Wie viele Stunden arbeitet ihr pro Woche?

  • Hallo :)

    Mich würde interessieren wie viele Stunden ihr pro Woche (Unterricht, Unterrichtsvorbereitung, Korrigieren, Elternarbeit, Konferenzen etc) arbeitet und an welcher Schulform ihr unterrichtet. Vor allem bei Grundschulehrkräften würde es mich interessieren :) Ich bin übrigens noch Studentin.

  • Hallo :)

    Mich würde interessieren wie viele Stunden ihr pro Woche (Unterricht, Unterrichtsvorbereitung, Korrigieren, Elternarbeit, Konferenzen etc) arbeitet und an welcher Schulform ihr unterrichtet. Vor allem bei Grundschulehrkräften würde es mich interessieren :)

    Hallo :)

    Mich würde interessieren wie viele Stunden du pro Woche (...) arbeitest und an welcher Schulform du unterrichtest (sic). Vor allem bei dir würde es mich interessieren :) (sic)

    Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

    Aldous Huxley

  • Hallo :)

    Mich würde interessieren wie viele Stunden du pro Woche (...) arbeitest und an welcher Schulform du unterrichtest (sic). Vor allem bei dir würde es mich interessieren :) (sic)

    Ich bin Studentin aber ok..

  • Auf dem Papier? Oder in Wirklichkeit?!?

    Ich vermute, dass das als zynisch empfunden werden kann: aber es gibt da keine Diskrepanz. Denn sollte es eine solche (längerfristig) geben, so dürfte so oder so eine Dienstpflichtverletzung vorliegen. Entweder, indem die Arbeit nicht umfassend genug erledigt wird oder - was wahrscheinlicher ist - indem Missstände und Fehlentwicklungen beim Arbeitspensum nicht unverzüglich gegenüber dem Dienstherrn angezeigt und Bedenken geltend gemacht wurden.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo :)

    Mich würde interessieren wie viele Stunden ihr pro Woche (Unterricht, Unterrichtsvorbereitung, Korrigieren, Elternarbeit, Konferenzen etc) arbeitet und an welcher Schulform ihr unterrichtet. Vor allem bei Grundschulehrkräften würde es mich interessieren :) Ich bin übrigens noch Studentin.

    Hier mal ein paar Zahlen.

    Zeiterfassungsstudien zur Arbeitszeit von Lehrkräften in Deutschland : Konzepte, Methoden und Ergebnisse von Studien zu Arbeitszeiten und Arbeitsverteilung im historischen Vergleich : Expertise im Auftrag der Max-Träger-Stiftung (d-nb.info)

  • Ich vermute, dass das als zynisch empfunden werden kann: aber es gibt da keine Diskrepanz. Denn sollte es eine solche (längerfristig) geben, so dürfte so oder so eine Dienstpflichtverletzung vorliegen. Entweder, indem die Arbeit nicht umfassend genug erledigt wird oder - was wahrscheinlicher ist - indem Missstände und Fehlentwicklungen beim Arbeitspensum nicht unverzüglich gegenüber dem Dienstherrn angezeigt und Bedenken geltend gemacht wurden.

    Moment, wie kommst du darauf, dass wir diese Missstände nicht äußern, nur interessiert es niemanden wirklich, Konferenzen müssen ständig und überlang stattfinden, ohne wirklichen Inhalt usw. Was also ist daran dann die Dienstpflichtsverletzung (die es eh nicht geben kann, da keine Beamten?!?)

  • Dem Link von Bolzbold würde ich unbedingt mal folgen!


    Ansonsten kann ich dir, weil du vor allem nach Grundschule fragst, für meine Schule folgendes sagen: Fünf Kolleginnen und ich arbeiten Vollzeit. Wir sind morgens zwischen 6.45 und 7.30 Uhr an der Schule, nachmittags fahren wir in aller Regel zwischen 14.30 und 15.30 Uhr nach Hause. Freitags ist es auch mal früher, dafür sitzt man seltener auch schonmal bis 17 Uhr über irgendwas und ebenfalls selten sind abends Elternabende oder Schulkonferenz. Was abends oder am Wochenende zuhause dazukommt, ist individuell: Mit Erfahrung, vorhandenem Material aus früheren Durchgängen und in Klasse 2 kommt man mit drei, vier, fünf Stunden in der Woche aus. Als Einsteiger und in Klasse 1, 3 oder 4 - die mehr Arbeit bedeuten - sind es eher acht, zehn oder zwölf Stunden.

