Beiträge von chilipaprika

    kodi: wir sind im selben Bundesland.

    Dies wurde mir von 3 verschiedenen SL anders erklärt:

    - Ersatz /Vertretung nur für Elternzeiten/Langzeitkrankheit (befristet)

    - anderweitige Reduzierung von KuK muss vom Kollegium aufgefangen werden.

    In einem gut funktionierenden System (refelmäßige Einstellungen, keine Mangelfächer) würde das von dir erklärte System kein Problem sein aber wie funktioniert es bei den Einstellungsstaus und dann auf einmal gehen 5-10 Frauen in Teilzeit und dann alle wieder hoch?

    Das erscheint mir geradezu utopisch, dass es einfach so funktionieren würde.

    Die Tätigkeit als Lehrer hat auch wenig mit der Tätigkeit als Nachhilfelehrer, in "Corona-Aufholkursen" oder im Ganztag, trotzdem ist es durchaus interessant zu sehen, dass es Studierenden gibt, die einiges an pädagogischer Erfahrung mitnehmen (bzw. schon vorm Studium solche Tätigkeiten hatten, die sie eben auf den Berufswunsch brachten) und solche, die wirklich GAR NICHTS an pädagogischen Tätigkeiten im Lebenslauf haben.
    Aber ja: ganz normal: auch unter Lehramtsstudierenden gibt es die ganze Bandbreite an Menschen, an Interessen und an Fähigkeiten.

    Ich spreche für die Bundesländer, die ich kenne (und es sind unter anderem die "freiesten" bei der Bewerber*innenauswahl):
    Es gehört nicht zu den harten Fakten, die in einer Ausschreibung stehen dürfen, vermutlich nicht mal als weiches Kriterium, das wäre viel zu offensichtlich, dass es nicht real für die Schule von Interesse ist, sondern auf dich zugeschnitten ist.

    Beim Trainerschein ist es ein Fakt: bei den Schwerpunktschulen gibt es einen realen Bedarf an TRAINER*innen zusätzlich / gleichzeitig zu den Lehrkräften.
    Da gilt der Trainerschein des DOSB bzw. jeweiligen Bundesverbands und nicht etwas aus den USA, wenn es um harte Kriterien geht. (Hartes Kriterium: wenn du es nicht erfüllst, darfst du dich nicht mal bewerben). Studium in den USA ist also "war im Ausland" genauso wie "AuPair" und zählt zu keinem Kriterium, spielt höchstens bei Einzelpersonen in der Auswahlkommissionen unterbewusst / bewusst eine Rolle.

    Manchmal hätte gerne eine Schule den Skischein, es wäre ziemlich praktisch für die Begleitung der Fahrten, manchmal kann eine Schule dies zu einem harten Kriterium machen. (und man kann den Skischein oft während des STudiums bzw. während des Referendariats, genauso wie Trampolin oder Kletterschein.). Es hat versicherungsrechtliche Gründe: du kannst nicht "einfach so" Trampolin springen, du brauchst (brauchtest?) einen entsprechenden Schein, beim Ski ähnlich, Rudern/Kanu gehörte in meinem Ref auch dazu. Natürlich macht man das aber nur, wenn man Interesse an der Sportart hat, es bringt ja nichts, wenn man dann jedes Jahr auf Skifahrt fahren "muss", keine Lust hat, oder bei allen Wandertagen mit Kanu rausmuss und das hasst.

    Ich bin tatsächlich immer wieder irritiert, wenn ich Sportstudis treffe, die nicht unbedingt in einem Verein engagiert sind oder keinen Trainerschein haben, ich hätte (vorher) gedacht, dass ganz viele Sportlehrer*innen eben aus dem Vereinssport kommen und dort schon Trainertätigkeiten übernehmen und den Schein also "mitnehmen".
    Bei jemandem, der nicht "nur" "Sportlehrkraft" sein möchte, sondern auch eine Trainer*inrolle übernehmen möchte, würde ich erwarten, dass er/sie so früh wie möglich genau den Weg einschlägt. Es geht am Ende nicht darum, jemanden zu haben, der selbst so gut war, dass er/sie ein Sportstipendium hatte, sondern jemanden zu haben, der meine SuS zu Sportstipendien verhelfen könnte. Das erste ist also hilfreich, das zweite ist notwendig.

