Beiträge von Clematis

    Hast du mal beim Verlag angefragt?
    Oder in der Medienstelle deines zuständigen kath. Schulreferats? Da kannst du sie vielleicht ausleihen.

    Hier:
    1x pro Monat LK ( 3h)
    1x pro Monat Dienstbesprechung (2h)
    und an den anderen Dienstagen ist Stufenkonferenz.


    Die TZ-Kräfte müssen an den LK teilnehmen und an den Stufenk., sofern sie betroffen sind (sprich Hauptfächer unterrichten). Bei den DB gibt es das Zugeständnis, dass sie nur an jeder 2. teilnehmen müssen.

    Ich mache das Thema Engel in der 3/4 und erzähle den Kindern die Tobit-Geschichte aus dem Alten Testament.
    Dort begleitet der Engel Rafael Tobits Sohn Tobias auf eine lange und gefährliche Reise, gibt sich aber erst zum Schluss zu erkennen. Meine Begleitmedien sind Bodenbild und ein Leporello, das die Kinder malen.
    Anhand der Geschichte kann man auch gut deutlich machen, dass Engel nicht unbedingt die Wesen mit Nachthemd und Flügeln sind :)


    Als Begleitlied passen z.B. "Ich möcht dass einer mit mir geht" aus dem ev. Gesangbuch oder "Bei Tag und Nacht" aus dem Liederbuch "Kinderkirchenhits".

    Falls ihr noch kein Kett-Material habt: davon was anschaffen, zumindest die Tücher.


    Ansonsten finde ich dieses Liederbuch toll:
    Kinder-Kirchenhits
    Dazu gibt es auch eine 3er-CD-Box, auf der sind alle Lieder aus dem Buch flott und für die Kinder ansprechend arrangiert. (Besonders praktisch wenn man wie ich nicht gut singen kann...)


    Ich setze diese Lieder sehr viel ein, und meine Schüler lieben sie! Größtenteils schöne Melodien und gute Texte, sind auch ein paar Klassiker dabei.
    Vielleicht könntet ihr einen halben Klassensatz anschaffen.

    Hallo James Ross,
    das kommt wahrscheinlich auf die Gemeinde an.


    Hier im Ort sind die Kitabeiträge nach dem Einkommen gestaffelt. Wenn mehrere Kinder in der Kita oder OGS sind, wird nur das teuerste Kind berechnet, das/die andere/n sind kostenlos.
    In der Nachbarstadt gibt es die Geschwisterregelung nicht.


    Es gibt eine begrenzte Zahl an U3-Plätzen in den hiesigen Kitas (hat auch nicht jede, ich schätze mal die Hälfte), die heiß begehrt sind.
    In unserer Kita z.B. gab es für dieses Kindergartenjahr 10 neue U3-Plätze und 40 Anmeldungen dafür.

    Ich finde, deine privaten Überlegungen gehen vor.


    Es ist sicher sehr nett, dass du an deine Kollegen denkst die dann zusätzlich belastet würden (evtl.). Aber könnte es dir nicht umgekehrt genau so passieren, dass jemand plötzlich wochenlang wegen Erkrankung ausfällt?


    Ich weiß noch, dass ich mir in der Situation in der du gerade bist damals auch viele Gedanken und Sorgen gemacht habe.
    Als ich dann tatsächlich schwanger war, ließ sich letztendlich alles super regeln, und ALLE Kolleginnen haben sich aufrichtig mit mir über die Schwangerschaft gefreut.


    Und nicht zuletzt: weißt du denn, ob du sofort schwanger wirst ? Viele Frauen aus meinem Umfeld mussten monatelang, manche mehrere Jahre darauf warten. Es kann gut sein, dass der Kinderwunsch sich gar nicht so schnell erfüllt. (Obwohl ich dir das natürlich wünschen würde :) )

    Hallo,
    ich würde dir auch empfehlen, an deiner zukünftigen Schule einmal zu hospitieren und schon mal Kontakt mit den zukünftigen Stufenkolleginnen aufzunehmen.


    Wir arbeiten mit Wochenplänen, jede Jahrgangsstufe hat ihren eigenen, ggf. wird dann für einzelne Kinder in Teilbereichen differenziert.


    Neue Themen werden mit der Teilgruppe eingeführt, bei den Großen oft wenn die Kleinen schon frei haben und man sie für sich alleine hat, ansonsten während die andere Gruppe leise am WP arbeitet.


    Teamarbeit ist sehr wichtig!

    Zitat

    Original von Ummon
    Wie oft habt ihr denn Konferenzen?


    Wir treffen uns jede Woche. Lehrerkonferenz 1x im Monat drei Stunden, an den anderen Konferenztagen ist Stufenkonferenz oder Dienstbesprechung. (Stufe und DB sind eine Stunde kürzer angesetzt, da haben die entsprechenden Kolleginnen keine Probleme).

    Ja das geht, ich meine jetzt nicht den Lehrrerat natürlich, sondern den örtlichen Personalrat. Alle Mitglieder dort haben gleichzeitig eine Schulleitungsfunktion.


    Und wegen der Wochenarbeitszeit: diebetroffenen Kolleginnen arbeiten Teilzeit.

    Erst mal danke für die vielen Antworten!


    Ich war auf der Konferenz nicht dabei, habe das mit dem Präsenzpflicht-Argument nur von Kolleginnen erzählt bekommen. Die betroffenen Kolleginnen wollen jedenfalls den Lehrerrat und die Gleichstellungsbeauftragte bitten, sich für sie einzusetzen.
    Personalrat (im örtlichen Schulamt) ist schwierig, denn die Schulleitung ist Mitglied des Personalrats. Bin mal gespannt wie sich die Sache weiter entwickelt und ich werde beim nächsten Mal nachfragen, wo das steht.




