Beiträge von chilipaprika

    Leute, das ist doch Quatsch.

    Das hat mit der Anzahl der Kurse nichts zu tun.

    Auch wenn ich nur 5 Kurse belege ist es ein Mehraufwand im Vergleich zum regulären Studium

    An dem was ihr schreibt merkt man einfach, dass ihr nicht mehr an der Basis seid und schon lange raus aus der Uni.

    Haha...
    1) ich arbeite an der Uni

    2) ich studiere an der Uni

    3) ein Haushaltsmitglied studiert (einen anderen Studiengang) an der Uni.

    Seltsam... wir teilen nicht deine Erfahrungen...

    Also: Die Anforderungen waren genau die ANforderungen in meinem Studium. Zugegeben, ich hatte wesentlich weniger Kurse als du jetzt hast.

    Aaaaaaaaber: so ganz kann ich die ganze Ansammlung an Anforderungen nicht glauben / vertrauen.

    1) Wie machen das die Anderen? Wenn ein Studium nur mit 100% Auslastung machbar ist und nicht 180%, wie du scheinbar deine Belegung gemacht hast: dann reduziere. Kein Dozent ist daran schuld, dass du schneller studieren willst. und kein Dozent soll seine Anforderungen senken, nur weil du mehr Kurse belegen willst.

    2) Dein Studium hat eine Studienordnung und ein Modulhandbuch. Wenn im Kurs als Prüfungsleistung nur eine Hausarbeit steht, dann kann der Dozent nicht willkürlich eine komplette Sitzungsmoderation fordern.
    Die kleinen Aufgaben zur jeden Sitzung fallen unter "aktiver Teilnahme" (und ja, Texte zwischen Sitzungen lesen gehört zur aktiven Teilnahme), aber es muss alles einigermaßen "kreditiert werden". grobe Richtung: 2 SWS = 1 ECTS ist reines Dabei sein. 2 ECTS = aktive Teilnahme. mehr gibt einen Hinweis auf den Aufwand. Wieviele ECTS-Punkte (oder LP) machst du dieses Semester?
    WENN also soviele Dozent*innen sich nicht an die Regeln halten: dafür gibt es einen Fachschaftsrat, aber auch überhaupt Ansprechpartner. Normalerweise werden solche groben Fehler spätestens bei der Akkreditierung des Studiengangs ausgemerzt, ich kann mir also kaum vorstellen, dass du ausgerechnet alle Ausnahmen erwischt hast. Frage Kommilitonn*innen.

    chili

    Je nachdem, was sie sprechen, könnte das ein datenschutzrechtliches Problem sein. Wo aber ist für die neue Schulleiterin das Problem, wenn sie erfährt, dass die neue (gesunde!) Kollegin vorher krank war? Vielleicht kommt sie ja darauf, dass das etwas mit der alten Schule zu tun hat.

    Ich sah es aus der Perspektive der alten Schulleiterin. Was sie eventuell sagt. es ist ja auch ein Arbeitgeberwechsel da.
    Es ist aber egal, ich habe offensichtlich das Glück (das meine ich ernst), noch nie eine Situation erlebt zu haben, wo ich mir sowas vorstellen kann. und das ganze hat sich eh erledigt, die TE ist ja wieder in der Schule.

    D371 Mein Vorschlag zum Abwechseln war erst einmal nicht auf Lehrer bezogen, sondern allgemein. Du hast völlig Recht, dass das bei einem Lehrerpaar nicht so einfach zu handhaben wäre. Allerdings würde ich davon ausgehen, bzw. habe ich die Hoffnung, dass Lehrer weiterhin als systemrelevant gelten und ein Recht auf Notbetreuung haben.

    Für viele andere Berufsgruppen wäre es sicher organisierbar, aber nicht für alle. Vielleicht muss dann jeder Arbeitgeber in den sauren Apfel beißen und ein paar wenige "Urlaubstage" möglich machen. In der Summe wäre so aber sicher mehr Schaden abgewendet, als wenn jetzt reihenweise fast alle Mal 14 Tage in Quarantäne gehen.

