Ich möchte hier nur noch betonen und bekräftigen: Gib dir die Zeit, nimm WIRKLICH die 4 Wochen (und mehr!) in Anspruch, kehr nicht für irgendwelche ZP10-Vorbereitungen zurück.
Die Schule muss es selbst klären, Punkt.
Und ZP10 wird ja intern korrigiert, im schlimmsten Fall wird ein Auge in deiner Klasse halb zugedrückt.
Die Erholung (und Arbeit an/mit sich selbst) fängt erst an, wenn du RICHTIGEN Abstand hast. Vorher ist es noch nicht.
Gute Erholung, gute Besserung!
Beiträge von chilipaprika
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Nun steht in 1 1/2 Jahren die amtsärztliche Untersuchung für die Lebzeitverbeamtung an.
Ihr habt in Hessen doch mehrere Besuche. Wird bei der "letzten" Untersuchung wieder alles abgefragt oder nur "und? Wie sind die Krankheitstage?"
Damit rate ich NICHT dazu, etwas zu verschweigen aber gebe nur den Rat: nur das erzählen, wonach gefragt wird. Du musst also nicht jetzt den Amtsarzt anrufen, um ihm das zu erzählen
Zwischen der Beihilfe und den Personalführungen gibt es eine Firewall. Natürlich werden keine Daten ausgetauscht (auch wenn ich die Gedanken nachvollziehen kann) -
Ich habe keinen angegriffen, aber ich finde das Wort lieben problematisch.
Und das Stockholm-syndrom würde ich niemandem ferndiagnostizieren, aber lustigerweise könnte ich es mir zuschreiben. Allerdings jeder einzelnen Form von Arbeit.
Und das Wort lieben suggeriert eben, dass man keine Distanz hat, dass man keine Trennung vornehmen kann, dass man sich nicht abnabbeln kann, wenn es notwendig ist (und dazu haben wir gerade auch einen Thread und immer wieder).
Es kann sein, dass das Wort triggert, ich mag meinen Job, ich mach ihn okay bis gut, ich hab ihn vermisst, als ich einen anderen ausübte (und vermisse jetzt den anderen), aber Liebe sollte es nicht sein.
Ich bin monogam und Liebe sollte es für etwas Anderes geben. Gut, ich liebe Tiramisu und Kichererbsen, ich liebe Schaukeln und so. Aber nein: ich mag Schaukeln, es gibt mir Glücksgefühle. Genauso wie ich auch Glücksgefühle habe, wenn Schüler*innen was gelernt haben oder Studis eine gute Praktikumsreflexion abgegeben haben. Aber es darf nicht sein, dass ich zusammenbreche, wenn mein Job mir heute die Liebe verwehrt (weil es stressig ist, weil es heute nicht klappt…)
Und natürlich gebe ich in bestimmten Jobs in Bildung und Soziales mehr ‚von mir‘ als mein Mann als Personaler, ABER es muss ein Job bleiben.
Ich hake auf keinen rum, aber dieser ‚Liebediskurs‘ befeuert viele Probleme in unserem Feld UND bei den anderen Personen/Kolleg*innen.
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Warum ist es nicht vorstellbar, dass man professionell sein kann, auch wenn es nicht der Lieblingsteil des Jobs ist?
Die wenigsten von uns mögen korrigieren. Trotzdem machen wir es doch gewissenhaft?
Ich kann mit der Unterstufe nicht gut und hätte gerne einen ärztlichen Attest, der Vertretungsstunden drin verbietet :-D. Trotzdem bin ich nett und zugewandt, wenn ich dort bin. Ich arbeite an meiner Geduld und so weiter.
DANACH bin ich so ausgelaugt, wie nach 5 Stunden Oberstufe. Aber trotzdem schreie ich die Kids nicht an. -
Es kann bei jdm klappen, der einen neuen Vertrag immer zum neuen Schuljahr beginnt, aber die ADO sagt, man habe die Zeit freizuhalten.
Ist auch egal, bei uns sind die Termine lange vorher bekannt.
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Ich weiß das auch nicht so genau. Aber ich bilde mir ein, dass es Bundesländer (Berlin?) gibt, in denen in der letzten Woche Präsenzpflicht eingefordert wird (werden kann?) -
NRW.
Werden kann.
Fachkonferenzen, Arbeitsgruppen, pädagogische Arbeit (Treffen / Workshop mit einem externen Partner), ... man kann sehr kreativ sein. -
Denk dran: SoWi besteht aus drei Fächern, es kommt auch noch Soziologie dazu (für die Zukunft und das Unterrichten).