    Zitat

    Original von Matula
    Ich kenn die rechtliche Lage nicht, aber ich kann den Ärger des Direktors verstehen. Der Lehrerberuf ist mit Privilegien ausgestattet. Dazu gehört, dass ich Kernzeiten i.d.R. nur bis 13Uhr habe. M.M. heißt das aber nicht, dass der Lehrer ein Recht darauf hat, um 13 Uhr den Stift fallen zu lassen und für dienstliche Belange keine Zeit mehr hat.
    "Lehrer" ist wie jeder andere Beruf ein Ganztagesjob. Welcher Ingenieur kann sagen "Boss, ich kann nur bis 13h arbeiten. Mein Kind kommt da aus der Schule"?
    Ich hab solche Kollegen auch an der Schule und finde das unter heutigen Gesichtspunkten höchst unprofessionell und vor allem wird die Arbeit so nur auf wenige Schultern abgewälzt.


    Ich finde schon, dass die SL in Einzelfällen (!!!) Rücksicht auf die Mütter nehmen sollte. Auf der anderen Seite ist Schule ein Wirtschaftsunternehmen wie jedes andere.


    Matula, hast du mein Eingangsposting gründlich gelesen? Es geht den paar Eltern darum, 1x im Monat 20 min früher die Konferenz zu verlassen, um ihre Kinder abzuholen und nicht darum, dass man keine Minute länger als nötig in der Schule bleiben will! Unser Kollegium ist durchaus motiviert und engagiert. Unsere Schulleitung konterkariert das aber leider immer mal wieder, in dem sie ihren Willen auf unangenehme und manipulative Weise durchzusetzen versucht.

    Hallo,
    in der letzten Konferenz kam die Diskussion auf, wie lange man als Lehrer der Schule zur Verfügung stehen muss nachmittags.


    Es fing damit an, dass unsere Schulleitung die Konferenzzeiten um eine halbe Stunde nach hinten verschieben möchte. Ein paar Kolleginnen von mir mit kleinen Kindern haben dann aber ein Problem, da die Kindergärten gerade schließen wenn unsere Konferenz pünktlich enden würde, was ja auch eigentlich nie der Fall ist.


    Daraufhin kam der Vorschlag, dass diese betroffenen Kolleginnen ja vielleicht jeweils 20 min früher gehen dürften, um ihre Kinder abholen zu können.
    Unsere SL lehnte den Vorschlag ab, das sei das private Problem der Frauen und sie müssten schauen wie sie das mit dem Abholen organisieren. Lehrer hätten ohnehin die Pflicht, sich täglich bis 17 Uhr für die Schule bereitzuhalten. ?(
    Davon hab ich noch nie was gehört. Weiß jemand von euch, ob das wirklich stimmt?

    Hm, wird das denn bei euch an den Schulen wirklich so streng gesehen??


    Ich habe zwei kleine Kinder und ich habe jetzt nicht genau gezählt wie oft sie 2009 krank waren, aber kann schon sein, dass das mehr als 4 Tage waren.
    Meine SL hat mich jedenfalls noch nie darauf angesprochen, und nacharbeiten musste ich auch nix.

    Ich würde es etwas vom Kind abhängig machen und das Kind fragen, ob es sich so ein Abschiedsritual wünscht. Vielleicht wäre es ihm peinlich, vielleicht fände es so etwas sogar toll!


    Je nachdem wie das Kind "tickt" würde ich z.B. im Stuhlkreis eine Kerze anzünden, ein paar Gedanken in den Raum werfen oder das Kind selber erzählen lassen was ihm so durch den Kopf geht (pos./neg. an der Veränderung). Und dann würde ich den Erzählstein rumgehen lassen. Jedes Kind darf wenn es möchte einen guten Wunsch oder Gedanken für das Kind aussprechen. Wer das nicht möchte, behält seinen guten Wunsch für sich, soll sich aber schon einen Moment Zeit nehmen bevor es den Stein weitergibt.
    (Merkt man, dass ich Religion unterrichte :D ?)


    Nach diesem eher besinnlichen Teil würde ich noch was Lustiges machen, z.B. dass das Kind sich ein Spiel wünschen darf o.ä.

    Zitat

    Original von Susannea
    Ja, das bedeutet es. Bei uns waren glaube ich zwei von drei Klassen mit verbaler Beurteilung bei uns gabs Ziffernnoten.


    Genau, das hatten wir auch einmal in einem Jahrgang :)

    So, ich hab jetzt noch mal genau nachgelesen.


    In NRW gilt folgendes: " Der Urlaub aus familiären Gründen hat zur Voraussetzung, dass ein Kind unter 18 Jahren ... tatsächlich betreut oder gepflegt wird. In diesem Fall besteht ein Rechtsanspruch auf Bewilligung. " .... "Während eines Urlaubs aus familiären Gründen oder einer Elternzeit kann eine Teilzeitbeschäftigung mit weniger als der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit bewilligt werden, wenn zwingende dienstliche Belange nicht entgegenstehen. Eine Untergrenze für die Teilzeitbeschäftigung sieht das Gesetz nicht vor."
    Quelle: Website Schulministerium NRW

    Ich habe so ein bisschen einen Mittelweg gewählt.
    Ich biete das VaterUnser erst mal als Ganzes an und die Schüler wählen dann eine Strophe raus, die sie am meisten anspricht und daszu malen und schreiben sie etwas.
    Schließlich stellen alle ihre Arbeiten vor und wir beziehen die Gedanken der Schüler die sie sich gemacht haben auf die jeweilige Strophe.


    Zum Schluss lernen sie noch das VaterUnser mit Gebärden.

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