Beiträge von chilipaprika
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Ist es nicht etwas, was du im Vorfeld geklärt hast, wie lange du Zeit hast, um die entdgültig zu entscheiden? Da das Land weiterhin deine Bezüge zahlt, wird es sicher einfacher gehen, als bei denen, die sich für den Kirchendienst beurlauben lassen und wo die Kirche nach einer bestimmten Zeit, wo es dann endgültig ist, die vorherigen Pensionsansprüche oder so übernimmt? (Ein Kollege von mir hat den Wechsel gemacht, ich habe es mir nicht so gut gemerkt, es kommt für mich gar nicht in Frage, aber er hatte sich eben abgesichert, was wäre, wenn..)
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Wenn du einen ruhend gestellten Vertrag hast, dann hast du schon einen Berater. Am Ende ist das, was er sagt, entscheidend, oder willst du ihm sagen, dass "jemand aus dem Internet" etwas Anderes sagt (was vermutlich nicht unbedingt DEIN Vertrag ist...)?
Der Sinn einer Anwartschaft ist aber genau das: ohne erneute Gesundheitsprüfung. -
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Das ist vermutlich der formale Weg bis zum aktuell berechneten Pensionseintritt.
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... und versuche, WIRKLICH zu deuten, ob dein SL sagt, dass er es befürwortet, aber leider "nein" unterschreiben muss, weil er deine Fächer braucht, oder ob es nur ein Vorwand ist, um dich "abzuwimmeln", denn schließlich ist es ihm egal, wer unterrichtet, aber er weiß halt: solange er dich zurückhält, ist er auf der sicheren Seite. Dass ein Ersatz käme, hält er sicher für unwahrscheinlich..
(und ob er einen Ersatz bekommt, hängt auch von solchen Kleinigkeiten, wie beharrlich er sein kann und wie vernetzt er ist. Also zumindest in NRW ist klar, dass der SL keine Stellen aus dem Nichts schaffen kann, aber jemanden über das Versetzungsverfahren zu bekommen, darauf kann er vll Einfluss nehmen... Wenn diejenigen, die die Versetzungen "verteilen" immer eine SL im Kopf haben, der unbedingt dies und das braucht, zb ...
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Ich denke, dass das auch jeder selber wissen muss. Letztlich ist jeder in einer anderen persönlichen Situation. Aber man sollte halt die Arbeitsbelastung im Referendariat nicht unterschätzen. Insbesondere wenn es mal nicht gut läuft...
die Arbeitsbelastung und - leider - auch den EIndruck, den man hinterlässt. Blöd gesagt: die ersten Stunden laufen gut: "Ach, super, ein talentierter junger Mensch", eine der ersten Stunden läuft suboptimal "Klar, wenn man nicht die volle Konzentration gibt, hat wohl gestern nebenbei lieber gearbeitet als vorzubereiten".
und DAS ist etwas, was man auch nicht in der Hand hat. Einen Nebenjob von Anfang haben zu wollen (um die Genehmigung beten) könnte den EIndruck erwecken, dass man das Ganze nicht ernst nimmt.
(Ich hatte übrigens einen "Nebenjob", für die ersten 3 Refwochen. Die Sommerferien meiner Vertretungstätigkeit wurden mir bezahlt, obwohl ich schon im Beamtenverhältnis im Ref war. Ich habe also im Nebenjob keine Aufgabe, es war ja mein "angesparter Urlaub", im Ref hatte ich nebenbei gesagt auch nichts zu tun, denn es waren auch da Schulferien und es gab auf dem Papier nur 2 Tage Überschneidung der Ferienbezahlung und der Reftage.
Trotzdem fragte mich meine Seminarleiterin ernsthaft, ob ich nicht um einen Aufhebungsvertrag zu Ende Juli beten könnte. hm.. nee, auf einen guten (und verdienten) Tausender fürs "Nichtstun" will ich nicht verzichten. Sie dachte, ich hätte noch Aufgaben und fand es selbst für die Ferienzeit des Refs nicht in Ordnung.
In meinem Refjahrgang hatte sowas ich weiß kein Mensch einen Nebenjob. Wäre vermutlich weder zeitlich noch vom Eindruck nicht gegangen. Sprich: wenn jemand es sich vorgenommen hatte, hat er schnell verstanden, dass es bei unserer Seminarleitung keine Sejunde in Frage kam. -
auf die Frage eine kurze vereinfachte Antwort: ja.
