ich hab zum Glück mehrere Fächer.
In Französisch muss (oder starke Empfehlung und Beschluss der Fachschafg) eine KA durch eine mündliche Prüfung ersetzt werden.
Ein Witz, damit es keine 5er hagelt.
Wenn ein Portfolio eine Arbeit ersetzt, dann zählt es soviel wie die Arbeit.
In meinem anderen Fach gibt es eh keine Arbeiten und wir haben uns alle lieb.
Ich verstehe es wirklich nicht. Man macht im Lehrbuch ein Kapitel, schreibt in den vier Wochen einen Vokabeltest, einen Grammatiktest und zum Schluss eine Klassenarbeit. Und über die Herbstferien kann gerne ein Plakat zu Paris gestaltet werden, gibt eine Vokabeltestnote, die am Gesamtergebnis nichts ändert.
So war es jedenfalls vor 30 Jahren, mir fehlt die Phantasie, warum das nicht mehr gehen sollte.
du bist Lehrerin und mehrfache Mutter und kommst mit deiner Erfahrung von vor 30 Jahren? Ich war 4 Jahre über Corona weg und merke schon einen Weltunterschied.
Ich schreibe jede Woche einen Volabel- und /oder einen Grammatiktest (stumpfe Abfrage, also zum Beispiel die 6 Formen des neuen Verbs).
Die Hälfte schafft keine drei, obwohl wir den Test erst schreiben, nachdem es nicht nur entdeckt wurde, sondern auch in übungen eingeübt wurde (und im Chor skandiert, usw)
Ich spreche nicht von den kompetenzorientierten Tests.
Es wird einfach nicht auswendig gelernt, geschrieben wird kaum (also nur Übungen mit Lücken, die Hälfte hat den „Aufsatz“ von 5 Sätzen nicht…) das ist für eine Fremdsprache fatal, trotzdem kann ich nicht jedem eine 5 oder 6 geben und ja, ich werde mich weiter beschweren. In DIESEM Fach kann ich weder die Curricula noch den Abschluss nur ernst nehmen.