Beiträge von chilipaprika

    Ich werde nicht die Modulhandbücher einer beliebigen NDS-Uni durchgucken (das kannst du machen ;) ) aber 95 ECTS klingen nach ähnnlich viel wie Erst/Zweitfach.
    Erst-/Zweitfach sind im Lehramt identisch, es macht keinen Unterschied, weder im Studium, noch bei der Planstelle. (Ausnahmen gibt es viellecht in anderen Lehrämtern, nicht bei Gym/Ges).
    Ein komplettes Studium hat 300 ECTS-Punkte. Wenn man also die Bildungswissenschaften (Pädagogik/Psychologie..), die Praktika, das Praxissemester, die Bachelorarbeit und die Masterarbeit abzieht, kommen 95 ECTS-Punkte pro Fach hin, vielleicht leicht weniger.

    Die Inhalte müssten auch identisch sein (wie gesagt, es kann sein, dass 1-2 Module wegfallen.
    Du kannst auf der Seite deiner Wunschuni schauen, was du für das Biostudium machen musst, im Modulhandbuch steht alles ausführlich: wieviele Punkte du pro Modul machen musst, welche Prüfungsform ansteht und die Inhalte.
    Falls das Fach auch als Erweiterungsfach / Zertifikatsstudiengang angeboten wird (es ist nicht immer für jedes Fach möglich), dann müsste auch in der Studienordnung und / oder im Modulhandbuch stehen, was du dafür machen musst. Dann kannst du vergleichen (selbe Inhalte, selbe Creditpunktezahl, selbe Prüfungsform). Ich gehe aber davon aus, dass da steht: Alle Fachmodule müssen für einen Erweiterungsstudiengang studiert werden, die Bachelorarbeit, die Masterarbeit und die bildungswissenschaftlichen Anteile (zu denen die Praktika auch gehören) werden "erlassen". (was absoluter Quatsch ist, da diese eh keinem Fach zugeordnet werden und also nicht "erlassen" werden).

    Normalerweise muss man für ein Erweiterungsstudium genau dieselben Voraussetzungen (NC, Aufnahmeprüfung...) erfüllen, obwohl ich weiß, dass Sport als Drittfach eine Zeit lang keine Aufnahmeprüfung in Osna hatte, ich aber annehme, dass es fürs Erstfach eine hatte.

    Da du genau dieselben Inhalte studierst, sind die Fächer absolut gleichwertig und es könnte also auch sein, dass du am Übergang Bachelor/Studium Fächer wechselst oder danach zum Ref (falls das dann neue "dritte" Fach als drittes Fach zulässig ist).
    Das Referendariat machst du in NDS nur in zwei Fächern, du darfst auf Antrag das dritte Fach auch haben, es bringt dir aber absolut rein gar nichts.
    Bewerben kannst du dich dann auf allen Stellen, die eins deiner drei Fächer, bzw. eine Kombi der zwei anbietet.

    Ach so: die Fächerkombi kenne ich von vielen Kolleg*innen an unterschiedlichen Schulen, in unterschiedlichen Bundesländern.
    Ist wahrscheinlich eine nette, sich ergänzende Kombi (Biomechanik, Physiologie, usw..), unter der die wenigsten Kolleg*innen an Korrekturen leiden, dafür an vielen Gruppen und Turnhallenlärm und kreativen, nervigen Stundenplänen, je nachdem.

    wie oben geschrieben: WENN du eine Stelle bekommst, dann weil man (zu dem Zeitpunkt) deine Fächer braucht (oder nichts Besseres bekommt und dich also so nimmt und Andere schiebt).
    Es erschwert natürlich die Tatsache, eine Stelle zu finden, weil eine Schule, die schon mehrere Biolehrer*innen hat, dich eventuell nicht nimmt, weil sie nicht genug Sportstunden hat.
    Wenn du dann aber in der Schule bist, bist du drin. Wenn deine Schule danach aber den nächsten Mathe/Bio-Lehrer einstellt, kann es sein, dass du dann nur noch Sportstunden hast, weil der Kollege auch Stunden braucht. (oder umgekehrt), oder AGs, ...oder fachfremd... Du hast keinen Anspruch auf eine gewisse Verteilung auf beide Fächer und sowieso keinen Anspruch auf DIE Fächer. als fachfremden Unterricht kannst du nur Religion ablehnen und Experimentalunterricht könnte in den anderen NaWis ein Grund sein, aber wahrscheinlich nicht, wenn du schon Bio hast.