    Das Problem ist, dass die meisten Arbeitnehmer*innen schon ihren Urlaub im ersten Lockdown und danach ganz gut aufbrauchen mussten. Hätten wir Kinder, weiß ich nicht, wie wir es machen würden. Im Betrieb von meinem Mann mussten alle ihre Überstunden abfeiern, dann den Urlaub (maximal noch 8 Urlaubstage durfte er nach Ende August über haben), dann ins Minus und dann kam Kurzarbeit.
    Der Betriebsrat diskutiert jetzt die Möglichkeiten ab Januar (wieder an die Urlaubstage gehen?), eine Umwandlung des Weihnachtsgeldes in freie Tage, usw...
    Home Office ist, auch da wo es absolut möglich wäre, verpönnt und Kolleg*innen in Quarantäne kriegen den Druck zu spüren. Von Kindern in Quarantäne nicht mal zu reden ...

    und sorry, ja, ich bin kinderlos, aber trotzdem: wenn wir als Lehrer*innen mit fester Stelle, festem Gehalt und garantierter Branche fordern / erwarten, dass die Eltern sich organisieren und Tage frei nehmen: dann müssen das auch die Lehrereltern ebenfalls tun. Dann wird der LK nunmal langsamer korrigiert, am Wochenende und in der Nacht (ja, ich weiß, dass dies in normalen Zeiten auch der Fall ist, dann dauert es eben länger). denn: 1) was man fordert, sollte man selbst umsetzen, 2) wenn alle Lehrereltern sich um ihre Kinder kümmern (ja, jetzt ging es um die Notbetreuung, aber es gibt genug Schulen, wo eben die Eltern vom Einsatz in der Notbetreuung befreit wurden), dann bleiben die Kinderlos-Lehrer am Arbeiten.

    JEDER soll seinen Beitrag leisten (aber auch da angemessen. es ist ein Unding, dass einige Branchen sich so rausnehmen, HomeOffice nicht zu erlauben, zb)

    Sorry, chilipaprika, deine Einstellung finde ich persönlich äußerst bedenklich und nicht sonderlich sozial gegenüber deinen Mitbürgern, die durch die politischen Entscheidungen finanziell stärker gebeutelt sind als du.

    Ich glaube, du hast mich missverstanden, bzw. ich war nicht deutlich.
    Ich bestelle zwar (vermutlich zu oft) bei Amazon, kaufe aber alles, was ich in meiner Innenstadt kaufen kann, vor Ort. (Buchhandlung, Papierwaren, Stoff und so weiter.)
    und das tue ich weiterhin, obwohl....

    1) Die Buchhandlung-Azubi mich einmal, als ich ihr die ISBN-Nummer von einem Amazon-Screenshot zeigte, fragte, warum ich nicht dort bestelle (??! Weil ich deinen Job sichere, Mädchen?!)
    2) ich bei Sachen wie Stoff, Wolle, Garn, Papierwaren und so weiter zum Teil deutlich mehr Geld ausgebe, als würde ich online bestellen. Aber zur Zeit habe ich eben keine "Bummeleinkäufe" mehr. Weil ich einfach nicht mehr bummeln kann.

