Natürlich sollte sowas nie zum Nachteil der aufnehmenden Schule / Institution sein, aber WENN (und das ist leider die Schraubenstelle) man die Wahl hat, wen man ziehen lässt, weil man zuviel Personal hat, ist natürlich klar, dass man nicht KOlleg*innen nimmt, die alle tun, um die Schule zu retten. Ob die Maßstäbe bei jedem unterschiedlich sind (einige SL stehen mehr auf öffentlichkeitswirksame Projekte als auf effizienten UNterricht im Hintergrund (was sich auch nicht ausschließen muss), einiges an Engagement kann von jedem X-beliebigen gemacht werden, usw...)
Dass ich aber als Mensch als Teil eines ganzen Systems bin, muss ich im ganzen Leben berücksichtigen, nicht nur im Beruf.
Unabhängig davon finde ich 1) Versetzungen und Abordnungen durchaus ein sehr heikles Thema, 2) eine solche Abordnung über das studierte Lehramt hinweg eine Katastrophe und 3) in dem konkreten Fall fällt es mir schwer zu glauben, dass sowas Bestand haben kann. Ich hätte sowas von einigem an Widerspruch geschrieben und bezweifle sehr, dass ich die Stelle antreten würde. Es wäre bei mir der Schritt zur Kündigung, um mich selbst vorm (100% programmierten) Burnout zu schützen.
Beiträge von chilipaprika
-
-
Der Kreis schließt sich, wenn Kolleg:in A in der Schule (oder privat) laut verlauten lässt, dass sie/ er sich sehr kritisch gegenüber Nachteilsausgleichen äußert. Wenn die Schulleitung dann Wind davon bekommt und sie diejenige oder denjenigen ohnehin in die Wüste schicken möchte, hat die SL einen Grund gefunden und kann sie/ ihn zwangsabordnen ... dann aber bitte schön weit weg, in einen sozialen Brennpunkt und an eine Schule mit Schüler:innen die herausfordernd sind.
Du meinst in etwa, wie der Kollege, der es nicht einsieht, die SuS da abzuholen, wo sie stehen, wenn sie nach Bildungsunterbrechung wieder anfangen, tagsüber oder abends die Schulbank zu drücken, viel fehlen und Schwierigkeiten haben? Du meinst, wenn eine SL davon Wind bekommen würde, dass besagter Kollege in der (halben) Öffentlichkeit laut posaunt, dass es ihm doch egal sein könne, wenn die Schule durch strikte Handhabung und entsprechende Abschulungen mit einer sinkenden Schüler:innenzahl konfrontiert sei und womöglich Personalmaßnahmen entstünden?
... ein interessanter, sich schließender Kreis ... -
Verstehe ich nicht. Das ist doch deine Forschungsarbeit, wieso musst du vorgegebene Fragen und Fragebögen nehmen?
Zum Glück muss man in der Wissenschaft nicht immer das Rad neu erfinden.
Ein guter Fragebogen kann in einem anderen Kontext benutzt werden:-> Vergleich von Personengruppen
-> Replikation
-> verschiedene Kontrollgruppen, wenn mehrere Studierende in unterschiedlichen Kontexten den selben Versuch starten, dadurch können Kontextbedingungen analysiert werden
-> Transfert auf einen neuen Kontext oder neue Bezugsgruppe
Die Auswertung der Daten ist Arbeit genug, ja, auch für eine Masterarbeit, da muss man nicht unbedingt alles neu erfinden.
-
ich muss den Beitrag meinem Mann zeigen.
Dann wird er sich nie wieder über meine diversen kostenpflichtigen Fort- und Weiterbildungen lustig machen, die vermutlich nie etwas einbringen werden..
-
wirklich nicht? Krass. Ich muss zwar auch jeweils 1km laufen, aber dann habe ich in 3 Himmelsrichtungen einen Briefkasten und sogar eine Poststelle.
Alles andere fände ich doof. -
Wie immer seit Jahren: alleine und zum Teil im Keller (hundebegründet).
