Beiträge von chilipaprika

    Wir sind sogenannte DINKWADs, falls das Jemandem was sagt. :cash:

    neues "Wort" gelernt, mein Mann und ich sind also keine DINKys mehr, sondern DINKWTDs? (und ihr auch, oder?)

    Zur Frage:
    Anderes BL, aber irgendwie hätte ich nie gedacht, dass "unbezahlter Urlaub" "so einfach" gehe. Ich verfolge, die Voraussetzungen sind bei mir (jenseits der Hunde) meilenweit unterschiedlich, aber an einem Sabbatjahr traue ich mich nicht, ich mag also gerne "mitträumen".

    Und früher hat ja auch irgendjemand diese Aufgaben erledigt wie zb die Fachschaft oder Austauschfahrten oder SV oder Prävention oder Vertretungsplan. Haben die a14 er das damals quasi freiwillig nebenher gemacht oder mit Entlastung?

    Tja, willkommen in anderen Bundesländern.
    Ich komme mir jetzt wie die Grundschulleute vor, die (zurecht!!) sich bei solchen Diskussionen entrüsten, weil sie schließlich alles auch ohne Beförderung machen, aber in deinem Nachbarsbundesland ist die Fachschaftsleitung definitiv KEINE Beförderungsstelle, den Austausch macht einfach die jeweilige engagierte Lehrkraft (eine pro Sprache), die SV ist vermutlich eine gesetzlich geregelte Aufgabe mit Entlastungsstunde (?), aber keine Beförderung, denn ein Wahlamt (wie in NDS, oder?), usw..
    Vertretungsplan ist hier oft A14 oder A15 (hängt ja von der Größe der Schule, wieviele Stellen "frei" sind und wofür man sie nutzt...
    Wenn eine Schule groß ist, habe ich schon Beförderungsstellen für Aufgabenbereiche wie "Internationalisierung", also Koordination von Erasmus-Projekten, Austauschen und ggf. BNE, wenn zb ein Austausch/Projekt mit dem globalen Süden ist.

    In dem oben RLP-Fall finde ich den Abstand, bis das Verfahren aufgrund der eigenen Kündigung eingestellt wurde, ziemlich lang (Gerichtsurteil Dez 2011, Kündigung im Juli 2012, immerhin wusste man mindestens 7 Monate, dass der Mann Sex mit einer 14-jährigen Schülerin der Schule gehabt hatte (womöglich viel länger, weil es beim Gerichtsverfahren sicher keine neue Erkenntnis gab).


    Und mir ist klar, dass das mit dem Schutzbefohlenen eine bedeutende Komponente der beamtenrechtlichen Konsequenz sein kann, ich finde aber den aktuellen Fall des Feuerwehrbeamten, der nach einer Vergewaltigung Beamte bleibt, mmm... interessant...

    Vergewaltigung: Urteil gegen Feuerwehrmann sorgt für Diskussion | STERN.de

    Meine beiden Eltern wurden jeweils Anfang/Mitte 50 dienstunfähig.

    Ihr Kommentar: "Das Beste, was uns passiert ist."

    dann war das vielleicht eine Zeit, in der man "einfach" zum Arzt ging und sagte "mir ist schlecht, ich kann nicht mehr".
    Bei einer realistischen Prüfung kann ich mir keine reale Diagnose vorstellen, wo man froh darüber ist, nicht mehr FÄHIG zu sein zu arbeiten.
    Als Busfahrer vermutlich sowas wie starke Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, keine Sehfähigkeit mehr, usw..

    Ja Geschichte / Philosophie/ Deutsch / Englisch/ Erdkunde hält sich in Grenzen aber Wenn man sich zb auch um die Referendare kümmert ist es viel Arbeit

    In NRW ist die Leitung des Faches / der Fachkonferenz auch ein "Ehrenamt" (ich hätte es eher "Dienstaufgabe" genannt, aber ich übernehme jetzt das Wort), oft routiert es auch.
    Die Betreuung von Referendar*innen ist in NRW oft eine A14-Stelle, also die gesammelte Betreuung aller Reffis, ihrer überfachlichen Betreuung, usw. Für die Einzelbetreuung sind je Fachlehrkräfte zuständig, die - je nach Modell der Schule - eine lächerliche Entlastung bekommen, aber auch einfach die Lehrkräfte, bei denen der Ausbildungsunterricht stattfindet ("Dienstaufgabe").

    Deine Aussage widerspricht sich ein bisschen, weil: der Fachobmensch, der wahrscheinlich sehr selten Reffis bekommt (zum Beispiel im Super-Mangelfach Philosoophie), dreht Däumchen?
    An meiner Refschule (3-zügig, nicht am Seminarort) gab es 1 bis 2 Reffis pro Durchgang, niemals mehr als 4 auf einmal in der Schule, ich war in meinen Fächern die erste seit 7-8 Jahren, eine Mitreffi mit zwei super-duper-Mangelfächern war wahrscheinlich die erste, die es jemals an dieser Schule gegeben hat (und weder bei mir noch bei ihr haben die Fachobleute mehr gemacht als andere)

    Es kommt aber auch vor, dass Leute nicht nur unglücklich sind über Gesundheitliche Einschränkungen wenn sie dadurch etwas früher in Pension gehen können , solange die Probleme sich in Grenzen halten

    wie bitte?
    Hast du denn Beispiele für gesundheitliche Einschränkungen, die zur Dienstunfähigkeit (!) führen, über die man nicht nur unglücklich ist? (also sogar vielleicht glücklich?!)

    hm, aber leute, die nur rote bete, ingwer-möhren-suppe und vollkornbrot fressen, könnten aus frust so aggressiv werden, dass sie pizzamampfenden aus neid die fresse polieren und die müssen dann auch ins krankenhaus und belasten das gesundheitssystem..