  • Dem Link von Bolzbold würde ich unbedingt mal folgen!


    Ansonsten kann ich dir, weil du vor allem nach Grundschule fragst, für meine Schule folgendes sagen: Fünf Kolleginnen und ich arbeiten Vollzeit. Wir sind morgens zwischen 6.45 und 7.30 Uhr an der Schule, nachmittags fahren wir in aller Regel zwischen 14.30 und 15.30 Uhr nach Hause. Freitags ist es auch mal früher, dafür sitzt man seltener auch schonmal bis 17 Uhr über irgendwas und ebenfalls selten sind abends Elternabende oder Schulkonferenz. Was abends oder am Wochenende zuhause dazukommt, ist individuell: Mit Erfahrung, vorhandenem Material aus früheren Durchgängen und in Klasse 2 kommt man mit drei, vier, fünf Stunden in der Woche aus. Als Einsteiger und in Klasse 1, 3 oder 4 - die mehr Arbeit bedeuten - sind es eher acht, zehn oder zwölf Stunden.

    Danke!

  • Meinst du während Zeugnisse geschrieben werden, in der Woche vor oder nach den Sommerferien oder während der Herbstferien?

  • Also mich hätte es einfach mal interessiert, wie viel Grundschullehrer*innen wirklich arbeiten, also neben den 28 Unterrichtsstunden.

    Das kommt auf sehr viele Faktoren an.

    • Du
    • Die Schule
    • Eltern
    • Du
    • andere Umstände
    • Du

    Etc.

  • Moment, wie kommst du darauf, dass wir diese Missstände nicht äußern, nur interessiert es niemanden wirklich, Konferenzen müssen ständig und überlang stattfinden, ohne wirklichen Inhalt usw. Was also ist daran dann die Dienstpflichtsverletzung (die es eh nicht geben kann, da keine Beamten?!?)

    Als Angestellte schuldest du erst Recht nur die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit. Aber du hast Recht: die Rechtsgrundlagen sind hier andere. Ich glaube dir auch gerne, dass der Unmut geäußert wird, aber ich habe hier im Forum schon öfter die Diskussion geführt und den Eindruck gewonnen, dass das bei vielen auf der Stufe des informellen Beschwerens steckenbleibt. Vor der eigenverantwortlichen Erfassung und Steuerung der Arbeitszeiten und nötigenfalls Überlastungsanzeigen scheinen doch noch zu viele zurückzuschrecken.


    Und ja, ich bin auch bei dir, dass in der Praxis die tatsächlich geleistete Arbeitszeit in vielen Fällen von der geschuldeten Arbeitszeit nach oben hin abweicht. Das zeigen auch die bisherigen Arbeitszeitstudien ganz gut. Daran wird sich aber nichts ändern, wenn der Dienstherr/Arbeitgeber im Großen und Ganzen sich darauf zurückziehen kann, dass ja alles passt, da gerade nicht auf breiter Basis die Überschreitungen von Arbeitszeiten angezeigt werden. In dem Zusammenhang habe ich auch schon einmal darauf hingewiesen, dass (aus AG-Sicht) schlicht keine Mehrarbeit vorliegt und offenbar auch nicht nötig ist, da deren Notwendigkeit nicht angezeigt und diese entsprechend auch nicht angeordnet wurde.

  • Wenn das Land Niedersachsen die dort erfolgte Arbeitszeitstudie nachgewiesen kennt und selbst eine Kommission einsetzt, damit sie u.a. Entlastungen vorschlägt, die das Land nachgewiesen kennt und öffentlich anerkennt, weiß das Land von der Überlastung, die in den Schulen gegeben ist.


    Es ist so, dass man 28h Unterrichtsverpflichtung hat, alles weitere sind Aufgaben, die hinzukommen, damit dieser Unterricht möglich wird (Vor- und Nachbereitung) und damit die Schule organisiert und verwaltet ist und Neues entwickelt werden kann.

    Von einer regelmäßigen 40h-Woche kann man nicht ausgehen, von freien Ferien auch nicht.


    Es hängt sicher von dem persönlichen Engagement ab, sich zu distanzieren oder viele zusätzliche Aufgaben zu übernehmen, die in Schulen verteilt werden, dann auch von Fächern, der Größe des Kollegiums, der Schülerschaft, der Ausstattung der Schule wie auch der Schülerschaft, dem Wettbewerb von Schulen untereinander, von der Auffassung der Schulleitung zu vielen dieser Punkte … und vom eigenen Berufsverständnis.

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