    Die meisten, die wirklich für sowas in der Lage und bereit sind, sind schon bei Hilfsorganisationen.

    und diejenigen, die "zusätzlich" - so wie du - helfen möchten: sie können schnell den Weg finden. Wer müsste sonst im Vorfeld den ganzen Aufwand treiben?
    dahin fahren, helfen (zb bei Sandsäcke oder Keller ausräumen). Hat hier in der Gegend 2014 (?) funktioniert
    Sonst: Geld an Organisationen schicken.

    Edit: ich tippe zu langsam bzw. mache zu lange Pausen. Überlappungen mit anderen Beiträgen

    du (willst?) mich missverstehen.
    Es geht mir nicht um den kleinen Altenpfleger vs. A13-Studienrat und ich glaube, das weißt du.

    Es geht um das systematische Erben von Immobilien in großem Stil quasi als Lebensabsicherung der nächsten Generation(en).
    Sorry, aber wenn Leute schon oft in Internetforen bekanntgegeben haben, dass sie ein Haus (oder waren es mehrere?) erben werden, dort leben werden usw... dann triggert es ein bisschen, dass dies für die Person scheinbar so eine Wichtigkeit hat.

    Und ja, ich will tatsächlich auch, dass der kleine A13-Studienrat sein Familienhäuschen auf dem Land nicht veräußern muss, wenn seine Eltern sterben. Aber nein, wenn die Altenpflegerin sich die Erbschaftssteuer nicht leisten kann, wenn sie 3 Hochhäuser in Frankfurt erbt, dann hat sie Pech und sie muss leider eins davon verkaufen.

    Und wie steht es mit dem Altenpfleger, der sich ein kleines Häuschen auf dem Land gekauft und renoviert hat; der so ein wichtiger Teil der Gesellschaft ist, aber nicht dementsprechend entlohnt wird? Leistet der nicht genug, dass ihm so ein kleines Eigenheim gegönnt werden kann? (Zumal das Wohnen zur Miete auch dazu beiträgt, dass die Reichen immer reicher werden.)

    Kannst du bitte den Zusammenhang zwischen meiner Antwort und dem Beitrag, auf welchen sie sich bezieht? Dreh mir nicht die Wörter im Mund!!!
    SELBSTVERSTÄNDLICH darf ein Altenpfleger ein Haus haben. Ein großes Haus sogar.

    Aber wenn er das geerbte, große Schlösschen seiner Eltern weiterhin bewohnen will, dann darf er auch Steuer dafür zahlen. Selbst wenn er nicht so gut entlohnt wird. Dann kann er ein kleineres Häuschen bewohnen.

    (wenn ICH es entscheide, mache ich ein komplettes in sicher schlüssigeres System, aber gut.)

    > LuL müssen sich nicht testen, wenn sie vollständig geimpft sind

    Also wer sich nicht hat impfen lassen, wird womöglich nicht getestet, weil es ein Angebot gab? (es sind nunmal nicht alle Lehrkräfte geimpft).
    Die Hauptfrage bezog sich auf die "Rückkehr" aus dem Urlaub aber gut, wenn es auch ein Dauerangebot gibt...
    (Ich muss meinem Vorgesetzten nach mehr als 5 Werktage Abwesenheit einen negativen Test vorlegen. Mein Mann ebenfalls. Ist wohl die NRW-Verordnung)

    Frage zur rechtlichen Lage (falls es nicht erst am letzten Ferientag bekannt gegeben wird):
    Müssen die Lehrkräfte (und Schüler*innen) zu Beginn des Schuljahres getestet werden? (oder geimpft sein / also entweder Impfpass vorlegen oder einen negativen Test)?

    (neue Verordnung für Arbeitnehmer*innen, ich weiß nicht, wie es für die Schule geplant ist)

    + Ausbau des ÖPNV und des innerdeutschen/europäischen Fernverkehrs. Als attraktive Alternative zum Fliegen und Autofahren.

    einerseits (ÖPNV/Fernverkehr) ja, andererseits: als "attraktive Alternative" gilt für mich: "sie sind nicht zu teuer (sorry, Leistung kostet Geld, ich will auch, dass Busfahrer*innen und Lockführer*innen von ihren Jobs gut leben können) und der Rest, der unsere Erde kaputt macht, ist einfach zu teuer" und nicht "wir müssen zeitlich mit der Bahn konkurrieren und die Bahn zwischen Berlin und Köln innerhalb einer Stunde haben."