    und: wenn ich als Fitnessstudiogänger (jetzt ein generischer Maskulinum, weil es nicht mich betrifft, ich habe aus anderen Gründen gekündigt, nachdem ich in 8 Monaten nur 3-4 Mal dahin gehen konnte) seit März keine Leistung abrufen konnte (Lockdown und dann eventuell Unsicherheit wegen Risiken...), vielleicht selbst selbstständig oder in Kurzarbeit bin, meinen Vertrag kündige, weil es wieder einen Lockdown gibt und man langsam versteht, dass man vor März/April nicht mehr selbst dahin würde... dann möchte ich nicht in sozialen Medien angeprangert werden, wie asozial ich sei.
    Und hätte ich noch einen Vertrag (den ich eben über den Lockdown hinaus aufrechterhalten habe, OBWOHL ich wusste, dass ich nicht mehr hinkann) hätte, würde ich jetzt aus solchen Gründen kündigen. Wer das Bedürfnis hat, seine (Ex-)Kunden schlecht zu machen, hat gar keine Kunden mehr verdient. Aber keine Angst, aus meinem Haushalt fliiesst noch genug Geld dahin und sie wollen eben nicht als asozial bezeichnet werden, trauen sich also nicht zu kündigen. (wollten ursprünglich nicht: man unterstützt, wollen aber: wegen Ärger, trauen sich aber nicht. -> doppelter Ärger)

    Wir versuchen zwar bewusst, lokal zu fördern und Essen beim lokalen Gastronomen zu holen, aber es hat auch Grenzen. Wir können es nicht jeden Tag / jede Woche machen, soviele Kinogutscheine wie ich habe könnte ich nicht mal 2021 alles gucken, denn: auch als alles auf hatte: ich gehe nicht in ein Kino mit vielen Menschen um mich herum, ich gehe nicht gerne essen, auch wenn das "Hygienekonzept" passt. (Sorry, so richtig angemessen ist es nie.) Ich bin quasi jetzt zufriedener, wo ich bestellen kann.
    In einige Läden würde ich gerne / versuche ich auch, aber da dürfen nur 3 Leute rein. Eine halbe Stunde anstehen, um eine Garnrolle zu kaufen, fand ich echt doof. und weil draußen andere Leute anstanden, konnte ich nicht in Ruhe bummeln und Sachen anschauen (ja, haben die vor mir auch gemacht, fand ich aber auch mehr als doof), Bücher kaufe ich immer öfters bei ebay und medimops und nachdem die Buchverkäuferin mich gefragt hat, warum ich nicht direkt bei Amazon bestelle, es würde schneller gehen, bin ich ehrlich gesagt auch nicht mehr drauf und dran den Laden zu fördern (leider doch, er liegt mir sehr am Herzen).

    und was ich ganz und gar nicht ausstehen kann und mich in den letzten Wochen immer mehr aus meiner Innenstadt vertreibt (wo ich normalerweise gerne auch ziellos spaziere), ist der moralische Druck zum Konsum einzelner Gewerbetreibender. Ich hatte schon im Sommer aus anderen Gründen mein Fitnessstudio gekündigt, bin aber noch im Mailverteiler (bin denen ja nicht böse, werde sicher mal wieder dahin) und ich kriege mindestens einmal am Tag auf sozialen Medien Storys und Bildchen, wie schlecht es denen geht und dass Kündigungen so asozial seien, und er sich wundere, wie wenig Rückgrat die Menschen hätten, usw.. Auf den Zug sind mehrere Läden in der Stadt, natürlich nicht im Schaufenster aber auf dem Dorf erfährt man ja alles auf Facebook und da habe ich erst recht Lust, einen zu unterstützen (NEIN!)

    ich werfe noch mal die Frage / den Impuls in den Raum, dass es mehr als einen Beigeschmack hat, 3 Wochen (oder mehr?) krankgeschrieben zu sein und DIREKT IM ANSCHLUSS die neue Stelle kerngesund anzutreten.
    Es mag rechtlich keine Folgen haben, aber Schulleiter sprechen miteinander und wenn ich als Schulleiter / Organisation (ist ja ein freier Träger?) Luft hätte, würde ich dich jetzt zum Amtsarzt schicken.
    Ich unterstelle dir nicht krankzufeiern aber dann kannst du nunmal nicht nahtlos in den neuen Job...

    MEINE Fachleiter hätten mich für eine didaktische Reserve gekillt (egal ob auf Papier oder in der Durchführung). Wer planen kann, braucht sowas nicht.

