Beiträge von chilipaprika

    (schulformfremd und ohne genaue Ahnung aber selbst in der Wiedereingliederung)
    dann, wenn es in deinem Wiedereingliederungsplan steht.
    Wenn nicht: anpassen und abändern lassen. Bei mir stehen die Unterrichtsstunden als Grundlage, ich habe aber auch keine Aufsichten, keine Vertretungsbereitschaften und mein PR hat mir gesagt, ich müsse zu keiner Konferenz (darf aber).

    Hier wird immer wieder vergessen, dass wir immer nur die Sicht Person auf die Dinge kennen und ihre Schilderungen.

    Wenn wir aber annehmen, dass die Person grundsätzlich lügt, dann sollten wir uns einfach nicht am Thread beteiligen. Soviel zu "nur eine Perspektive". Es geht hier nicht um Wahrnehmungen, sondern um Schilderungen von Handlungen und Fakten.
    Von meinem Verständnis (ich versuche davon auszugehen, ich könnte die TE oder nur an ihrer Schule sein) ist nicht mal die Tatsache, DASS es einen Amok gegeben hat / gegeben haben könnte, einen Vorfall gab, sondern der UMGANG der Schulleitung (schriftlich in Rundmails über die Kollegin sprechen, sie im Kollegium kritisieren, usw..). DAS wäre definitiv ein Grund für die Versetzung.

    Die estnischen Kolleg*innen, mit denen ich Kontakt hatte, waren ca. 2 Wochen vor Schulstart und 10-15 Tage nach Schulende mit Fobis und Verwaltung beschäftigt.
    Ich glaube nicht, dass es am deutschen System alleine lag, da es eine estnische staatliche Schule gewesen ist. Zumindest die Vorbereitungswochen.

    ... zumal es bis vor Kurzem die Kostendämpfungspauschale gab.
    Gut, wer krank ist, geht vielleicht öfters zum Arzt. Aber vielleicht war das nur einfach so "Ruhe halten" und keine besondere, andere, kostspielige Behandlung.

    Darüber hinaus hoffe ich SEHR, dass diese "Firewall" zwischen Beihilfe und wem auch immer nicht fällt. Was sollen sie denn machen? Meiner Schule schreiben, um zu wissen, ob ich arbeite und nett bin? (Es steht doch nicht darauf "Ausstellen einer AU" sondern wenn überhaupt "Ausstellen eines Attests", kann alles sein.

    Dann verstehe ich nicht, warum du nicht wechselst / nach einer Versetzung fragst. Wirtschaft ist doch eine der häufigsten BKs? Irgendeine Schule wird es doch geben, die näher ist als deine, nicht immer so mit ihren Lehrkräften umgeht, wie du dich oft beschwerst UND wo du deine berufliche Fachrichtung mit mehr Stunden haben könntest?

    genauso ist es.
    Wenn ich sehe, was sich die Künstler für kleine Kurse und noch zusätzliche Angebote leisten können, haben wir wohl dort keinen Mangel (oder sie haben einen guten Drang zur SL).
    Auch gibt es in einigen Jahren Förderkurse in einem Fach, im anderen aber nicht, je nach Überhang des Faches. Total blöd. (also im System)

    Ich muss aber nochmal nachfragen: 35 SuS sind am Gym ok? Die Kursgrößen gehen bei uns zB nicht. Ich müsste nochmal nachlesen, aber wir teilen ab 32.

    Was soll man aber machen, wenn man keine Lehrkräfte mehr hat?
    Wir haben auch dieses Jahr einen Riesenmangel in zwei Fächern, die Domino-Effekte in einem Ausmaß haben, den sich die meisten nicht vorstellen können (einige KuKs ohne Berührung mit diesen Fächern unterrichten nur ein Fach, weil sich alles verschoben hat)

    (Dass man je nach komischer Stellenberechnung keine Vertretungskraft bekommt, ist eine Sache, eine andere, ob jemand sich überhaupt "erbarmt", als Vertretungskraft zu arbeiten. Quasi volle Stelle ausgeschrieben, leer gelaufen)

    Dass der SL den Namen nie gehört hat, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, auf der schIPS-Liste steht der definitiv drauf

    Auch die 0-Stellen?

    Das habe ich mich immer gefragt (es hätte einen SL-Wechsel während meiner Abordnung geben können), und es ist natürlich die Frage, wie sehr man darauf schaut… als SL, die neu kommt, weiß man vielleicht nicht, ob die Person krank, in Elternzeit oder abgeordnet ist…


    Ich WILL daran glauben.

    Alternative: Komplott, um den Beamtenstatus zu kicken.

    Ich hatte eben die Phantasie, dass es in der Behörde zu einem Verlorengehen gekommen ist. Der SL der Kollegin hat den Namen noch nie gehört. Und da kann ich mich gut vorstellen (kein Wissen, sondern Phantasie): Eine langzeit erkrankte Kollegin wird in der Statistik durch eine Vertretung oder gar Planstelle ersetzt, und dann gerät sie in Vergessenheit.
    Während einer Abordnung oder langer Elternzeit wird man auch nur auf einer fiktiven Liste geführt. Wir hatten schon mal eine Kollegin, die nach über 10 Jahren Elternzeit zurückkam: die SL kannte sie nicht, aber ihre Rückkehr war automatisch zu uns.

    Als ich abgeordnet war, war ich noch auf dieser "Null-Liste" an meiner Stammschule, meine Kommunikation lief ja nie über die Schule.
    Ich versuche nur an das Gute im Menschen zu glauben, und dass es nur 1-2 Fehler in einer schlimmen Phase auf dem Schreibtisch EINER Person vor 15 Jahren gab, und nicht jährlich zwei Stellen (Schule UND Bezirksregierung) 15 Jahre lang versagt haben.

    In unseren Monatsgesprächen mit Schul- und Verwaltungsleitung werden die Langzeiterkrankten immer auch erwähnt und ob es neues zu berichten gibt. 16 Jahre wären da niemals passiert, selbst wenn das SSA diese vergessen hätte.

    schulinterne Struktur oder meinst du Behörde mit SL?
    Ich weiß gar nicht, ob es sowas in NRW regelmäßig gibt..
    Und wie stelle ich es mir vor? 60 SL und dann werden alle Langzeiterkrankte erwähnt? (es lebe der Datenschutz... aber: es dauert doch ewig, meine Schule alleine hatte 5-6 davon (inklusive Krankschreibung in der Schwangerschaft) ...)

    nein, ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es läuft: Viel zu tun, Stau, auf Wiedervorlage gesetzt und was vergessen.
    Vermutlich sind Langzeiterkrankte erstmal nicht mehr auf der aktiven Liste der Schule (wie Elternzeit und Abordnungen), so dass bei einem SL-Wechsel auch nicht unbedingt Wissen dazu weitergegeben wird.
    Unschön und unprofessionell ist es schon, aber vom bewussten Weggucken würde ich wirklich nicht automatisch ausgehen.

    Ich hoffe sehr, dass die Kollegin schon vorher die Genehmigung für die Nebentätigkeit hatte und es also einzig und alleine die Schuld des Systems ist, die immer eintrudelnden Krankschreibungen nicht ordnungsgemäß zu verarbeiten.
    Und mich ärgert noch mehr, dass die Krankheitsgründe genannt werden. Ein perfekter Grund, jetzt alle Kranken mit psychischen Problemen in Sippenhaft zu nehmen, weil sie sich nur vorm Dienst drücken und woanders einen Nebenjob haben.

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