naja, du wirst ja wohl wissen, ob es ausdrücklich als berufliche Fachrichtung genannt wird oder ob es als allgemeinbildendes Fach läuft.
Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass zuviele Studierende eben den Fehler machen. (An meiner Uni einfach zu merken, weil wir eben NICHT die berufliche Fachrichtung anbieten und einige Studis mir eben fröhlich mitteilen, dass sie WiWi/Deutsch, WiWi-Philo studieren und sich noch nie darüber Gedanken gemacht haben, dass es echt keine tolle Kombi ist.
Nach Einsicht: wenn du in Münster oder Bonn studierst, ist es definitiv ein allgemeinbildendes Fach, bei anderen Unis musst du überprüfen, ob du im SoWi-Zweig bist (mit Schwerpunkt WiWi) oder in der beruflichen Fachrichtung.
Beiträge von chilipaprika
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und du hast WiWi als berufliche Fachrichtung, oder? nicht zu verwechseln mit dem allgemeinbildenden Fach.
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ja. Begründung: siehe mein Beitrag. Was sind "Ferien" bei Lehrern und wie lange sind sie.
Aber unter Druck gesetzt muss sich da keiner fühlen - wie gesagt: ich schreibe meine Kolleginnen nur in wirklich dringenden Fällen während der unterrichtsfreien Zeit an.
eben: wenn mein Schulleiter eine Abwesenheitsmeldung bekommt, dann steht eben darauf (oder er kann es einschätzen, weil er mich kennt), ob es ein vollständiger Urlaub ist, oder ob ich einfach "runterfahre".
Abgesehen davon, dass mein Schulleiter glaube ich nie in den Ferien Sammelmails geschrieben hat, hoffe ich, dass er weiß, dass man auch schulfreien Urlaub haben darf.
Auf meiner Abwesenheitsmeldung stünde nicht "vom 27. Juni bis 10. August bin ich im Urlaub, lassen Sie mich in Ruhe", sondern "vom 3. Juli bis 17. Juli bin ich nicht erreichbar, ich werde nach meinem Urlaub in regelmäßigen Abständen meine Mails weiter bearbeiten und Ihr Anliegen zeitnah bearbeiten, bei Gesprächsbedarf können wir gerne am 20. Juli einen Gesprächstermin vereinbaren, schlagen Sie mir ein Zeitfenster vor."Wenn mein Schulleiter da schmunzeln würde, obwohl er wüsste, dass die Eltern an meiner Schule / Schulform zu sehr dazu tendieren, ganz viele Mails zu schicken, DANN würde ich mich nicht geschützt genug fühlen.
Aber wie gesagt: theoretische Sache, denn 1) die Anzahl an Mails und Telefonaten dieser Art ist in meinem bisherigen Lehrerinleben niedrig, 2) mich muss man eher zwingen, eine solche Notiz zu schreiben und ich muss eher gucken, wie ich meine Mails NICHT beantworte (bzw. erst nach meiner Rückkehr abschicke, um keine Erwartungshaltung zu erzeugen). -
wenn ich auf eine Email von mir eine entsprechende Abwesenheitsnotiz bekäme, müsste ich schon schmunzeln. Verwirrt schmunzeln.

Wirklich?
Wenn ich wüsste, dass mein Vorgesetzte da schmunzelt, würde ich mich unter Druck fühlen.
Aber mein aktueller Dienstvorgesetzter nimmt seine Fürsorgepflicht (zu) sehr ernst.
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wenn "wir" (Lehrkräfte) immer betonen, dass wir in den Ferien nicht frei haben, sondern nur unterrichtsfrei, dann gehört es sich meiner Meinung nach, entweder transparent zu machen, warum man gerade keine Mails beantwortet oder komplett Urlaub zu haben.
Ich war (Danke) nie Klassenlehrkraft und hatte nie (Danke) doofe Mailanfragen, würde aber aus meiner jetzigen Tätigkeit die Abwesenheitsnotiz definitiv sonst mitnehmen. Ich habe sowohl in meinem Urlaub eine vollständige Abwesenheitsnotiz (mit dem Hinweis, dass ich nach meiner Rückkehr alles nacheinander bearbeiten muss) als auch in sehr großen Projektzeiten eine "Abwesenheitsnotiz", dass aufgrund einzelner Projekte bestimmte Anfragen länger dauern können. -> Wenn Sie eine Frage dazu haben, schlagen Sie mir ein Zeitfenster innerhalb folgender Sprechstundentermine, zb.