    An meiner jetzigen Schule haben die Refs in ALLEN Entwürfen eine didaktische Reserve. Total verrückt, eine Abweichung um 5-10 Minuten ist ja auch keine Planung mehr...

    Ich musste im Entwurf alles angeben, HA zur Stunde, alle Schritte und Ziele, inklusive Operatoren und HA aus der Stunde, hatte nicht das Gefühl, dass es unübersichtlich war... ist halt ne Zeile mehr und ein Bild mehr im Anhang.

    "Kinder an die Macht" von Grönemeyer

    :wink_1:

    Mein ALLERERSTER authentischer "Hörtext" (als Hörverstehen) im Deutschunterricht. Es war mein 5. oder 6. Lernjahr, ich weiß nicht, ob ich aus heutiger Sicht einer DaF-Lehrkraft Grönemeyer fürs Hörverstehen empfehlen würde, aber ich war fasziniert (und frustriert, wie wenig ich verstanden habe). *Nostalgie*

    zum Thema: Lebe ich in einer Glücksbärchenwelt? (und gleichzeitig bei den "größeren" in einer völlig abgeklärten Welt?)
    Von vielen Eltern in meiner Umgebung bzw. Leben (und das auch seit mehr als 20 Jahren) habe ich immer wieder mitbekommen, dass es im Kita-Alter schon Kinderbücher gibt. Vom nicht super eindeutigen "Kuscheln" zum "mehr als deutlichen" "papa und mama sind nackt und kuscheln, der Penis kommt in die Vagina" (zugegeben, fällt mir auf, diese Art Buch bzw. Aufklärung kenne ich bei 3 Vor- und Grundschullehrer*innen...).
    und natürlich immer nur auf Anfrage der Kinder. also dass das Thema sich von alleine aufgetan hatte. (oft weil ein kleines Geschwister kommt).

    Das Distanzlernen wäre zumindest eine Mischlösung. Weil es offiziell ein Schultag wäre und wer nicht anders kann, zur Schule dürfte.
    Denn: WER darf denn bitte die Notbetreuung machen? An vielen Schulen sind es immer dieselben Kolleg*innen, die für solche Extras angefragt werden. und dass die "freien Tage" in Februar oder da, wo sie nunmal gelegt worden sind. Sondersituation, ja, aber bestimmte Situationen vor Ort müssen berücksichtigt werden.
    Erinnert mich immer an schulfremde Menschen, die einen ganztägigen Termin für SuS mehrerer Klassen und Stufen "spontan" in einer Woche organisieren wollen und nicht glauben, dass ich für sowas 6 Monate Vorlauf brauche, den Termin im Kalender blockiere, bevor Kolleg*innen ihre Klassenarbeiten eintragen können und so weiter.

    Distanzlernen an den Tagen wäre zielführender gewesen. Klassenarbeiten und Klausuren hätte man trotzdem noch schreiben können (ja, Pech für die), es wären keine "Urlaubstag" verbraucht worden, und da eine Notbetreuung vermutlich angeboten werden muss, dann lässt es sich eh ohne Mehraufwand koordinieren.

    Einerseits davon faseln, dass Eltern Zuverlässigkeit und die Betreuung durch die Schulen brauchen und jetzt 6 Wochen vorher ankündigen, dass die Eltern zwei Urlaubtage mehr brauchen oder die Kommunen 2 Tage mehr Betreuungsangebote aus dem Boden stampfen muss, herzlichen Glückwunsch. (Ja, 6 Wochen sind verdammt viel Zeit), aber WER hat noch Urlaubstage "einfach so" nicht verplant bzw. überhaupt übrig? Mama nimmt jetzt die Woche vor Weihnachten und geht nach Weihnachten doch arbeiten, während Papa frei hat? (von den alleinerziehenden Elternteilen nicht zu sprechen).

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