Beiträge von chilipaprika
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Achso, ich kenne es so, dass dann erst mal Förderstunden, DAZ etc. ausfällt.
Okay, dann meinte ich wahrscheinlich was anderes. Die Schule braucht aber doch dann mehr Stunden, man kann ja nicht mehr Unterricht für alle anbieten, ohne Lehrerstunden.
Beispiel:
Die Förderstunden (im Klassenverband) oder DaZ-Förderung (Klassenverband oder Kleingruppen) fallen bei uns nicht aus, weil die SuS auch Unterricht haben, es ist keine "Kopplung" an einem anderen Raum mit Doppelbesetzung, sondern einfach Unterricht. Als ob ich die Kunstlehrerin mit dem kleinen Kurs rausnehmen würde, ihre SuS haben heute keinen Kurs, sie müssen Mathe in einer fremden Klasse machen und sie geht Erdkunde vertreten.
Die Schule braucht nicht MEHR Stunden.
An meiner Schule haben wir alle (Ausnahmen bestätigen die Regel) ZUSÄTZLICH zu unserem normalen Deputat 3-4 "Vertretungsbereitschaften" die Woche (prozentual zur TZ). Diese "VBs" liegen natürlich nicht nur in Freistunden, sondern auch davor / danach, zum Teil sogar nach / vor einer Freistunde, weil es sonst nicht aufgeht. Bezahlt wird die Stunde nicht, sondern nur, wenn sie abgerufen wird (fast immer) und das auch erst nach Erreichen der Bagatellgrenze.
Das heißt, mit 25,5 Stunden die Woche (VZ Gym NRW) kann ich einen Stundenplan von 27 Stundenslots haben (24 Unterrichts plus 3 Lernzeiten haben), plus 2-4 Freistunden plus 3-4 Vertretungsbereitschaften außerhalb dieser Freistunden. (plus Hofaufsichten vor / zwischen / nach dem Unterricht)
In einer Halbtagsschule wäre es schon kaum möglich, weil es schon mehr als die mögliche Sek-1-Slots-Anzahl ist.Für Lernzeiten i.S.v. "Betreuung" gibt's dann keine anderen päd. Fachkräfte? Präsenzpflicht ist nicht gestattet, dachte ich immer. Klingt dann tatsächlich nach mies mehr Arbeit

Schön wäre es, aber ich glaube nicht - jenseits der Tatsache, dass es nicht vorgesehen ist-, dass so ein Konzept überhaupt möglich wäre. Einige Lernzeiten liegen bewusst parallel, weil in der Schiene ein bestimmtes Profil ist, oder weil in den Lernzeiten je ein Deutsch-, ein Mathe- und ein Englischlehrer sitzen, die Fragen beantworten können. Die SuS können also zum Nachbarraum kurz gehen.
Präsenzpflicht ist es nicht in dem Sinne, dass man jeden Tag von 8-15 da sein muss, sondern der Stundenplan, die VBs, usw.. ergeben es. Klar: in der Freistunde kann ich nach Hause oder spazieren gehen (wenn man will und in der Nähe wohnt), ist aber trotzdem "schulisch gebunden". -
Wie kommt ihr denn alle auf die Idee, dass diese Schule genug Stunden zum Vertreten hat?!
Vertretungsstunden sind Mehrarbeit, sie werden irgendwann abgerechnet (nach der Regel der Bagatellgrenze) und müssen geleistet werden, es hat doch nicht mit dem Stock an Deputatsstunden.Und was mir noch dazu einfällt: Ganztagsschulen bekommen bei uns für die Angebote extra Geld, dafür wird Material angeschafft, Externe finanziert. Bei euch auch so? Es ist dann nachvollziehbar, wenn ein Unterrichtstag tatsächlich im Schnitt länger dauert.
Du meinst vermutlich O(ffenen)GS. Der gebundene Ganztag ist einfach Schule den ganzen Tag, die Stunden, die mehr als in der "Halbtagsschule" entstehen, sind Lernzeiten für Lernaufgaben (also keine Hausaufgaben mehr!) oder Ähnliches. Nicht unbedingt für Schach spielen.
