Beiträge von chilipaprika

    in NRW sind sie Dienstpflichten, das heißt, _theoretisch_ könnte ein Lehrer gezwungen werden.
    in NDS sind sie eben ausdrücklich keine Dienstpflicht (ich glaube nicht, dass es sich geändert hat), das hat man ja gemerkt, als die Unterrichtsverpflichtung am Gym nach oben gesetzt wurde und die Schulen sich damit dagegen gewehrt haben, keine Klassenfahrten (und weitere "freiwilligen Angebote" anzubieten).

    ich habe (allerdings in Berlin) Teilzeit studiert und meine Semester stiegen halt "langsamer". Da du wahrscheinlich Langzeitstudiengebühren bezahlen wirst, wäre es eben wichtig zu wissen, ob das eine Rolle spielt. Im Netz steht, dass es sich um die Fachsemester handelt. und sie werden eben nur jedes 2. Semester gezählt.
    Ich glaube zwar nicht, dass die Uni ein Interesse hat, durch krumme Wege unbedingt an das Geld der Studiengebühren ranzukommen, aber für dich ist es trotzdem wichtig, das mitzubedenken. Immerhin sind es weitere 85 Euro im Monat.

    3) Wirst du demnächst Langzeitstudiengebühren zahlen? Das könnte ein (absolut lächerlicher) Grund für die Uni sein.

    1) Gut, zugegeben, ich bin vielleicht nicht auf dem Laufenden, aber ganz ernsthaft, das kann ich mir kaum vorstellen. Warum sollte es so sein? es entbehrt jeder Logik, weil die Regelungen zu Fachwechseln und Regelstudienzeit definitiv noch gelten (das weiß ich 100%)

    Erstmals:

    Tief durchatmen, es ist alles gut!

    1) Ob du Bafög erhalten möchtest oder nicht, spielt eh keine Rolle, du hast gar keinen Anspruch darauf, von daher kannst du die Frau schön ignorieren.

    2) Welche Vorteile hast du, "Teilzeit" zu studieren? Hat deine Studienordnung eine Sperrfrist, bis zu welchem Fachsemester du einen Abschluss haben müsstest? (Kenne ich aus Bayern, ist aber glaube ich nicht der Fall in NDS)

    3) Zahlst du Langzeitstudiengebühren? Es könnte definitiv der punkt sein. Wenn du Teilzeit studierst, steigt deine Semesterzahl "langsamer" als wenn du Vollzeit studierst. Dadurch hast du natürlich länger Zeit, bevor du Langzeitstudiengebühren bezahlst. Ich hätte allerdings geschätzt, dass du sowieso schon welche bezahlst? (hochgeschätzt, wie lange du schon studiert hast).

    4) Wenn du auf regulären Art und Weise in Teilzeit zugelassen worden bist, kann man dich nicht zwingen, deine Meinung zu ändern. Wenn allerdings ein Fehler unterlaufen ist, dann wird es eh ohne dein Einverständnis gemacht.

    Oh sorry, wusste ich tatsächlich nicht. und meine Frage bildete auch tatsächlich nicht ab, was in meinem Kopf beim Lesen angekommen war und zwar ‚wenn ein Kind ADHS hat, ist die Mutter schuld, sie hat vermutlich in der Schwangerschaft getrunken‘. Sorry für das empfindliche Überreagieren, ich halte trotzdem fest, dass ich nicht als Moderatorin gesprochen habe und ich als Userin auch mal (Nach)Fragen und Gefühle haben darf, nicht nur Antworten auf Fragen der Anderen.

    Finden die Franzosen es diskriminierend, dass ein Mann aus "elles" ein "ils" macht? :zahnluecke:

    die Franzosen, weiß ich nicht, die Französinnen, vielleicht. Ich, definitiv. Es ist aber tatsächlich Sprache und ich habe es vorher nicht besonders schlimm gefunden, nur halt doof.

    Allerdings muss ich sagen, dass die französische Sprache wiederum ein ganz anderes Gefühl dafür hat.
    Der Satz "ich bin Lehrer" ist auf Französisch für eine Frau grammatikalisch falsch. (ja, ich weiß, das französische Wort hat keine weibliche Form, aber zum Beispiel Krankenpfleger, etc... ) Das kommt sicher daher, dass die Angleichung (von Adjektiven, Partizipien, usw..) so eine große Rolle spielt, dass es einfach _wirklich_ sofort ein Problem ist.

    ... fern der Schulrealtität ...
    Da sind Zertifkatskurse oder die OBAS-Ausbildung weitaus anwendungsorientierter.

    jup. Vielleicht, weil man einen akademischen Abschluss anstrebt und nicht nur Kochrezepte lernen will, wie man ein bestimmtes Thema in einer bestimmten Zeit / Stunde unterrichten will.
    Auf der Basis dieses Wissens kann ich dann selbst das Kochrezpt schreiben.

    Man kann nicht alles haben, im Leben:
    - die Anerkennung des akademischen Standes / Berufs
    - das Geld des akademischen Berufs
    - eine Ausbildung, die quasi nur die Sachen vorkocht, die man später weitergibt.

    (und ja, es hängt von den Fächern ab. Abr nein, ich hatte tatsächlich noch keine nennenswerte (schulische) Anwendung meines Wissens über Diphtongierung im Altfranzösischen oder Beziehungsanalyse in Goethes Wahlverwandtschaften. Aber ich weiß, dass eine Sprache eine Geschichte hat, kann mit SchülerInnen, die Latein hatten, anders Französisch unterrichten, kann bei der (Deutsch-)Einheit "Sprachwandel" aufzeigen, wie es noch heutzutage ist, kann Beziehungsanalysen in ziemlich jedem Roman / Theaterstück und was weiß ich machen. und das kann ich dank meinem Didaktikwissen auch auf die jeweilige Schulstufe herunterbrechen.

    Je nachdem wie alt das Kind ist, kann man es auch fragen. und ich würde einschätzen, dass die meisten Kinder wissen, was ihnen gut tut, worunter sie leiden und was nicht.
    Es ist ein Unterschied zwischen "ich stelle ein Kind ruhig, weil es MICH (Lehrer, Elternteil, ..) nervt" und "ich brauche etwas, was mein Hirn dabei unterstützt, den Alltag zu durchstehen"

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