    Gegenfrage: Warum sollte es mehr Punkte geben?
    Das mit dem Trainerschein war nicht ein "netter Hinweis, was gefallen könnte", sondern es GIBT Stellen, wo ein Trainerschein (B oder A? weiß nicht mehr) ausreicht, um eine Planstelle zu besetzen. Natürlich am Liebsten jemanden, der ein 2. Staatsexamen hat, aber im Zweifel ohne. Es sind aber natürlich nur wenige Stellen im ganzen Land.
    Und bei vielen Schulen ist es - je nach Sportart - durchaus ein "Plus", den man ausschreiben kann ("Erfahrung im Rudersport"). Nirgendwo wird sowas stehen wie "hatte ein Sportstipendium in den USA". Auch wenn es sicher eine ganz tolle Erfahrung ist und ich bin die Letzte, die dir das ausreden würde! Es ist aber ein nettes Ding auf der selben Ebene wie ein AuPair-Jahr oder so. Über eine Anerkennung des Abschlusses in Deutschland solltest du dir auch keine zu großen Hoffnungen machen, aber: wenn du die Möglichkeit hast: Go!! das eine oder zwei verlorene Jahre sind dann egal!

    Für einen Trainerschein solltest du nicht abwarten, ob du an der Uni was kannst, sondern kannst es jetzt schon angehen. Trainer C ist kein Ding der Unmöglichkeit und dein Verein unterstützt dich dabei (der Sportbund der meisten Kreise übernimmt sogar die Kosten für unter 20jährige). Und es gibt dir eine gute Qualifikation, mit der du schon vor und während des Studiums gutes Geld verdienen kannst.

    Der Weg zu den Sportschulen und in die Betreuung von Leistungssportler*innen wird nicht einfach, ein Trainerschein (eher B und A, als C) in einer entsprechenden Sportart ist aber ein sehr sehr wertvoller Joker. Wenn du allerdings so eine Stelle bekommen solltest, unterrichtest du kaum noch dein zweites Fach, wenn du eh viel Betreuung hast. Dazwischen gibt es aber auch eine große Bandbreite an Möglichkeiten.
    Tipp: mach auf jeden Fall den Trainerschein in deiner Sportart. Mindestens C, aber dann hoffentlich auch B. Der C-Schein ist ein Plus, den habe ich aber nie in einer Stellenausschreibung gesehen (spielt aber bei entsprechender Sportart durchaus eine Rolle bei Besetzungen und Versetzungen), den B- oder A-Schein habe ich aber schon bei Schulen mit Kaderschwerpunkt gesehen (und hatte deswegen mit einem dortigen Kollegen eine Unterhaltung darüber, wer diese KuK sind.)

    Ein Abschluss in Germanistik ist doch auch kein Garant für ein Deutsch auf dem Niveau eines muttersprachlichen Germanisten. An der Uni lernt man doch kaum die Sprache selbst, man verwendet sie doch „nur“. In Englisch waren bei uns damals viele Veranstaltungen auf Deutsch…

    Auf jeden Fall. Aber als Germanistin habe ich eben nicht gelernt, Deutsch (als Fremdsprache) beizubringen (Das habe ich im DaZ-/DaF-Studium), sondern kann mit der deutschsprachigen Literatur umgehen, auch mit älteren Sprachstufen, usw. und diese eben didaktisch aufbereiten. Dass ich nicht perfekt spreche.. ist halt so. Ich habe mich nach Jahren des "ich peitsche mich selbst aus - Understatements" gelöst und irgendwann beschlossen, dass in einer Welt, wo fast Alle mit Abitur sich für zweisprachig in Englisch und konversations- und arbeitsfähig in Französisch halten, darf ich ruhig im Lebenslauf "nahezu muttersprachliche Kompetenz" schreiben. Wenn man selbst was von C1 schwafelt, glauben die Menschen dann, dass ich gerade die 10. Klasse abgeschlossen habe.