Die OGS kann dann außerhalb des GGS kommen (ab 15 Uhr zum Beispiel)Präsenzzeiten dürften allerdings nicht entstehen. Und warum Randstunden bei großen SuS nicht ausfallen dürfen, ist mir auch nicht klar.
"Natürlich" entstehen mehr Präsenzzeiten.
Schon alleine die Mittagspause, wo kein oder kaum Unterricht stattfindet (oder wo eine SL darauf besteht, dass jeder KoK eine Freistunde hat) zieht den Tag in die Länge. Und wenn JEDE Klasse von 8 bis 15 Uhr (plus Oberstufe bis 17uhr) Unterricht hat, dann gibt es mehr zu besetzende Slots, die sich nicht unbedingt innerhalb von kompakten Blöcken lösen lassen (da erinnere ich gerne an die Fragen zu TZ-Stundenplänen).
Und wenn ein Teil der Stunden nur zur Hälfte angerechnet werden (bei uns auch die Lernzeiten), dann hat man auch ohne Freistunden mehr Präsenzzeiten.
Ich habe mehrere KuK mit 2-3 Lernzeiten in der Woche. Zum Teil nach einer Freistunde. Also mit einem Deputat mit 20 (bezahlten) Stunden automatisch 21 oder 21,5 Stunden (2-Wochen-Plan) in der Schule. Plus Frei- / Mittagsstunden. -
ja, gut. Das haben wir auch mal (wenn leider selten und eher nach längerem Ausfall, oder nur zum Teil), oder einen kompletten Wechsel. Das trifft aber nicht unbedingt das Anliegen des ersten Beitrags.
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Glaube ich auch nicht, zumal es keine zwei identische Lerngruppen gibt (also die SuS haben einen individuellen Stundenplan. Wenn Sport ausfällt, kann kein Chemie vorgezogen werden, weil einige währenddessen 2. FS haben...)
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Okay, die Perversion, die Sek2 zu vertreten, hat meine Schule noch nicht erreicht.
Gut zu wissen, dass es noch schlimmer sein könnte. -
8-15 Uhr ist der normale Ganztagsangebot, das vertreten werden muss, keine AGs, bei dem Beitrag gehe ich von gebundenem Ganztag aus.
Dass in der Sek2 vertreten wird, habe ich nicht gelesen. -
Vor allem aber fällt nie Unterricht aus, im genannten Zeitraum wird alles vertreten, was mir und auch vielen SuS unsinnig erscheint. Beispiel: nach der Mittagspause sind von 13:30-15:00 noch 2h Sport. Der Sportkollege ist krank. Eine Aufgabe gibt es für die Zeit nicht. Nun werden für die beiden Stunden Kollegen zur Vertretung rangezogen. Müssen entweder länger bleiben oder extra (früher) kommen. Die SuS sitzen da und spielen Karten oder unterhalten sich. Aber heimschicken darf man sie nicht. Genauso morgens: auch wenn schon tagelang bekannt ist, dass die Stunde 1-2 nicht unterrichtet werden kann, weil der entsprechende Kollege nicht da ist.. wird vertreten, dafür muss dann ein anderer eher kommen oder die Vertretungsreserve ran. Dementsprechend gibt es auch kein "Vorziehen" von Stunden, z.B. von der letzten auf die vorletzte Stunde mit Unterricht, der dafür dann an der planmäßigen Stelle (z.B. am nächsten Morgen) entfällt.
Eine Interpretation des Ganztagserlasses sagt eben, dass das Angebot gemacht werden muss und wenn die SL sich nicht "traut", die Stunden ausfallen zu lassen, dass haben die SuS sinnlose Vertretungen.
Mich stört ein bisschen, dass das Beispiel in deinem Text "Sport" ist, denn auch da kann man Vertretungsaufgaben geben oder als Vertretungslehrkraft eigene Aufgaben einbringen (dass man keine Lust oder Kraft hat, ist eine andere Baustelle, die ich auch verstehen kann).
Und sonst: Ich leide mit, wir haben dasselbe Problem (ohne Mittagsaufsichten).
Und natürlich ist die Präsenzzeit eine deutlich längere.
