Beiträge von Flipper79

    Findest du es nicht überzogen, z.B. in einem Text über Pflanzen ein Bild einer Sonnenblume reinzustellen mit genauer Quellenangabe? :D

    Ich würde einfach gerne ein Mittelmaß finden. ?(


    Naja ich kann mich SteffDa nur anschließen: Von meinen Schülern (ab Klasse 8 ) erwarte ich bereits bei Referaten eine gescheite Quellenangabe (in Klasse 8 bin ich noch nicht soooooo streng). Bei Facharbeiten (Qualifikationsphase) erst Recht. Nur dadurch, dass meine Schüler eine richtige Zitiertechnik bereits auf ihren Arbeitsblättern sehen, lernen sie selbst es richtig. Und ich zitiere lieber einmal zu viel richtig, als einmal zu wenig.

    Hallo Denk,

    herzlichen Glückwunsch zu Ref-Platz.

    Zunächst einmal zur Gesamtschule: Ich habe nach meinem Ref an einer Gesamtschule gearbeitet und war gut zufrieden. Hätte diese Schule eine Planstelle für mich gehabt, hätte ich mich sehr darüber gefreut und mich dort sofort beworben. Es gibt sicherlich gute und schlechte Gesamtschulen, wie es auch gute und schlechte Gymnasien gibt. Von den Referendaren, die ich kenne und die ihr Ref an einer Gesamtschule absolviert haben, waren alle zufrieden (trotz vorheriger Skepsis). Klar, es ist ein anderes Arbeiten als an Gymnasien, aber die Arbeitsbedingungen sind für mein Dafürhalten nicht schlechter als einem Gymnasium. Hinzu kommt, dass die Schulkarrieren an Gesamtschulen mitunter offener sind, als an einem Gymnasium (oder Real- und Hauptschule).

    Zur Auswahl des Schwerpunktes: Das Studienseminar erhält von der BezReg deine Unterlagen, d.h. es erfährt u.a. auch deinen Schulschwerpunkt. Insofern bringt es nichts auf dem Formblatt einen falschen Schulschwerpunkt anzugeben. Zwar führt dieses wohl nicht zum Ausschluss, kann aber dazu führen, dass du an einer Gesamtschule landest, an die du gar nicht möchtest (sei es, weil diese Gesamtschule vll. einen schlechteren Ruf hat als Gesamtschule B. Sei es, dass dieese Gesamtschule ungünstig zu erreichen ist.). Im Endeffekt hat aber jedes Seminar die Möglichkeit die Refs auch entgegen ihrer schulwünsche auf die Schulen zu verteilen. Die Schulen können angeben, welche Fächerkombis sie gut gebrauchen können (heißt aber nicht, dass sie dann auch Refs mit der entsprechenden Fächerkombi auch bekommen. Manchmal sagt das Seminar auch "Ok, wenn ihr einen Physik- und Matheref bekommt, dann müsst ihr auch einen Sport- und Mathe-Ref nehmen, auch wenn an der Schule kein Bedarf für Sportrefs besteht.) Außerdem wählen Refs im Vorfeld seltener Schulen, die schlechter erreichbar sind bzw. die eine schlechtere Verkehrsanbindung zum Seminar haben. Für Andere Schulen, die eine superverkehrsanbindung haben, melden sich hingegen viel zu viele Refs. Ergo muss das Seminar die Refs dann auch auf unbeliebtere Orte verteilen. Im Allgemeinen gilt: Wenn du bestimmte Schulwünsche äußerst hast du größere Chancen an einen "günstigen" Schulstandort zu kommen, als wenn du nur Gymnasien als Wunschschulen angibst.