    Neben der sehr vielen Gründe, warum es SEHR SEHR gut ist, dass ich nicht an der Grundschule gelandet bin, spielt aber tatsächlich die sprachliche Korrektheit eine Rolle.
    Allerdings auch eine Lanze für "Wer es gelernt hat...": Ich habe durchaus die Tendenz, im Deutschunterricht oder im deutschsprachigen Fachunterricht, auch mit den Schüler*innen "Wortschatzarbeit" zu machen, damit sie nicht ständig "der Autor sagt / der Autor will" schreiben. Eigentlich das, was im Fremdsprachenunterricht gemacht wird, aber viele (meiner?) Schüler*innen haben den deutschsprachigen Wortschatz auch nicht aktiv im Kopf. Da hilft mir durchaus mein anderer Zugang (oder einfach: das Nachdenken darüber, dass Bildungssprache erlernt werden muss).
    Ein bisschen wie die These, dass die Schwere des Mathestudiums den Mathelehrer*innen oft zum ersten Mal "fail"-Erfahrungen schenkt, die im späteren Mittelstufenunterricht nützlich sein können.

    Super anekdotische Evidenz:
    weit mehr als Hälfte der männlichen Grundschulleute in meiner Sprechstunde sind naive Träumer, die glauben, dass die Welt ihnen aufgrund ihres Penisses offen steht. Das erklären sie nicht nur im Beratungsgespräch "Ich studiere Grundschullehramt, man braucht Männer, da ist es nicht so schlimm, wenn meine Abschlussnote nicht so gut ist", sondern auch in ihren Bewerbungsunterlagen "Nehmen Sie mich, ich bin ein Mann und jede*r weiß, dass dies eine Bereicherung für Grundschulen ist" (interessanterweise weiß ich nicht, ob es tatsächlich in den Ländern auch der Fall ist). Erfahrung im Studium haben sie oft nicht, weil "das FSJ reicht".

    Komischerweise hat mir noch nie eine weibliche Kandidatin mit dem Fach Physik oder Informatik Ähnliches erzählt...

    (Aber ich habe auch immer wieder männliche Goldstücke, die nach dem FSJ durchgehend im Ganztag arbeiten, sich engagieren und tolle Noten haben...)

    Mal anders herum gedacht: wenn ich als Englischlehrer in ein englischsprachiges Land auswanderte, würde man mich dort als Englischlehrer einstellen? Ich selbst könnte mir das nicht vorstellen, da ich zwar sicherlich gut Englisch kann, aber vom Muttersprachler meilenweit entfernt bin. Für Englisch als Zweitsprache wäre ich sicherlich eine gute Besetzung.

    Weil das (ESL) auch deine Qualifikation ist. Für muttersprachlichen Englischunterricht bist du nicht ausgebildet (könntest aber durchaus den Transfert schaffen, wenn du das anstreben würdest). Es ist immer eine persönliche Einstellungs- und Anspruchssache, aber ich finde es traurig, dass du dich als Gym-Englischlehrer*in als "meilenweit" vom Muttersprachlerniveau entfernt einschätzst.
    Hier als Deutschlehrer*in arbeiten kann man aber (in der Regel) nicht mit einem ausländischen DaF-Abschluss, sondern mit einem inländischen Germanistik-Abschluss. Und es ist gut so.

    Ich befürchte: ja, auf eine gewisse Art und Weise IST es primitiv.
    Das Video hatte ich nicht für Migrationshintergrund, sondern für "Vorbild".

    Meine ersten Auseinandersetzungen mit dem Thema "Vorbild bei struktureller Minderheit" waren bei gehörlosen Kindern. Gehörlose Kinder haben/hatten ganz oft gar keine Vorbilder. Sie kennen nur andere gehörlose Kinder und viel zu selten gehörlose Eltern. (Zum Glück ändert sich die Situation in den Schulen seit 1-2 Jahrzehnten). So dass viele Kinder glauben können, dass sie entweder später auch hören, oder gar nicht so alt werden.
    Ich finde solche Gespräche / Dokumentationen schrecklich.

    Aber ja, es spielt eine Rolle, was ich sehe. Und ja, auch wenn es in Beverly Hills aufgewachsene Schwarze sind, es ist wichtig, dass sie sichtbar sind, denn auch sie werden Diskriminierung erlitten haben, wenn auch nicht so stark in Harlem oder in den Südstaaten (Racial Profiling und co..).

