Beiträge von chilipaprika

    Die Endnote der Bachelorprüfung ergibt sich aus dem gewichteten Mittel aller endnotenrelevanten Modulnoten einschließlich der Note der Bachelorarbeit. Bei der Bildung der Endnote werden nur die ersten zwei Dezimalstellen hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Dabei werden die Modulnoten und die Note der Bachelorarbeit mit ihren zugehörigen Leistungspunkten gewichtet. Werden Module aus weiteren als den vorgeschriebenen Modulen absolviert (Zusatzmodule), so gehen diese nicht in die Endnote ein.

    Die Studien- und Prüfungsordnung deines Studiengangs raussuchen online, dort steht das. Üblicherweise macht die Bachelorarbeit 20-30% der Bachelornote aus.

    Das erscheint mir seeeehr viel.
    Üblicherweise ist die Gewichtung entsprechend der ECTS-Anzahl, und da sind es 10-15 ECTS von 180 ECTS (bei 6 Semester-Bachelor-Studiengängen).
    Auf jeden Fall an "meiner" Uni so lächerlich wenig, dass keine*r das ernst nimmt (leider), weil es soviel (oder weniger) wie die Modulklausur eines anderen Moduls ist.

    Zu Themen: du schreibst nicht mal deine Fächer und/oder ob du in den Bildungswissenschaften schreiben möchtest.
    - Motivation von SuS im Hinblick auf XY
    - Classroom-Management in XY
    - Fehlerkultur in XY

    - Diskriminierungssensibler XY-Unterricht
    usw.

    Ob es am Ende eine reine Literaturarbeit oder empirisch ist, hängt von deiner Vorliebe (da du so offen fragst, vermute ich, dass es dir ziemlich egal zu sein scheint), und der vom Prüfer ab.

    ich glaube, es ist eher darauf bezogen, dass kein Sportstudent LERNT zu retten.
    Sondern er/sie muss aktiv irgendwo die Prüfung ablegen (ob bei einem Semesterangebot oder eher bei einem kooperierenden DLRG, der bereit ist, die Prüfung nach ein paar Stunden Übung abzunehmen und nicht wie normalerweise ein ganzes Semester Training. (Klar, DIE Wahl kann man auch treffen, aber im Prinzip braucht man nur den Schein als Zulassung zum Ref und Go.).
    So nahm ich das in Kontakt zu Sportstudis zumindest wahr.

    Gymnasium in Münster Mitte recht wahrscheinlich -

    Fun-Anekdote:
    Eine (ehemalige) Kollegin von mir hat durch eine A14-Bewerbung endlich ihre Versetzung bekommen (5 Jahre blockiert und dann keine aufnehmende Schule gefunden, weil Fächer nicht soo gesucht und Ziel sehr beliebt) und sie kam als Externe an einem Gymnasium in Münster Mitte und ihre Fächer waren definitiv nicht benötigt (Euphemismus, beide Fächer waren bei Stellenausschreibungen der Jahre davor gesperrt), keine Ahnung, was in diesem Verfahren alles schief gelaufen sein könnte (freue mich aber für sie).

    Es war zwar unter einer anderen Schulleitung, aber ein ehemaliger SL hatte einem (damaligen/ehemaligen) Kollegen gesagt, dass er den Versetzungswunsch 5 Jahre lang blockieren müsse, weil er bei Zustimmung keinen passenden Ersatz bekäme und ihm den Weg der Beförderungsstelle-Bewerbung nahgelegt. Zwei Jahre später war er mit Bestbewertung weg und an einer seiner Wunschschulen.

    Die Fächer spielen also weniger eine Rolle bei der Bewertung, weil sie dann nachweislich gegen den Willen der Schule Mängel werden und dadurch prioritär wieder versorgt werden können, was bei einer Versetzung ganz anders wäre.

    Ja, warum sollten Schweizer Kantons einfacher sein als deutscher Föderalismus. Und gut, dass du den Schweizer Überblick hast und die Kantons kennst. Sonst können wir demnächst auch schreiben "BL? Kanton?" ;)

    Nenn es "Informationsveranstaltug", aber klar ist es Werbung.
    Selbst die Gymnasialkinder können an andere Schulen am Ort (anderes Gymnasium, Gesamtschule), und am Ende geht es für eine Schule auch darum nicht zu schrumpfen, kein Personal abgeben zu müssen, ihr Angebot gewährleisten zu können, usw..
    Also ja, diese "Werbephase" ist für die Schulleitung und das Kollegium mega viel Arbeit und Aufwand und jedes "persönliche" Anreden (also in die jeweilige Grundschule selbst vorstellig werden) ist ein Teil der Strategie. Da könnte die SL nicht sagen "och nee, ich mache nur eine Veranstaltung bei uns in der Schule" (die haben wir auch).

    Ist das so? Bei uns gibt es eigentlich nie Abendtermine, auch nicht für die SL. Was macht ihr denn Abends so?

    ‚Werbetermine‘ bei allen Grundschulen bzw. zentralisiert, sind im Winter locker 5-8 auf mehrere Wochen, Anmeldetermine…

    Infoabende (WP1, WP2, Oberstufe, Lernförderung, Präventionskonzept), davon ist die SL auch an einigen dabei.

    Alle Schulkonferenzen und ähnliche Greien, vll auch Stadtratsausschüsse..