Rat des Personalrats, wie wir damit umgehen, und ob es doch nicht Möglichkeiten gibt, Stunden ab einer bestimmten Stufe bei vorher bekannter Abwesenheit ausfallen zu lassen: Antrag auf Versetzung stellen!
Es ist für mich genauso sinnlos wie "Studiere zwei Nebenfächer ohne Korrektur" oder "Nimm keine Stelle im Ruhrgebiet an". Wir arbeiten nicht am System, sondern jede*r sorgt für sich individuell und das System kollabiert. -
Die Vertretungsstunden werden ja voll angerechnet. Wenn es sich die Schule leisten kann, jede Stunde vertreten zu lassen, weil zu viele Lehrerstunden vorhanden sind, kann das durchaus im Sinne des Kollegiums sein, um Abordnungen zu vermeiden.
ab der 4. Stunde.
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Dennoch ist es vergleichsweise unwahrscheinlich, dass jemand vergleichsweise früh arbeitsunfähig wird und danach trotzdem noch deutlich über 20 Jahre lebt.
Ach...
Es freut mich zwar manchmal, dass du scheinbar ein so unbeschwertes Leben hast, aber: Wo lebst du denn? -
Also mit Hessen kenne ich mich nicht aus, aber wir hatten eine Kollegin, die DU wurde. Erstmal für zwei Jahre (ist wohl zuerst immer befristet). Sie stand weiterhin aus den Listen der Schule und bei der möglichen Reaktivierung musste die SL eine Position abgeben. Sie kam nicht zu uns zurück (ich weiß nicht mal, ob sie noch DU ist oder nicht), aber der Versagungsgrund wäre "Schulfrieden" gewesen (es geht weit über Antipathien hinaus).
Bist du dir sicher, dass man die Schule "so schnell" verliert?
Wie Bolzbold sagt: Es sollte euch erstmal nicht kümmern und auch ins System vertrauen: Wenn er reaktiviert ist, dann zu den Bedingungen, dass er einsatzfähig ist. Also nicht 40km weiter an einer anderen Schulform (blöd zugespitzt) (Gut, vielleicht bin ich naiv?) -
Kein Mensch, der Niederländisch oder Afrikaans KANN und in einem Deutschkurs sitzt (wohl nicht seit gestern, wenn er einen Test schreiben soll), hat es geschafft
- die Unterschiede nicht zu erkennen,
- nicht zu erwähnen, dass er Afrikaans kann,
- und kommt auf die Idee, in einem Deutschtest, in einer anderen Sprache zu antworten..
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ah okay. Ich war beim Frauenarzt.
Aber ändert nichts an meinen Aussagen. -
Also so hat mein FA ehrlicherweise zugegeben. Was sie in Rechnung stellen ist das Gespräch, welches länger als die üblichen 5 Minuten dauert.
Also wenn kann man das berichtigen lassen? Das klingt alles nicht ganz rechtskräftig.
Ich weiß nicht, was "FA" ist, aber zeig mir bitte anhand der GOÄ, inwiefern eine Diagnose Einfluss auf die einzutreibenden Gebühren hat.
Und eins kann ich dir sagen (und das ist der Kern des Problems): die meisten Ärzte haben gar keine Ahnung von den Diagnosen im ICD und noch weniger von Abrechnungen. Dafür gibt es spezialisierte Firmen. Vgl. Beitrag von Conni. -
In den Ferien und am Wochenende wieder frei nehmen

Nein, ernsthafte Antwort: Wenn jemand in TZ ist, dann arbeitet er einen "Bruch" von 5 Vollzeit-Tagen. Durch einen schönen Dreisatz kann man ja die Arbeitstage ermitteln. -
Hat er aber.
Und doch, kann er.
Und nein, eine Diagnose bringt definitiv nicht mehr Geld. Zumal eine "F-Diagnose" keinen (abrechenbaren) Behandlungsschritt mit sich bringt, den man auch auch ohne machen könnte. -
Ja, Erfahrung -> Aufnahme nur im Rahmen der Öffnungsaktion möglich und 30% Risikozuschlag.
Ich habe von den Diagnosen NACH dem Amtsarztbesuch erfahren.
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