    ... weil sie soviel dafür geleistet haben?

    Sorry, deine "Argumentation"/ dein Satz klingt für mich nach "Moment aber ich erbe doch irgendwann mal ein Haus... was wenn ich arm bin, nimmt man mir es weg?"


    (Nein ich bin nicht für eine 100%ige Erbschaftssteuer, aber gegen solche Argumente schon)

    genau. Statt den Mindestlohn zu erhöhen (wofür ich trotzdem bin), sollen die Flugpreise vervielfacht werden. Wie wäre es mit dem realen Preis ohne Zuschuss und eine Steuer für Klimaschädigung?

    bei uns auch echt davongekommen, Nachbarstadt vor 2 Tagen nicht so gut davon gekommen, aber *toitoitoi* hier scheint es okay zu sein.
    und ein paar Stunden Trockenheit haben wir sogar. Die neuen "Wasserauffangbecken" oder so, die in den letzten Jahren in den Parks aufgebaut worden sind, nachdem es vor 20 Jahren hier eine Flutkatastrophe gab, sind voll. Aber gut, es funktioniert, zumindest bei mittelschwerer Situation.

    Ich finde, man muss immer unterscheiden zwischen "Fachabschluss in der Anglistik" und "Fachabschluss in der Anglistik MIT Erfahrung".
    Wer einen solchen Abschluss wie "Soziologie", "Philosophie", "Pädagogik" oder "Sprache" (etc) macht und darauf hofft, Personalreferent, Lektor, VHS-Leiter, Kita-Leiter, was auch immer zu werden, hat einfach die Welt unterschätzt.
    Mit einem wissenschaftlichen Abschluss weist man bestimmte Sachen nach: wissenschaftliches Arbeiten und einige Sachkenntnisse. Die Sachkenntnisse sind in sehr vielen Berufen "nebensächlich". Die Hauptkompetenz wird durch ein "Beifach" (Lehramtsabschluss bzw. BiWi und Praktika, wenn man Lehrer werden will), Praktika und / oder Zusatzqualifikationen nachgewiesen.
    Durch einen Abschluss in soziale Arbeit bekommt man keinen (interessanten) Job. Durch die Nebenbei-Praktika schafft man sich ein Profil und eine Kompetenz.
    Durch einen Abschluss in Anglistik wird man nicht Lektor. Aber durch die Erfahrungen daneben. Ein Freund mit "Anglistik"-Abschluss ist Studienberater. er hat viele Nebenjobs im Bereich gehabt, hat irgendwann eine Fortbildung in Beratung gemacht, usw..

    @Antimon: ich bin unsicher, ob wir aneinander vorbei reden. Hälst du das nicht für eine kognitive Leistung von kleinen Knirps, zuhause einen Dialekt / eine mundartlich sehr geprägte Sprache zu sprechen (es ging um Aussprache, nicht um bestimmte Wörter), in der Schule eine andere Sprache / Färbung (Hochsprache), die als Grundlage für den Schriftspracherwerb genommen wird?

    Aus der Mehrsprachigkeitsforschung weiß ich, dass es schon eine "besondere Leistung" ist, ich hätte gedacht, es ist bei Dialektsprechern ähnlich. und für die Lehrer*innen auch eine gewisse Verantwortung, den Dialekt zu kennen und diese Kenntnisse didaktisch in die Unterrichtsplanung einfliessen zu lassen (ich beziehe mich auf den Schriftspracherwerb in der Grundschule)

    aber was Anderes habe ich doch gar nicht gesagt?!
    Ich kenne nunmal keine Bayern und kaum Dialektsprecher*innen (ist nunmal der Bias, wenn man nach Deutschland direkt ins akademische Milieu migriert, in einem akademischen Beruf arbeitet und seien wir mal ehrlich: mit den Plattsprecher*innen außerhalb der eingeheirateten Familie habe ich nunmal keine Interessenüberschneidungen: wir verstehen uns einfach nicht).
    Und es war also kein Schweizbashing sondern ich hatte mich Kalle in seiner Frage angeschlossen, dass ich mich oft gefragt hatte, wie die Schweizer (und Andere) machen, weil ich es schon für eine hohe kognitive Leistung halte.

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