber es ist total verrückt, dass ich als 5jährige in der Vorschule einen solchen Satz lesen (erkennen) und vielleicht schreiben sollte, der die Grandiosität der französischen Rechtschreibung so schön zeigt: La poule Chocoline apporte le printemps.

    Nein hab ich nicht. Aber ich war naiv und es ging gut für mich aus (und mich interessieren fast die Hälfte der Fächer)

    Meine Frage sollte darauf hinweise, dass das Argument des fachfremden Unterrichtens schwach ist. Kann die Uni, die Kunst anbietet, nicht auch Ethik und Bio auch anbieten? (Auch ggf. in einer anderen Reihenfolge)

    Du wirst später eh wahrscheinlich fachfremd unterrichten müssen, dann ist es doch gut, wenn du schon 3 Fächer hast, bei denen du 1) qualifiziert bist, 2) dein Revier verteidigen kannst, 3) auf die du zurückgreifst, bevor du Deutsch oder Chemie unterrichten sollst.

    Öhm... Vielleicht ist mein Gedächtnis schlecht, aber ich kann mich nicht erinnern, dass wir damals in der Schule Klassentiere oder ähnliches hatten.

    also ich hatte keins.
    Aber wir waren auch nicht zum Spass da.
    In der Vorschule hatten wir kein Klassentier aber zwei drei Figuren, die uns begleitet haben (Chocoline, das Schokohuhn, das den Frühling gebracht hat und bis Ostern da war, ist noch sehr präsent...)

    Was mögen denn deine studierten Fächer sein, dass du dann lieber schulformfremd unterrichtest, als die Fächer, für die du dich (zumindest auf irgendeine Art und Weise) freiwillig weiterbilden lassen hast. (ich vermute Deutsch
    Und wenn du schon Mathe-ZK hast, darfst du sicher bald Mathe in der Grundschule unterrichten, und vermutlich auch Sachunterricht (wie willst du dich mit einer Naturwissenschaft "befreien")? Es liest sich für mich nicht nach dem Weg ins Glück...

    Ich habe OneNote benutzt (nicht zuletzt, weil ich die Kompatibilität zu meinem Windows-Rechner schätze). Eine "Seite" in jeder Einheit ist das vorbereitete Tafelbild, dann eine andere für die Arbeitsblätter. Wenn das tatsächlich entwickelte Tafelbild abweichte (mehr / weniger Informationen), oder wenn ich zwei Parallelkurse hatte, habe ich das tatsächliche Tafelbild auch zusätzlich fotografiert. Als Spur für mich, insbesondere in dem Jahr mit 3 Parallelkursen nützlich.
    DIESE Seite kann aber nach Klausuren bzw. am Jahresende gelöscht werden oder dient der Weiterentwicklung der Stunde für den nächsten Durchgang (insbesondere in Grammatikeinheiten kommen mir die besten Ideen in der Interaktion mit der Lerngruppe).

    Ich frage mich die ganze Zeit "mein Gott, wie oft hat man denn einen Sturm..." haha, ich bin im gesicherten Ganztag, Hitzefrei ist mir ein Fremdwort. Schön, dass es woanders noch existiert. So ein schönes, deutsches Wort... das für die ganze deutsche, lockere Kultur steht. ein bisschen Sonne... Hitzefrei.

    Gedanke zur Sache:
    Es ist manchmal ein schmaler Grat zwischen Recht haben und bekommen. Je nachdem, wie oft sowas passiert, würde ich mir wirklich überlegen, wie sehr ich auf die Bezahlung der einen Stunde bestehe. Nur, weil die Schule hitzefrei hat, heißt es nicht, dass es keine Aufgaben gibt. Dann könnte die SL auf die Idee kommen, ausgerechnet die Stunde der Kollegin, deren Stunde nicht verrechnet werden darf, nicht ausfallen zu lassen (also in dem Sinne: statt Mathe-Unterricht in der 9. Klasse macht die Kollegin Aufsicht bei den OGS-Kids, die nicht wegdürfen.)
    Karma, nehmen und geben.

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