eben.
Gegen die Ablehnung der Stelle nicht unbedingt und ja, wir sind nicht in den USA, aber WENN der Spruch wirklich fallen würde, würde ich zwar nicht an der Schule arbeiten wollen, würde trotzdem die Schule und BR verklagen bzw. das machen, was man machen kann.
Dass man ggf. spürt, man sei nicht der Wunschkandidat, meinetwegen (lieber so, als falsche Hoffnungen haben, auch wenn ich der Meinung bin, bis zur Vertragsunterzeichnung ist nichts sicher), aber sexistische und beleidigende Sprüche, nee.
Beiträge von chilipaprika
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es klingt ... seltsam und schwer glaubwürdig.
Die Bewerbungsgespräche sollen dieselben Fragen beinhalten. Wie will also eine Schule sich gegen eine mögliche Nachfrage / Beschwerde schützen, die gar keine inhaltllichen Fragen gestellt hätte (ohne davon zu sprechen, dass sie so einen Spruch hätte fallen lassen...)
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Die Nachfrage nach Fächern ist nicht enscheidend, oder? Ich habe zwei NaWi-Fächer, bei denen Mangel herrscht.
Nein, es spielt keine Rolle.
Es _kann_ höchstens umgekehrt sein, dass es aufgrund von zu wenig Bewerbungen nicht zu einem Seminar am Standort kommt und alle Chemie-Leute zb woandershin müssen.
Es war bei mir der Fall (kein Mangelfach in dem Sinne, aber das angebotene Fachseminar wurde doch nicht mehr angeboten und alles zentral zu einem anderen ZfsL verschoben) (ich habe den Platz abgelehnt) -
lustigerweise wird in NDS (falls sich das nicht geändert hat) wertend protokolliert. Das heißt, es ist umso bedeutender, was der/die Protokollant*in meint.
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du bekommst am BK definitiv A13, auch mit zwei allgemeinbildenden Fächern und auch mit Gym/GesAbschluss. Und wenn es mal ums Geld geht (ich unterstelle jetzt nichts, sondern lege Fakten auf den Tisch): die Wahrscheinlichkeit, mal A14 zu bekommen, ist soweit ich es überblicke, höher am BK als am Gym (der Stellenschlüssel muss ein anderer sein).
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Genau deswegen musste ich damals mein Auto kaufen
(ich war am südlichen Ende) -
... und leider muss man auch immer einbeziehen, was bei anderen Menschen ankommen könnte.
Ich habe zu Beginn meines Refs, nachdem ich das Papier mit meinem Wunscheinsatzort ausgefüllt habe (NDS, mein flächenmäßig sehr großes Seminar fragte es eben ab (und gleichzeitig auch die Abiturschule)), Panik bekommen, dass ich an die bischöfliche Schule komme, weil das nicht abgefragt wurde (in NRW wird es eben abgefragt, ob man damit einverstanden ist).
Also umgekehrt: ich wollte eine Schule ausschließen und im Notfall lieber pendeln.
Ich rief bei der Sekretärin an, fragte, ob ich etwas übersehen habe und teilte den Wunsch mit. Tja, es ist in NDS nicht vorgesehen, dass man dazu standardmäßig gefragt wird und es kam sicher nicht sooo gut an. Das konnte ich spätestens am ersten Tag merken, als die Bedeutung des christlichen Abendlandes und christliche Werte und so weiter immer wieder und 18 Monate lang geprädigt wurde.
(Zweiter Fehler, am ersten Tag: wir füllten ein Formular aus, dass / ("ob") wir einverstanden sind, dass unsere Daten in das Jahrbuch des Philologenverbandes aufgenommen werden. Ich schrieb auf, dass meine Religionszugehörigkeit nicht weitergegeben werden soll. (jaja, ich bin kein Fan von religiös geprägten Schulen, bin aber katholische Christin, also die "Konfession" des Studienseminars, und zu dem Zeitpunkt noch "Mitglied"). Dies führte zu einer Diskussion über Stolz und Scham der Religionszugehörigkeit, obwohl im Schulgesetz die Werte drin seien.
