Wow.... mir fallen jedes Jahr 1-2 GeschichtsReferendare ein, die ich euch gerne abgebe. Und Kollegen haben wir auch zuviel, aber ich hab sie jetzt lieb gewonnen. WIR sind mit Geschichte übervoll.
Beiträge von chilipaprika
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die Frage ist sicher eher: warum und wozu gibt es getrennten Sportunterricht?
Bis zu einer gewissen Ebene hätte ich sicher zugestimmt, die Argumentation mit dem anderen Lehrplan, ist für mich ein KO-Kriterium... -
Wir hatten z.B. Gymnastik, Tanz die Jungen nicht.
na super....
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das, was egiienverantwortlich ist, ist eben eigenverantwortlich.
Ich bin nicht an der Förderschule, musste aber -in Niedersachen - 35 Besuche über mich ergehen lassen. 17 in einem Fach, 18 im anderen, ich glaube, bei 2 Besuchen war die Seminarleitung alleine dabei, ich habe sie aber dem jeweiligen Fach zugeordnet.
im normalen Ausbildungsunterricht musste ich je nach Mentor und Ausbildungsphase nur den Kurzentwurf mit Stundenplanung und Materialien, manchmal auch die Feinziele zum Üben... -
Hallo!
Wenn ich davon ausgehe, dass du im Bereich deines Studiums gearbeitet hast: gibt es nicht verwandte Ausbildungsberufe? (keine Ahnung, ich kenne mich da total schlecht aus), wo du eben die Leute ausbilden kannst? (in "Kommunikationblabla" oder wie auch immer das entsprechende Fach eventuell heißt).
Ich glaube, du musst bei der Anerkennung wissen, um welche Stelle es sich handelt und nicht umgekehrt vorher. da können aber sicher einige Seiteneinsteiger besser antworten.
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Hallo!
1) wichtige Vorabinformation: Weder Deutsch noch Pädagogik sind Mangelfächer in NRW (weit davon entfernt).
2) Warum sollte dir aus einem Publizistik-/Kommunikationswissenschaften-Studium ein komplettes Hauptfach Deutsch anerkannt werden? Es sind doch schon sehr unterschiedliche Inhalte? (zumindest an meiner Uni waren wir komplett getrennt und die Inhalte klangen nicht nur auf dem Inhaltsverzeichnis absolut unterschiedlich).
3) Aus einem Nebenfach (hier Pädagogik) das Erstfach zu machen könnte auch sehr knapp sein, von der ECTS-Anzahl...Welche Schulform schwebt dir vor?
Gibt es nicht sogar im beruflichen Bereich eher verwandte Ausbildungszweige, wo du deine beruflichen Erfahrungen wieder verwerten könntest?Chili
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Ich lebe nicht alleine, aber ich sage es mal so.... Sollte ich durch einen Unfall plötzlich sterben, will ich sehr hoffen, dass die noch nicht zurückgegebene Klassenarbeit kein Grund sein wird, meinen Mann zu belästigen.
Ich hoffe, er bekommt alle Anteilnahme, die er braucht und RUHE!
Irgendwann später sortiert er Sachen und bringt meinen Schulschlüsselbündel zur Schule.
(aber ja, ich habe mir tatsächlich DARÜBER noch nie Gedanken gemacht --- und ich bin dafür bekannt, mir immer viiiiiiel zu viele Gedanken über alles zu machen... gut, neues mögliches Thema beim Einschlafen) -
das ist aber BaWü...
In NRW liegt die Frist bei 5 Anträgen in Folge, also 5 Jahren. Man muss aber jedes Jahr einen Antrag stellen, natürlich. -
Ich kenne die Regelung von 5 mal ablehnen, nicht 2. und eine Kollegin stellt jetzt den 3. Antrag und geht noch nicht weg. Ist es wegen der Schulform anders? Ich bin ja im selben Bundesland.