    Es ist für Kinder im Rollstuhl wichtig zu sehen, dass sie später als Erwachsene nicht nur in einer Behindertenwerkstatt arbeiten können, sondern auch auf einem Amt, als Lehrkraft, als Forscher*in, usw..
    Auch wenn es vielleicht erstmals nur möglich wurde, weil der Papa vom behinderten Kind Jurist war und alles durchgeklagt hat.

    Und nach und nach kommen eben auch die Arbeiterkinder der Migrantenschichten an die Unis, weisen dort den Weg und sorgen dadurch auch für mehr Diversity.
    Ich finde es gut, dass die sichtbaren Migrant*innen nicht nur die Putzkraft nach Feierabend oder die Lehrkräfte für muttersprachlichen Herkunftsunterricht oder extern angestellte Lehrkräfte für Religion. Es ist gut, dass es Lehrkräfte mit Examen gibt, die Islamische Religion unterrichten und zeigen, dass sie nicht "am Rand" bleiben müssen.

    Wenn wir schon bei Lektüreempfehlungen sind: neben Karim Fereidoonis Studien, die zweifelsohne vorreitend sind, empfehle ich den soziologischen Blick von Aladin El-Mafaalani und unter anderem sein (letztes?) Buch "Wozu Rassismus?" und den "Integrationsparadox". Es eröffnet Augen, ganz ohne Vorwürfe.

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    dann sind wir uns einig, dass es ein gar nicht niedriges Alter ist, damit - aufgrund (!) der Kindererziehung - eine Vollzeitstelle für eine*n reserviert wird?'
    Eine (mittlerweile pensionierte) Kollegin war noch in Teilzeit als beide Kinder mit dem Medizinstudium oder gar Promotion fertig waren. Jüngstes Kind war 27, als wir sprachen.
    Ich kann es verstehen. Teilzeit ist auch schön und die "freie Zeit" genießen, die man hat, wenn die Kinder eben nicht mehr jede Minute beanspruchen, sicher schön. Aber dass der Staat dafür den Platz warm hält und das Kollegium es auffangen muss (so ist es, wenn man keinen offiziellen Grund mehr), ist so eine Sache, über die man sprechen könnte.

    Die Jobsuche ist stark bundeslandabhängig. Wenn du in Bayern bist, spielt ausschließlich die Note eine Rolle (Ausnahmen bleiben Ausnahmen in der Stellenbesetzung). Wenn du in NRW oder NDS bist, spielt deine Note eine Rolle, um eingeladen zu werden, im Vorstellungsgespräch spielen deine Kompetenzen UND die Sympathie (Habitus, Wellenlänge, usw..) auch eine Rolle.
    Es müsste mittlerweile in jedem Bundesland sowas wie das Netzwerk der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte (NRW) geben (in NDS heißt es "mit Migrationsgeschichte", zb). Da kannst du in der Regel auch als Student*in beitreten, es gibt oft an Hochschulen kleine Gruppen, das empfehle ich dir. Es mag zu Beginn schräg klingeln ("ich bin doch mehr als meine Zuwanderungsgeschichte!"), tut aber sehr gut, auf soviele andere Ichs zu treffen.
    Und tatsächlich ist die Entscheidung für das Fach Deutsch eine überproportionale Entscheidung.

    Ich hatte persönlich sehr wohl mit Diskriminierung zu tun (unter anderem mit "die Eltern würden hier auflaufen" begründen), ich spreche aber 1) von Zeiten vor 10-20 Jahren (ich hoffe, es ist jetzt besser), 2) ich habe mehr als eine "Zuwanderungs*Geschichte*" und falle bei Stresssituationen leider schnell sprachlich auf. Das tun die Allermeisten der 2./3. Generation nunmal nicht mehr :)

    Also: ja, es gibt Leute mit Vorurteilen. Aber zum Glück immer weniger.

    ich habe wahrscheinlich etwas überlesen, das mit dem Zoll habe ich nicht gesehen, sorry.
    Wenn ich als Deutsche durch das Tor "Deutsche" gehe, aus Versehen (mir ist klar, dass dein Schüler cool sein wollte) meinen französischen Pass aber vorlege, bin ich trotzdem eine halbe Minute später nicht weniger Deutsche.

