Beiträge von chilipaprika

    Die beiden Sabbatjahre. Im ersten bin ich zu Fuß von zuhause 2700 km nach Santiago de Compostela gepilgert, im zweiten 2100 km nach Rom. Zwei Erfahrungen, die mich nachhaltig verändert haben.

    Ich wünsche, ich hätte den Mut dazu.
    und die Schulter.
    Mein Luxus beim Wandern: die Unterkunft transportiert meine Tasche zur nächsten Unterkunft. Haben wir ein paar Mal in den Vogesen in Frankreich gemacht.

    Luxus ist für mich, dass ich vor einem guten Jahrzehnt unerwartet verbeamtet wurde.
    Das habe ich die ganze Zeit gewusst, aber dieses Jahr noch mehr zu schätzen gewusst.

    (Allerdings ist es ein Fluch zugleich, goldener Käfig und so).

    Ich werde nicht von "Ein Sternehimmel ist Luxus" anfangen, da kann ich leider nichts damit anfangen.

    Vor allem ist München und Umgebung ein sehr teures Pflaster, was die Wohnungspreise angeht.

    nicht falsch verstehen.
    Ich gönne es jedem, der durch einen Lottogewinn oder Erbe mehr Vermögen und Einkommen zur Verfügung hat.
    Ich glaube aber nicht, dass man mit zwei mal A13 und Luxusgeschmack in München soviel frei für EINEN Urlaub hat, außer, man macht im Laufe des Jahres nichts.
    Was unwahrscheinlich ist und dann hätte der TE nicht ganz viele Flugmeilen gesammelt.

    Da hat jemand aber sehr schlecht gerechnet und es geht auch nicht wirklich auf.

    20000 Dollar / 26 Tage (2 Reisetage von 28 in 4 Wochen) = 769 Euro pro Tag.
    Leicht abgerundet, weil am An- und Abreisetag sicher auch ein Hotdog und ein Eis drin sind.

    und da erscheint es mir fast "wenig", wenn die Übernachtung an vielen Tagen 800 kosten soll oder bestimmte Aktivitäten und Restaurantbesuche auch das Tagesbudget sprengen.
    Aber es war nur eine Idee, soviel Erfahrung (und Fantasie) habe ich nicht.

    ich glaube, das meinte ich ein paar Beiträge vorher.
    Ich musste kurz nachdenken: Klar, wenn wir möchten, könnten wir irgendwohin weit und teuer fliegen. Und ja, der Blick auf die Excel-Tabelle "Hunde" zeigt mir, eine Fernreise mit Hotel und Aktivitäten wäre jährlich locker drin.
    Aber bei den ganzen hier genannten Aktivitäten, Segeln, Fliegen oder Luxushotel... ich komme nicht mal auf die Idee. Immer daran erinnert werden, ist gar nicht so schlimm. Arbeiterkind und Bourdieu, Geschmack und Milieu...
    Wenigstens habe ich meine 15 Jahre Camping-Trauma anders verarbeitet (und wir haben zum Zelten die Landesgrenzen nicht verlassen...) und mein Luxus in der Bretagne sind die 2km zum Strand oder die Crevettes und Meeresspinne, auf die ich mich schon für den Herbst sehr freue.
    (und als Französin sozialisierte kann ich total verstehen, dass meine Meeresfrüchte für einige Deutsche wiederum sehr dekadent klingeln und sie gar nicht erst daran denken. Meine Crevettes sind "euer" Golf und Segeln :D

    Ich habe hier öfters gelesen, dass es an Grundschulen zum Teil viel mehr Aufsichten gibt (durch die kleine Größe der Schule).
    Ich bin am mittelgroßen Gym und habe 5 Aufsichten à ca. 20 (15-25) min für zwei Wochen. Also in etwa, leicht mehr, als das, was ihr habt.

    so kann man sich vermutlich täuschen und deutlich mehr Geld in Fellnasen stecken als in ein Flugzeug :)
    Jedem sein Spiel, jedem sein Hobby.
    Als Person, die mit äußeren Reizen immer mehr Probleme hat und sehr viel Ruhe zur Verarbeitung braucht, profitiere ich mehr vom Plüschtier als von einem Fernstreckenflug oder gar Flug über einen Vulkan. Und zum Glück kostet das Spazieren sonst nur minimal (wenn man von den ganzen Leckerlis absieht, die der Hund als Entschädigung zur Begleitung möchte :-D).

    Die Zufriedenen waren vermutlich nicht im Personalrat und haben von vielen Dingen nichts mitbekommen?

    ich kann nicht für Oldenburg sprechen, ich war am anderen NDS-verschrieenen Seminar.
    Ja, es war "speziell", wie Moebius sagt. Und ja, ich habe sehr viele Tränen vergossen. Aber die hätte ich sicher auch in NRW oder am Meer in NDS auch vergossen. Wobei, vielleicht hätte sich das Seminar nicht so sklavisch an der Regelung gehalten, nie nie nie ein Wort zu sagen, das ein Gefühl für Noten gibt...

    ABER: Ich war Personalrätin, habe viele Leute vertreten und hatte auch am Ende viele Rückmeldungen à la "schlimmste Zeit meines Lebens".. Tja, meine Lieben, dann hattet ihr bisher ein sehr schönes Leben.
    Ich war Anfang 30 und somit deutlich älter als die meisten, die selbst "eingeboren" waren. Ich hatte schon mehrere Jahre als Vertretungskraft gearbeitet. Von der Theorie könnte man dann denken, dass es mir am schwierigsten gefallen wäre, kritisiert zu werden (im Vergleich zum Mädchen, das gerade ihre 10 Semester studiert hatte).
    Wenn das schlimmste in deinem Leben ist, dass man dich zum SL zitiert, um dir zu sagen, dass du deine Piercings ausziehen sollst, oder die Seminarleitung uns erklärt, welche Tasche und Kleidung man tragen darf...
    Oder ein Kollege brauchte uns PR, weil er "rassistisch" behandelt wurde. Er kam jeden Tag zu spät, unvorbereitet (keine Zeit) und war der Meinung, alles sei Schickane von den weiblichen Lehrkräften.

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