Ich hatte eine Schule (Ref), die wirklich für jeden jedes Jahr gute Stundenpläne hatte (zumindest hörte ich nie eine Kritik dazu und alle waren sichtlich zufrieden).
1. Viel hat sich an der Schule einfach nie geändert (Sport donnerstags nachmittags, Sprachschiene der Oberstufe an zwei bestimmten Tagen 1./2 morgens, Musische Fächer immer montags vormittags in der Stufe X, dienstags in der Stufe Y, PK immer montags nachmittags ..)
2. Die SuS hatten deutlich weniger Auswahl (kein EK, kein LK in Fach Y, ..), zum Teil jahrgangsübergreifende, LK/GK-übergreifende oder GK/Abdecker-Kurse (NRW: Zusatzkurse) zusammen..
3. Außer ein paar "wichtige" Kurse (Leistungskurse und Klassenleitung) stand im Deputat alles auf der Kippe, der Stundenplaner konnte umwerfen, wie es ihm passte, um gute Stundenpläne für SuS UND KuK machen zu können.
Wenn eine Schule aber 5 verschiedene Parallelangebote machen will (oder muss, örtliche Konkurrenz) und mit anderen Schulen kooperieren muss/will, einige KuK beschäftigt werden müssen und der Stundenplaner auch mit einer festen Deputatsverteilung umgehen muss, dann ist es erschwert.
Da man in Deutschland keine Freistunden im Stundenplan der SuS machen darf (Ausnahme Oberstufe), dann ist klar, dass irgendwas nicht klappen kann.