(Neben mir sass übrigens mein (einziger) muslimischer Mitreferendar. Haha).
Na gut, den Stempel hatte ich wohl auf, lernte aber schnell, dass DIE Frage nicht hätte gestellt werden sollen. -
und auch das hängt vom ZfsL ab. Zumindest in den letzten 5-10 Jahren habe ich durchaus hier und da gelesen, dass einige Seminare im Formular ein paar Schulen aufschreiben lassen, an die man gerne möchte, andere nicht, einige Seminare (Seminarleitungen) reagieren allergisch auf "Anforderungen", andere sehen es gelassen...
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zu dem Zeitpunkt, wo du ggf. die Stelle nicht antritst, weißt du schon, ob es in dem Verfahren ein Zulassungsverfahren (NC-Verfahren) gegeben hat.
Erst dann gibt es das Risiko, dass es zu einer Sperre im nächsten Verfahren kommt, FALLS es im nächsten Verfahren WIEDER ein NC-Verfahren gibt.
2010 müsste das letzte NC-Verfahren gewesen sein...
und in einem Wahljahr ein NC? nee.. -
Wir sind uns aber einig, dass es Ausnahmen / Minderheiten sind (also weder Ausbildung noch langes Praktikum, sondern alles nur so "nebenbei"). Zwei solche Studentinnen hatte ich letztens in der Beratung und ich konnte sie ehrlich gesagt nicht ernst nehmen. (berufliche Fachrichtung Hauswirtschaft, keine Ausbildung, und wollten ein Schulpraktikum als berufliches Praktikum anerkennen lassen, weil keine Lust "in einer Küche ein Praktikum zu machen".
Die meisten anderen BK-Studierende, die ich sehe, haben halt eine andere Haltung und stehen anders vor mir. (aber vielleicht bin ich da zu "gymnasial" oder zu was auch immer, ich reagiere immer mehr auf diese Menschen allergisch, die einfach nur versuchen, alles zu maximieren, vermeintlichen "Problemen" und Hürden aus dem Weg zu gehen, und nur in ihrer Komfortzone bleiben wollen (ich spreche nicht davon, absichtlich Hürden zu suchen, um daran zu wachsen, aber absichtlich alles vermeiden).
und da die Lehrkräfte am BK selbst in ihrer Gesamtheit "anders" sind, sind die Erwartungen auf beiden Seiten andere als an einem Gym, würde ich schätzen. -
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ein BK ist komplett was Anderes.
Die Zeitspanne (und die gemachten, beruflichen, Erfahrungen) zwischen Schulabschluss und Referendariat ist auch eine ganz andere! -
ist vielleicht bei BBS eh anders, weil es nunmal weniger davon gibt, bei einigen Fachrichtungen wird es sogar schwieriger.
Ich glaube nicht, dass es bei mir eine nds-weite Regelung war, sondern einfach nur meinem besonderen Seminar zu verdanken. Und bei Gym-Leuten, die 5 Jahre davor ihr Abitur gemacht haben, halte ich es auch für richtig. (Bei meinem Studienseminar waren ca. 2/3 Schüler*innen in dem Einzugsbezirk gewesen (und wohnten in einem Kreis von 10km von ihrem ehemaligen Wohnort und wären am liebsten eben zur alten Schule usw..), ich glaube, diese für die Region sehr typische Verhaltensweise könnte auch mit ein Grund für die Abfrage des Studienseminars sein). Einige sind nach dem Ref an ihren alten Schulen untergekommen, einige "mussten" doch 10km weiter unterkommen (und wurden unerwartet glücklich) -
ja, das kann ich mir auch kaum vorstellen. Ich glaube auch, dass es um das Praxissemester ging, aber es wäre bei Planstellen ungerecht. Vielleicht eher Praxissemester - Vertretungsstelle?
Oder Vertretungsstelle - Praxissemester? (wäre zumindest logisch okay) -
Sdol
Ich habe den Titel korrigiert (von VOBAS auf OBAS).