    Nee, zum Glück prallen meine viel zu dünnen, schwachen, kleinen Armen auf den kuscheligen Bauch meines Mannes :)

    Dein Zitat beschreibt sehr gut mein Gefühl des gestrigen Abendausklangs, als mein Mann sich eine (nicht zu kleine) gemischte Tüte an karamellisierten Nüssen und diese einfach genüsslich aß "Nee, nichts für dich, viel zu süss, viel zu viel Zucker".

    Du bist vermutlich noch in deiner Unistadt, dort gibt es höchstwahrscheinlich sowas wie ein "Fair-Sicherungsladen", geh in Präsenz, fördere die lokale Arbeit. Wichtig: kein Makler, sondern ein Berater. Kann mas kosten, ist es aber wert.
    Mit Vorerkrankungen: immer nur mit anonymen Vorab-Anträgen arbeiten (eben durch jemanden, der dazu befugt ist).

    PS: Wenn jemand (oder du selbst) bald mit einem Link zu DEM perfekten Berater online kommt, wird er eh sofort gesperrt. Natürlich nur als vorsorgliche Information.

    Zitat von Karl-Dieter

    Das finde ich schon etwas schräg, was bitte geht die Fachleitung die Klassenarbeits- und Zeugnisnote etwas an?

    Ich habe eigentlich immer den Notenschnitt der Klasse mit angegeben (falls es schon Klausuren von mir gab). Das ist aber auch nur ein kurzer Halbsatz. Einzelnoten finde ich auch merkwürdig.

    Irgendwie komme ich erst jetzt dazu, darüber nachzudenken (meint ihr es wegen Datenschutz und so?), aber ich habe es auch so verstanden: Niveau-Einschätzung. Neben dem mündlichen auch die schriftlichen Leistungen. Ein Großteil meiner UBs waren im eigenen Unterricht, oder auch im Ausbildungsunterricht habe ich die Klassenarbeit korrigiert (gut, davon habe ich aber einige Exemplare einreichen müssen)...

    ... manchmal kann man auch akzeptieren, dass Positionen mit Führungs- oder Koordinationsverantwortungen eben bestimmte Nachteile haben, die nicht alle im selben Umfang ausgeglichen werden können.

    wobei ich dazu sagen muss: ich musste im Ref einen Sitzplan der Lerngruppe angeben und zu jedem Schüler/jeder Schülerin 3 Angaben: Qualität der Mitarbeit, Quantität der Mitarbeit (in ++/+/o/-/--) und die letzte Klassenarbeits- oder Zeugnisnote).
    Da MUSSTE ich zu jedem Schüler nachdenken und die Fachleiterin hat durchaus selbst "abgeglichen" und am Ende Anmerkungen gemacht, wenn ich in meiner Reflexion gravierende Abweichungen nicht selbst thematisiert habe.
    Das vermisse ich bei meinen Reffis und Praktikant*innen.

    Es ist aber vielleicht deiner Schulform geschuldet, oder?
    Ich war im Ref mit einer halben Seite für die Lerngruppe dabei, die verschiedenen Gruppen und Ausreißer*innen waren wichtig, es gab aber einen Rahmen von 6 Seiten Fließtext (also inklusive Lernziele)

    Der gleiche Mist in etwas anderer Form gilt für verordnete Arzneimittel.

    Jetzt habe ich sowohl mit der Mitarbeiterin als auch mit dem Apotheker-Chef abgeklärt, dass ich die Beta-Fassung meines Medikaments haben möchte (50 Euro), er mir nicht immer die für 80 Euro anbieten soll, auch wenn sie diese vorrätig haben, auch wenn ich privat versichert bin.
    Dann wurde mir weit und breit erklärt, wie dieses unverschämte System funktioniert, dass die Krankenkassen jeden Monat eine neue "Partnerschaft" abschließen können und die Apotheke quasi anhand meiner Karte (und der Information meiner Krankenkasse) wissen, welche Fassung sie mir verkaufen dürfen, ich also als GKV-Versicherte keine Wahl hätte (außer mit harter Begründung), auch nicht, wenn ich eben - wie jetzt - aus Überzeugung eine günstigere Alternative möchte.

    Mein Vertrauen in die pharma-medizinische Welt ist echt erschüttert.

    krass.
    Danke.
    Kein Wunder, dass Ärzte Privatpatient*innen mögen.

    (und ein Wunder, dass mein Hausarzt mir tatsächlich dann Rechnungen über 42 Euro für 3 Besuche im Jahr schickt oder ähnliches..) (Ja, er ist immer seeeehr spät mit seinen Abrechnungen)


    Und schon ziemlich doof, wenn der Orthopäde immer wieder orthopädische Leiden hat oder der Psychiater / Psychotherapeut zu viele depressive Menschen sieht.

    Danke. Ich bin immer wieder erstaunt, was gesunde Menschen über Krankheiten und Krankheitskosten (und deren Übernahme) denken.
    Ich habe monatliche Kosten, über ein chronisch Kranker nur lachen kann, und trotzdem wäre es, neben der steigenden PKV, echt kein Spass, sie bestreiten zu müssen. Und ich rede nur über knapp 3stellige Beträge im Monat.

    Schon mal geguckt, was Hörgeräte oder Rollstühle kosten? Was die normale Krankenversicherung abdeckt und was nicht? (zum Beispiel das zweite Gerät, weil man bitte gefällig keinen Sport machen darf oder weil Elektro zusätzlich zu handbetrieben dein persönliches Problem ist...)
    Wenn DU, dann gibt es Gründe.

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