Sonst habe ich aber auch die Erfahrung gemacht: es wird anerkannt. Ich hatte sowohl die Anerkennung aus RLP (Sozialkunde) , als auch auch problemlos nach dem Ref in NDS (Politik-Wirtschaft). -
Kochen mach ich gerne, wenn ich viel Zeit dafür habe. Ohne Arbeit hätte ich die ja, da könnte ich es also auch wieder selbst machen.
Ich mag nicht kochen, einkaufen und den Haushalt machen (und einen Großteil davon übernimmt tatsächlich mein Mann, weil er das tatsächlich auch mag. Er würde sogar sagen, er liebt einkaufen
), aber mit keiner Arbeit (oder erstmal realistischer: Teilzeit) hätte ich zumindest mehr Nerven, mehr als meine bisher wenigen Aufgaben zu übernehmen.
Es gibt Menschen, die beim Putzen / Wäsche waschen vom Alltag entspannen, ich bin eher der Typ, der beim Korrigieren vom Putzen entspannt (und ich hasse Korrigieren). -
Eine Freundin von mir kommt aus Ungarn und hat ihre Kinder bilingual erzogen.
One person one language.
Kompromisslos.
Und Kontakt zu anderen Ungarn, auch außerhalb der Familie / Großeltern, gesucht.
Die Kids sind tatsächlich ziemlich perfekt zweisprachig, aber es war schwer für den Vater, der kein Wort Ungarisch sprach (und es ist halt keine Sprache, die man nebenbei aufschnappt) und weiterhin nur rudimentäre Grundlagen hat.
Ein Freund wiederum ist in Bulgarien mit einer deutschen Mutter aufgewachsen. Er hat ab ca. 4-5 Jahren kaum noch auf Deutsch geantwortet, sie hat es ziemlich konsequent durchgezogen. Mit 16 kam er (zum ersten Mal) nach Deutschland und nach drei Monaten war sein passiver Wortschatz aktiviert.
Ich vermute, dass es für "die Mutter hat die Fremdsprache" (was häufiger der Fall ist) einfacher ist. Und leider ist der mir bekannte umgekehrte Fall tatsächlich nicht sehr erfolgreich, obwohl der Vater zuhause ist und also einen Großteil des Alltags meistert. Papa Japaner, aber sehr schweigsam. Oft spricht er (sehr schlechtes) Deutsch mit dem Kind. Das Kind hat japanische Impulse durch Animes, Anrufen/Sprachnachrichten zu den Großeltern, ... alles bisher rein oral.
Das Kind (4 Jahre alt) spricht perfekt Deutsch in der Kita und mit Deutschen, einigermaßen passendes Japanisch für sein Alter und mit dem Papa spricht er schlechtes Deutsch. Was ich sagen will: er hat schon verstanden, dass der Papa eine andere Sprache spricht und antwortet ihm in seiner Sprache. Nicht Japanisch sondern Deutsch mit falscher Aussprache und komischer Grammatik ...Eure Zweitsprache ist eine kleine und hauptsächlich orale Sprache oder? Zusätzlich zu "one person one language" gibt es ja auch "Örtliche Verankerungen"... Also in diesem Zimmer oder bei einigen Ritualen, usw.. Während der Kindheit würde ich alles an Kindersendungen / Kinderbüchern in der Sprache suchen, die ich kann. Im Kindergarten kommt es auch auf Deutsch...
Wenn es Englisch sein sollte, ist es einfacher, weil es mehr Sachen gibt. -
Nein ist es nicht. Siehe Lehrkräfte und Pflegekräfte. Da sind die Hürden deutlich gesenkt worden.
ich war vor kurzem im Krankenhaus. Azubi /Pflegeschülerin: aus Vietnam. Grundkommunikation mit den Patient*innen kaum möglich (obwohl ich weiß, dass sie offiziell B2 bestanden haben muss)
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Also ich bin beim Lottogewinn sofort raus.
Ich würde mich nicht langweilen. -
So ganz verstehe ich euer System nicht. Macht man im Studium nun den Bachelor oder den Master oder beides? Kann man mit dem Bachelor alleine schon etwas anfangen?
In den BL mit Bachelor Master macht man beides. Muss man. und der Masterabschluss ist die Zugangsvoraussetzung für den Vorbereitungsdienst. Manchmal wird dafür das Staatsexamen quasi "mitgegeben", manchmal muss was umgeschrieben werden..