Aber es geht nur über den Weg, zuerst in Deutschland verbeamtet zu sein, und DANN sich irgendwann für den Auslandsschuldienst zu bewerben. Der Einsatz ist befristet (3 Jahre?) und einmal verlängerbar. Danach MUSS man in Deutschland wieder arbeiten, bevor man einen erneuten Antrag stellen darf, selbst für eine andere Schule oder anderes Land. -
und wie kommst du auf 300 Euro GKV?
Selbst mit dem höchsten Brutto (dem des AW13Z) (wobei du da fast 1500 netto (1470) hast und nicht 1400 komme ich auf einen Beitrag von 246 Euro (AOK Nordwest als Beispiel in den Rechner eingetragen).
(ich hatte mich nur gewundert, dass der GKV-Beitrag sich um 50% seit meiner Refzeit erhöht hatte und auch die Bezüge soviel höher geworden wären.. ja, 200-250 Euro mehr netto, 40 Euro mehr GKV-Beitrag in 10 Jahren.
Dass du mehr Geld verdienen willst, ist nachvollziehbar, aber rechne mit den tatsächlichen Zahlen. -
Welche Versicherungen müssen denn jetzt abgeschlossen werden, die du vorher nicht hattest aber jetzt gebraucht werden? (und 100 Euro im Monat kosten.)
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ich gehe davon aus, dass Bayern im Ref nicht auf Probe, sondern auf Widerruf verbeamtet

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Manchmal hab übrigens ich so den Eindruck, dass bei der Wahl eines 'Beifaches Sonderpädagogik' stellenstrategische Überlegungen eine große/dominante Rolle spielen (ist insbesondere bei diesem Lehramt nicht unproblematisch)
ich hoffe / gehe davon aus, dass es beim TE nicht der Fall ist, da er schon mit SozPäd quasi Einstellungsgarantie hat...
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chili: Nein, esE ist prinzipiell zielgleich (außer der Förderbedarf ist mit anderen Förderschwerpunkten kombiniert).
Aber ist doch eigentlich egal, weil es in NRW doch offiziell gar keinen Förderschwerpunkt mehr an Berufsschulen gibt - oder??
Ich schaue jetzt nicht nach allen möglichen Studienorten, aber meinst du damit, dass man ESE für BK nicht studieren kann, WEIL es zielgleich wäre? (die Schlussfolgerung hätte ich nicht im Kopf gehabt, weil ich auch eine zielgleiche Förderrichtung studiert hätte UND weil am BK der Förderschwerpunkt eh wegfällt...)
Sozenklaus Hast du eigentlich eine einschlägige Ausbildung und kannst dir auch alle möglichen Bildungsgänge vorstellen? (und da ist deine Fachkenntnis gefragt: fallen dir spontan einige Berufsausbildungen, wo (ehemalige) L-Kinder beschult werden? Bzw. kannst du dir gut vorstellen, einen geteilten Alltag zu haben: SozPäd in deinen Klassen, sonderpädagogische Arbeit in anderen Bereichen der Schule? Ist es vielleicht gar der Reiz? -
Denkt ihr denn, dass bei artgleicher Bewerbung jemand mit dem Zweitfach Lernen jemandem mit Deutsch vorgezogen würde? Ich kenne halt keinen Schulleiter o.ä. der zu fragen wäre.
Es hängt sicher von der jeweiligen Schule ab.
Bei einem Deutschbedarf kann man jeden 2. Bewerber nehmen
Wenn die Schule aber nur Ausbildungen anbietet, in denen der Förderschwerpunkt keine Rolle spielt, (keine Ahnung, schätze, ESE ist allgemeiner auf "schwache SuS" anwendbar (ich spiele jetzt mit Bildern, die ich selbst für falsch halte). Ich weiß nicht, ob unter zukünftigen Erzieher*innen, Sozialassistent*innen oder allgemein in den sozialen Berufen (wo du mit Sozpäd bist) der Förderschwerpunkt eine Rolle spielt (anders vielleicht als bei "einfacheren Ausbildungen" zum Teil im technischen Bereich.In NRW wird aktuell (wie wahrscheinlich schon die letzten Jahre) diskutiert A13 für jegliche Lehrkräfte einzuführen. (Kutschati von der SPD hat selbiges im Wahlprogramm) vielleicht würde damit auch eine grundsätzliche Eingruppierung in den höheren Dienst einhergehen.
... und Tschack, ein weiterer potentieller Wähler ist in die Falle getappt.
(Sorry, ich drücke natürlich die Daumen, dass sowas passiert, kann aber diese Versprechen nicht mehr lesen, die jeweiligen Parteien waren schon an der Macht und haben es nicht gemacht. Aber jetzt soll man es denen abkaufen?) -
PS: Besteht überhaupt Interesse am Einbringen und Diskussion aktueller Rechtsprechung im schulrechtlichen Umfeld?