ICH würde keinen Versetzungsantrag stellen, wenn du eh noch bleiben würdest und dich weiterentwickeln willst. Damit verbaust du dir natürlich alles. Ist die Stimmung auch für dich mies oder kommst du selbst klar und viele anderen nicht und es vermiest die allgemeine Stimmung? -
Das ist aber sicher ne Macke deiner Schulleitung. Ich habe sehr viele KollegInnen mit religiös konnotiertem Halsschmuck.
An meiner Ref-Schule bzw. am Seminar und daraus folgend im ganzen Seminarbezirk wäre keineR mit ärmellosem Top gekommen, kurze Kleidung auch nicht. Und die Ex-Refs brauchen auch lange, bis sie Bluse und Blazer ablegen und wieder Stoffschuhe tragen... zum Glück ist es aber kein allgemeingültiges Gesetz für ganz Deutschland... -
Mit dem Freund bin ich ja mittlerweile verheiratet, wir haben jetzt ein gemeinsames Haus und Haushaltskasse aber keine gemeinsame Erklärung fürs letztes Jahr gemacht (ich bin zu langsam, er war genervt und es bringt uns eh keine Vorteile)
Natürlich hat er keine Einnahmen gehabt, die er hätte verbuchen können, wir hatten halt eine gemeinsame Kasse: er das Haus, ich das Essen in etwa... und ich werde keine Tatsachen verdrehen, aber wäre trotzdem nett, weil das Arbeitszimmer nunmal nur von mir benutzt wurde bzw. er sein eigenes zusätzlich hatte.
Gut, ich lese mich noch durch, vll geht es doch zum Berater... :-/ -
naja, das ist jetzt eine Annahme deinerseits, dass ich kostenfrei im Haus von meinem Freund gewohnt habe.
Ich werde aber nicht den Wochengemüseeinkauf absetzen, weil er in dem Jahr die Ratenzahlungen bezahlt hat. -
Naja hast du denn Kosten für dieses Arbeitszimmer gehabt?
Und wenn es weiß doch niemand, dass es keinen Mietvertrag gab oder? Setzt doch einfach einen auf:)
Naja, ich hatte die Kosten, weil ich mich zwar nicht reell an den Hausratenzahlungen beteiligt habe, aber natprkucg trotzdem an der Haushaltskasse. Da die Steuerrückerstattung uns beiden zu Gute kommt, ist es halt dasselbe Geld. Einen Mietvertrag innerhalb einer Beziehung aufsetzen, nee, das mache ich echt nicht.
(Ich hatte nicht mal einen schriftlichen Mietvertrag für die doppelte Haushaltsführung... )Habe eine leicht ähnliche Situation: Ich bin im Januar umgezogen und kann damit nicht nachweisen, dass das Arbeitszimmer, das ich in der aktuellen Steuererklärung angebe, auch tatsächlich mein Arbeitszimmer war.
Meine Lösung war einfach: Ich hab's angegeben und warte ab, was passiert. Schlimmer, als dass einer vorbeikommen will und dann sagt "nee, wird nicht anerkannt", kann's ja wohl nicht werden. Das würde ich an Deiner Stelle ebenso handhaben. Ich habe auch im Kollegenkreis zwar schon öfter gehört, dass ein AZ nicht anerkannt wurde, aber mehr ist da nie passiert, also seh ich das ganz entspannt.
Gruß,
DpBDa die Erklärung mit doppelter Haushaltsführung, langen Wegen und tralala kompliziert genug ist, will ich es so "sicher" gestalten, wie ich kann. Einen Grundriss kann ich abgeben, aber natürlich keine Besichtigung anbieten, da wohne ich seit anderthalb Jahren nicht mehr

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Ich sitze jetzt gerade an meiner ersten Lohnsteuererklärung, wo ich "wirklich" Geld verdient habe UND auch ein erwachsenes Leben außerhalb eines WG-Zimmers hatte...
