Beiträge von chilipaprika

    Für einen dienstlich veranlassten Umzug. Da man aber auch im Falle einer Zwangsversetzung im pendelbaren Rahmen bleibt, weiß ich nicht, wann das jemals eintreten könnte.

    Nicht jede*r nimmt eine Stelle in der Nähe an und kann sofort und noch vor Eintritt der Stelle umziehen.
    Ich bin erstmal eine Weile gependelt und dann an den Schulort gezogen. Es wäre ein Fall gewesen.

    Bei einem Wohnortwechsel kann ich meinen "zustehenden freien Tag für Ummeldung etc." auch nehmen, wenn es passt - wird zumindest an unserer Schule so gehandhabt.

    Grund für Sonderurlaub ist es aber nur, wenn der Umzug berufsbedingt ist.
    (haha, den habe ich tatsächlich auch nicht bekommen, aber mein Mann und mein Schwiegervater haben den Umzug gemacht, ich fand es okay zu sagen "ich muss arbeiten". :D )

    Ich denke dran? Aber ich sehe da nix, wenn ich die Augen schließe sehe ich bestenfalls reflektierende Sonnenstrahlen. Ich wusste bis vor ca. einem Jahr nicht, dass es Leute gibt, die etwas tatsächlich SEHEN.

    Danke für das Wort.
    Bin auch vor ca. vor einem Jahr damit konfrontiert worden, dass ich wohl "seltsam" sei, weil ich keine Bilder im Kopf habe, wenn ich an vergangene Ereignisse denke und also nichts beschreiben kann, was ich da sähe.

    Achso, na man erinnert doch in Bildern, das würde ich aber nicht als Kinofilm beschreiben, den man "sieht". Ich verstehe es so, dass "Aphantastiker" (sagt man so?) nicht in Bildern denken können. Es fällt mir aber schwer, mir vorzustellen, wie das ist und wie man ein Neuropsychologiestudium schafft, wenn das Erinnerungsvermögen sich in Worten erschöpft.

    https://www.srf.ch/wissen/mensch/…0zu%20verstehen.

    Sorry, jetzt wirds wohl wirklich OT...

    Man kann sich ganz andere Sachen vorstellen.
    Ich dachte tatsächlich, es sei Teil der visuellen Vorstellungskraft, im Kopf zu rechnen, im Kopf zu "schreiben", usw..

    Ich würde als Schulleitung die eigene Hochzeit nicht als wichtigen Grund akzeptieren.

    Bzw. Ich käme gar nicht auf die Idee das als "dringend" zu sehen. Als hätte man nicht genug frei, um entspannt zu heiraten.


    Da ich selbst nie auf die Idee gekommen wäre, an einem Werktag zu heiraten und sogar ein langes "freies" Wochenende hatte, damit Gäste die Brückentage schön haben, habe ich nur irgendwann meine SL "informiert" und mir wurde dieser Tag angeboten. Ich weiß von mehreren anderen (wir hatten eine Heiratswelle eine Zeit lang), die auch einen Tag bekommen haben (zum Beispiel den Montag).
    Ich hätte nicht danach gefragt, aber man weiß doch im Kollegium manchmal, wie es bei anderen gehandhabt wird (von der selben SL im ähnlichen Zeitraum). Da mir der Tag danach spontan gestrichen worden ist und ich dafür etwas sehr Wichtiges absagen musste (und den anderen KuK nicht), wäre ich natürlich auch froh gewesen, wenn sowas einem offiziell "zustünde" und nicht einfach nur einigen Menschen gegeben wird, nach Gutdünken.
    Da kommt man immer wieder auf die paar Tage im Jahr, die man frei legen dürfte...

    An meiner Schule bekommen / haben die Kolleg*innen einen freien Tag bekommen (keine Ahnung, ob es nach dem SL-Wechsel anders ist, vermutlich nicht, er ist "familienfreundlicher"), auch gerne einen anderen Tag irgendwann, wenn man selbst so rücksichtsvoll ist, am Wochenende zu heiraten.
    Also: Fragen kostet nichts.

    Mir waren die Reffis mit den hingerotzten Arbeitsblättern übrigens lieber als die mit hochkreativem Schnickschnack, die dafür aber regelmäßig länger krank ausgefallen sind. Weil das eben dauerhaft auch nicht gesund funktioniert.

    Es gibt bekanntlich ja nur die zwei Extremen.
    Ich bin durchaus pingelig in der Form (MEINE Klasse, ich will, dass die Unterrichtsmaterialien eine gewisse Form haben), aber mit "hingerotzt" meine ich: schlecht. Das Gegenteil davon ist nicht "hochkreativer Schnickschnack", sondern: AB, mit dem ich etwas lernen kann und nicht zu 50% Tonerschwarz besteht, 5 Grammatikfehler hat (egal in welcher Sprache), oder auf welchem kein einziger Arbeitsauftrag steht, weil ... ach, das reiche ich morgen im Unterricht nach.

    Das mag sein, ich habe nur einen Hinweis gegeben.

    1) Ich war schon oft genug Ausbildungslehrerin und hätte gerne gehabt, dass meine Ref'in mir NICHT von ihrem Nebenjob erzählt, weil ich selbst dachte, tja, wäre mir lieber, das AB für heute wäre weniger hingerotzt worden.
    Ich hatte mal einen Reffi, der super gut war, trotzdem fand ich es übereblich, wie er immer wieder erzählte, wie locker und einfach alles ist und dass sein Nebenjob / Firma kaum Aufwand sein und er eh unterfordert war. Es ist ihm nicht um die Ohren geflogen, außer seine Arroganz bei der Fachschaft.