JA! (zur aktuellen Entscheidung habe ich ehrlich gesagt keine Gefühle, ich kann sie nicht nachvollziehen, halte mich aber aus dem Grund raus, dass ich zur Zeit nicht im Schulbetrieb bin.
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Könnte vielleicht noch jemand etwas zu den Bewerbungen beim Schulamt z.B. https://www.schulministerium.nrw.de/BiPo/LEO/angeb…18&Nr=1-G-30650 erklären. Würde man hier einer Schule/Schulform zugewiesen?
ich kann nicht helfen, bedenke aber, dass man nie auf einzelne Ausschreibungen verlinken kann, man landet immer auf der Hauptseite. Wenn du also eine konkrete Nachfrage hast, musst du einen Screenshot machen und verlinken.
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Wen oder was unterrichtet man eigentlich am BK mit Soz.päd. und L?
Ich vermute, dass es dasselbe ist, wie bei "Gym mit Fach A und sonderpädagogische Fachrichtung", deswegen antworte ich mal: man unterrichtet sein Fach. Was eh bei SozPäd an den meisten Schulen eh schon fast Vollzeit der Stunden sein könnte und ist dann die Fachkraft für Inklusion in der Schule. Je nach Schule mit anderer Umsetzung, weil die meisten Schulen noch nicht mal davon wissen oder noch nie in den Genuss waren.
Ich muss an Trantor denken, zwar Hessen, aber ich glaube, dass er schon mal das Thema (Berufsbildende Schule mit einer sonderpädagogischen Fachrichtung? oder ging es nur darum, dass er schrieb, er würde die Person sofort einstellen?)
Da du mit dem FS in der Lage bist, Diagnostik zu machen, die anderen Lehrkräfte aber nicht, hast du wahrscheinlich genau solche Aufgaben für die ganze Schule, unterstützst im Sinne der fachlichen Beratung, usw..
(Ganz konkret weiß ich es nicht, ich hatte mich nur erkundigt, den Förderschwerpunkt als Ergänzungsfach zu studieren, weil ich zu dem Zeitpunkt nunmal schon 2 Fächer hatte, in Köln konnte / kann man Gym/Ges Fach/Förderschwerpunkt unterrichten. Ich würde (wie immer) eh eine 3er-Kombi empfehlen, da man sonst nur noch ein Fach unterrichtet, bei SozPäd ist es aber anders, als berufliche Fachrichtung hat man trotzdem genug Stunden, genug unterschiedliche Handlungsfelder und wenn man an einer passenden Schule ist, hat man von der Ausbildung bis zum Abitur die ganze Bandbreite. Deutsch/Förderschwerpunkt würde ich nicht machen.
Ob der Förderschwerpunkt Lernen für das BK passend ist, weiß ich nicht. Aber man lernt sicher genug allgemein, um sich anzupassen. (war bei mir auch ein Ausschlagargument, ich hätte einen viel zu seltenen Förderschwerpunkt genommen) -
Beide Fächerkombis sind aktuell mit einer minimalen Flexibilität außerhalb der Unistadt mit dem jeweiligen Fach vermutlich Einstellungsgarantie und bleiben es sicher ein paar Jahre.
Alleine Sopäd ist super interessant.
Ob der Förderbedarf an Schulen, die SoPäd unterrichtet, hoch ist (zb in Vergleich zu technisch ausgerichteten BKs), mag ich nicht zu sagen, ich vermute aber, dass du trotzdem ganz interessant bist. Die wenigsten Schulen (Gym und BKs) schreiben als Zweitfach einen Förderschwerpunkt aus, weil es kaum Absolvent*innen auf dem Markt gibt. Sprich: es wird eh von deinen Initiativbewerbungen abhängen.
Es wäre aber beim Förderschullehramt ähnlich, denn da ist die Lage so breit, dass du eh im Vorfeld wissen und sicher auch mitbestimmen willst, an welche Schule du willst (mit Gemeinsames Lernen, in der Inklusion, wieviele Schulen zu fahren und beraten, reine Förderschule, usw... dann auch noch die Altersstufen).
Alleine die Altersstufen sind so krass unterschiedlich, das kannst du nur selbst wissen. ICH wäre bei BK, beides kombinieren: Inhaltliches Fach, Kompetenz und Diagnostik für die Schüler*innen, Altersgruppe, Beförderungsmöglichkeiten, vermutlich auch weniger Stunden...
Aber was hilft es, wenn du davon träumst, mit süssen 5-10jährigen zu arbeiten?
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