Mit dem Bachelor kann man in der Schule nichts anfangen (oder hatte BaWü Pläne für Unterrichtsassistent*innen).Vor allem werden die doch nicht bewertet, zumindest nicht mit einer Note. Diese Stunden werden allenfalls mit der Betreuungslehrerin besprochen und man erhält Tipps. Ich meine, da kommt nicht mal jemand von der Uni, der sich was anschaut.. Ist aber bei mir so lange her, womöglich ist das jetzt ganz anders.
Das ist nicht verallgemeinerbar.
Bei uns in NRW wird im Praxissemester durchaus bewertet, auch wenn die Person nicht von der Uni kommt, sondern vom Zentrum für schulpraktischen Lehrerausbildung (Seminar) (bestanden / nicht bestanden). Die Leute von der Uni bewerten dann die didaktischen Projekte. -
Such dir einen Job, irgendeinen, und arbeite mal ein Jahr. Wärst du jünger, hätte ich ein soziales Jahr empfohlen, aber das geht mit 30 nicht mehr, meine ich. Dann hast du nämlich Zeit, deine Gedanken zu sortieren und dir klar zu werden, was du eigentlich willst,
Die Idee hatte ich auch, mich nicht getraut, sie aufzuschreiben.
Bundesfreiwilligendienst hat zumindest gar keine Altersgrenze. -
schön, wenn sich der Trend ändert.
Ich kenne eine Menge Leute, die mehr oder weniger nur dafür promoviert wurden... -
Hast du mal bei Stellen an der Volkshochschule geschaut?
Ein Kollege war mal als Leiter abgeordnet.
war er promoviert?
Ich habe noch nie eine unpromovierte VHS-Leitung gesehen.
Aber Sachbearbeitung in dem Bereich ist sicher auch gut, wenn man Organisationstalent und -interesse mitbringt. -
Wäre eine Fortbildung im kunsttherapeutischen Bereich etwas? (Ja, kostet Geld)
Ist der pädagogische / soziale Bereich jetzt für dich gestorben oder nur der Grundschulsetting?
Je nach bisherigen Nebenjobs und Praktika gibt es im sozialen Bereich einiges, und dann kannst du berufsbegleitend bestimmte Weiterbildungen machen (Beratung, Lernbegleitung, usw..). Der soziale Bereich ist sehr breit, klar ein Studienabschluss im Bereich wäre auch gut, aber bei Interesse kommt man auch unter. Man muss allerdings bereit sein, dann Weiterbildungen zu machen, manchmal werden sie vom Arbeitgeber bezahlt, oft nicht, dafür ist man danach durchaus begehrt. -
In meinem Fall waren zwei Arbeitgeber anderer Ansicht

Dass ich letztendlich nicht in diesem Bereich gelandet bin, lag darin, dass ich eine Stelle als Lehrkraft erhielt.du hast aber auch eine technische Ausbildung davor gehabt!
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Die betroffene Behandlung steht eben genauso: wird übernommen, wenn… bzw. bei …
Nur ist das Auslegungssache und nicht eine spezifische Diagnose.
Und genau deswegen sollte ich den Antrag stellen und ein spezifisches Formular /die Verordnung beilegen, damit sie entscheiden… (laut Telefonat).
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Oh Danke!
Gut zu wissen, dass keine Antwort kommt.
Ich erachte die Behandlung auch als notwendig, es ist aber gerade nicht die einzige Sache, wofür ich in ungewisse Vorleistung gehe und mich irritiert dieses Prozedere.Ich hätte angenommen, dass zu einem ANTRAG eine ANTWORT auch kommt. Ich fühle mich gerade ziemlich vera... vor.
Hoffen wir mal, dass die anderen Sachen auf jeden Fall übernommen werden, mir fällt auf, dass ich dazu gar keine Kommunikationsspuren habe (anders als bei der PKV)
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das mache ICH.
Auch wenn so wenig geschrieben wird oder eine Aufgabe gar nicht gemacht wird (selten, in der Regel wird nur ganz wenig oder absoluter Stuss), kürze ich auch die Darstellungsleistung (und schreibe es dann genauso auf: 3/5- > gekürzt wegen Kürze: nur 1,5 Punkte zum Beispiel).
Bei der zweiten Klausur war es dann viel besser (ich spreche jetzt konkret sogar von einer Deutsch-Klausur, Französisch hatte ich in letzter Zeit nicht aber das habe ich auch genauso gemacht).
Meine D/Fremdsprache-SL, die die Klausuren auch sieht, hat es nie kritisiert. Mache ich weiter.
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