Ich hatte in dem Jahr ein Arbeitszimmer, das Haus gehörte aber meinem damals-Freund/jetzt-Mann. Ich war an der Adresse gemeldet, wohnte auch dort (allerdings mit doppelter Haushaltsführung wegen Entfernung zur Arbeit). Da ich unter der Woche nur ein 14qm-WG-Zimmer bewohnte, ist ja klar, dass mein Schulzeug im Haus war. Nur halt nirgendwo auf meinem Namen und einen Mietvertrag für ein Teil des Hauses oder ein Arbeitszimmer habe ich ja natürlich nie unterschrieben.
Hat jemand damit Erfahrung gemacht?
Danke im Voraus,
Chili -
Also ich mache schon weitaus mehr als Gedichtsinterpretationen und -analysen....
Was der Bedarf ist, darüber kann man sich sicher streiten, aber bei bestimmten Themen ist erstmals der Bedarf, dass man Sachkenntnisse aufbaut. Klar, wir könnten einfach so ein bisschen über den zweiten Weltkrieg quatschen. Oder wir könnten (auf reduziertem, angemessenem Niveau) einen Abriss der deutsch-französischen Beziehungen machen, um zu gucken, wie es zu bestimmten Situationen gekommen ist. Dafür braucht man auch Kenntnisse. Es gibt aber auch ansprechende Möglichkeiten, das zu erarbeiten, es muss nicht nur eine schriftliche Analyse sein.
Auch die Sprachmittlung erlaubt uns viel mehr Schülernähe.
Aaaaber: auf die Abituraufgabenformate muss ich trotzdem vorbereiten.... -
Achtung, Ironiemodus...
Schade, dass man in der Schweiz den Fremdsprachenunterricht der Oberstufe als Sprachunterricht noch wahrnimmt. Ich dachte, die Schweiz als mehrsprachiges Land wäre weiter...
Zumindest bei meinen Franz-SchülerInnen und in Englisch sowieso geht es um weitaus mehr als "nur die Sprache sprechen". Selbst mit perfekter Sprache ist die 1 ohne SACHkenntnisse des jeweiligen Themas kaum zu holen. und da müsste auch noch dazu eine perfekte Methodik stehen (ob Analyse, Kommentar, Zusammenfassung, kreatives Schreiben mit jeweiligem Zielformat, usw...), was auch in den allerwenigsten Fällen stimmt. In der Oberstufe arbeiten wir tatsächlich auch _wir_ wissenschaftspropädeutisch und konjugieren keine Verben.und jetzt real: meinen überall (sehr) guten SchülerInnen rate ich tatsächlich, mit blutendem Herz, zum naturwissenschaftlichen Schwerpunkt. Wer in der Lage ist, 10-15 Punkte zu holen (im Sinne von sowohl in Franz, Englisch als auch Mathe und Physik jeweils 12 Punkte, oder meinetwegen jeweils 14 Punkte), hat ein viel stressfreieres Leben, wenn er die Punkte in den NaWis holt. Der Aufwand dafür ist in den Sprachen unverhältnismäßig größer. Achtung, ich spreche aber von "überall (sehr) guten SchülerInnen", nicht von denjenigen mit unterschiedlichen Talentschwerpunkten.
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Ach komm, hör auf Quatsch zu erzählen!
Haben die Gesamtschulen in Hessen etwa keine Gym-Stellen? Ob man die Gym- oder Sek II-Stellen nennt, ist egal. In NRW heißen die aber nunmal nicht Sek II, weil es bis vor gar nicht so langer Zeit das sogenannte Stufenlehramt gab, wo man eben auch Sek II alleine (ohne Sek I des Gyms überhaupt) studieren konnte.Und nein! Keine Schule ist "representativ" für andere und wenn ich etwas in den letzten Jahren gelernt habe: am allerwenigsten (im allgemeinbildendsten Bereich) die Gesamtschulen.... Jedes Bundesland hat da soooo unterschiedliche Rahmenbedingungen, die noch zu denjenigen des jeweiligen Schulträgers hinzukommen.
