Beiträge von chilipaprika

    Ich mag es, dass die Leute ohne Avatar jetzt auch einen haben. Besonders der von chilipaprika (CH) hat es mir angetan.

    Bei der großen Schrift fühle ich mich allerdings genötigt, meine eigenen Beiträge mehr zu überdenken. :computerrache:

    Ansonsten, vielen Dank! Du hast dir viel Arbeit gemacht.

    ich muss zugeben, dass mir jetzt auch aufgefallen ist, dass ich kein Avatar habe und habe gedacht, dass man es alles manuell neu einstellen muss. Oder - wahrscheinlich - ich hatte noch nie ein Avatar...

    Ich sag es mal so: am Jahresende kann man durchaus diskutieren (ich müsste recherchieren, aber ich glaube, das Halbjahreszeugnis ist kein Verwaltungsakt. und selbst die versetzungsrelevante Note eines epochal unterrichteten Faches kann noch 3 Tage später besprochen werden...).
    Am Jahresende ist es schon schwieriger, weil da die Ferien beginnen und es schon zeitlich komplexer ist. Ich denke nicht mal an grundlos doofen Notendiskussionen, sondern auch an einfachen Fehlern. Ist mir mal passiert: falsche Arbeitsnote in meinem Heft eingetragen, anderen (falschen) Durchschnitt gerechnet, falsche Zeugnisnote. Eine Woche später das Halbjahreszeugnis neu ausgestellt, nachdem die Schülerin die Note (zurecht) nicht verstehen konnte und nachgefragt hat.

    Es ist keine Antwort auf deine Frage, aber nur ein Gedanke: Du hast doch keine Vollzeitstelle in der Schule, oder? Wieviel Abordnung hast du denn mittlerweile? Zählen diese "3 Stunden" nicht im Verhältnis? oder zählst du gar als Teilzeitkraft? (klar beziehst du volles Gehalt, aber wenn jede Stelle auf minimale Deputatserhöhung setzen würde, summiert sich das langsam...)

    Die Beihilfe hat doch nur zu bezahlen. Wo ist also das "Risiko" in der Probezeit?
    Solange man nicht eine bestimmte Anzahl an Fehltagen ansammelt und diese auch kleckerweise liegen (eine 2-Wochen-Grippe im Winter ist etwas Anderes als regelmäßig 1-2 Tage weg), geht man in NRW nicht noch mal zum Amtsarzt. und die Bezirksregierung und der Amtsarzt werden also nicht von irgendeiner Allergietherapie erfahren...

    Eine Rückfrage bei der Beihilfe ergab, dass die Arznei beihilfefähig ist, eine entsprechende Therapie aber wegen möglicher gesundheitlicher Eignung in der Probezeit idealerweise vom Probebeamten selbst getragen werden sollte.

    DAS ist die REALE Antwort der Beihilfe? Dann bitte den Namen des Mitarbeiters melden und die Beihilfestelle gleichzeitig beim Datenschutzbeauftragten. Es ist eine Unmöglichkeit! Gibt etwa die Beihilfe personenbezogene Krankheits-Daten an die Bezirkregierung weiter?

    3 Stunden pro Woche sind aber nicht 3 Stunden pro Monat!

    Wenn ich jede Woche 2-3 Stunden vertreten muss und das im Durchschnitt eines langen Zeitraums, dann läuft an der Schule etwas schief. Entweder hat man ein richtig dauerkrankes Kollegium, oder man hat die falsche VB erwischt, wo immer eine bestimmte Person fehlt. Dann kann man gucken, dass man die VBs besser verteilt. 2-3 Stunden im Durchschnitt für jeden Kollegen wäre ganz schnell eine Überlastungsanzeige wert!

    Man sollte es sich als erfahrener Lehrer m.E. auch angewöhnen, den Referendaren und Junglehrern, die man an der Schule hat, sein Archiv zu überlassen. Ich gebe jedem, der mit seinem USB-Stick oder -Laufwerk ankommt, meine Sachen.


    Leider gibt es viel zu wenige Kolleg*innen, die das so sehen. und oft ist es eine Einbahnstraße.
    Ich gebe (habe gegeben) unglaublich viel, habe meine Begeisterung leicht eingedämpft, wenn nie etwas zurückkommt, auch auf Nachfrage ("Du, hast du zufällig eine Klausur zu XY?" (und ich weiß, dass die Person die Einheit letztes Halbjahr unterrichtet hat) und es kommt nichts oder (mein Lieblingsbeispiel) auf einer Papierkopie in furchtbar schlechter Qualität.

    Meinst du also die Vertretungsbereitschaft oder die Tatsache, dass du jeden Monat 3 Stunden "kostenlos" machst, weil du fast nie die 4. Stunde bekommst?