Irgendeinen Teil des Service-Parts unseres Jobs muss man immer gewährleisten ("immer" außer in den Urlaubstagen), aber ich kann auch eine Sprechstunde dafür nutzen. Ich weiß, dass es für die Schule nicht ganz übernehmbar ist, aber ich glaube, es entlastet einen, einen festen Zeitraum zu haben und viele Fragen haben sich erledigt, wenn Eltern warten müssen. (bei mir fangen die Studis in der Zwischenzeit an, selbst die Infos auf der Homepage zu finden...) -
Ich freue mich, dass mein Urlaub (an dem See, der für einige hier wohl kein See ist) gestartet ist. Nach einer problemlosen Anreise gestern konnten wir heute schon von vielen Schneeflocken begleitet die Brötchen im Dorf holen, ich freue mich auf Ruhe, produktive und erholsame Zeiten.
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aber Andrew hat schon mehrmals erzählt, dass sein Bruder doppelt gesteckt war, falls es sich an meinen Beitrag richtete.
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und damit meine ich auch nicht, dass die Personen, die es machen (egal ob Vertretungslehrkraft oder Schule), schuld sind oder gar der Teufel oder was auch immer (eyh, steinigt mich als Erste), sondern dass das System problematisch ist.
Und dass man sich selbst gut einschätzen muss, was man sich aufbürdet. 8-10 Stunden in seinen Fächern ist eine ganz andere Erfahrung als 20-28 Stunden schulart- und gar fachfremd. -
Btw: ich kenne keine Schule, die studentische Vertretungslehrer einstellt, die nicht erst einmal den Studenten Kollegen an die Seite stellt, bei denen sie lernen….
1) die TE ist keine Studentin mehr.
2) Ich kenne da einige Schulen. Sowohl bei Studierenden, als auch Absolvent*innen.
Ich will dir gerne glauben, dass einige Schulen es sich "leisten" können, eine Anleitung oder gar bezahlte Doppelsteckung zu machen, ich vermute aber, dass die meisten Schulen, die aus der Not heraus (keine vollständig ausgebildete Lehrkräfte) eine quasi-Vollzeitstelle mit Nicht-Examinierten besetzt, eben nicht die Kapazität haben, eine Doppelbesetzung zu machen.
Ich wurde kein einziges Mal beobachtet und ich habe noch nie davon gehört, dass irgendeine*r der "Nicht-Erfüller*innen" (benutze das Wort als Sammelbegriff) je besucht wurde. -
Guter Ansatz. Habe noch mal recherchiert und folgendes Zitat gefunden:
"In den Laden geht man zum einen freiwillig, in der Schule herrscht Schulpflicht. Zum anderen handelt die Schulleitung insoweit für das Land beziehungsweise für den Staat. Und staatliche Eingriffe in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger bedürfen immer einer Ermächtigungsgrundlage in Form eines formellen Parlamentsgesetzes oder einer auf dieser Grundlage erlassenen Rechtsverordnung, also etwa einer Corona-Verordnung Schule." (Stuttgarter Nachrichten vom 30.3.22)
Handelt eine verbeamtete Bürgermeisterin nicht auch für den Staat? Muss man nicht manchmal auch zwangsweise ins Rathaus, um sich zum Beispiel umzumelden? Mich verwundert diese Unterscheidung. Aber vermutlich liegt der Knackpunkt in der gesetzlichen Schulpflicht.
Mich wundert es auch.
Natürlich MUSS ich nicht zu allen kulturellen Angeboten, für die ich mich angemeldet habe (Musikschule, VHS, ..) aber auch diese Orte fallen jetzt in den von mir besuchten Städten unter der Maskenpflicht. Und ich glaube nicht, dass ich jetzt die Möglichkeit hätte, meine Beiträge zurückzubekommen, weil das Angebot nunmal stattfindet.
(und ich finde es gut. Aber ich verstehe die Ungleichbehandlung nicht. Die Schulen sind meistens auch städtische Gebäude. Ich musste gestern abend in einer Schule, in der den ganzen Tag Schulbetrieb ohne Maskenpflicht war (weil Schule), eine Maske tragen, weil es VHS-Betrieb war.
Ist doch total bescheuert, oder?) -
aber es muss ja sachlich falsch sein. Sorry, ich will es nicht so stehen lassen.
Grundschullehramt Uni Duisburg (nicht meine Uni), "Sowi" für Grundschullehramt ist ein Teil von Natur- und Gesellschaftswissenschaften (Sachunterricht). Gesamtzahl an ECTS-Punkten:41. Davon 8 auf Erdkunfe, 6 auf Politik, 8 auf Chemie und Bio, 8 auf Physik, 6 auf Methoden. Didaktik ist zum Teil in den jeweiligen Fachkrediten integriert.
HRSGe: 59 Credits,
Gym/Ges: 68 Credits.
Beim Modulhandbuch für sprachliche Grundbildung finde ich auf Anhieb ein paar Module, die nur für Grundschule sind (Schriftspracherwerb, Spracherwerbsprozesse, Literarische Sozialisation / Literatur im kulturellen Kontext.