Es ist zwar ein Verzicht, nirgendwohin gehen zu "können" aber eigentlich bin ich eh nicht der Typ für große Sachen und hasse seit jeher die Knallerei, ich vermisse also nur einen ruhigen Abend in kleiner Runde.Vorsätze fürs neue Jahr, Vorsätze das ganze Jahr oder lieber erst gar nicht damit anfangen?
-
Das befürchte ich auch und bin mal sehr gespannt, wenn ich sehe, wie die Leute sich derzeit wieder mit Sprengstoffen eindecken. Mir ist das nach wie vor ein Rätsel, warum man im wahrsten Sinn des Wortes so viel Geld verbrennen muss.
... aber sonst leben wir in einer Krise, wo alles teurer wird und keine*r genug Geld hat.
(und ja, Spass darf man sich zwar trotzdem gönnen, aber ob 20 Euro (ich habe GAR KEINE Ahnung von den Preisen, das letzte Mal, wo ich geguckt habe, war vor 11 Jahren) in einem Knall mit Licht in einer Sekunde verschwinden oder ob ich mit meiner Familie eine Waffel essen gehe oder ins Schwimmbad fahre, ist schon was Anderes. -
-
aber du weißt nicht, ob sie kommen

(und ja, es gibt in bestimmten überlaufenen Lehrämtern, wo sich Absolvent*innen vieler BL bewerben (ist es in der Grundschule nicht so?) eine recht hohe no show-Quote. Das macht ggf. einen Dominoeffekt..
Dazu kommt, dass einige Schulen vielleicht auch gucken, wie der/die Ref'in ist, um zu wissen, was er/sie für Kurse bekommt (auch wenn das Leben kein Wunschkonzert ist, ist es manchmal durchaus sinnvoll. Auch um keine 3 Reffis in eine Klasse zu stecken, keine 2 Reffis nacheinander zu haben, usw...) -
Mittlerweile geht Vertretungslehrkraft sogar bei endgültigem Nichtbestehen der 2. Staatsprüfung - mal schauen, was der Lehrermangel noch so möglich macht 😒
Seit wann?! Ich habe die Info noch vor ein paar Wochen von einem ZfsL bekommen? (also über eine dritte Person, der das gesagt wurde und der ein Trick gegeben wurde, damit sie nicht als endgültig nicht bestanden gilt (um eben noch als Vertretungslehrkraft arbeiten zu können)
-
Ok, in Berlin mag es illegale Böller aus Polen gegeben haben. Bei uns war in beiden Jahren der Verkauf von legalem Feuerwerk mit BAM Siegel verboten.
Wenn du dich schon an "legalen" Begebenheiten orientierst: heute ist es illegal.
-
krass. JEDES JAHR müssen wir ein Jahr PAUSE aushalten.
-
Siehste, wir sollten doch kreativ brainstormen, hat geklappt!
Also: eine Bekannte von mir (Förderschullehrkraft) hat eine Ausbildung mit ihrem Hund gemacht.
1) der Hund darf ab und zu mit in die Schule.2) Eine Stunde Spaziergang und Streicheln (und natürlich ein bisschen mehr) bringt 80 Euro ein. (Ein Tier sollte aber maximal (!) 3-4 solche Stunden in der Woche machen.)
3) komplette Absetzbarkeit.Ich würde trotzdem programmieren, wenn ich es könnte (und weiter meinen Hund streicheln)
-
Ich frage mich gerade echt warum sich manche Mitmenschen so über die paar Böller aufregen? Will hier jemand ernsthaft in einem Nanny-Staat leben, in dem alles verboten ist?

Laßt den Leuten doch ihren Spaß nach insg. 3 Jahren Pause.
Oder sollte man etwa Haustiere generell verbieten, weil sie unnötigerweise co2 und Methan in die Atmosphäre blasen sowie die Mitmenschen mit Kot auf den Gehwegen ärgern?
War doch klar, dass du den Gegenbeitrag schreiben müsstest.
Genau, die Leute, die gegen Böller sind, sind alle gegen Spaß. Sie wollen alle nur eine spaßfreie Diktatur.Ein Böller direkt neben dem Lebensraum von Tieren, und das noch in einem brandriskanten Kontext, das sollte selbst dir einleuchten, dass es nicht Spaß ist, sondern dämlich und asozial.