Solltest du doch VOBAS meinen (kenne ich nicht), sag Bescheid. -
an meinem Studienseminar in NDS wurde es abgefragt, um das zu verhindern.
Das würde ich nicht empfehlen. Komm für die Planstelle zurück. Als fertige Lehrkraft, die ein Standing hat. (es ist nicht umsonst so, dass man das Praxissemester nicht dort machen darf)
War nicht letztens hier die Rede, dass man auch bestimmte "Kombis" verhindern will? (Vertretung - Planstelle? Praxissemester - Planstelle? Leider finde ich den Thread nicht mehr, weil es mich tatsächlich unabhängig von der Frage hier seit ein paar Tagen umtreibt und interessiert) -
Jep. Ärztin arbeitet bis 16/17 Uhr montags und dienstags (offiziell 17uhr, aber ich weiß, dass sie Termine oft nur bis 16uhr 30 nimmt, wegen Verspätung und so), donnerstags nimmt sie bis 18uhr Termine, alle paar Wochen bis 19 Uhr.
Meine Termine nehme ich von Termin bis Termin, 6 Monate.
Beim Zahnarzt ist es tatsächlich viel lockerer, das schaffe ich auch in den Schulferien, weil es mir egal ist, zu wem ich in der Praxis gehe.
Nebenbei, keine so kleine Stadt mit Suchrafius bis in die Unistadt mit Uniklinik…:
Augenarzt: 4 Monate Warteteit nach 8 erfolglosen Versuchen bei anderen Ärzten, Neupatientin. (Unistadt)
Hausarzt: keine Neupatienten
Frauenärztin: keine Neupatientinnen (Unistadt)
Zahnarzt: klappt gut
Hautarzt: 3 Monate (Zwischenstadt)
Orthopäde: Monate Wartezeit trotz Patientstatus, Unistadt. Orthopäde vor Ort will ausnahmslos jede*n operieren, den er sieht.
Gastroenterologe: 2-3 Monate für Tests bzw. angeordnete Untersuchung mit ausdrücklichem Hinweis, dass man nur die Tests durchführt und keine Patienten aufnimmt (also: wenn bei der Spiegelung was auffällt, Pech)
Medizinische Wüste ist virlleicht noch nicht in NRW aber zumindest eine Riesenwarteschlange.
Also ja, ich fahre eine Stunde, wenn ich eine*n Arzt*in finde, der/die passt.
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Darum lege ich meine planbaren Vorsorgetermine in die Ferien oder auf bewegliche Ferientage u.ä.
Ich möchte verhindern, dass mich KuK "nur" wegen eines planbarens Arzttermines vertreten müssen.
sehr löblich. Aber nicht alle Ärzte haben in den Ferien genauso auf, wie es mit den Zeiträumen zwischen bestimmten Untersuchungen sein sollte.
(ich gehe jetzt von mir aus, ich nehme keinen Termin Dienstag um 10, weil ich aktuell zufälligerweise um 11 Uhr 30 anfange zu arbeiten. Aber der 6 Monate vorher geplante 17 Uhr - Termin würde letztenendes nicht ausfallen, nur, weil ich 3 Wochen vorher die 9./10. Stunde bekäme (und ich trotz Versuch den Termin nicht umlegen könnte).
Unter Berücksichtigung aller Parameter kann ich genau nur zur wöchentlichen "Abendsprechstunde" (16-18 Uhr) und ab einem bestimmten Alter bzw. Gesundheitslevel ist ein Vorsorgetermin ein wichtiger Termin.
Aber toitoitoi, ich konnte bisher immer notfalls umlegen und musste bisher nur bei notwendigen, planbaren aber sofort zu machenden Untersuchungen fehlen. Da konnte ich es allerdings auf Oberstufenstunden (keine Vertretung) legen.
Aber bei "nüchtern-Untersuchungen" warte ich nicht bis 17 Uhr
(geht eh nicht)
Da bin ich wirklich sehr dankbar, dass ich zur Zeit einfach die Stunden nacharbeiten kann, wenn ich einen Arzttermin wahrnehmen muss. -
Menschen bekommt man oft mit dem Geldbeutel.