Die Grundschulleute haben da auch weniger ECTS als im Gym-Bereich (schließlich haben sie 3 Fächer plus BiWi..)Es sind also zwei Hochschulen, die es regelkonform durchführen.
Wenn deine Uni es nicht so macht wie auf dem Papier (also du nur Kurse zu Grundschuldidaktik hast, keine innere Differenzierung der Seminare (manchmal ist es gemischt, weil man voneinander lernt), dann beschwert euch. Dafür gibt es Fachschaften (nicht nur für Ersti-Wochenende) und Vertreter*innen in den Fachbereichsräten. Ihr habt Anspruch auf qualitative Ausbildung.
Oder: rück deine Sicht ein bisschen gerade, weil es ist definitiv ein Fakt, dass du mehr ECTS in deinen zwei Fächern hast, die Grundschulleute also automatisch mehr Kurse woanders haben.
Es läuft einiges schief in der Lehrer*innenbildung, aber man muss sich nicht noch mehr Sachen herbeidenken, indem man immer wieder glaubt und betont, dass die universitäre Ausbildung eh "umsonst" war. -
ja, ihr habt an der BBS noch diese versetzten Termine (was eigentlich interessant ist, dass NDS verschiedene Starttermine je nach Lehramt hat).
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Was ist denn das für eine unglaublich schlechte Uni, wo die Grundschulleute keine Differenzierung von Schriftspracherwerb, keine Leseförderung für kleine Kinder, keine Grundschuldidaktik haben oder wo die Gym-Leute sich die ganze Zeit mit Grundschulthemen beschäftigen?
Und die Grundschulleute haben an deiner Uni nicht mehr Didaktik, kein anderes Fach (Mathegrundlagen?), nicht andere BiWi-Veranstaltungen?
das Fach "SoWi" spricht für NRW, das wäre eine ganz klare Missachtung des LABG und der verabschiedeten Studienordnungen. An meiner Uni sitzen zwar die Studierenden zum Teil in einigen Veranstaltungen zusammen (zum Beispiel im Drittfach GS-Lehramt mit dem einen Fach des 2FB /MEd), aber sie haben (insbesondere in Deutsch und Mathe, die auch sprachliche und mathematische Grundbildung heißen) weitaus mehr Grundschulbezug...
Ich glaube also, dass du nur einen kleinen Einblick als die Realität wahrgenommen hast (oder deine Uni einfach richtig richtig schlecht ist. Weil so wird die Qualität von gar keinem Lehramt gewährleistet) -
Aber Nachbesetzungen sind Ausnahmen, oder? (Auch wenn die Ausnahmen einen vermutlich einen immer größeren Anteil ausmachen, insbesondere in den Mangellehrämtern und Mangelfächern… )
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20 Stunden als Nicht-Schulform-Absolvent (und ohne Ref!) sind aber schon echt eine Menge. Ich hoffe sehr, dass der TE nicht wirklich von 28 Stunden ausging...
Arme Grundschulen...
(Ja, wie ich letztens hörte: "schlechte Lehrer*innen sind besser als keine Lehrer*innen" und ja, schulformfremde Personen und Quereinsteiger*innen sind nicht per se schlecht, ABER: ich gönne jeder Schule die beste Auswahl an Kandidat*innen. und es beinhaltet für mich mindestens Menschen mit Ref, Erfahrung und der passenden Ausbildung (sowohl fachlich als auch didaktisch / für die Altersstufe) -
Öhm, nein. Manche Bundesländer stellen vor den Sommerferien bereits ein, die alljährlich anders liegen, a
Neugier: welche?
(NDS: ich wurde zum 1. August eingestellt, unabhängig davon, dass die Schulferien noch gute 3,5 Wochen dauerten. Einstellung ist glaube ich dort immernoch 1.8., 1.2.)
NRW: 1.11., 1.5. Entlassung genau 18 Monate später.
Neueinstellungen für Planstellen: 1.8., 1.11., 1.2., 1.5., Hauptverfahren 1.8. und 1.2., aber man will es sich auch mit den Absolvent*innen gut stellen, deswegen auch November und Mai, obwohl es an den wenigsten Schulen Sinn ergibt... -
dann kannst du die Studien lesen, die Mittelwerte angeben, statt hier anekdotische Erfahrungswerte als verallgemeinert zu lesen.
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Auf dem Papier? Oder in Wirklichkeit?!?
natürlich auf dem Papier, aber ein Teil des Problems ist meine Schuld, der andere Teil ist systemisch, das kann man überall lesen, brauche ich nicht noch mal zu beschreiben..
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Ich bin Beamtin und in NRW, also ganz klar: 41 Stunden.
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dann verstehe ich nicht, was du brauchst.
WENN du bisher erfolgreich und wirksam gearbeitet hast, dann doch irgendwie durch eine Art von Diagnostik (du hast ja nicht einfach so in der Luft Sachen bearbeitet oder?)
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