    Zum Ref selbst: Genieße die Zeit vor dem Ref! So viel Zeit wirst du nie wieder haben. Auf jeden Fall ist es hilfreich zu Beginn des Refs mit anderen Reffis Telefonnummern und Mailaddys auszutauschen. Vll. könnt ihr euch eure Entwürfe gegenseitig zuschicken (v.a. die für Unterrichtsbesuche), sodass einfach noch mal jm. drüberschaut. Lasse auch deine Ausbildungslehrer vorab drüberschauen. Auch wenn es nicht alle Ausbildungslehrer verlangen: Formuliere zu jeder Stunde einen Unterrichtsentwurf mit Thema der Stunde, Schwerpunktlernziel, ggf. Feinziele (soweit im Seminar üblich) und Verlaufsstruktur. Das übt ungemein und fördert auch eine bessere / strukturiertere Planung.
    Lass dich nicht entmutigen, auch wenn deine Seminarausbilder deine Unterrichtsstunden zerreißen ...
    Wenn es möglich ist: Fahre mit auf Klassenfahrten / Wandertagen, biete eine AG an oder zeige anderes außerunterrichtliches Engagement (kann die Leitung eine Projekts am Tag der offenen Tür sein, kann das Organisieren eines Theaterstückes sein (Wenn mit Fächerkombi vereinbar), ...) Möglichkeiten gibt es viele ... --> Kommt in Beurteilung gut :)

    Trefft euch regelmäßig zum "Ausheulen", Abschalten, Bier trinken, whatever ...

    Bekommt ihr - da eure Ausbildungszeit nur noch 1.5 Jahre beträgt - sofort BDU (bedarfsdeckenden Unterricht?)

    LG

    Edit: Und hospitiere bei so vielen Lehrern wie möglich. Nur so kann man herausfinden, welcher Unterrichttstil einem am Besten liegt. Jüngere Kollegen haben den Vorteil, dass sie am ehesten wissen, was Seminarleiter sehen möchten. Ältere Kollegen haben hingegen den Vorteil sehr viel mehr Routine entwickelt zu haben .. Auch das Hospitieren bei anderen Refs kann hilfreich sein (an manchen Seminaren sogar vorgeschrieben)-

    Und: auch wenn es noch etwas hin ist: Begleite mind. 1 Prüfungszeitraum vor deiner Prüfung einen Ref an seinem "großen" Tag. So bekommt man schon einmal die Atmosphäre mit und weiß wie ein solcher Tag abläuft ...

    Zu dem Lied: Ich würde zusätzlich drunter schreiben: Titel des Liedes (auch wenn es bereits oben ersichtlich ist), Interpret / Band (also derjenige, der es singt), Lable, Quelle, der du Songtext entnommen hast (Booklet, Internetseite, ...) zur Internetseite folgender Hinweis: Es darf nicht nur der Link angegeben sein, sondern es muss auch angegeben sein, wann die Seite das letzte Mal aufgerufen wurde, welchen Namen die Homepage hat (z.B. Songtexte der Band xy, hier wäre es z.B. Lehrerforum), Inhaber der Internetseite (hier wäre es Stefan).

    Zum Bild: Ich würde die Internetseite nennen (Hinweise siehe oben) und notieren, dass Fotograf / Agentur nicht ausfindig gemacht wurden. Zur Not reicht auch ein NN.

    Lg

    Ich melde Schüler, die regelmäßig zu spät kommen, bei der Stufenleitung. Wenn diese Schüler auch in anderen Fächern auffällig werden, gibt es ne Bemerkung aufs Zeugnis.
    Ansonsten: zusätzliche Hausaufgabe, in dem sie den versäumten Stoff nachholen können.
    Wenn diese Schüler am Ende zwischen zwei Noten / Notenpunkten stehen: Die schlechtere Note geben.

    Hallo,

    ich spiele mit dem Gedanken (zumindest langfristig) an die Bezreg /meinetwegen auch Landesprüfungsamt zu wechseln. Weiß jemand wie groß die chancen sind, wenn man im Bereich Gymnasien (ggf. Gesamtschulen) bleiben möchte und nach A 13 besoldet wird? Was ich bei bisherigen Ausschreibungen über Stella gesehen habe, werden für Gymnasiallehrer Stellen, die nach A A15 /A 16 besoldet werden, angeboten (sehr oft Qualitätssicherer, aber ich bin nicht sicher, ob das etwas für mich ist).

    Hat jm vielleicht schon Erfahrungen damit?

    Lg

    Das drucke ich mir gleich mal aus und kopier es für meine SuS.
    Ich hasse es, wenn manche Schüler denken, in einem "weichen" Fach, in dem keine Klausuren geschrieben werden, könne man nur durch reine Anwesenheit allein schon eine 3 oder sogar 2 erhalten.