    Dann eben alle Schulveranstaltungen, wie Konzerte, Theater, Fastenbrechen, usw…

    Im Rahmen meiner Tauchausbildung (Cmas **) standen apnoe 25m Streckentauchen und 7,5m Tieftauchen mit Flossen an.

    Ohne Flossen würde ich mir 12m Strecken- oder 4m Tieftauchen (so tief ist das Schwimmbecken unterm 5m Turm) apnoe nicht zutrauen, zumal wenn es beim ersten Versuch unter Stress sofort funktionieren muss.

    Es MUSS nicht beim ersten Versuch sein, aber im Ernstfall hat man nicht ewig Zeit und Versuche. Wenn du das nicht kannst, ist okay. Dann bist du eben nicht rettungsfähig (bin ich auch nicht mehr. Streckentauchen ist kein Problem, das Zeitschwimmen schaffe ich nicht mehr).

    Aber die Voraussetzungen senken (kein Silber sondern Bronze) und noch mal senken (oder doch Schwimmabzeichen Bronze und 2-3 Kleinigkeiten) und dann die dadurch geprüften Leute ins Bad schicken, ist unverantwortlich und unfair ggü allen Lehrkräften, die genötigt werden, den Schein zu machen, um mit ihrer Klasse schwimmen zu gehen.

    Danke.
    Es gehört definitiv zu den mit Scheinen geregelten Sachen, die ich absolut befürworte.
    Ich bin offen für Bausteinmodule für alle "Seiteneinsteigenden" (also egal von welchem zu welchem Beruf) und zu Anerkennung von Fähigkeiten stärker als diese Diplomfokussierung, aber nee, die selbstbewussten Coolos, die klar doch Aufsicht im Freibad machen würden, weil sie selbst am coolsten vom 5er springen, nee.
    Der Rettungsjob ist ein unglaublich anstrengender (also im Vorfeld Aufmerksamkeit bindender), ein unglaublich anspruchsvoller Job, da kann nicht "einfach so" jede*r (ggf. halb bekleidet) ins Becken springen, zu jemandem schwimmen oder gar tauchen, ihn abschleppen und mobilisieren, weil er in Panik um sich schlägt, die Distanz zurücklegen und aus dem Becken hieven.
    in 20 Jahren geht alles gut, aber WENN ein Kind einen Krampf hat und leicht untergeht, da muss alles sitzen. In einer Milisekunde. und nicht nach "gesundem Verstand".

    Das scheint mir ein großes Problem der 3.JT. Man versucht ALLES gesetzlich und durch "Scheine" zu regeln! Dabei reicht die richtige Anwendung des normalen Hausverstandes!

    keine AHnung, was "3.JT." ist, aber NEIN, es ist kein normaler Hausverstand, wie man einen Ertrinkenden rettet (u.a.). Das lernt man, das übt man und man zeigt in einer (regelmäßigen!) Übungs-/Prüfungssituation, dass man es kann.
    Es ist GUT, dass es für bestimmte Tätigkeiten "Scheine" gibt. Erste-Hilfe, Rettungsscheine gehören definitiv dazu. Ich glaube, in den Experimentalfächern gibt es etwas Ähnliches. Ich maße mich nicht an, mit normalen Hausverstand, Seife im Chemieraum zu machen, sondern habe meine Chemiekollegin dabei, die dann auch die "Führung" hat (und wir haben eh keine Lauge oder so gemacht).

    Die Rettungsfähigkeit richtet sich immer nach aktueller Konstitution und Situation. Dies einzuschätzen liegt letztlich an der Lehrkraft.

    grundsätzlich ja, aber "Rettungsfähigkeit" ist auch der Name des Scheins, den man braucht, um mit Kindern ins Wasser zu gehen (es sei denn, man hat DLRG Bronze oder höher). und es ist selbst im Vergleich zu Bronze echt wenig:
    https://www.schulsport-nrw.de/rettungsfaehigkeit.html

    Also nachdem ich im Vorfeld meines DLRG-Scheins die "Rettungsfähigkeit" in NRW erworben habe, die die Voraussetzung für Schwimmunterricht ist (ja, nicht Silber, sondern kleine oder große Rettungsfähigkeit, je nach Tiefe des Beckens, zumindest Stand von vor 6 Jahren), kann ich sagen: da sind aber seeeehr viele Füsse im Gefängnis, obwohl sie regelkonform agieren.)
    Die Zeit für Distanzen oder das Unterwasserschwimmen ist am Lebensalter gekoppelt, an dem Abend, an dem ich es bei einem schnellen DLRG-Angebot gemacht habe, waren dabei 80% Grundschullehrkräfte ohne Sport (im Prinzip aus allen Grundschulen der Stadt entsandt), es hat mir Angst gemacht. Und die Frauen waren sich bewusst, dass sie ein Notlösung sind und machen es im Alltag sicher sensibel und pädagogisch, aber dass ein Kind langsamer ertrinkt, weil die Aufsicht älter ist, naja. Dass die Aufsicht 3-4 Durchgänge braucht, um 12 Meter unter Wasser schwimmen zu können, naja...

    Ich bin da voll bei Kathie : eine Professionalisierung des Bereichs mit Outsourcing oder nur den Sportlehrkräften, die Schwimmen als Schwerpunkt / Kompetenz haben, fände ich zielführender. Aber eyh, kostet ja Geld. Lieber ein bisschen Risiko auf die Lehrkräfte abwälzen.

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