    2) Bei mir im Referendariat hätte die Seminarleitung (und alle dortigen SLs wahrscheinlich auch) soviele Vorurteile gehabt, da hätte ich mir keinen Krümmel auf meiner Kleidung leisten dürfen. DIE Schulen gibt es nunmal. (ich musste eine Menge Formulare ausfüllen und unterschreiben, um eine AG machen zu dürfen). Zum Glück ist es nicht überall so, ABER es kann so ankommen.

    Ungeachtet dessen, ob das bezahlt wird / am Ende bezahlt wird: man sollte sich dessen bewusst sein, welches Bild man sendet bzw. bei einigen Menschen ankommt: "hält sich für gut genug, mehr auf sich zu nehmen" "Puffer kann ja sein, aber dann: warum nutzt er nicht die Zeit, um etwas zu lernen und eine Lerngruppe mehr zu hospitieren?" (Ja, die Gedanken SIND übergriffig, aber nunmal in vielen Köpfen).
    Beim nächsten Fehler in einem UB, beim nächsten fehlenden Arbeitsblatt im Ausbildungsunterricht, beim zu langsamen Korrigieren oder späten Einreichen eines Entwurfs könnte also als Boomerang zurückkommen: "Tja, hättest du nicht diese 2 Stunden mehr, wäre das nicht passiert / wäre das anders".

    Wenn schon Nebenjob: Nachhilfe (Mathe sollte mit NaWis hergeben oder eben Abiturient*innen, natürlich einer anderen Schule..) oder komplett was Anderes.

    Aber bitte doch nicht die SuS!

    das irritiert mich. Von dir Kapa hätte ich schon eher die Einstellung erwartet, wer gut werden will, muss früh anfangen und viel trainieren.
    Man erreicht nicht das Niveau des kleinen Froschs, wenn man die Kinder in Watte packt. Leistung verlangt Opfer. Go, Kinder, schnappt euch Weizen!

    ... und vermutlich gibt es genug SuS, die in Küstennähe (weniger als 20km) wohnen, und noch nie im Watt an sich waren, oder?

    (Ich habe schon sowohl mit 8t-Klässler*innen als auch Abiturient*innen Projekte über die eigene Stadt gehabt und es war erschreckend, wie wenig einige etwas über den anderen Stadtteil wussten (und ich spreche wirklich von sehr markanten Sachen der Stadt- und Regionalgeschichte, die zum Teil historisch-wirtschaftlich sehr bedeutsam sind, nicht vom Blumentopf von Tante Edna, der vielleicht mal in einem Zeitungsartikel war)

    Mir ist keine Frist bekannt und der Antrag einer Kollegin ging erst ein paar Monate nach ihrem Umzug durch. Aber 1) die Schulleitung muss erstmal die Freigabe geben und dann ist 2) zwischen Antragstermin und Versetzung noch sehr viel Zeit (falls du es dir anders überlegen würdest).
    Der Personalrat, der dich berät, wird wohl keine Ummeldepapiere sehen wollen, aber er will ja wissen, warum er dich unterstützt.

    ich finde auch solche Fahrten - erst recht, wenn sie verpflichtend sind - echt problematisch. Die Argumente hast du ja alle schon genannt. Nein, du bist kein Querulant, sondern jemand, der an die Menschen und die Erde denkt.

    Auch Beerdigungen habe ich schon verpasst, für die ich mir gern frei genommen hätte, die aber keine Krankschreibung aus psychologischen Gründen erlaubt hätten. Der Mann einer Freundin, die Bekannte meiner Mutter, etc pp.

    Jup. Zur Beerdigung meiner Großmutter durfte ich (meine Mutter ließ sie sogar auf den Freitag schieben, damit alle weit anreisenden Angehörigen dabei sein können), die Mutter meiner besten Freundin verstarb aber 2-3 Wochen vorher und ich wäre sehr "gerne" dahin gegangen.
    Ich kann durchaus nachvollziehen, warum nicht (und auch leider die "Häufung" (zum Glück nur zwei Beerdigungen in 10 Jahren)), aber es wären mir 2-3 Urlaubstage wert gewesen.

    Auch für Beerdigungen im Bekannten- und Verwandtenkreis werden an meiner Schule KuK auf Bitten freigestellt. Dann wird eben Unterricht verlegt oder die Klassen bekommen einen Arbeitsauftrag. Das ist aber natürlich an meiner Schulform sehr viel einfacher zu handhaben als an anderen.

    Das ist der Punkt. Deine Schulform kann viel "flexibler" arbeiten (wenn die SL es will).

    Wie viele Stunden und für wie lange?
    (Welche Beziehungsarbeit ist notwendig? ..)
    Erkundige schnell bei dem Klassen- oder Jahrgangsteam (ist oft an Gesamtschulen Dreh- und Angelpunkt der pädagogischen Arbeit), ob es bestimmte Regeln gibt, die jeweils für die Klasse gelten. Das kannst du aber relativ formlos machen, indem du dich der jeweiligen Klassenleitung vorstellst, sagst, wer du bist und wie man dich erreicht.

    Also: solche Muster scheinen den zuständigen Personen entweder nicht aufzufallen, oder zu tangieren (oder es brennt woanders mehr).
    Ich habe zumindest monatelang fast jede zweite Woche (wir haben einen 2-Wochen-Plan) eine Klasse in Vertretung gehabt. Wenn man in einem Halbjahr eine Klasse 5 oder 6 Mal vertreten hat (natürlich ohne Aufgaben, weil krank), dann merkt man sich selbst ein Muster.
    Ich vermute, dass es an den meisten Schulen sehr sehr sehr lange dauert, bis man zum Amtsarzt muss. (Man muss schon schlau sein und das nicht JEDE Woche machen ;)

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