Ich bin sicher in einem der energiesparsamsten Haushalte Frankreichs aufgewachsen und meine Eltern interessieren sich überhaupt nicht für die Umwelt. Heute immer noch nicht. Ich habe echt gebraucht, um zu verstehen, dass ich auch mal ohne drei Schichten in meinem Wohnzimmer sitzen darf (und dass andere Menschen anders leben).Sie könnten heute auch nicht weiter sparen .Lustige Anekdote: vor ein paar Jahren haben sie eine superdupermoderne Anlage zum Senken von Heizkosten / Strom-Licht-Raumtemperatur-Zeug installiert. Sowohl Werbung als auch alle Freund*innen und Bekannten, die das nutzten, waren sich einig: ganz ganz viel gespart und schon im ersten Jahr die Hälfte der Kosten wieder drin.
Nur: diese Menschen waren nicht schon ihr Leben lang hinter jedem Kind des Hauses "Lichtschalter aus", "Heizung aus nach dem Aufstehen", "Wasser aus, wenn man die Hände / sich einseift", "Haare waschen reicht einmal pro Woche", "Warmwasser braucht man für die Hände nicht", "Pulli anziehen, dann wird dir weniger kalt", "Sooo lange hast du geduscht!". ("Wir sind nicht Krösüs / Rottschild / in Versailles / weitere Abwandlung" kennen sicher viele selbst ...)
Ende der Geschichte: Kein Geld gespart, das System an sich hat eher gestört und Energie gekostet.
Jetzt ist denen aber mit 2 Pullis trotzdem kalt. Weil die Heizkosten nunmal höher sind.
Meine Schwester lebt in 30qm mit Kleinkind und hat die Hälfte des Winters nicht geheizt, weil es zu teuer ist (und sie lebt nicht im Süden!). Mein Neffe und sie tragen ganz viel Wollkleidung (die sie sich aber nicht leisten können, ich habe sie geschenkt), es hilft.
An die Leute muss man auch bei solchen Forderungen denken.
Die Forderung von gedrosselten Energiepaketen nur für Familien / gegen Single-Haushalte mag erstmal einleuchtend seind, berücksichtigt aber nicht, dass viele Menschen keinen Einfluss auf den Energiebedarf ihres Wohnortes haben: Zu oft ist die Kette schlechtes Einkommen -> Schwierigkeit auf dem Wohnmarkt -> ältere, schlecht isolierte Wohnverhältnisse -> höhere Energiekosten.Wenn ich also meinen Schüler*innen sagen sollte, sie sollen einen Pulli anziehen, dann sollte ich sensibel genug zu wissen, dass einige es vielleicht schon tun. Umwelt und so war in den 90ern in Frankreich nicht so in (2022 auch nicht), aber wenn man mir das damals gesagt hätte, hätte ich einfach nur die Möglichkeit gehabt, nachts gar keine Heizung mehr zu haben oder gar nicht mehr zu duschen.
Beim Energiekonsum bedarf es definitiv einer Aufklärung (es gibt heutzutage nunmal viel mehr Elektrogeräte und durch Internet und co mehr Energiebedarf-Produkte als vor 30 Jahren), aber einer sensiblen Aufklärung. -
Wollt ihr mir das nicht glauben oder regt ihr euch über die Gym Studienseminare in Ba-Wü auf?
Keine Angst, ich habe mich selbst über mein Gym-Studienseminar in NDS aufgeregt. So war es bei uns nämlich auch. Einige Pflichtversnstaltungen (vorm ersten Schulstart und bei der Abgabe der Examensarbeit Ende Juli, Sommerferien waren Ende Juni bis August) und sonst nicht wenige Veranstaltungen, zu denen wir ‚eingeladen‘ wurden. Und schon am ersten Reftag wurde uns erklärt, dass eine ‚Einladung‘ keine _Einladung_ ist, sondern eine Dienstpflicht.
Sowas hängt einfach von der Tradition des Seminars ab.
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