Kann es sein, dass du von deinen dualen Schüler*innen ausgehst, bzw. von SuS, die ganz lange im Praktikum sind und dies deswegen auch im Deputat berücksichtigt wird?
An Schulen, wo die SuS nur einmal im Jahr 2 Wochen weg sind, wird es nicht berücksichtigt, sondern lässt sich einfach so regeln.
Bei den Kappungsgrenzen meine ich:
bei meiner Schule ist es wie gesagt: 1 Wochenstunde = 1 Praktikum.
ein 3-stündiger Kurs bedeutet also: 3 Besuche, jeder Besuch wird mit einer Schulstunde angerechnet, für die weiteren 3 Stunden könnte man (da Unterricht ausfällt für Vertretung vorrangig herangezogen werden). (man sagt einfach Bescheid, falls man während des ausfallenden Unterrichts den Besuch machen wird).
Ich hatte mal 9 Stunden in einem Jahr im betroffenen Jahrgang, da reicht es aber, wenn jede*r Kolleg*in maximal 3-5 Besuche macht. Dann hätte man mich auch theoretisch bei 5 Besuchen (9*2-5) 14 Stunden in Vertretung stecken können. Soviel fällt in den 2 Wochen auch nicht aus, die Vertretungsreserve ist also eine Theorie und kann nicht ausgeschöpft werden (außer vielleicht jetzt mit Corona)
Und ich kann es immernoch nicht nachvollziehen, wieso Lehrkräfte, die eine Klasse gar nicht unterrichten, dort Praktikumsbesuche vornehmen müssen. Für sie fällt ja kein Unterricht aus, der zu "kompensieren" wäre.
DAS kann ich auch wirklich nicht nachvollziehen. Das war aber bei Kris nicht der Fall. Beim TE dachte ich deswegen, dass es sich um eine Aufgabe handelt, die (in Hamburg!) mit irgend einer Anrechnung versehen ist.