Bei mir am Ort (NRW) gibt es ein städtisches Gymnasium, ein kirchliches Gymnasium, eine städtische Gesamtschule, eine Sekundarschule ohne Oberstufe, eine Hauptschule und eine auslaufende Realschule.
Glaub mir, da prügeln sich sehr viele mit Gym-Empfehlung, um auf die Gesamtschule zu kommen. EInige kriegen quasi "absichtlich" eine eingeschränkte Gymempfehlung/Realschulempfehlung, weil es quasi immer unterschiedliche Töpfe für die Auslosung sind und die Chancen größer sind. Vor noch 5-8 Jahren war es nicht der Fall. Seitdem hat die Schule ein super Image aufgebaut, dann hilft natürlich G8 sehr, ...
ICH würde mein imaginäres Kind mit sehr guter Gymnasialempfehlung direkt auf diese Gesamtschule schicken (und ich bin von weitem keine Verfechterin der Gesamtschule mehr), weil sie eine sehr gute pädagogische Arbeit macht, sehr viele Förder- UND Forderangebote hat, viel Zeit für Kreativität lässt, usw...Chili
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Für MICH fällt es unter Sexismus, einige meiner KollegInnen finden es "nachvollziehbar", wenn ich es erzähle (sogar am meisten die Frauen...).
Ich bin im Ref, mitte 30, in einer festen Beziehung am Schulort (bekannt), kinderlos, habe ein Fach, was sogar an der Schule Mangelfach war. Spruch der Schulleitung beim lockeren Weihnachtsessen "Ach, Frau Chili, Sie würde ich leider nicht einstellen, Sie müssen es schon verstehen, eine kinderlose mitt-30-jährige in fester Beziehung? nee, das kann ich zur Zeit echt nicht gebrauchen" (Hintergrund: in dem Schuljahr hatten wir zwischen Schuljahresbeginn und Weihnachten 5 Stundenplananpassungen aufgrund von Mutterschutz, Elternzeit- und Elternzeitrückkehr gehabt. Einige Kolleginnen und zwei Männer waren auch in Elternzeit... Also das, was in einem jungen Kollegium üblich ist.)
Die Frau hat 3 Jahre später aber echt doof geguckt, als sie mich immer wieder getroffen hat (wir wohnen nicht mehr am Ort, ich bin aber zu vielen Schulveranstaltungen ehemaliger SchülerInnen gefahren), ich immer noch kein Kind bzw. schwanger und sie gerade eine weitere Kollegin vom Fach wegziehen lassen musste und sie mich fragte, ob ich doch nicht an ihre Schule möchte... Ach, habe ich übrigens erwähnt, dass diese Frau kinderlos ist?! -
ich frage mal nach, es war aber bei einer Nachfrage bei der Bezirksregierung rausgekommen, dass es auch die SchülerInnen betrifft, die entschuldigt sind und es auch nicht an uns liegt, sondern tatsächlich die Grenze relevant sei.
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ich bin natürlich nicht am BK / Berufschule und ein Beitrag oben lässt mich zweifeln (bezieht sich allerdings auf Sek I und ich gehe jetzt von Sek II aus), aber wir (Gym, NRW) haben zu Beginn des Jahres die Erinnerung bekommen, dass SchülerInnen, die an mehr als 50% der Zeit fehlen, egal ob entschuldigt oder nicht, nicht versetzt werden können. (Achtung: SchülerInnen auf Kur oder Krankenschule fehlen nicht, sie werden ja beschult).
So sind schon zum Halbjahr bzw. in den letzten Wochen ein paar SchülerInnen rauskomplimentiert worden.
Es handelt sich allerdings um eine "allgemeine Fehlzeit", so dass ich auch nicht weiß, was ich mit dem Schüler mache, der die letzten 6 Wochen bei mir gefehlt hat, aber im Durchschnitt gerade noch auf 50% Anwesenheit kommt. (und ja, er hat Attestpflicht)
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