Man hat keine gute Sicht, ob man Menschen oder Tiere erwischt, ziemlich uncoole Sache, wenn unbeteiligte Wesen so einen Böller ins Gesicht bekommen. Man kann einen Brand auslösen, was jetzt auch nicht sooo cool ist.
Selbst wenn du Spaß an Böllern hast, wird dir einleuchten, dass es bessere Zeitpunkte (der 31. Dezember ist zulässig, nicht der 29.!) und Orte gibt als tagsüber im Wald.Edit: sorry, hatte nicht alles gelesen. Aber doppelt hilft vielleicht
-
Ich schlage mal noch Rassehunde züchten vor. Spanische Wasserhunde sind gerade in Mode, da kostet aktuell ein Welpe um die 2000 Eur. Und wenn ich mich so umgucke, tut es auch an guten Hundeschulen not...
Ich spreche nicht mal von Investitionen (Hund mit Zuchterlaubnis, Material, Fortbildungen, ...) und ständigen Kosten (Hunde essen nicht wenig und wenn man mit denen sein Leben "verdienen" will, sollte man - noch mehr - auf gute Bedingungen achten), aber: ein Wurf braucht viel Aufmerksamkeit, es ist schwer mit einer Vollzeittätigkeit vereinbar. Außer man schafft es, die Geburt eine WOche vor den Sommerferien zu planen, die erste Woche einen Babysitter zu haben (da robben die Würme kaum aus der Kiste), sicher sein, kein Flaschenkind zu haben, ...
Wenn schon mit Tier Geld "verdienen": mit dem Tier ein Ehrenamt, eine Begleittierausbildung machen: dann kann man sogar alle Kosten von der Steuer absetzen (und hat trotzdem einen kuscheligen Hund auf dem Sofa oder einen süssen Alpaka im Garten) und die Stunde "tiergestützte Pädagogik" bringt nicht wenig ("Therapie" darf nur ein Therapeut anbieten, wäre aber das selbe) -
Ich habe dir gleich gesagt, dass der Job als Party-Stripper problematisch werden könnte.
ich weiß, ich wollte es aber unbedingt versuchen.
Mein Chef war halt dagegen. O-Ton: "man könnte glauben, [er] hätte es angeordnet"
(der O-Ton stimmt, jetzt bringt es mich sogar zum Lächeln
) -
In vielen Bundesländern gibt es keine "Erlaubnis" mehr, nur noch eine Meldung und ggf, eine Untersagung, die aber aber auch nur ausgesprochen werden kann, wen ein Untersagungsgrund vorliegt. Dort, wo es noch die Genehmigungspflicht gibt, kann die auch nichts so einfach nach Nasenfaktor verweigert werden.
Kurz: Nebentätigkeiten sind immer möglich, so lange es keinen objektiven Konflikt mit der Haupttätigkeit gibt un der zeitliche Rahmen gewahrt bleibt.
Da ich gerade die Absage hinter mir habe (und genug Kraft verloren habe, dass ich eben nicht "klagen" werde), wollte ich es nur in den Ring werfen.
-
Bekommst du auch die Erlaubnis deines Dienstvorgesetzten?
-
die 50 km gelten schon zum nächsten Versetzungsverfahren.
Sieh es positiv: "dank Frau Feller" gibt es noch eine Grenze
Warum die Rückkehr aus der Elternzeit eine besondere Bedeutung bei einem Versetzungsverfahren im Vergleich zu anderen Gründen, ist quasi eine NRW-Spezifikum. Frag mal die pendelnden Bayern (ja, ich weiß, man muss sich nicht am Schlechten orientieren, aber vielleicht endet auch die Instrumentalisierung der Elternzeit) -
Ein Seiteneinstieg mit 1. Staatsexamen geht zumindest in NRW nicht, was geht, ist eine befristete Stelle als Vertretungslehrerin.
aber nur, wenn man nicht zu lange im Ref gewesen ist und sagen muss, dass man endgültig nicht bestanden hat (wenn man keine Möglichkeit zum Wiedereinstieg hat, zum Beispiel)
Werbung