    Mir kann es nicht passieren, weil ich tatsächlich nur noch einen Pass (aus Papier) habe, ist aber einer Professorin von mir passiert, die - ebenfalls mit doppelter Staatsbürgerschaft - mit zwei Pässen reiste und am deutschen Flughafen den deutschen Pass vorlegte, in Afrika aber den französischen (wo sie weniger Papierkram als als Deutsche brauchte).
    Ein Freund von mir reiste auch vor 20 Jahren immer mit zwei Pässen, weil er mit bulgarischem Pass nach Kuba einreisen konnte, und sonst den deutschen nutzte.
    ICH würde nicht mit Grenzbeamten scherzen, trotzdem gibt es Regeln, an denen sie sich auch halten müssen, auch wenn jemand sich blöd verhalten hat.

    irgendwie sagt mir mein Rechtsverständnis, dass der junge Mann schön hätte klagen dürfen.
    Ob das Verhalten in Ordnung und "erwachsen" ist, okay, aber zwei Pässe mit unterschiedlichen Berechtigungen zu haben, ist nicht verboten.

    Ps Was meinst du mit "Systemsprache"? Welches "System"?

    Beim ersten Mal dachte ich, er meint die Sprache im Kopf (MEINE Systemsprache wäre dann je nach Gebiet unterschiedlich), ich glaube aber jetzt, dass es vom Computer die Rede ist. So übersetze ich zb fast automatisch Sachen aus Niederländisch oder Dänisch immer ins Englische oder Deutsche (je nachdem, was meine Kommunikationssprache ist), also ein Add-on am Computer?

    Ich arbeite 50% meiner Arbeitszeit auf Englisch, vielen Dank der Fürsorge, ich kann sehr wohl Englisch. Ich weiß nicht, wie du auf die Idee kommst, dass ich es nicht kann, nur weil ich nachgefragt habe. Französisch kann ich sogar noch besser, ich habe also das Zitat nicht nicht verstanden (auch hier ist mir unklar, wie du darauf kommst.)

    aber was BRINGT es, etwas in eine dritte (!!) Sprache zu übersetzen? Auch wenn deine Systemsprache Englisch ist, ergibt es doch wenig Sinn, es hier ins Englische zu übersetzen, wenn du glaubst, dass jemand etwas nicht versteht. Erst recht, WEIL es ein Zitat ist.
    und das ist wirklich eine richtige Verständnisfrage.

    Auf den Rest habe ich keine Lust mehr, egal ob anekdotische Evidenz oder nicht, ich kenne Einzelerfahrungen, und es sind nicht wenige. Also behaupte ich weiter.

    Nochmal: es ging um das Zitat.

    Zu Englisch: Women would truly be equal to men the day an incompetent woman was appointed to an important post.

    Offtopic: Ernsthafte Nachfrage.
    Warum hast du das französischsprachige Zitat ins Englische übersetzt?
    Um cool zu wirken?
    (Wenn es dir darum gehen würde, dass Alle das Zitat verstehen, dann wäre Deutsch durchaus die Forumssprache. Und weil du dies in deiner Antwort an mich übersetzst: Vielen Dank für deine Mühe, meine Aussage lag aber nicht an einem sprachlichen Mangel der französischen Sprache.)

    Und mein Beitrag hatte sich zeitlich mit deinen Antworten überschnitten, ich gehe mit dir d'accord: Inkompetenz hängt nicht am Geschlecht. Es gibt aber Bereiche, wo eine Frau eine deutlich höhere Kompetenz aufweisen muss, als viele Männer, die es für sich für selbstverständlich annehmen.
    Andere Baustelle: Noch schlechter geht es da allen Menschen aus diskriminierten Bevölkerungsgruppen, die viel mehr leisten müssen, damit man sie sieht und in Betracht zieht, während weiße Mittelschichtsmenschen sich wesentlich mehr Fehler leisten können, WEIL sie schon in der Mitte der Gesellschaft sind.

    aber zum Glück sind Scheuer, Amthor oder so besser?

    Der Unterschied in der Politik ist oft: wenn eine Frau Klausuren "verloren" hätte und Leuten eine Note gegeben hätte, die nie da waren, oder in Wirecard/Cum-Ex-Geschäften verwickelt wäre, wird es an ihrem Geschlecht und "war nur da wegen der Quote" festgemacht.

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