    P.S. Wobei ich dazusagen muss, dass ich mir sowieso schon zu jedem Schüler nach jeder Stunde Notizen mache über Verhalten, Hausaufgaben, Meldungen etc. und die Schüler das auch nach jeder Stunde abfragen können. Es ist also schon transparent und begründet, trotzdem wird es oft nicht eingesehen. "Aber ich habe doch ...."

    Geht mir genauso ... Manche Schüler sehen nicht ein, dass sie sich zwar viel melden, ihre Antworten aber qualitativ nicht hchwertig sind. Nunja ... manche "drohen" dann gleich mit "Anwalt", ihren Eltern oder dem Gespräch mit dem Klassenlehrer (manche "beschweren" sich dann auch gleich bei ihm) oder der Schulleitung.

    Hallo Sonnenkönigin,

    ja, solche Unterschiede sind normal. Ich kenne es z.B. von Abiprüfungen, dass Erst- und Zweitkorrektor zu unterschiedlichen Punkten kommen (teilweise wirkt es sich auch auf die Note aus).

    Inwiefern man die Beschwerde der S abwiegeln kann weiß ich nicht ...

    @ katta: Danke für Deine Antwort. Ich war nur etwas verunsichert, da von SuS oft das Argument kommt "xy hat sich ja nie gemeldet und bekommt die gleiche Note wie ich" (auch die Tatsache, dass ich langsam ferienreif bin spielte eine Rolle).
    Ich kenne aber auch SuS, die nie ihre Rechenwege notieren *sfz*.
    Klar ist, dass mein Schüler keine gute Note erhalten kann ...

    Lg

    Ich mache gerade Zeugnisnoten und beurteile die Mitarbeit meiner Schüler.
    Ich habe einen Schüler, der zwar (meistens) die Übungsaufgaben bearbeitet, sich kaum mündlich beteiligt (auch nach Aufforderung nicht gerne)
    Ich gehe davon aus, dass die Bearbeitung der Übungsaufgaben auch als Mitarbeit zählt oder sehe ich das falsch? Die Qualtität seiner Bemühungen (Bearbeiten der Aufgaben) ist im zufrieden stellenden Bereich.

    Lg

    @ cubantina: In NRW z#hlt mittlerweile (wieder) der Elternwille. Selbst wenn der Grundschullehrer der Meinung ist, dass das Kind an einer Haupt- oder meinetwegen auch einer förderschule am Besten aufgehoben ist, können die Eltern entscheiden, dass das Kind doch zum Gym geht. Inwiefern sie ihren Kindern damit einen Gefallen tun, ist eine andere Frage.

    Nach Idee der Inklusion bestimmen die Eltern, welche Schule ihr Kind besuchen soll. Und im Prinzip müssten sie diese Schule so lange besuchen, wie sie schulpflichtig sind, also eigentlich bis zum 18. Lebensjahr. Da die Kinder nicht nach den Richtlinien des Gymnasiums (oder eben auch der Real- oder Hauptschule) sondern nach den Richtlinien der Förderschule "unterrichtet" (kann man das so sagen bei 2 Std./Woche?!) werden können sie auch nur eben diesen Abschluss erwerben.
    Ich bin grundsätzlich sehr für Integration und auch für Inklusion. Das wird aber bei dem heutigen Schulsystem nicht funktionieren. Das kann egentlich nur in einer katastrophe enden, sowohl für die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf als auch für alle anderen... Zumindest solange das einfach mal gemacht wird, ohne Konzept, ohne die passenden personellen, materiellen und räumlichen Rahmenbedingungen! Hört sich gut an, ist im Prinzip aber nichts anderes als Vera... der Eltern.

    Danke für die Info Ilse.

    Ich sehe aber auch das Problem, dass ich mich nicht als qualifiziert genug ansehe Schüler mit sonderpäd. Förderbedarf entsprechend zu fördern (v.a. nicht in großen Klassen).
    Ich sehe aber auch die Gefahr, dass diese Schüler von den Mitschülern gemobbt werden (da sie "anders" sind). Sicherlich kommt es auf die Klasse an, aber gerade in manchen Klassen (auch an Gymnasien) stelle ich mir eine echte Integration ohne die Gefahr des Mobbings als sehr groß an.

Werbung