    Ich habe hier im Forum mehrmals gelesen, dass unbezahlte / unangerechnete Vertretungsbereitschaften nicht rechtens seien, bin aber ehrlich gesagt froh, dass wir sie bei uns haben. Mir ist es lieber 2-3 Stunden die Woche gedanklich zu sperren und zu wissen, dass ich da eingesetzt werden könnte, oder eben nicht (ich finde schon was zu tun, oder gehe früher nach Hause), als dass man mich in jeder einzelnen Freistunde (inklusive Randstunden) rausfischen könnte. Unsere Lehrerkonferenz hat sich aber für dieses Modell in ihrem Vertretungskonzept entschieden.

    Was die 3 Stunden angeht, muss ich zugeben, dass ich mich auch schon mal "geärgert" habe, wenn ich in einem Monat nur 3 Stunden hatte, es ist aber bisher nur furchtbar selten passiert. Also entweder habe ich einen Engel, oder die Stundenplaner passen (wo es geht!) auf, dass die Kolleg*innen auf die 4 Stunden kommen oder eben nicht nach oben. Oder meine Schule hat eh super viel Bedarf, ich bin jetzt die letzten Monate mit 5-6 Stunden Vertretung im Monat dabei.

    Man muss unterscheiden zwischen "ad hoc"-Vertretung und dauerhafte Vertretung (du übernimmst 6 Wochen die Gruppe einer erkrankten Lehrkraft in deinem Stundenplan).
    Sie fallen unter unterschiedlichen Begrifflichkeiten, ich will sie hier nicht vermischen, es gibt aber eine gute Auflistung, ich glaube bei Tresselt. Gegen die eine ("ad hoc") kannst du dich nicht wehren, bei der anderen ist es ab einem bestimmten Zeitraum zustimmungspflichtig.

    edit: Link zum sehr guten Text: https://www.tresselt.de/mehrarbeit/

    Sorry für die Fortführung des OT (oder ist es unser neues Topic?). Verstehe ich es richtig, dass du 11 Tage vor dem formalen Abschluss deines Refs noch nicht alle Noten kennst bzw. die Gutachten noch nicht "endgültig" stehen? Oder war das nur Ironie? Ich komme ja aus dem Norden, ist ja bekanntlich alles anders ;)

    Welches Lehramt hast du denn studiert?
    Arbeitslehre ist doch ein Sek1-Fach, oder? SoWi ist ein Sek2-Fach? In der Sek1 heißt es (noch) Politik/Wirtschaft...

    Relevant ist eigentlich das Erste Staatsexamen (das Zweite ist nur die Bescheinigung über die pädagogische Eignung oder so, die fachliche Kompetenz ist aus dem Ersten Staatsexamen abzulesen. In etwa O-Ton der Anerkennungsstelle aus NRW, als ich nach NRW wechselte) und das kannst du ja nicht verschweigen, wenn du dich bewirbst.

    Offensichtlich ja. Chili (wie du aus NRW) meinte ja heute in einem anderen Thread, dass ihre Schule aktuell für den Sek.I-Breich suche und offenbar auch Sek.I-Lehrkräfte zu nehmen bereit wäre bei passenden Fächern.

    Ups... Da habe ich was losgetreten.

    Also: Ja, es gibt (gab) Sek1-Stellen am Gym. Es gab vor Jahren in NRW das sogenannte Stufenlehramt, da war man für die Sek1 ausgebildet, egal an welcher Schule. Eine Kollegin meint sogar, sie habe Gym-Sek1 studiert. Es war lange vor der Zeit, bevor ich überhaupt in NRW ankam, also keine Ahnung.
    Wir haben aber bei uns (Gym) tatsächlich ein paar solche Stellen noch.

    Allerdings gibt es die nicht mehr. Zumindest schreiben wir nur noch Sek2 aus. Warum auch? Die Sek1-Schulen kriegen ihre Stellen nicht besetzt, da würde uns die Bezirksregierung keine Sek1-Stelle genehmigen. Von der Absurdität abgesehen, jemanden ins Haus zu holen, der grundsätzlich nur die Hälfte der Stufen abdecken könnte.

    Also: ja, komm zu uns, CDL, wir brauchen dich und definitiv deine Fächer in unserer Sek1, aber wir kriegen sowieso gar keine Stelle zum Ausschreiben. Ein katastrophaler Teufelskreis.

    wie? Oh, ich hatte gedacht, du hättest eine Stelle direkt nach dem Ref bekommen? (bist doch ne Weile fertig, oder?)
    Also wir suchen auch gerade deine Fächer. Haben zwar Sek2, aber fast nur in der Sek1 deine Fächer ;) Komm zu uns.

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